Erdogan – Größenwahn oder: Werft Erdogans Türkei endlich aus der NATO!

Ich frage immer wieder und bekomme keine Antwort:

Welche Werte verteidigt die „Wertegemeinschaft“ Nato gemeinsam mit Erdogan?

Jetzt hat der größenwahnsinnige Mann aus Ankara sogar die Frechheit, den Ausschluß Österreichs aus allen Partnerschaftsprogrammen der NATO zu verlangen. Der Grund ist klar: anders als die leisetreterische deutsche Regierung, die sich mit fast schon masochistischer Lust vom Sultan beleidigen läßt und nicht einmal nach der Verhaftung deutscher Staatsbürger seine Soldaten aus Incirlik zurückzieht, hat Österreich von Anfang an gegen die Abschaffung der türkischen Demokratie protestiert. Deutschland sollte sich an Österreich ein Beispiel nehmen.

Es ist höchste Zeit, daß dieser großmäulige Erdogan aus der NATO geworfen wird. Ein Diktator, der gerade dabei ist, die Opposition seines Landes mitsamt den demokratischen Institutionen zu beseitigen, darf keinen Augenblick länger Mitglied der NATO bleiben.

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Donald Trump macht sein Land zum Gespött für die Welt

Kein Papst, und sei er auch ein ruchloser Verbrecher – das soll ein katholischer Grundsatz sein -, kann das Papstamt, den Stuhl Petri, wirklich beschädigen. Das Amt selbst bleibt von den menschlichen Schwächen des Amtsträgers unberührt.

Aber gilt das auch mutatis mutandis für den Präsidenten der Vereinigten Staaten? Wird das Präsidentenamt durch einen Donald Trump beschädigt?

Mit Sicherheit. Denn die Wahl eines Mannes wie Trump zeigt wie in einem Brennglas die Schwachseiten der Demokratie. Ein demokratisches System kann nur dann wirklich funktionieren, wenn eine Mehrheit der Bürger klug, besonnen und verantwortungsvoll ist. Mit Wut- und Haßbürgern kann man keine Demokratie machen – allenfalls entsteht so eine Pöbelherrschaft.

Daß Amerika davon nicht mehr weit entfernt ist, zeigen die ersten Reaktionen von Trumps Anhängern auf ein mögliches Amtsenthebungsverfahren: da ist schon von „Krieg“ die Rede – und niemand sollte glauben, daß das nur leere Drohungen sind. Die maßlose Hetze aus den Reihen der heruntergekommenen Republikanischen Partei (schon lange vor Trump!) hat übrigens zum Niedergang der US-Demokratie ganz wesentlich beigetragen.

Die einzige Hoffung, daß das Land diese beispiellose Krise meistern kann, liegt jetzt ironischerweise bei den Institutionen, die der plebs am meisten verhaßt sind: bei „denen in Washington“ mit den gottlob immer noch funktionierenden checks and balances.

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Erdogan im Größenwahn – Prügeltürken am Werk

Zu den Beschimpfungen, die noch immer aus Ankara auf den Westen herniederprasseln, muß man nichts mehr sagen. Wer so redet wie Erdogan und seine Hofschranzen, hat nie eine Kinderstube gehabt und ist auch nicht mehr resozialisierbar. Daß aber die Kanzlerin diese groben Beleidigungen nur als „mißlich“ (was für ein Wort!) einstuft, statt dem osmanischen Rüpel wenigstens einmal, ein einziges Mal kraftvoll entgegenzutreten, und zwar in einer Art und Weise, die so ein Rüpel versteht – das ist schlimm.

Erdogans Größenwahn wird dadurch nur gestärkt. Jetzt ist herausgekommen, daß Erdogans Leibwächter bei seinen Auslandsreisen immer öfter mit Gewalt gegen friedliche Demonstranten im Gastland vorgehen – sogar während Erdogans Staatsbesuch in den USA. Die Leibwächter haben auf Demonstranten eingeprügelt, mehrere von ihnen wurden verletzt, einer davon schwer – und die Bodyguards wurden offenbar vom Sultan selbst dazu angestachelt (hier nachzulesen):

Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete kurz nach dem Vorfall, dass die Demonstranten Slogans gegen Erdogan gerufen hatten. Weil die US-Polizei türkische Forderungen nach einem Einschreiten nicht beachtet habe, seien Erdogans Sicherheitskräfte und türkische Staatsbürger eingeschritten, um „sie zu zerstreuen“, hieß es.

Wirklich mißlich.

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Pro Asyl und das „Abschiebeland“ Deutschland

Advokaten der Bunten Republik Deutschland gibt es zuhauf, im linksgrünen Milieu schießen sie immer noch wie Pilze aus dem Boden. Es ist ein durch und durch virtuelles, dumpfes und ideologisches Milieu, in dem die Wirklichkeit keine Rolle spielt.

In diesem politischen Wolkenkuckucksheim leben auch die angeblich mildtätigen Flüchtlings- und Asylverbände. Ihre Forderungen, leicht zugespitzt:

Jeder, der zu uns kommt, wird aufgenommen.

Jeder, der schon hier ist, darf bei uns bleiben.

Dazu kommt dann ein rosig gefärbtes Bild vom Flüchtling, das dem im 18. Jahrhundert entstandenen Klischee vom noble savage, vom „edlen Wilden“, verdächtig gleicht. Da ist auf einmal jeder Flüchtling eine Bereicherung (auch die Täter der Kölner Silvesternacht?), und jede Abschiebung von illegal Eingereisten ist folglich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Die sozialen Folgen einer solchen Einstellung werden vollständig ausgeblendet.

Kein Staat der Welt (nicht einmal die großen Flächenstaaten Kanada oder Australien) kann alle Mühseligen und Beladenen aufnehmen. Und vor allem: jeder Staat hat das Recht, selbst darüber zu entscheiden, wen er aufnimmt. Und jeder Staat hat das Recht, illegal Eingereiste und Kriminelle wieder in ihre Heimat zu schicken. Das liegt nicht nur im Interesse der einheimischen Bevölkerung, die einen Anspruch auf körperliche Unversehrtheit und Schutz vor Kriminalität hat, es liegt auch im Interesse der vielen Flüchtlinge, die einen echten Asylgrund haben.

Einwanderer haben sich in der Vergangenheit immer bemüht, gute Bürger ihres Gastlandes zu werden. Das war, gerade in der ersten Generation, nicht immer leicht. Man mußte Opfer bringen, man mußte ganz viel lernen, um ein Teil der oft ungewohnten, fremden Kultur zu werden. Aber man wollte, daß es den eigenen Kinder einmal besser geht. Leider scheinen immer mehr Muslime nicht das geringste Interesse daran zu haben, Teil unserer liberalen, westlichen Kultur zu werden. Im Gegenteil: sie fühlen sich uns überlegen und wollen, daß wir uns an sie anpassen. Das ist eine für das Zusammenleben geradezu tödliche Anmaßung, die nicht geduldet werden darf.

Und die sog. Flüchtlingsverbände? „Pro Asyl“ hat jetzt im Zusammenhang mit dem geplanten Asylpaket von einer „Abschiebemaschinerie“ gesprochen. Es entstünden der „gläserne Flüchtling“ und eine „Brutalisierung der Abschiebepraxis“:

Dieses Gesetz baut Deutschland vom Aufnahmeland zum Abschiebeland um.

Ja, wenn es nach den Gutmenschen in Organisationen wie Pro Asyl ginge, die sich um die sozialen Folgen ihrer Forderungen nicht scheren und niemals Verantwortung dafür übernehmen müssen, hätten wir schon jetzt im Land „bürgerkriegsähnliche Zustände“. Die Menschen wollen nämlich ihre Identität bewahren, und das ist ihr gutes Recht. Nur wer sich im eigenen Haus sicher und wohl fühlt, kann Fremden gegenüber wohlwollend und freundlich sein.Das Menschenbild dieser Organisationen aus dem linksgrünen Milieu ist von einer geradezu dummen Naivität geprägt: sie wollen einfach nicht wahrhaben, daß die Menschen am liebsten unter ihresgleichen sind. Ein maßvoller Zustrom von Menschen, die einer anderen Kultur angehören, ist immer tolerabel (und sogar wünschenswert!), aber am Ende ist, auch wenn das mechanistisch klingt, die Zahl entscheidend: es gibt eben eine kritische Masse, und wenn sie überschritten wird, wenn sich also die Angehörigen in ihrem eigenen Land bedrängt fühlen, wenn sie (um im Bild zu bleiben) nicht mehr Herr im Hause sind, dann wird es zu schlimmen Konflikten kommen, und auch die Sprüche aus dem einschlägigen Milieu („Wir sind doch alle Ausländer!“) werden dann nicht mehr helfen.

Erschwerend kommt hinzu, daß vor allem muslimische Flüchtlinge zäh an ihren oft archaischen Gewohnheiten festhalten und sich selbst in der dritten Generation noch nicht der Kultur des Gastlandes angenähert haben.

Das ist nicht akzeptabel. Und vor allem: es macht die Demagogen von AfD und Pegida erst so richtig stark. Insofern – auch wenn sie das nicht wahrhaben wollen – arbeiten linksgrüne Flüchtlingsorganisationen und der rechte Rand der Gesellschaft einander zu.

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Darauf hat die Welt gewartet!

Der Aldi bietet demnächst „Müllbeutel, 35 Liter“ an – mit tropischem Mango-Duft.

Danke, Aldi!

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Trumps Traum von einem amerikanischen Sultanat

Donald Trump, schon jetzt der furchtbarste (und schlechteste!) US-Präsident aller Zeiten, einer, der viel besser im Dschungelcamp von RTL oder einer von Berlusconis dämlichen italienischen Fernsehshows aufgehoben wäre (oder, noch besser: beim Therapeuten seines Vertrauens!), dieser Donald Trump – so stelle ich mir das jedenfalls vor – denkt in seinen stillen Stunden, wenn er allein und ohne Fernsehkameras im Oval Office sitzt, an seinen Kollegen Erdogan. Wie gut der das doch hat! Da kommt in den USA ein Sturm der Entrüstung, nur weil Trump den FBI-Chef gefeuert hat – und Erdogan? Der entläßt auf einmal ein paar tausend Beamte samt ihrer Führung, ohne daß er sich dafür verantworten muß.

Sultan müßte man sein!

Denkt Trump. Bestimmt!

Aber er ist es nicht, und ausgerechnet ein Republikaner, einer der letzten Aufrechten in der völlig heruntergekommenen Republikanischen Partei, der Senator John McCain, hat ihm vor einiger Zeit einen Satz entgegengeworfen, der es in sich hat:

The President can sign whatever executive orders he likes. But the law is the law.

So ist es! Ein Despot wie Erdogan kann sich über das Gesetz hinwegsetzen, Donald Trump nicht.

Wie schön, daß es noch die guten alten Demokratien gibt, die jetzt von Einfaltspinseln aller Art beschimpft werden („Altparteien“, „Lügenpresse“ usw.).

Was wären wir ohne diese Demokratien?

Wir wären Völker und Staaten ohne Hoffnung.

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Barbarisches auf der Heimfahrt von der Leipziger Buchmesse

Im März waren wir in Leipzig, um endlich einmal auch die sächsische Buchmesse kennenzulernen. Wir waren sehr angetan! In Frankfurt, dessen Buchmesse ich seit mehr als vier Jahrzehnten Jahr für Jahr besuche, geht es vor allem ums Geld, um Lizenzen und Vertragsabschlüsse. Das lesende Publikum wird allenfalls geduldet, man macht es ihm (absichtlich?) schwer: selbst große Verlage haben oft keine Verlagsprospekte für ihre Leser dabei (auf einen ausführlichen Gesamtprospekt von Gräfe & Unzer etwa warte ich seit Jahrzehnten und werde wohl ins Grab sinken, ohne ihn zu bekommen), es gibt – außer in den völlig überteuerten Restaurants und Imbißständen, die schlechtes Essen für teures Geld anbieten – fast keine Sitzgelegenheiten (sollen sie sich doch auf den Boden setzen, die dummen und lästigen Leser!), und am Ende geht man jedesmal schwer beladen und erschöpft nach Hause.

Ganz anders Leipzig! Hier fühlt man sich auch als Besucher wohl, es gibt keine nur für Fachbesucher reservierten Tage, die Gänge sind breit und selbst am Wochenende nicht so überfüllt, daß man nicht mehr vorwärtskommt. Besonders schön ist die Glashalle mit ihren grünen Bäumen und den vielen kleinen Restaurants.

Aber dann die An- und Rückfahrt, wenn man aus dem Rhein-Main-Gebiet anreist! Mit jedem Jahr wird es schlimmer, immer rücksichtsloser werden die Windkraftanlagen in die Landschaft gestellt. Hier ein Bild von unserer Rückfahrt auf der Autobahn, irgendwo im Dreiländereck zwischen Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt:

Spätere Generationen, die von dumpfen linksgrünen Heilsversprechungen nicht mehr umnebelt sind, werden hier (da bin ich sicher) von einem Verbrechen an der Natur, an der Landschaft und an der Menschheit insgesamt sprechen. Daß so wenige Menschen heute dagegen protestieren, stärkt das Vertrauen in die Zukunft der Spezies Homo sapiens nicht.

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Die AfD braucht dringend ganz, ganz viele neue Flüchtlinge

Sonst droht ihr das Scheitern an der Fünf-Prozent-Klausel.

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Ein Paradoxon

Je älter ein Mensch ist, umso häufiger hört man von ihm die Klage, wie kurz doch das Leben sei.

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Deutschland ist gespalten – aber warum? Die „Welt“ hat es herausgefunden

Nein, es geht nicht um die Flüchtlingsfrage oder die Kanzlerin – es geht um Wichtigeres (hier nachzulesen):

Und was machen Sie mit dem Restwasser im Wasserkocher?
Der Umgang mit Restwasser im Wasserkocher spaltet laut einer Umfrage die Gemüter der Deutschen. 53 Prozent der Befragten kippen das Wasser vom Vortag weg, 47 Prozent nutzen es weiter, wie aus einer Umfrage im Auftrag des SGS Instituts Fresenius hervorgeht. Dafür wurden 500 erwachsene Deutsche online befragt.

Wie gesagt: der „Welt“ geht es um die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

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