China drückt sich immer noch vor seiner Verantwortung für das nordkoreanische Regime

Chinas Außenminister Wang Yi hat sich (hier nachzulesen) „tief besorgt“ über die angespannte Lage auf der koreanischen Halbinsel geäußert. Wie Wang Yi am Samstag bei einem Telefongespräch mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon erklärte, wende sich China gegen jedwede Provokation und egal von wem in der Region und werde auf keinen Fall Unruhestifter vor seiner Haustür dulden. China fordere von allen Beteiligten Gelassenheit und Zurückhaltung.

Gegen jedwede Provokation?
Egal von wem?
Keine Unruhestifter vor der Haustür?
Gelassenheit bei allen Beteiligten?

Das ist die unverfrorene chinesische Außenpolitik seit langer Zeit. China hat die aggressive Kim-Dynastie großgemacht und diplomatisch abgeschirmt, und jetzt ist ihr der Enkel ein bißchen peinlich. Aber noch immer gehen Chinas überflüssige Ermahnungen an „alle Beteiligten“ – so als ob man den völlig ausgeflippten Kim Jong-un, über dessen geistige Gesundheit man nichts Näheres weiß, mit Obama oder der südkoreanischen Präsidentin vergleichen könnte. Nichts spricht – leider! – dafür, daß China endlich die Verantwortung für diese barbarische Dynastie übernimmt, die sie immer beschützt hat.

China will keine „Unruhestifter vor der Haustür“ dulden? Na, wunderbar! Dann soll es dieses Regime so unter Druck setzen, daß auch der kleine, dicke Kim merkt, was die Stunde geschlagen hat. Auch da verstehe ich übrigens nicht, warum es bis jetzt gegen kein Mitglied der nordkoreanischen Diktatorendynastie einen internationalen Haftbefehl gibt. Er wäre längst überfällig.

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Heuchler aller Länder, vereinigt euch in den sozialen Netzwerken! – oder: Warum sich Obama für ein ganz normales Kompliment entschuldigen muß

Auf einer Benefizveranstaltung hat Präsident Obama die kalifornische Generalstaatsanwältin Kamala Harris ausführlich für ihre fachliche Kompetenz gewürdigt. Eine „brillante und zähe Juristin“ sei sie. Das allein wäre vielleicht noch entschuldbar gewesen, aber Obama hätte schon da wissen müssen, daß ein Mann über eine Frau eigentlich gar nicht reden darf. Wenn ein Mann über eine Frau redet, steht er schon mit einem Bein im Gefängnis. Oder zumindest am Pranger der „sozialen Netzwerke“, die sich offenbar für das Gewissen unserer Zeit halten, in Wirklichkeit aber immer mehr zur Pest unserer Zeit werden. Hier herrscht eine Art puritanischer Terrorismus, der immer unerträglicher wird.

Zurück zu Obama: am Ende seiner Würdigung hat der Präsident einen wirklich schlimmen Fehler gemacht. Er hat nämlich gesagt, Kamala Harris sei „die bestaussehende Generalstaatsanwältin im Land“ – im Original:

by far the best-looking attorney general in the country.

So ein Kompliment – denn nichts anderes ist es! – reicht heute schon aus, um in den „sozialen Netzwerken“ einen heuchlerischen Sturm der Empörung zu entfachen.

SEXISMUS, schreien sie. Eine Frau wird nur nach ihrem KÖRPER beurteilt – PFUI TEUFEL! So twittert, bloggt und facebookt es überall. Und eine Bloggerin der Washington Post (hier zitiert) fragt, als sei sie eben vom Mond gefallen, „wann Komplimente über das Aussehen einer Frau erlaubt seien“.

Am besten: überhaupt nicht mehr.

Das Schlimme ist nur, daß der Herr die Menschen „als Mann und Frau“ geschaffen hat. Das war gar nicht gut und brockt uns bis heute nur Ärger ein. Aber man  kann es leider nicht mehr ändern.

Vielleicht, liebe moralinsaure User aller Länder, sollten wir auch im Westen die Ganzkörperverhüllung der Frau einführen. Das würde die meisten Probleme beseitigen. Auch Kamala Harris hätte sich die erniedrigenden und sexistischen Äußerungen ihres Präsidenten nicht anhören müssen, wäre sie auf der Gala im Tschador erschienen.

Als neue Twitter-Themen schlage ich (für den Anfang) vor: #frauen-sind-reine-geistwesen und #isch-abe-gar-keinen-körper.

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Ein knallroter Teppich für Putin

Der Genosse Putin kommt zur Hannovermesse, wo er sich auch mit der Kanzlerin trifft, aber viel wichtiger ist ihm wahrscheinlich das Treffen mit Gerhard Schröder, dessen 69. Geburtstag er mitfeiern will. Das kann man nun wirklich verstehen, es gibt wohl außer Schröder im weiten Erdenrund keinen vernunftbegabten Politiker, der Putin als „lupenreinen Demokraten“ bezeichnen würde.

Übrigens hat das Hotel, in dem Putin absteigt, seinen roten Teppich ersetzen müssen. Die Farbe war dem Genossen Putin, wie man heute in der F.A.Z. nachlesen kann, „zu blaß“.

Putin bevorzugt eben ein kräftiges, leuchtendes Rot. Jeder, der seine Biographie kennt, kann das nachvollziehen.

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Der Problem-Peer tritt in sein 247. Fettnäpfchen

Wenn es stimmt, was die Presse berichtet, dann sollte Peer Steinbrück überlegen, möglichst schnell auf seine Kandidatur zu verzichten.

Er soll, wie man hier nachlesen kann, folgendes gesagt haben:

Wenn die Schulen es einrichten können, sollten sie da Rücksicht auf die religiösen Gefühle nehmen und getrennten Sportunterricht anbieten.

Ich weiß ja nicht, wie es überhaupt um die religiösen Gefühle von Peer Steinbrück steht (gelesen habe ich bisher darüber nichts), aber hier geht es auch nicht um „Gefühle“ oder „Rücksicht“. Hier geht es um unsere freiheitliche Verfassung, die nicht auf dem Altar rot-grün-linker Anbiederung an rabiate Muslime geopfert werden darf. Wir haben gerade auch eine Schutzpflicht gegenüber den Kindern der in Deutschland lebenden Muslime. Sie haben in unserem Land dieselben Rechte und Pflichten wie alle unsere Kinder.

Hier geht es nicht um „religiöse Gefühle“, hier geht es um eine rückständige Auffassung von Geschlechtertrennung, wie sie – von Peer Steinbrück abgesehen – allenfalls noch die Gefolgschaft von Pierre Vogel mit seinen Salafisten verfolgt.

Steinbrück sollte so schnell wie möglich von seiner Kandidatur zurücktreten.

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China ist der Hauptschuldige an den Zuständen in Nordkorea

Natürlich darf man sich über das Regime in Nordkorea lustig machen!

Das ist legitim. Die ganzen eingebildeten, aufgeblasenen, dummen Diktatoren wie Hitler, Stalin oder Kim Il-sung der Lächerlichkeit preiszugeben, das ist geradezu eine moralische Pflicht, und hinter vorgehaltener Hand und oft unter Lebensgefahr hat man auch schon zu ihren Lebzeiten Witze über sie gemacht. Wenn die nordkoreanische Nachrichtensprecherin mit hektischer Schnappatmung – fast schreiend! – neue Kriegsdrohungen verliest, dann hat das eben auch etwas fürchterlich Komisches.

Lustig machen darf man sich also, aber man muß auch wissen, daß hier ein völlig unberechenbares Regime den Frieden zumindest in Südostasien zerstören kann. Und warum kann es das? Weil das große und  reiche und mächtige China seit Jahrzehnten ein enger Verbündeter dieses verbrecherischen Landes ist. Wer ein solches Land pflegt und hätschelt und über Jahrzehnte hinweg alle UN-Maßnahmen dagegen boykottiert, ist mitschuldig an allem, was dieses Land anrichtet. Noch bis heute hört man von China nur die dumme Empfehlung, alle Seiten sollten Ruhe bewahren.

Nein, die zivilisierte Welt hat lange genug Ruhe bewahrt und über dieses merkwürdige, aus der Zeit gefallene Land nur milde gelächelt. Ich jedenfalls ertappe mich manchmal bei dem unchristlichen Wunsch, es möge endlich der erste Schuß fallen, damit es statt des Schreckens ohne Ende ein Ende mit Schrecken gebe.

Ich weiß, so etwas sollte man sich angesichts der Opfer eines militärischen Konflikts nicht wünschen, aber es muß doch mit dieser Dynastie des Grauens einmal ein Ende haben.

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Menschenhandel, Glücksspiel, Prostitution – oder Windkraft?

Die italienischen Behörden haben aus dem Besitz des sizilianischen Unternehmers Vito Nicastri insgesamt 1,3 Milliarden Euro (!) beschlagnahmt. Er galt als Nr. 5 auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher  in Italien (hier nachzulesen).

Nicastri gilt als „König der Windkraft“, denn (so schreibt die Welt):

sein Vermögen machte der 57-jährige Unternehmer vor allem mit Wind- und Sonnenenergiegewinnung. Nicastri entwickelte und realisierte mit seinen Firmen Kraftwerke auf ganz Sizilien.

Man hat ja schon immer gemunkelt, daß sich Siziliens Windparks rentieren, auch wenn gar kein Wind weht. Ob Nicastri in den „erneuerbaren Energien“ nur sein Geld gewaschen oder EU-Subventionen abgegriffen hat, soll noch untersucht werden. Auf jeden Fall sind seit Merkels fataler Entscheidung soviel öffentliche Gelder im Spiel, daß Windparks für das kriminelle Milieu womöglich interessanter werden als Frauenhandel und Prostitution.

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Türkisches Trommelfeuer gegen Deutschland

Wenn man hört, was Mitglieder der türkischen Regierung zur Zeit über unser Land sagen und schreiben, muß man den Eindruck gewinnen, daß es auch in Deutschland einen „tiefen Staat“ gibt und buchstäblich alle staatlichen Institutionen nur darauf aus sind, Verbrechen an Türken und türkischstämmigen Deutschen zu vertuschen – wenn sie diese Verbrechen nicht sogar selbst begangen haben.

Hier werden einige wenige schlimme Verbrechen – von Solingen bis zu den NSU-Morden – zum Anlaß für eine unanständige, aber für die türkische Regierung geradezu typische Schmutzkampagne mißbraucht.

Und die deutschen Islamverbände? Sie sind im Grunde, wie man es in diesen Tagen an ihren öffentlichen Mitteilungen ablesen kann, nicht deutsche Verbände, sondern bloße Anhängsel der türkischen Religionsbehörde. Sie sind Erfüllungsgehilfen von Gül, Erdogan & Co. – ohne jede Eigenständigkeit, ohne eigenes deutsches oder gar demokratisches Selbstbewußtsein. Deshalb hängen sie sich an jede türkische Regierungskampagne an, ja sie steigern sie noch – und verlieren dadurch jede Glaubwürdigkeit.

Ein Beispiel dafür ist Kenan Kolat, der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland. Er leugnet bis heute den türkischen Völkermord an den Armeniern, fordert aber, daß die Kanzlerin zu jedem Wohnungsbrand reisen solle – „auch wenn es gar kein rassistischer Anschlag war“. Mit Deutschland haben diese Verbandsvertreter im Grunde wenig im Sinn – sie behindern und bekämpfen jede Integration, sie wollen, daß jeder Türkischstämmige Türke bleibt bis ans Ende seiner Tage. Insofern sind sie wenig mehr als Agenten des türkischen Staates – aber sie maßen sich eine Oberhohoheit über unser Land an, die man unbedingt zurückweisen muß.

Die Kanzlerin bleibt in dieser Sache ungewohnt schweigsam – nur Ruprecht Polenz (CDU) hat die Türkei zur Mäßigung aufgerufen.

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Die Brandstifter sitzen nicht in Deutschland, sondern in Ankara

Kaum, daß irgendwo in unserem Land ein Haus brennt, in dem (unter anderem) türkischstämmige Deutsche wohnen, schon schaltet sich die türkische Regierung ein. Überall, so deutet sie an, lauern bei uns die Brandstifter, um Türken zu ermorden. Polizei, Behörden und Gutachter vertuschen natürlich alles.

Und warum? Weil sie böse sind. Islamophob sowieso.

Der stellvertretende Ministerpräsident Bekir Bozdag sagte, die deutschen Behörden seien stets schnell mit der Beschwichtigung zur Hand, daß es sich nicht um einen rechtsextremistischen Anschlag gehandelt habe. Und weiter:

Warum brechen immer nur in von Türken bewohnten Häusern in Deutschland Brände aus?

Daraus spricht nun wirklich nicht mehr die verständliche Sorge um seine Landsleute (die übrigens meist gar nicht mehr seine Landsleute sind, sondern Deutsche), sondern eine für die türkische Regierung geradezu typische, jeden Rahmen sprengende Arroganz. Sie projiziert ihren eigenen „tiefen Staat“ einfach auf unser Land.

Wer so redet, ist selbst ein Brandstifter.

Wenn man die rechtlichen und behördlichen Zustände in der Türkei betrachtet, wäre es sicher mehr als angebracht, ein bißchen bescheidener aufzutreten. Ich erinnere nur an den Fall des Schülers Marco Weiss, der 2007 acht Monate lang in Antalya in Untersuchungshaft sitzen mußte, obwohl keinerlei handfeste Beweise für die Anschuldigung einer Vergewaltigung vorlagen. Die (im übrigen viel zu zaghaften) Versuche der deutschen Regierung, ein gutes Wort für den Inhaftierten einzulegen, sind damals empört zurückgewiesen worden.

Ich erinnere auch an die Verfolgung und Inhaftierung zahlreicher kritischer Journalisten, denen man die Teilnahme an einer ominösen „Verschwörung“ oder die Beleidigung des „Türkentums“ anlastete, um sie mundtot zu machen. Über 60 von ihnen sollen immer noch im Gefängnis sein. Was die Pressefreiheit betrifft, steht die Türkei (hier nachzulesen) international auf Platz 154 – noch hinter Irak und China.

Also bitte: nicht diese Töne!

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Wunderbare Signale aus Ägyptenland

Nehmen wir einfach einmal zwei dieser Signale:

Erstes Signal:
Bassem Jussef, einer der bekanntesten Fernsehkabarettisten Ägyptens, ist verhaftet worden, weil er sich angeblich über Präsident Mursi lustig gemacht hat. Inzwischen ist er gegen Kaution wieder auf freiem Fuß, aber das Damoklesschwert der neuerlichen Verhaftung wird auch in der Zukunft über ihm schweben – und genau das ist der Sinn dieser Aktion: wer aufmüpfig ist, der weiß jetzt, was ihm widerfahren kann. Im übrigen gilt, was ich schon immer gesagt habe: wer auf einen ganz und gar humorlosen Menschen trifft, sollte ihm mit größtem Mißtrauen begegnen. Ein Mensch ohne Humor ist zu allen Schandtaten fähig. Und im Islamismus hat die vollständige Humorlosigkeit eine feste Heimstatt.

Zweites Signal:
Zum ersten Mal seit 34 Jahren hat es einen regulären Flug von Kairo nach Teheran gegeben. „Das Eis zwischen Ägypten und dem Iran taut“, schreibt die Welt dazu euphemistisch. Iranische „Touristen“, die jetzt wieder nach Ägypten reisen dürften, stellten keine Gefahr dar, sagte der ägyptische Tourismusminister.

Auch wenn die Dinge noch im Fluß sind: man sieht, wohin die Reise geht. Und man sieht, wohin die Reise der westlichen Touristen auf unabsehbare Zeit nicht gehen wird: nach Ägypten.

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Nur noch eine Woche

WinkemannDie Freunde des Winkemanns von Berwang müssen sich mit einem traurigen Datum abfinden: am 7. April endet unwiderruflich die Wintersaison der Sonnalmbahn – und damit auch die Saison des Winkemanns. Acht trostlose Monate haben wir dann vor uns, denn erst im Dezember wird er wieder winken.

Also: genießen wir die letzte Woche!

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