Norbert Blüm – der einzige Lichtblick bei Maischberger

Das war wieder die übliche bunte Mischung gestern abend bei Maischberger: eine zum Islam konvertierte Schweizerin in Ganzkörperverschleierung, eine ganz, ganz brave junge Katholikin, dann die frühere Theologieprofessorin Uta Ranke-Heinemann, die mittlerweile den Glauben verloren hat, Frank Elstner, der vor allem da war, um über sein neues Buch zu sprechen, und die Schriftstellerin Karen Duve, die als Beiratsmitglied der neoatheistischen Giordano Bruno-Stiftung das seichte Aufkläricht vertritt, das schon zu Lessings Zeiten obsolet war.

Natürlich stand die Konvertitin im Mittelpunkt, von der nur die Augen zu sehen waren. Wie ein Gespenst saß sie da und stellte sich dumm – oder war sie es? Oder war der ganze Auftritt ein fake? Die totale Verhüllung ist für sie, das sagt sie jedenfalls, ein Zeichen der weiblichen Freiheit, nur in diesem Gehäuse ist sie als Frau sicher. Und die Vielweiberei tut Mann und Frau gut, denn – man höre und staune! – vor Mohammed durfte der Mann noch viel mehr Frauen besitzen, der Prophet habe die Zahl in seiner Weisheit auf vier beschränkt. Und – auch die anderen Gesprächsteilnehmer kamen da aus dem Staunen nicht heraus – jede der vier Frauen habe sogar ein verbrieftes Recht, körperlich befriedigt zu werden. Also Fortschritt, wohin man sieht.

Aber in diesem Narrenhaus gab es auch einen klugen, sympathischen, fast möchte man sagen: einen altersweisen Mann – Norbert Blüm. Er argumentierte wunderbar gelassen und sogar theologisch klüger als Uta Ranke-Heinemann, die ja in solchen Diskussionen gern das „verrückte Huhn“ gibt.

Nur seinetwegen haben wir die Sendung bis zum Ende angesehen.

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Das Kind – und warum es ab und zu gezüchtigt werden muß

Jacob Eberhard Gailer veröffentlichte 1833 seinen „Neuen Orbis pictus für die Jugend“, in dem er das Wissen seiner Zeit für junge Menschen aufbereitete. Ein Absatz daraus beschäftigt sich auch mit dem Kind und seinen Eltern:

Bei zunehmendem Alter schickt man es in die Schule, wo es Alles lernen kann, was es für dieses und das künftige Leben zu wissen braucht. Man hält es zur Gottesfurcht und Arbeit an, und wenn es nicht folgen will, wird es gezüchtigt.

Die Knaben werden nach geendigten Lernstunden zu mechanischen Arbeiten, zur Landwirthschaft und anderen Geschäften angewiesen, damit mit den Kräften der Seele auch die körperliche Geschicklichkeit geübt wird.

Die Mädchen werden in den Beschäftigungen unterrichtet, welche für ihr Geschlecht taugen, als im Spinnen, Nähen, Stricken, Waschen, Bügeln, Kochen, und in der Kunst, gut zu wirthschaften.

Der Vater ernährt die Kinder durch Arbeiten.

Die Kinder sind den Aeltern Ehrerbietung schuldig.

Man sieht: damals waren wir von erzieherischer Korrektheit noch sehr weit entfernt.

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Die „Energiewende“ macht Strom zum Luxusgut

Auf der Seite von Stern online kann man lesen, man diskutiere jetzt, „wie Strom trotz Energiewende bezahlbar bleibt“. Um das herauszufinden, braucht man freilich gar nicht erst zu diskutieren, denn der Strom – so dilettantisch, wie die Merkelsche „Wende“ durchgeführt wird – kann nicht „bezahlbar“ bleiben, er wird es auch nicht. Bezahlbar wird er allenfalls für jene Industriebranchen sein, die besonders viel Energie verbrauchen: sie bekommen schon jetzt Vergünstigungen und Geschenke jeder Art. „Stromintensive Unternehmen“, so liest man, „sind weitgehend von der Zusatzabgabe befreit“.

Das heißt doch, auf gut deutsch: wer Strom in Unmengen verbraucht, wird dafür auch noch aus dem Steueraufkommen belohnt, während der Durchschnittsverdiener mit nützlichen Tipps zum Stromsparen abgespeist wird – er kann sehen, wo er bleibt. Er muß die kräftig erhöhten Strompreise ohne Abstriche bezahlen, und obendrein finanziert er noch mit seinen Steuern die Subventionierung der „stromintensiven Unternehmen“.

Es ist ein einziges Narrenhaus.

Aber unter einer rot-grünen Regierung würde es nicht weniger närrisch zugehen. Im Gegenteil! Was nämlich bei der Kanzlerin auf politischer Taktik beruht, ist in rotgrünen Köpfen ideologisch fest einzementiert und trotzt deshalb jeder vernünftigen Revision.

Wer sich aber das freie Denken bewahrt hat, ist zur Zeit wirklich ein armer Tropf. Er findet keine wählbare Partei mehr, die der totalen Verschandelung unseres schönen Landes Einhalt gebieten könnte. Daß die Nachwelt ein vernichtendes Urteil über die Windenergie sprechen wird, steht für mich fest – aber es ist nur ein kleiner Trost.

Mancher wird sich noch daran erinnern, wie enthusiastisch in den 70er Jahren jedes neue Hochhaus gefeiert wurde. Auf den Ansichtskarten dieser Zeit hat man sie stolz zur Schau gestellt. Heute schämt man sich ihrer ein bißchen – aber man wird sie nicht mehr los.

So peinlich berührt werden künftige Generationen sein, wenn sie erkennen, wie ihre Vorfahren das Land mit monströsen, babylonisch hohen Windrädern zugestellt und die Schönheit seiner Naturlandschaften zerstört haben. Und sie werden voller Wehmut alte Filme und Bilder betrachten und staunend sagen: „So schön war unser Land einmal?“

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Haßprediger – ein Unwort

Das ist wieder so ein Wort, das man eigentlich nicht gebrauchen dürfte, denn Haß kann man nicht predigen – unter keinen Umständen.

Man kann zum Haß aufrufen, aufstacheln, man kann ihn anfachen und schüren, aber niemals kann man den Aufruf zu Haß und Gewalt mit dem Wort Predigt in Verbindung bringen. Das ist wie Feuer und Wasser, und es verleiht dem Haß und der Gewalt auch noch ein religiöses Mäntelchen.

Ein Verbrecher bleibt ein Verbrecher, auch wenn er ein „Gotteshaus“ zur Tribüne seiner Brandstiftung mißbraucht. Ein Prediger ist er weiß Gott nicht.

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Erdbeeren aus China für deutsche Schüler?

Das ist wohl genau das, was sich die dummen Bürokraten der EU unter Globalisierung vorstellen: jede Schule muß für ihr Schulessen eine europaweite Ausschreibung durchführen, dann bekommt eine Catering-Firma den Zuschlag, die vielleicht in Dresden oder Rüsselsheim sitzt. Sie hat nicht das beste Essen, aber sie ist am billigsten. Und diese Firma bezieht ihrerseits ihre Zutaten aus Ländern, die möglichst niedrige Preise verlangen. Also hat man über einen Direktimporteur 44 Tonnen Tiefkühl-Erdbeeren aus China bezogen.

Das muß man sich einmal vorstellen: man bezieht Lebensmittel aus einem Land, das nicht die geringsten Hemmungen hat, praktisch proteinfreies Milchpulver an die eigene Bevölkerung zu verkaufen (viele werden sich noch daran erinnern, damals sind 50 Babys gestorben). Man importiert diese Nahrungsmittel nur aus einem einzigen Grund aus China – weil man dadurch ein paar tausend Euro einsparen kann. Das Motiv ist also – wie meistens im Wirtschaftsleben – die gewöhnliche Geldgier. Es gibt weiß Gott genug Obst und Gemüse in Europa, aber natürlich nicht zu chinesischen Preisen – denn die basieren auf der brutalen Ausbeutung der chinesischen Bevölkerung, vor allem der Wanderarbeiter und Erntehelfer, die mit Hungerlöhnen abgespeist werden. Aus einem solchen Land Nahrungsmittel für unsere Kinder zu beziehen, ist besonders verwerflich.

Aber es ist nicht nur moralisch verwerflich – es ist auch, wenn die ersten Ergebnisse unserer Gesundheitsämter und Labore richtig sind, ein gesundheitliches Risiko, denn diese chinesischen Erdbeeren scheinen die Ursache für eine der größten Lebensmittelepidemien zu sein, die es in Deutschland je gegeben hat. Wahrscheinlich waren die Erdbeeren, wie man hier nachlesen kann, mit Noroviren verseucht, die dann auch noch durch eine falsche Behandlung bei der Zubereitung hier in Deutschland erst recht ihre schlimme Wirkung entfalten konnten.

Zu einer regionalen und saisonalen Küche, die zurecht immer wieder gefordert wird, gehören zermatschte Erdbeeren aus China nun wirklich nicht.

Aber für unsere Kinder ist uns das Billigste gut genug, nicht wahr?

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Angela Merkel und die Altersarmut

Die Kanzlerin meinte auf dem „Demographiegipfel“ der Bundesregierung zum Thema Altersarmut lapidar: da müßten Lösungen gefunden werden.

Das stimmt – aber wir haben seit fast sieben Jahren eine Regierung Merkel, und in dieser ganzen Zeit ist der Regierung bis auf die gebetsmühlenartig wiederholte Aufforderung zur „privaten Vorsorge“ nichts, aber auch gar nichts eingefallen. Das Thema war tabu – bis Ursula von der Leyen es auf die Tagesordnung gesetzt hat. Da hat man im Kabinett und in den Regierungsparteien nicht mit Dankbarkeit, sondern sehr pikiert reagiert.

Die Sache mit der „privaten Vorsorge“ hat gleich mehrere Haken.

Einmal wälzt man damit die ganze Verantwortung für die Folgen der gesellschaftlichen und demographischen Entwicklungen auf den Einzelnen ab. Das ist nichts anderes als die Mitt Romney’sche Lösung des Problems.

Zum anderen ist es für große (und immer größere!) Teile der Bevölkerung finanziell völlig unmöglich, selbst vorzusorgen. Wie könnten sie auch? Vielen reicht ja nicht einmal der Vollzeitlohn zum Leben. Da ist es völlig wirklichkeitsfremd, sie könnten einen Teil davon für die Rente anlegen.

Und einen dritten Grund gibt es, der gegen die private Vorsorge spricht. Das ist die Erfahrung, die viele Menschen in den letzten 15 Jahren mit solchen Anlagen gemacht haben. Viele Banken haben ihnen Aktienpakete als perfekte Alterssicherung aufgeschwatzt. Vor allem durch den Zusammenbruch des Neuen Marktes, aber auch durch andere Börsenflops in den Jahren danach haben viele gutgläubige Menschen einen großen Teil ihres Geldes verloren. Man traut deshalb den Banken nicht mehr, und was die sich in den letzten Jahren geleistet haben, bestärkt die Menschen in ihrer Meinung – zurecht. Der Verdacht nämlich, daß die Geldinstitute in der privaten Altersvorsorge nur eine weitere Möglichkeit sehen, an Kapital für ihre oft riskanten Geschäfte zu kommen, ist nicht unbegründet. Auch deshalb sinkt die Bereitschaft zur privaten Vorsorge immer mehr.

Seit wir unsere Bundesrepublik mit ihrer Sozialversicherung und der sozialen Marktwirtschaft haben, hat man sich wenigstens auf eines immer verlassen können: daß man nach einem langen Arbeitsleben endlich Zeit für sich und seine Angehörigen hat, daß man sich noch Wünsche erfüllen und das Leben ruhig ausklingen lassen kann. Für viele ist das (neben dem Lottoschein) die einzige Hoffnung, die sie – gerade in der heutigen Arbeitswelt mit ihrem ständigen Leistungsdruck und den menschlich oft völlig unqualifizierten Vorgesetzten – noch am Leben hält. Wenn man den Menschen auch noch die Hoffnung auf einen auskömmlichen Lebensabend nimmt, wird das zu sozialen und psychischen Folgen führen, die unsere Gesellschaft an den Rand des Abgrunds bringen.

Mit ein paar dümmlichen Sprechblasen, etwa daß hier „Kreativität gefragt“ (Merkel) sei, ist es nicht getan. Die ganze Kreativität dieser Regierung wird auch in Zukunft darin bestehen, eines der größten sozialen Probleme unseres Landes einfach zu privatisieren.

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„Weltkulturerbe“ – eine bloß moralische, also zahnlose Institution

Der Basar von Aleppo – es soll einer der schönsten und größten in der arabischen Welt gewesen sein – ist während der Kämpfe zwischen den Assad-Truppen und den Rebellen zumindest in großen Teilen vom Feuer zerstört worden. Da die Regierungstruppen während solcher Kämpfe die Versorgungsleitungen kappen, war kein Löschwasser da, und die verzweifelten Anwohner hatten mit ihren kleinen Feuerlöschern keine Chance, den Sukh zu retten.

Die Altstadt von Aleppo (einschließlich des Basars) ist 1986 zum Weltkulturerbe erklärt worden. Seit 1993 wird sie – auch mit deutscher Unterstützung – restauriert. Der Schutz durch die Vereinten Nationen hat ihr leider nicht geholfen.

Wie die Altstadt einmal aussehen wird, wenn der Bürgerkrieg entschieden ist, weiß niemand. Grund zu großer Hoffnung besteht leider nicht.

Die UNESCO, die den Titel „Weltkulturerbe“ verleiht, hat keine Bataillone, die sie zum Schutz dieser unwiderbringlichen Kulturschätze abstellen kann. Der Schutz, den ein solcher Titel bietet, ist allenfalls moralisch – und damit ist er sehr schwach. Wirksam wäre er nur, wenn etwa die Hemmungen, die Altstadt mit Mörsern anzugreifen oder als Schutzraum für aufständische Kämpfer zu mißbrauchen, für alle Seiten gelten würden. Aber eine solche Vorstellung ist, gerade in einem erbittert geführten Bürgerkrieg, eher naiv. Sie wäre nur wirksam, wenn darüber ein Konsens in der Bevölkerung vorhanden wäre, was wiederum ein hohes Niveau von Bildung und Moral zur Voraussetzung hätte. Davon kann man aber fast nie ausgehen. Ich erinnere nur daran, was in Deutschland, immerhin einem Land mit jahrhundertealter Kultur, im 20. Jahrhundert möglich war.

Die Wahrheit ist: wo die nackte Gewalt herrscht, gibt es keinen Schutz – nicht für die Menschen, und erst recht nicht für alte Gebäude. Wir müssen damit leben.

Aber eines können wir immerhin tun: wir können ein Urteil fällen über die moralische Qualität von „Kämpfern“ (egal, auf welcher Seite sie kämpfen!), die das Beste, was ihre Kultur hervorgebracht hat, vernichten, um ein paar Meter Geländegewinn zu erzielen. Es sind Barbaren, und man muß sie laut und deutlich auch Barbaren nennen und sie, wenn es irgendwie geht, später vor Gericht stellen.

Die Verwüstungen – sie reichen von der Zerstörung der Buddha-Statuen im Tal von Bamyan und der heiligen Schreine in Libyen und Timbuktu bis zum Feuer im Basar von Aleppo – gehen heute leider fast überall auf radikale Muslime zurück. Sie haben keinen Respekt vor anderen Kulturen, ja nicht einmal vor den historischen Zeugnissen ihres eigenen Glaubens. Sie sind Barbaren im schlimmsten Sinne des Wortes.

Wir können hier vom Westen aus gegen sie kaum etwas tun. Die schweigende Mehrheit der Muslime muß endlich aufstehen und gegen ihre rabiaten, barbarischen, alle Kultur verachtenden Glaubensbrüder vorgehen, die ja nicht nur das Ansehen des Islam besudeln, sondern alles, was die Menschheit im Lauf ihrer Geschichte an kulturellen Gütern hervorgebracht hat.

Es ist höchste Zeit. Ich zitiere noch einmal den alten Rechtgrundsatz: wer schweigt, stimmt zu. Oder, um es noch mehr zuzuspitzen: wer schweigt, wird zum Mittäter.

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Checks am laufenden Band

Im Juli 2011 habe ich schon einmal eine kleine Glosse zum Gebrauch des Wortes „Check“ geschrieben. Damals hatte der Plasbergsche „Fakten-Check“ schon erste Nachahmer gefunden (Haushalts-Check im WDR, Museums-Check auf 3sat).

Inzwischen ist daraus eine Welle geworden. Es ist wie bei den billigen Ranking-Shows in den Dritten Programmen- einer fängt an, und alle machen es nach. Am meisten gecheckt wird immer noch beim WDR, wo vor allem Yvonne Willicks checkt, bis der Arzt kommt.

Aber auch sonst in Fernsehen und Internet: Checks, wohin das Aug‘ auch blicket (alles Beispiele aus jüngster Zeit):

Kino-Check, Der große Schlaf-Check, LIDL-Check, Marken-Check, DAX-Check, Bratpfannen-Check, Der große Küchen-Check, Gerüchte-Check, McDonalds-Check, Primetime-Check, dm-Check, Kaffeemaschinen-Check, adidas-Check, Recycling-Check, Der große Bahn-Check, H&M-Check, Anleihe-Check.

Sogar einen „Weinköniginnen-Check“ gibt es. Und heute läuft in der ARD natürlich aus gegebenem Anlaß – der „Einheits-Check“ (19.15 Uhr).

Liebe Fernsehredakteure, liebe Programmdirektoren – ich weiß: sprachliche Phantasie hat noch nie zu euren Stärken gehört. Aber müßt ihr denn jedes Modewort übernehmen und dann verbreiten bis zum Erbrechen? Seid ihr so anspruchslos geworden wie SAT 1 oder RTL II?

Ich hoffe, ihr habt jetzt wirklich gecheckt, was ich euch sagen wollte.

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Der Führer der Welt

Als „Führer der Welt“ (nach anderen Berichten gar als „größten Führer der Welt“) hat man den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in seiner Heimat gefeiert. Er hat übrigens nicht widersprochen.

Wir hatten ja auch schon mal so einen ganz, ganz großen Führer, der Führer der Welt werden wollte. Deshalb wissen wir auch: es tut einem Land selten gut, wenn es einen großen Führer hat.

Der Türkei sei ins Stammbuch geschrieben:
Ein bißchen bescheidener, ein bißchen leiser, ein bißchen weniger großspurig – das macht ein Land viel sympathischer!

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Ikea schafft eine frauenfreie Zone

Es ist dieser vorauseilende Gehorsam, der immer mehr Menschen bei uns so verbittert: noch ehe irgendein Muslim „zornig“ wird, machen wir schon unseren Kotau. Die Muslime müssen also gar nicht erst zornig werden – wir nehmen die schiere Möglichkeit, daß sie vielleicht zornig werden könnten, schon vorweg und beugen uns – dem bloß virtuellen Zorn.

So macht es jetzt das schwedische Möbelhaus IKEA.

Es hat tatsächlich in seinem Katalog für Saudi-Arabien sämtliche Frauen wegretuschiert, obwohl die meisten überhaupt keine für Muslime anstößige nackte Haut gezeigt haben.

So ist also ein völlig frauenfreier Katalog entstanden.

So viel Feigheit müßte eigentlich einen Boykott nicht unter sechs Monaten nach sich ziehen.

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