Der Wunschtraum aller Banken: das Bargeld wird abgeschafft!

Es ist wie immer: wenn eine ganz große Schweinerei durchgezogen werden soll, läßt man erst einmal Versuchsballons aufsteigen.

Das Endziel – in diesem Fall die Abschaffung des Bargelds – wird öffentlich nur ganz vorsichtig „angedacht“. Man testet so die Reaktionen in der Bevölkerung. Gerade in einer solchen Testphase ist es wichtig, daß der Widerstand von Anfang an drastisch und entschlossen ist. Wenn die Bevölkerung zu zaghaft reagiert, rechnen sich die Urheber dieser Pläne gute Chancen aus, ihr Ziel zu erreichen.

Man könnte, in Abänderung eines alten Sprichworts, sagen:

Bargeld macht frei.

Denn eine Abschaffung des Bargelds bedeutete für den Bürger, das sollte jedem klar sein,  die totale Abhängigkeit von den Banken, also gerade von jenen Instituten, die in den letzten Jahren durch ihre kriminellen Machenschaften auch ihr letztes Quentchen an Reputation eingebüßt haben.

Die Begrenzung der Bargeldzahlung auf 5.000 € ist da nichts anderes als der Einstieg in die Abschaffung der Barzahlung insgesamt. Das vorgeschobene Argument, damit ließe sich die Geldwäsche erschweren, ist absurd: wer sein Geld waschen will, findet immer einen Weg.

Wir sollten deshalb beide Pläne durch unseren energischen Widerstand durchkreuzen.

PS: Sogar die F.A.Z. schreibt in ihrem Wirtschaftsteil (hier nachzulesen), mit der Begrenzung oder der Abschaffung der Bargeldzahlung „verlören die Menschen den Rest von Vertrauen in den Euro.“ Genauso ist es.

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Muslime und Veganer, vereinigt euch – gegen das Schweinefleisch!

Daß Muslime kein Schweinefleisch essen, weil es ihnen ein Mann aus dem 7. Jahrhundert verboten hat, weiß man – daß sie freilich (auch in Deutschland) Hühnchenfleisch aus den übelsten Legebatterien in großen Mengen verzehren, weiß man auch.

Egal: immer mehr deutsche Kitas bieten deshalb auch den deutschen Kleinen überhaupt kein Schweinefleisch mehr an: aus „Rücksicht auf Muslime“ – und auf Vegetarier und Veganer. Zwei kleine Minderheiten bestimmen also, was die überwältigende Mehrheit essen oder nicht essen darf.

Daß sich Veganer vielfach wie eine religiöse Sekte verhalten (gerade in ihrem Haß auf Andersdenkende und Andersessende!), läßt sich vielfach belegen. So groß unterscheiden sich Veganer von den Muslimen also nicht. Aber wie kommt es, daß Kindertagesstätten  im vorauseilenden Gehorsam der Mehrheit vorschreiben wollen, was auf den Tisch kommt?

Jeder darf sich bei uns ernähren, wie er will. Aber die kleinen Kinder indoktrinieren, ihnen eine fürsorgliche Diktatur aufzwängen, das geht gar nicht.

Die Grünen haben mit ihrer versuchten Zwangsbeglückung der Bevölkerung durch einen „Veggie Day“ ein Fiasko erlebt. Den Kitaleiterinnen, die gegenüber den Helikoptermüttern und den Muslimen gar nicht willfährig genug sein können, wird es (hoffentlich!) nicht anders ergehen.

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Schone GruBe von Oksana, einem ehrenhaften Madchen

Die ehrenhafte Oksana aus Rußland hat mir heute eine E-Mail geschickt:

Zuvorderst will ich dich herumbringen, dass ich nur ernste Beziehungen suche. Ich habe keine Lust auf Spielen, und ehrenhaftes Madchen. Mein Name ist Oksana. Ich bin 31 Jahre alt und ich lebe in Russische Foderation. Vor einem Jahr habe ich meine Beziehungen beendet und jetzt bin ich auf der Suche nach einen Mann in deinem Staat. Ich hoffe, dass Menschen in deiner Staat mit Schatzung zu einer Frau verhalten. Ich hoffe, dass du ein guter Mann bist, und wir konnen probieren unsere Liebe aufzubauen. In dieser diesem Schreiben liefere ich dich mein Bild. Ich glaube, dass es dir gefallt. wenn du Interesse an mir hast, bitte, antworte mir und verrate deinen richtigen Namen. Ich hatte gern dein Bild zu kriegen. Ich warte gern deinen Nachricht. Schone GruBe. Oksana.

Liebe Oksana! Das klingt ja alles sehr verführerisch, und ich kann dir auch bestätigen, daß sich die meisten Menschen in meinem Staat zu einer Frau mit Schatzung verhalten.

Den Dateianhang mit dem Bild werde ich aber trotzdem nicht öffnen.

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Ertrinkende Flüchtlinge – oder: Ein bedenklicher Satz aus einem Kommentar der F.A.Z.

So lautet er (hier nachzulesen):

Sobald ein Flüchtling in griechischen Gewässern über Bord geht, muss er nach geltendem Seerecht von der Küstenwache gerettet werden.

Aha, er muß also gerettet werden? Nach geltendem Seerecht? Weiß Thomas Gutschker eigentlich, was er da schreibt?

Als altmodischer Mensch hätte ich nämlich gedacht, daß ein schiffbrüchiger Mensch immer und überall gerettet werden muß. Ist es heute schon so, daß ich mich bei der Rettung eines Ertrinkenden auf das geltende Recht berufen muß?

Es genügt doch völlig, sich auf das zu berufen, was man humanitas oder Nächstenliebe nennt. Mehr braucht es nicht. Aber die F.A.Z. betrachtet die Flüchtlinge schon seit Monaten am liebsten aus großer Höhe: aus so großer Höhe, daß man den einzelnen Menschen tief unten gar nicht mehr wahrnimmt.

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Horst der Große aus Bavarien

Ach, der Horst.

Gell, Horst, das hast du jetzt auch gemerkt – nur Opposition ist sexy! Da muß man gar nix tun, man schimpft auf die Regierung und gibt Interviews. Jeden Tag!

Dauerfeuer aus Bavarien – die Kanonade gegen die eigene Kanzlerin. Und damit ja eigentlich auch gegen die eigenen Minister, die mit der Kanzlerin am Kabinettstisch sitzen. Aber die paar Hanseln hast ja im Griff. Gell, Horst?

Wenn man von der Kanzlerin selbst einmal absieht, hat man das Gefühl, daß zur Zeit alle deutschen Politiker in der Opposition sind.

Aber das spiegelt ja nur den Zustand in Europa wieder: alle Europäer sind im Moment gegen Europa. Jeder hat auf einmal die Absicht, eine Mauer zu errichten. Ein armseliger Haufen von Egoisten.

Angela Merkel und Jean-Claude Juncker sind vielleicht die letzten Europäer.

Aber wenn man sechs Jahrzehnte auf der Welt ist, weiß man: es werden auch wieder andere Zeiten kommen.

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Proleten unter sich

Wer geglaubt hat, daß mit Sarah Palin und der Tea Party-Bewegung schon der moralische Tiefpunkt in der amerikanischen Politik erreicht worden sei, wird gerade eines Schlechteren belehrt.

Wie Donald Trump und seine Konkurrenten miteinander umgehen (schöne Beispiele dafür gibt es u.a. hier zu lesen), das zeigt: nicht nur die Kandidaten sind auf eine so noch nie dagewesene Weise heruntergekommen, sondern eben auch große Teile der republikanischen Wählerschaft.

Und noch etwas gehört zu den Erkenntnissen dieses Wahlkampfs: auch ein paar Milliarden Dollar machen aus einem Proleten noch lange keinen anständigen Menschen.

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Die Börsenfusion – Manager bleiben, was sie schon immer waren: kleine Kinder

Für Elefantenhochzeiten gibt es nie einen vernünftigen Grund. Wohlgemerkt: keinen vernünftigen Grund! Andere Gründe gibt es schon. Sie liegen in der infantilen Struktur, wie sie offenbar fast alle Manager aufweisen.

Mit ihren Fusionen und feindlichen Übernahmen benehmen sie sich wie kleine Kinder auf dem Spielplatz.

Das ist mein Spielzeug!
Nein, meins!
Das sag ich meiner Mama!

Das Spielzeug. um das es jetzt geht, ist die Frankfurter Börse. Deren Chef, Carsten Kengeter, will natürlich auch Vorstandsvorsitzender der vereinigten Börsen von London und Frankfurt werden – und alles deutet darauf hin, daß er dafür den Standort Frankfurt aufgibt.

Der vorauseilende Gehorsam war schon immer eine der schlechten deutschen Tugenden.

Wie gesagt: diese Manager, die sich aufblähen, als seien sie die Herren der Welt, benehmen sich wie Kleinkinder im Sandkasten. Fast könnte man über sie lachen – wenn man nicht wüßte, daß sie mit ihren Transaktionen ganze Heerscharen von Menschen ins Verderben stürzen können (und das auch immer wieder tun, ohne mit der Wimper zu zucken).

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Amnesty International – ja, spinnen die jetzt?

Amnesty International ist immer noch eine verdienstvolle Organisation. Sie war (und ist) besonders da wertvoll, wo sie sich ganz konkret um politische Häftlinge in aller Welt gekümmert hat. Leider gewinnen solche an sich guten Organisationen (wie auch die großen Naturschutzverbände) mit der Zeit ein merkwürdiges Eigenleben: sie werden mit ihrem Führungspersonal immer politischer, und ihre Urteile über einzelne Staaten sind oft kaum mehr nachzuvollziehen.

Sehen wir uns einmal an, was Amnesty International über Deutschland schreibt:

Bei den Untersuchungen schwerer Menschenrechtsverletzungen durch Angehörige der Polizei waren keine Verbesserungen zu verzeichnen. Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter verfügte nach wie vor nur über unzureichende finanzielle Mittel. Es wurden weiterhin diskriminierende Angriffe auf Asylsuchende und Minderheiten verübt, und die Untersuchung solcher Taten bzw. die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen war nach wie vor unzulänglich.

Da fühlt man sich wie ein Land der Dritten Welt. Aber in der Flüchtlingskrise schneiden wir doch wenigstens gut ab, oder?

Keineswegs. Die „anfängliche Offenheit“ der deutschen Regierung sei geschwunden (hier nachzulesen):

Stattdessen wird nur auf Härte und Abschottung gesetzt,

sagt Selmin Caliskan, die Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland.

Und dann auch noch der deutsche Rassismus!

Amnesty wirft der Bundesregierung auch vor, rassistische Gewalt zu verharmlosen. «Der Kampf gegen Rassismus muss endlich konsequent von den Behörden angegangen werden», forderte Caliskan.

Die feine Frau Caliskan bewirft also das einzige europäische Land, das bis an die Grenze seiner Möglichkeiten Flüchtlinge aufnimmt, mit Dreck. Das muß man sich wirklich nicht bieten lassen.

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Das (furchtbare) Zitat des Tages

Es stammt vom Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt. Zu der mehr als berechtigten Kritik am Einsatz im sächsischen Clausnitz sagt er:

Ein anderes Einschreiten wäre kaum vorstellbar gewesen. Aber wir müssen als Polizei damit leben, dass nach einem solchen Einsatz immer wieder Schlaumeier aus dem Gebüsch kommen, die uns erklären wollen, wie man es hätte besser machen können.

Bevor ich – ein Schlaumeier! – wieder in mein Gebüsch zurückkrieche, möchte ich dem Herrn Wendt nur noch folgendes sagen: daß eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, ist in der Polizei und vielen anderen Behörden schon immer so gewesen. Daß man aber den zu Tode verängstigten Flüchtlingen hinterher auch noch die Schuld an der Situation zuschiebt (sie hätten „Gesten“ gemacht!), obwohl man offenbar nichts getan hat, um das grölende ausländerfeindliche Pack zu entfernen, das sich dem Bus in den Weg gestellt und die Zugänge blockiert hat, das ist – ausgesprochen von einem Vertreter der Polizei (und erst recht von einem Gewerkschafter!) – einfach nur schändlich.

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„Einfacher unmittelbarer Zwang“ in Clausnitz – aber nur gegen die Opfer

Ich sage es noch einmal: nicht die Täter sind mit „Zwang“ abgeführt worden, sondern die Opfer, darunter auch Kinder.

Was der Polizeipräsident von Chemnitz, Uwe Reißmann, jetzt in aller Eile aussagt, bestätigt nur den Verdacht, daß die Polizei mit den Wegelagern von Clausnitz vielleicht doch „a bisserl“ sympathisiert. Während auf den veröffentlichten Videos zu sehen ist, wie die grölende Horde die Flüchtlinge bedroht, sagt er, die Flüchtlinge hätten „aus dem Bus heraus provozierende Gesten gemacht“. Es werde deshalb „keinerlei Konsequenzen“ gegen die beteiligten Polizisten geben.

So so, die Flüchtlinge haben also „Gesten gemacht“? Ganz Deutschland hat auf den Videos gesehen, welche „Gesten“ die sächsischen Wegelagerer gemacht haben.

So ein Polizeipräsident sollte so schnell wie möglich seines Amtes enthoben werden.

Ich frage: wieviele der Wegelagerer sind von der Polizei festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt worden? War diese sog. „Demonstration“ genehmigt? Welche Rolle hat die AfD dabei gespielt? Warum hat man dem Bus nicht den Weg freigemacht?

Und ich frage auch: wie oft gibt es in den östlichen Bundesländern solche Szenen, von denen niemand je etwas erfährt – weil nicht zufällig eine Kamera dabei ist?

Clausnitz wird, wenn es nicht schnell etwas unternimmt, zu Dunkeldeutschland gehören. Und der sächsische Innenminister sollte ganz schnell und öffentlich sagen, was er als Dienstherr vom Leiter der Polizeidirektion Chemnitz hält.

Der Ruf Sachsens ist schon durch die braunen Haßtiraden in Dresden schwer beschädigt. Jetzt ist alles noch viel schlimmer geworden.

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