Nein, wir haben doch nichts gegen Juden!

Wirklich nicht, niemand bei uns im Land hat etwas gegen Juden, das verbietet sich schon aufgrund unserer Geschichte usw. usf.

Aber Israel? Eines der schlimmsten Länder der Welt ist, das unentwegt kleine Kinder ermordet und – rassistisch und zionistisch, wie es nun einmal ist! – Bomben auf unschuldige arabische Familien wirft.

Das wird man doch noch sagen dürfen! Das hat doch mit Antisemitismus nichts zu tun!

Wer so redet, schreibt und grölt und dabei israelische Flaggen und jüdische Symbole verbrennt, gehört einer der merkwürdigsten Koalitionen an, die man sich vorstellen kann. Da findet zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört: Linke jeder Couleur, deren Herz schon immer nur für die Palästinenser geschlagen hat, fromme Muslime aus der ganzen Welt, die als einigendes Band ohnehin nur den Judenhaß kennen, und dann natürlich unsere einheimischen Antisemiten, die – ermuntert durch den muslimischen Haß auf alles Jüdische – hoffnungsfroh aus ihren Löchern kriechen.

Was für eine Melange!

Und was für eine Schande, daß die Bundesregierung und der Berliner Senat so spät auf den muslimischen Pöbel reagiert haben, der ungehindert durch Berlin und andere Städte spazieren und seinen Haß verbreiten konnte. Nur ein paar Beispiele dafür, was bei diesen „Demonstrationen“ gebrüllt wurde (hier und anderswo nachzulesen):

Jerusalem gehört allen Muslimen der Umma dieser Welt. Niemand anderem.

Tod Israel! Tod Israel!

Chaibar, Chaibar, o ihr Juden! Mohammeds Heer kommt bald wieder!

Allahu akbar!

Israel bombardieren!

Wir erstechen Siedler und Soldaten!

Kindermörder Israel!

Statt den Mob aufzulösen, hat die Polizei nur ein paar der „Demonstranten“ vorübergehend festgenommen. Die Rechtslage sei „schwierig“ heißt es.

Ja, wenn die Rechtslage so schwierig ist, dann muß die Rechtslage eben einfacher gemacht werden. Dazu haben wir schließlich Parlamente im Bund und in den Ländern.

Und wer dann immer noch pöbelt und brüllt und Haß verbreitet, der hat hier in unserem Land nichts zu suchen. Und schon gar nicht darf man solchen Haßpredigern aus unseren Steuergeldern auch noch den Lebensunterhalt finanzieren.

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Trump und der Mond

Diese Meldung kommt gerade herein:

Trump will Amerikaner auf den Mond schießen.

Für immer mehr Amerikaner gilt freilich die Umkehrung:

Amerikaner wollen Trump auf den Mond schießen.

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Hört endlich auf, vom „Freitagsgebet“ zu sprechen!

Niemand kann etwas gegen ein frommes Gebet haben.

Oder doch?

In unseren Medien wird nun schon seit Jahren der Begriff „Freitagsgebet“ verwendet (türkisch cuma namazı). Das ist eine unzulässige Übertragung alter christlich-jüdischer Begriffe auf eine völlig andere Religion. Ähnliches geschieht tagtäglich in unseren Zeitungen, etwa wenn Selbstmordattentäter nicht als Mörder, sondern als „Märtyrer“ bezeichnet werden (man übernimmt einfach den verfälschenden muslimischen Wortgebrauch), oder wenn ein Imam, der gegen die „Ungläubigen“ hetzt, allen Ernstes das Prädikat „Geistlicher“ erhält.

Dabei muß man doch nur beobachten, wie die Muslime in Zeiten politischer Spannungen aus diesem „Freitagsgebet“ herauskommen. Hat man sie da zu Frieden und Versöhnung angehalten? Jeder weiß, daß das Gegenteil der Fall ist.

Gerade hat man es nach Trumps Jerusalem-Entscheidung wieder einmal sehen können: in diesem „Gebet“, das nun wirklich kein Gebet in unserem Sinne ist, wird eher zu Unfrieden aufgerufen, zu Haß auf die „Ungläubigen“, auf die USA und natürlich und vor allem auf Israel. Nicht friedlich gestimmt verlassen deshalb viele Muslime die Moschee nach dem Freitagsgebet, sondern haßerfüllt: weil der Imam sie aufgestachelt und aufgehetzt hat.

Also bitte, liebe Jounalisten: hört endlich auf, die alten jüdisch-christlichen Begriffe naiv (und ohne Anführungszeichen!) auf die islamische Welt anzuwenden.

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Schlechtes Deutsch auch in der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“

Gerade in der WAZ (Online-Ausgabe) gelesen:

Nach dem Überfall auf eine Essener Teestube, sind die Täter weitergezogen.

Nach einer guten Schulbildung, wäre so ein Satz nicht möglich gewesen.

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Schlechtes Deutsch im „Spiegel“ und im Duden

Ich zitiere wieder einmal Erdogan, aber diesmal nur der deutschen Sprache wegen. So wird er nämlich im Spiegel zitiert:

Ich höre, dass manche Geschäftsmänner Bestrebungen haben, ihr Vermögen ins Ausland zu schleusen.

„Geschäftsmänner“? Das hätte vor einiger Zeit, als viele Menschen noch ein Gespür für richtiges und gutes Deutsch hatten, niemand gesagt oder geschrieben, und der Lehrer hätte es als Fehler angestrichen.

Selbstverständlich heißt der Plural von Geschäftsmann „Geschäftsleute“ (und nur so). Aber wenn nur genug Menschen falsch schreiben, weil sie es nie besser gelernt haben, dann wird das falsche Wort irgendwann im Duden auftauchen: weil der ja – das ist immer die stereotype Begründung – nur den tatsächlichen Sprachgebrauch abbildet und alles Normative fürchtet, wie der Teufel das Weihwasser. So heißt es also im Duden:

Plural Geschäftsleute, selten: Geschäftsmänner.

Nein, lieber Duden: „Geschäftsmänner“ ist nicht selten, sondern falsch.

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Die Rohingya, die Grünen und die Christenverfolgungen

Es ist – jedenfalls in unseren westlichen Gesellschaften – selbstverständlich, daß man hilfsbedürftigen Menschen hilft, ohne erst nach ihrer Herkunft oder Religion zu fragen. Das ist, auch wenn die Berufsatheisten das nicht gerne hören, Teil unseres christlichen Erbes.

Selbstverständlich gilt das auch für die muslimischen Flüchtlinge, die seit Wochen in großer Zahl aus Burma nach Bangladesch fliehen. Alle christlichen Hilfsorganisationen haben inzwischen für sie Spendenkonten eingerichtet. Ob auch Saudi-Arabien und die schwerreichen Golfstaaten von ihrem Überfluß ein wenig abgeben, weiß ich nicht. Ihr Obolus für die eigenen Glaubensbrüder während der Flüchtlingswanderung 2015 war jedenfalls nicht überwältigend.

Diese Hilfe, die dem einzelnen Menschen zukommt, muß man freilich von der politischen und religiösen Instrumentalisierung des Konflikts trennen. Die Rohingya-Aktivisten haben sich nämlich im Lauf der Jahre eine gefälschte Geschichtsschreibung zurechtgelegt: daß sie angeblich schon seit über tausend Jahren im Gebiet des heutigen Burma lebten und damit ein Anrecht auf eine nur für sie reservierte Region dort hätten. Wer einen knappen Bericht über diese Fälschungen lesen will, findet ihn in der Wikipedia.

Instrumentalisiert wird dieser Konflikt von Anfang an durch Erdogan. Ausgerechnet er, der den türkischen Genozid an den Armeniern noch immer beleidigt zurückweist, wirft Burma einen Völkermord vor. Seine Frau, die bei den Rohingya war und verschiedene Staatsoberhäupter um Hilfe für sie gebeten hat, sollte dafür gar – wie ein Hofjournalist des Sultans forderte – den Friedensnobelpreis bekommen (hier nachzulesen). Und der fromme Herrscher über alle Tschetschenen, Ramsan Kadyrow, äußerte den Wunsch, man möge über Burma eine Atombombe abwerfen.

Das alles ist leicht zu durchschauen, und deshalb wundert man sich schon ein bißchen, wie auf einmal die ganze Welt in heller Aufregung ist und die UNO die Rohingya sogar als „die am stärksten verfolgte Minderheit der Welt“ bezeichnet. Solche Schreckensrufe der Vereinten Nationen wünschte man sich, wenn Christen, wie es immer öfter geschieht, in den muslimischen Ländern diskriminiert, ihrer Religionsfreiheit beraubt, vertrieben, eingekerkert oder getötet werden.

Da bleibt die Weltöffentlichkeit erstaunlich ruhig. Und gerade von Linken und Grünen, die sonst schon die „Diskriminierung“ jeder sexuellen Spielart lautstark beklagen, kommt als Reaktion auf die modernen Christenverfolgungen fast nur dröhnendes Schweigen.

Wenn es freilich darum geht, in Deutschland einen islamischen Feiertag einzuführen, sind die Grünen gleich Feuer und Flamme. Ich erinnere auch daran, daß sie im Juli 2010 im Bundestag folgenden Antrag eingebracht haben:

Ein besonderer Schutz für christliche Minderheiten würde Mitglieder oder Anhänger anderer religiöser Minderheiten diskriminieren.

Und zu der Beobachtung, daß es doch schon seit längerem vor allem Christen seien, die überall auf der Welt verfolgt werden, heißt es in dem Antrag:

Ob dies auf empirisch nachweisbaren Tatsachen beruht, ist jedoch unklar und kann auch dahingestellt bleiben.

Allein Cem Özdemir, der mir sowieso immer sympathischer wird, hat im Februar von den Islamverbänden verlangt, die Lage von Jesiden, Armeniern und verfolgten Christen zu thematisieren. Aber da wird außer den üblichen Sprechblasen und den vorbereiteten Textbausteinen nichts kommen.

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Ägypten: Vogelmord, Vogelschutz, eine Ziege als Vogel, dazu Witze, die Sphinx und Abschaum

Als ich mir kürzlich nach dem fürchterlichen Attentat einer muslimischen Mörderbande auf Google Maps den Ort des Grauens ansehen wollte, bin ich auf der Landkarte ganz in der Nähe im Nordsinai auf ein ägyptisches Naturreservat am Mittelmeer gestoßen, das „Zaranik Protectorate“. Dabei soll es sich um ein Vogelschutzgebiet handeln, das 230 km² umfaßt.

Bei Google Maps lese ich dazu (hier einzusehen):

Gemäß der offiziellen Website des ägyptischen Umweltministeriums gibt es etwa 170 Vogelarten, die 14 Arten repräsentieren. Die wichtigsten registrierten Vögel sind die Pelikane, Die weiße Ziege, das Schildpatt, der Makak, die Witze, die Sphinx des Alexandrian und der Abschaum.

Das klingt mehr als geheimnisvoll. Ein Vogel namens Schildpatt? Nie gehört. Makaken? Sind das nicht Affen? Und Witze, Sphinx und Abschaum? Das sollen Vögel sein?

Rätsel über Rätsel.

Das Naturreservat Zaranik gibt es tatsächlich, aber daß sich ausgerechnet Ägypten darauf etwas zugutehält, ist – mit Verlaub – unverfroren. Denn die gesamte ägyptische Mittelmeerküste ist mittlerweile auf einer Strecke von 700 km fast komplett mit Vogelfanganlagen bestückt (auf dieser Nabu-Seite können Sie dazu Genaueres lesen). Die Singvögel aus Mitteleuropa, die durch den langen Flug über das Mittelmeer geschwächt sind, verfangen sind in den kilometerlangen Netzen, werden getötet und in den Restaurants in Ägypten und zunehmend auch in den Golfstaaten als Delikatesse angeboten.

Für ein paar Gramm Fleisch tötet man mehr als zehn Millionen Singvögel im Jahr. Mögen sie euch im Hals steckenbleiben!

Liebe Ägypter: solange ihr das zulaßt, seid ihr einfach nur Barbaren. Da müßt ihr wirklich nicht, nur weil sich das im Ausland gut macht, ein „Naturreservat“ einrichten. Das Wort „Abschaum“ ist für ein solches Handeln schon viel passender.

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Nur noch drei Wochen – dann winkt er wieder: der Winkemann von Berwang!

Wie schnell die Zeit vergeht: vor einiger Zeit waren die Kühe noch auf den Almen, dann ist viel Schnee gefallen, und jetzt sieht es so aus, als ob (anders als in den Vorjahren) die Wintersaison in Berwang pünktlich zum 16. Dezember beginnen kann – und damit auch die Saison des Winkemanns (zu sehen immer morgens im Alpenpanorama von 3sat gegen 8.33 Uhr).

Alles freut sich schon darauf!

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Ein Retter des Abendlands

So ein Deutsch schreiben Menschen, die unser Abendland retten wollen (aus einem Forumsbeitrag auf Focus Online):

Zwangsfinanzierte Staatsrundfunk möchte hetzt mit aller Gewalt zur Kanzlerin krönen. Nur möchte niemand ausser den weltfremden ideologen Grüne. Erbärmliches mediales gekasper für mich als AfD Wähler.

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Heilpraxisnet. de und die deutsche Sprache (mal wieder)

Unter dem Titel „Die Abwehrkräfte in der Erkältungszeit unterstützen“ (hier nachzulesen) gibt heilpraxisnet.de

Tipps zum Immunsystem stärken.

Angebracht wären da wohl eher (wie oft auf der Seite von Heilpraxisnet) ein paar Tipps zum Erlernen der deutschen Sprache.

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