Eine herbe Enttäuschung

Heute geht es, wie jedes Jahr, auf die Frankfurter Buchmesse, aber die Enttäuschung ist schon vorher groß, denn zwei der wichtigsten Schriftsteller werde ich dort nicht treffen.

Boris Becker hat sein neues Werk „Das Leben ist kein Spiel“ schon vor ein paar Tagen auf der Buchmesse vorgestellt.

Und ein anderer Gegenwartsautor, der Serienstraftäter Mehmet, gegen den immer noch ein Haftbefehl vorliegt, hat von den Behörden kein freies Geleit bekommen.

So werden in Deutschland Schriftsteller behandelt!

PS: Franz-Peter Tebartz-van Elst wird sein neues Buch „Nachhaltiges Bauen auf dem Limburger Domberg“ erst im nächsten Jahr vorstellen.

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Das Limburger Diözesanzentrum – eine „optische Bereicherung“ der Stadt?

Die Stadt Limburg hat sich jetzt im Streit um das neue „Diözesane Zentrum“ des Bischofs Tebartz-van Elst zu Wort gemeldet. Wenn man weiß, daß Städte, Gemeinden und Bürgermeister mit Inbrunst das Geschwätz der Architekten nachäffen, darf man sich über die Einlassungen der Sprecherin der Stadt Limburg  nicht wundern.

Alle bisher veröffentlichten Bilder zeigen, daß dieses „Ensemble“ neben einem der schönsten Dome in Deutschland eine Ausgeburt der Häßlichkeit ist. Die Stadt Limburg ist anderer Meinung – weiß der Himmel warum.

Es sei „optisch eine Bereicherung“, sagt die Sprecherin. Ja, hat sie dieses Machwerk einmal mit offenen Augen betrachtet? Hat sie nicht wahrgenommen, was für eine Dissonanz von ihm ausgeht? Oder hat sie, wie es heute in den Kommunen üblich ist, die Lyrik des Architekturbüros kritiklos übernommen?

Die meisten Sakralbauten der letzten fünfzig, sechzig Jahre sind in ihrem Versuch, „modern“ zu sein, von geradezu erschütternder Häßlichkeit. Das kann nur bestreiten, wer keinen Sinn mehr für Schönheit und Ästhetik hat. Die Erbauer der alten Dome und Kirchen hatten diesen Sinn noch. Sie haben – von der großen Kathedrale bis hinab zur Dorfkirche – Bauten geschaffen, auf denen das Auge heute noch mit Wohlgefallen ruht. Ihnen ist es eben nicht um Extravaganz, um Stilbrüche, Dissonanzen und Modernität gegangen, sondern um Schönheit und Harmonie.

Warum dieses häßliche, ohne ästhetische Maßstäbe zusammengewürfelte „Ensemble“ (man muß es in Anführungszeichen setzen, weil ein Ensemble ja gerade eine Harmonie zwischen den einzelnen Teilen voraussetzt) eine Bereicherung für Limburg sein soll, kann ich nicht begreifen. Es ist – ganz im Gegenteil – eine Verschandelung, die angesichts des schönen Doms in unmittelbarer Nähe das Auge förmlich beleidigt.

Limburg ist so eine schöne Stadt – und da muß man ausgerecht diese architektonische Sünde als „optische Bereicherung“ bezeichnen?

Vielleicht liegt es daran, daß das Stadtbauamt als Genehmigungsbehörde während der ganzen Bauzeit „in enger Verbindung mit dem Bauherrn“ gestanden hat. Da muß man die Sache natürlich ein bißchen schönreden. Mit den Baukosten habe Limburg ohnehin nichts zu tun: „Es liegt in der Hand des Bauherren, welche Materialien er auswählt.“ Architektonisch sei die Anlage „durchaus gelungen“ und passe in die Altstadt.

Ob die Sprecherin selbst glaubt, was sie da sagt?

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Franz-Peter Tebartz-van Elst – ein Untergrundbischof?

Untergrundbischöfe kennt man eigentlich nur aus China. Dort glaubt die Kommunistische Partei tatsächlich, sie habe das Recht, über die Ernennung der katholischen Bischöfe mitzubestimmen. Wer sich widersetzt, muß die Messe im Geheimen feiern – wie einst die ersten Christen in den römischen Katakomben.

Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst ist auch ein Untergrundbischof, wenn auch in einem ganz anderen Sinn. Der geologische Untergrund seines neuen Wohn- und Arbeitskomplexes besteht nämlich aus Felsgestein. Aber der Bischof hat (wie man gestern in der F.A.Z. lesen konnte), koste es, was es wolle, darauf bestanden, in diesen Fels ein Untergeschoß einfräsen zu lassen.

Aber damit nicht genug. Jochen Riebel, eines der drei Mitglieder der bischöflichen Vermögensverwaltungsrats, sagte in dem Interview:

Dass jemand in den Felsen ein Untergeschoss einfräsen lässt, das kann ich noch nachvollziehen. Aber dass als weitere Wohnräume des Bischofs unter dieses Untergeschoss noch ein weiteres Geschoss für immense Kosten ausgefräst wird, dafür habe ich kein Verständnis mehr.

Ein Detail, das wahrscheinlich typisch ist für den Bischof (man kann es hier nachlesen):

Ursprünglich sollte der Kranz mit den vier Kerzen in den Wochen vor Weihnachten auf einem schmiedeeisernen Gestell ruhen. Kann der nicht auch von der Decke hängen?, fragte der Bischof. Im Prinzip ja, antworteten die Bauleute, das wird aber teuer, es war halt anders geplant. Ich will aber, antwortete der Bischof. Und so geschah sein Wille, das Dach wurde wieder aufgeschnitten und ein Flaschenzug für den Adventskranz eingebaut.

Die Kosten für die Befestigung des Adventskranzes sollen dadurch von 10.000 auf 100.000 Euro gestiegen sein. Die in den Fels gehauene Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung des Bischofs hat übrigens nach Angaben der ZEIT allein schon fast drei Millionen Euro verschlungen, eine „freistehende Wanne“ immerhin noch 15.000 Euro. Er habe eben „in nachhaltiger Weise“ bauen lassen, sagt Tebartz-van Elst jetzt trotzig.

Dieser Bischof wird nicht weichen, er lebt in seiner eigenen Welt, fern aller Wirklichkeit. Man muß ihn aus seinem Amt entfernen, bevor er noch mehr Unheil anrichtet, denn der Schaden – nicht nur im Bistum Limburg, sondern in der ganzen Kirche – ist jetzt schon groß genug.

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Ein Bischofssitz zum Quadratmeterpreis von 10.000 Euro

Eines der drei Mitglieder des Limburger Vermögensverwaltungsrats, der gestern schwere Vorwürfe gegen Bischof Tebartz-van Elst erhoben hatte, wurde jetzt konkret. Die Kosten für den Neubau des Diözesanzentrums entsprächen einem Quadratmeterpreis von 10.000 Euro.

Damit hat der Fürstbischof gute Chancen, ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen.

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Reicht Tebartz-van Elst sein Rücktrittsgesuch ein?

Noch vor einigen Wochen hatte es so ausgesehen, als habe der Limburger Bischof seine Fehler eingesehen. Jetzt, nach den niederschmetternden Nachrichten über seine Verschwendung kirchlicher Gelder, zeigt sich, daß er immer noch der alte ist. Er verhindert die Veröffentlichung der schweren Vorwürfe gegen ihn (natürlich kommen sie trotzdem ans Licht!), er straft die kritische Presse (F.A.Z.) mit Abonnementskündigungen ab, und auch auf seiner eigenen Internetseite findet sich zu den gegen ihn gerichteten Erklärungen des Vermögensverwaltungsrats kein einziges Wort.

Eine Ehe kann zerrüttet sein, aber auch die Beziehung eines Bischofs zu den Gläubigen seines Bistums. Das ist hier der Fall. Die Zerrüttung ist so tief, daß sie nicht mehr heilbar ist.

Heute sollte Tebartz-van Elst in der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung in Wiesbaden neue Bücher über Benedikt XVI. und Papst Franziskus vorstellen. Er hat sein Erscheinen abgesagt – „um eine Verschiebung gebeten“, wie es offiziell heißt. Denkt er vielleicht doch ernsthaft über ein Rücktrittsgesuch nach?

Das wäre – ganz am Ende wenigstens – noch eine gute Tat.

PS: Inzwischen hat auch der Priesterrat des Bistums Limburg Tebartz-van Elsts Rücktritt verlangt.

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31.000.000 Euro für den Palast des Fürstbischofs von Limburg

Diese Zahl übertrifft alle Befürchtungen: nicht zwei Millionen Euro, wie es ganz am Anfang noch hieß, auch nicht fünf oder zehn Millionen, nein: 31 Millionen Euro (!) soll am Ende der Gebäudekomplex  kosten, in dem der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst einmal residieren möchte. Wie man hier nachlesen kann, hat der Bischof das dreiköpfige Kontrollgremium des Bistums, den Vermögensverwaltungsrat, über die wahren Kosten im unklaren gelassen. In einer Erklärung dieses Gremium heißt es:

Die bisher aufgelaufenen Kosten des Diözesanen Zentrums St. Nikolaus mit der Bischofswohnung, der Alten Vikarie, des Schwesternhauses und den damit verbundenen weiteren Einzelprojekten auf dem Domberg in Limburg betragen bis heute rund 31 Millionen Euro. Uns Mitgliedern des Vermögensverwaltungsrats waren bis zur Stunde die Gesamtkosten nicht bekannt. In Einzelheiten zu gehen verbietet sich. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass gemäß des Statutes des Bischöflichen Stuhles zu Limburg weder Haushaltspläne für die Jahre 2012 und 2013 vorgelegt noch dass entsprechende Einzelprojekte genehmigt worden sind.

Und dann fügen sie, noch deutlicher, hinzu:

Wir sind durch den Bischof von Limburg hinter das Licht geführt worden.

Während die Pfarreien und Gemeinden überall ums finanzielle Überleben ringen, hat dieser Bischof in kürzester Zeit Schulden angehäuft, an denen noch Generationen von Katholiken zu tragen haben werden. Ein solcher Bischof, der im übrigen alles verhöhnt, was Papst Franziskus zuletzt über Hirten und Schafe gesagt hat, ist nicht mehr haltbar.

An die Öffentlichkeit sollte die drastische Erklärung des Vermögensverwaltungsrats offenbar nicht kommen:

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung erfuhr, hat der Bischof die Veröffentlichung der Erklärung durch die Pressestelle des Bistums verhindert.

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Zigeuner, Neger, Eskimo – politisch korrekt schon im Kindergarten!

Noch vor 50 Jahren hat Gerd Ruge in fast jeder seiner Reportagen über die amerikanische Bürgerrechtsbewegung von Negern und Negerwählern berichtet. Damals hat sich niemand an dem Wort gestoßen, es war einfach nur ein Oberbegriff für alle farbigen Amerikaner. Das Wort war kein Schimpfwort, zu einem Schimpfwort wurde es erst durch den Kontext – und durch die politischen Ansichten dessen, der es gebrauchte.

Auch das Wort Zigeuner (ich habe darüber schon mehrere Beiträge geschrieben, zum Beispiel hier) ist per se kein Schimpfwort, aber natürlich kann man es als Schimpfwort verwenden. Auch das Wort Deutscher war ja noch lange nach der Nazizeit – und aus verständlichen Gründen – fast überall auf der Welt ein Schimpfwort.

Aber jetzt zu den Eskimos. Es ist eines dieser Wörter, mit denen man in meiner Generation aufgewachsen ist, und ich erinnere mich an keine einzige Situation, in der das Wort in herabsetzender Weise gebraucht worden wäre. Irgendwann konnte man dann lesen, es bedeute „Rohfleischesser“, die Eskimos fühlten sich dadurch diskriminiert, und man solle deshalb nur noch von Inuit sprechen.

Daran ist so ziemlich alles falsch, man kann es in den ausführlichen (und belegten) Artikeln der Wikipedia nachlesen. Die Wortableitung gilt als widerlegt, das Wort selbst wird keineswegs von allen Eskimos abgelehnt, und als Inuit verstehen sich nur Teile der Völker des Polargebiets. Aber das nimmt niemand mehr zur Kenntnis.

Und das Malheur – die sprachliche Indoktrination – fängt schon im Kindergarten an. In einem Wissensforum im Internet fragte eine Kindergärtnerin, ob denn „Eskimo“ wirklich ein Schimpfwort sei. Sie hatte es im Gespräch mit den Kleinen verwendet und war von der Leiterin des Kindergartens deshalb zurechtgewiesen worden.

Politisch korrekt sind wir neuerdings also schon im Stuhlkreis!

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Was war eigentlich „grün“ an Künast und Trittin?

Fast die komplette Führungsriege der Grünen ist nach dem mageren Wahlergebnis zurückgetreten. Freilich hat keiner von ihnen gesagt, daß er sich aus der Politik zurückziehen will, und einige – wie Katrin Göring-Eckardt – arbeiten schon wieder an Machtpositionen in der Partei. Deshalb habe ich wenig Vertrauen in eine Rückkehr der Partei zu ihren grünen Ursprüngen. Denn Rückkehr zu den grünen Ursprüngen ist fast unmöglich – niemand interessiert sich noch für die konkrete Natur, also Tiere und Pflanzen. Oder kann man sich vorstellen, daß Trittin oder Künast botanisierend durchs Gelände streifen? Daß sie überhaupt mehr als eine Handvoll Tiere oder Pflanzen beim Namen kennen?

Nein, diese Leute sind nur noch Ingenieure und Lobbyisten der Energiewirtschaft, Tiere und Pflanzen und unberührte Landschaft sind ihnen schnurzegal. Sie sind, wie ich das gerne nenne: denaturiert. Es macht ihnen überhaupt nichts, wenn 200 m hohe Betonpfosten mit ihren Rotoren in die Mittelgebirgshöhen gesetzt werden.

Deshalb lautet die Antwort auf die Frage, was an Trittin und Künast eigentlich grün war: fast nichts. Sie kommen aus einem großstädtischen, linken Milieu und haben mit der Generation der grünen Gründungsväter nichts mehr zu tun.

Alles was es an der grünen Basis immer noch gibt: Menschen, die sich mit aller Macht für die Natur und ihren Schutz einsetzen, das versickert auf dem Weg nach oben und hat an der organisatorischen Spitze der Partei nicht mehr den geringsten Einfluß. Dort wird nur noch Politik gemacht, und eine schlechte dazu.

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„Bannwald“, „Landschaftschutzgebiet“ – brauchen wir nicht mehr, weg damit!

In Deutschland gibt es ein abgestuftes System, mit dem besonders schutzwürdige Landschaftsteile bewahrt werden sollen. Eine Säule dieses Systems ist der Bannwald.

In § 22 des hessischen Forstgesetzes heißt es:

Die obere Forstbehörde kann Wald zu Bannwald erklären, soweit er aufgrund seiner Lage und seiner flächenmäßigen Ausdehnung vor allem in den Verdichtungsräumen und waldarmen Bereichen in seiner Flächensubstanz in besonderem Maße schützenswert ist.

Große Teile des Stadtwalds von Langen, einem Städtchen zwischen Frankfurt und Darmstadt, wurden aus diesen Gründen zum Bannwald erklärt. Jetzt wird dieser Bannwald unter Zustimmung fast aller Langener Parteien gerodet. Warum? Die Firma Sehring, die beste Verbindungen zu Langener Vereinen und Politikern aufgebaut hat, will ihre Kiesgrube um ein riesiges Gebiet erweitern. Das Regierungspräsidium stimmt zu, ein (erfolgreiches!) Bürgerbegehren wird mit juristischen Winkelzügen für nichtig erklärt, die Rodung kann demnächst beginnen.

Bannwald? Ein Witz. Wo sich wirtschaftliche Interessen melden, geben alle Behörden und alle Parteien (bis auf die lokalen Grünen) klein bei. Der Schutz des Waldes gilt allenfalls noch in Schönwetterperioden. Wenn aber ein Unternehmer mit guten Beziehungen Platz braucht oder eine Kommune mehr Geld, ist der Schutz keinen Pfifferling mehr wert.

Ein anderes Beispiel: in der bayerischen Region Untermain, rund um Aschaffenburg, wollen immer mehr Gemeinden zu Geld kommen, indem sie die schöne Spessartlandschaft durch Rodungen für Windräder endgültig zerstören. Das bringt, dank der Merkelschen Subventionen, hohe Pachterträge (auf Kosten des Steuerzahlers). Leider sind aber in den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg mehr als 70% der Flächen (und zwar zurecht!) als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen.

Hier kommt nun die häßliche Seite der Grünen ins Spiel, denn wenn es um ihre Monsterwindräder geht, hört für sie die Gemütlichkeit auf. Und Richter, die das böse Spiel rechtlich absegnen, finden sich in Bayern immer: so hat jetzt der Bayerische Verfassungsgerichtshof festgestellt, daß Windkraft „auch innerhalb von Erholungsflächen rechtlich zulässig und verfassungskonform“ sei. Landschaftsschutzverordnungen dürften „zur Nutzung der Windenergie“ geändert werden. Also: ein Sieg der Windkraftlobby auf breiter Front.

Und die Grünen können sagen: wir sind bei der Aufhebung des Landschaftsschutzes und bei der Zerstörung der Natur an vorderster Front dabeigewesen!

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Nicht die Islamophobie ist auf dem Vormarsch, sondern die Hetzjagd auf Christen durch den islamischen Pöbel

Muslime schimpfen überall auf der Welt auf die Islamophobie. Angefeuert werden sie dabei noch von Linken und Grünen à la Künast, die freudig erregt ins gleiche Horn blasen. „Islamophob“ freilich, das kann man nicht oft genug sagen, ist eines der dümmsten Wörter unserer Zeit.

Denn eine Phobie ist eine Angststörung, die keine Wurzeln in der Wirklichkeit hat. Die Abneigung gegen den Islam aber hat leider sehr tiefe und sehr reale Wurzeln in der Wirklichkeit: nämlich die Geschichte eines beispiellosen und weltweiten Terrors, der spätestens mit Ayatollah Chomenei beginnt, mit den Angriffen von 9/11 seinen Höhepunkt erreicht und inzwischen in vielen Ländern der Welt zu einer seit Neros und Diokletians Zeiten nicht mehr dagewesenen Hetzjagd auf Christen geführt hat. In vielen Ländern Afrikas zum Beispiel werden Kirchen zerstört und Christen vom aufgehetzten islamischen Pöbel ermordet. Und das ist keine „Phobie“, das ist grausame Wirklichkeit.

In Deutschland gibt es den Begriff der kollektiven Scham über die deutschen Verbrechen des 20. Jahrhunderts. Auch alle christlichen Kirchen kennen das Schuldbekenntnis, das selbstverständlicher Teil jedes Gottesdienstes ist.

Von den Muslimen ist mir eine solche kollektive Scham, die doch angesichts der vielen, ausdrücklich im Namen des Islam begangenen Schandtaten mehr als angebracht wäre, nicht bekannt.

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