Archiv der Kategorie: Sprache und Literatur

Ernst Jünger und die Anbräuner

Ernst Jüngers Roman Auf den Marmorklippen, 1939 erschienen, gilt als „umstritten“, weil der Autor umstritten ist. Er ist eben in die moralische Deutung von Mensch und Literatur, in den grobschlächtigen, selten mit dem Florett ausgefochtenen Kampf zwischen Links und Rechts, … Weiterlesen

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Safranski initiiert und initiiert und initiiert …

Heute abend spricht der SWR-Literaturkritiker Denis Scheck in der Sendung „lesenswert“ (SWR-Fernsehen, 23.15 Uhr) mit Rüdiger Safranski und Anne-Dore Krohn über Höderlin, dessen Geburtstag sich im März zum 250. Mal jährt. Das sollte man sich unbedingt ansehen, denn die Zahl … Weiterlesen

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Goethes Kater

In dem von Carsten Stahmer herausgegebenen dreibändigen Werk „Goethe in Wiesbaden 1814 und 1815“ (Reichert Verlag, Wiesbaden 2019, 1.436 Seiten, 79 Euro) finden sich sehr interessante Details über den Alltag des Dichters während seines Kuraufenthalts in Hessen-Nassau. Im Rhein-Main-Teil der … Weiterlesen

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Es es

Zum gestrigen Tatort mit Til Schweiger heißt es lobend auf watson.de: Keine Effekthascherei, keine absurd improvisierten Dialoge, keine überteuerten Gaststars, dessen Schauspieltalent knapp oberhalb einer Avocado liegt. Sondern gut gemachte 90 Minuten figurenorientiertes Fernsehen, wie es es öfter geben sollte. … Weiterlesen

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„Nach Tod und Leben trachten“

Danaos, der mythische König von Argos (das ist der mit den 50 Töchtern!), hatte einen Zwillingsbruder, Aigyptos, dem er in gegenseitigem Haß verbunden war. Athene riet ihm, seine Heimat Libyen zu verlassen. Und warum? Weil, so lesen wir in der … Weiterlesen

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Goethe und die Glückwünschenden am Neujahrstag

Nicht nur die normalen Sterblichen haben am Neujahrstag genug zu tun. Was Goethe etwa am 1. Januar 1818 an Begegnungen einzuplanen hatte, kann man seinem Tagebuch entnehmen: Neujahrs Tag. Verschiedenes zur morgenden Sendung nach Weimar. Prof. Renner, Dr. Roux, Hofrath … Weiterlesen

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Noch einmal Karl Kraus – Über ein Wettessen im Jahr 1905

Der folgende Ausschnitt stammt wieder aus der „Fackel“ von Karl Kraus, und zwar aus Heft 190 vom 11. Dezember 1905 (das darin enthaltene lange Zitat hat Kraus dem Illustrierten Wiener Extrablatt entnommen): Man sieht: es gibt nichts Neues unter der … Weiterlesen

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Dem Konjunktiv sein Tod

Das Sterben des Konjunktivs hat nicht erst am Ende des vergangenen Jahrhunderts begonnen, sondern schon an dessen Anfang. Als Beleg kann ich eine Stelle anführen, die Karl Kraus 1924 in der Fackel veröffentlicht hat: Unmöglich kann man von deutschen Männern … Weiterlesen

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Wie der Herr, so’s Gescherr – schon wieder eine Wählerbeschimpfung!

Früher dachte ich in meiner Naivität: man müßte nur einmal die unsäglichen Aussprüche aus dem Munde von AfD-Politikern und ihren Mitgliedern und Anhängern, wie man sie zuhauf im Internet findet, sammeln und in einem Büchlein veröffentlichen. Kein Mensch, dachte ich, … Weiterlesen

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„Diesen Bus steuert ein Deutscher Fahrer“

Diesen Satz – wohl aus völkischer Trunkenheit geboren – druckte ein Busfahrer der Fa. Sachsentrans fein säuberlich auf seinem Drucker aus und schmückte damit das Seitenfenster seines Busses (hier nachzulesen). Die Sachsentrans ist ein Subunternehmen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Jetzt … Weiterlesen

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