„Eine andere Blondine“

Manchmal stößt man selbst in einer so seriösen Zeitung wie der F.A.Z. auf ein Wort, das befremdet. So hat vor einigen Tagen Michaela Wiegel, die Frankreich-Korrespondentin, in einem Artikel über die französische Präsidentenwahl im nächsten Jahr (hier nachzulesen) folgendes geschrieben:

Eine Frau im Elysée-Palast? Bislang dachten die Franzosen dabei sofort an Marine Le Pen, die bei der Präsidentenwahl im nächsten Jahr zum dritten Mal für das höchste Staatsamt kandidiert. Doch nun drängt sich eine andere Blondine nach vorn: Die 54 Jahre alte Valérie Pécresse, die rechtsbürgerliche Regionalpräsidentin der Hauptstadtregion Île-de-France, hat am Donnerstagabend zur besten Sendezeit ihre Präsidentschaftskandidatur erklärt.

„Eine andere Blondine“ also. Aber was will uns der Dichter damit sagen – außer daß die beiden Kandidatinnen die gleiche Haarfarbe haben? Was wird da angedeutet, insinuiert? „Blondine“ ist ja keineswegs einfach nur eine „blonde Frau“, wie die Dudenreaktion meint. Wörter haben oft unsichtbare Konnotationen, sie können bewundernd oder abwertend gemeint (und verstanden) werden, überhaupt sind sie selten eins zu eins mit ihrer Definition identisch. Und das Wort „Blondine“, das noch in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts eine durchaus positive Konnotation besaß, ist spätestens seit den „Blondinenwitzen“ eher herabsetzend gemeint und bezeichnet, jedenfalls für viele Sprecher, auch heute noch ein naives Dummchen.

In diesem Sinne ist es völlig unverständlich, warum die Redakteurin der F.A.Z. die beiden Politikerinnen als „Blondinen“ bezeichnet. Hätte es sich bei den Kandidaten um Männer gehandelt, wäre sie sicher nicht auf die Idee gekommen, von „dem anderen Schwarzhaarigen“ zu sprechen.

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Das Kontinent

Alan Posener zitierte vor einigen Wochen in der Online-Ausgabe der ZEIT die folgenden Zeilen aus Goethes Gedicht „Den Vereinigten Staaten“:

Amerika, du hast es besser,
Als unser Kontinent, das alte,
hast keine verfallene Schlösser
und keine Basalte.

Posener bemerkte dazu:

So reimte Deutschlands Dichterfürst 1827, und man muss feststellen: Goethe, du hattest es besser. Um den Reim auf „Basalte“ zu ermöglichen, veränderte er einfach das Geschlecht des Worts „Kontinent“.

Das ist natürlich falsch. „Kontinent“ (oder „Continent“) ist in der Goethezeit vielerorts als Neutrum aufgefaßt worden. In Goethes Briefen heißt es mehrfach „das Continent“, zum Beispiel in seinem Brief an Zelter vom September 1828:

Bey niederem Barometerstande häufen sich Wolken auf Wolken, der Westwind treibt sie von dem Meere in das Continent hinein, wo zugleich auf der bewässerten Erdfläche Nebel genug aufsteigen und Wolken sich bilden und nach Osten immer vorwärts getrieben werden.

Ähnliche Neutra findet man zum Beispiel 1809 bei Arnold Heeren („das Continent von Asien“), im selben Jahr bei Adam Christian Gaspari („Australien zerfallt in zwey Haupttheile: das Continent und die Inseln“ oder „Amerika, ein besonderes Kontinent“), 1815 bei Friedrich Philipp Wilmsen („ein drittes Continent“) und an vielen anderen Stellen. Offenbar wurden Maskulina und Neutra über längere Zeit parallel verwendet, bevor sich die männliche Form endgültig durchsetzte.

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Theo Sommer und die deutschen Fernsehgrößen

Auch dem heute 91jährigen Theo Sommer, der fast zwanzig Jahre lang Chefredakteur der ZEIT und danach einer ihrer Herausgeber war, ist jetzt der Kragen geplatzt. Als „alter weißer Mann, der sich schwarzärgert“, kommentiert er aus Anlaß der Abschaffung des Wortes „Schwarzfahren“ durch den Hamburger Verkehrsverbund die grassierende politsche Korrektheit (hier nachzulesen). Und worüber ärgert er sich?

Über die überempfindliche, gendergeschlechtliche oder identitätspolitische Verschandelung der deutschen Sprache. Über die Anmaßung von Minderheiten, der Mehrheit vorzuschreiben, was sie denken und wie sie sich ausdrücken darf. Und über die eilfertige Devotheit, mit der sich staatliche Behörden, öffentliche Institutionen und deutsche Fernsehgrößen den modischen Anwandlungen der Sprach- und Denkpanscher unterwerfen.

Die „eilfertige Devotheit“ der deutschen Fernsehgrößen mag, wer will, im ZDF und anderswo genießen – wir nicht. Wir sehen uns das heute-journal, früher einmal ein journalistisches Glanzstück des ZDF, schon lange nicht mehr an. Die peinliche Anbiederung des Senders an eine kleine radikale Minderheit, die mit ihren Netzwerken in immer mehr Institutionen eindringt, muß man sich nicht antun. Es wundert mich freilich, daß die ständigen Verstöße der öffentlich-rechtlichen Sender gegen den gesetzlichen Kultur- und Bildungsauftrag, zu dem selbstverständlich der amtliche Sprachgebrauch gehört, kein gerichtliches Nachspiel haben. Freilich haben die Grünen zusammen mit der SPD dafür gesorgt, daß mit Susanne Baer, die sieben Jahre lang das GenderKompetenzZentrum an der Humboldt-Universität geleitet hat, der grüne Zeitgeist nun auch in den Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts eingezogen ist.

Auf die Gerichte sollte man sich also nicht verlassen. Der sicherste Weg, das Schlimmste zu verhindern, ist – auf keinen Fall die Grünen zu wählen. Grün im Sinne einer Liebe zu Pflanzen, Tieren und Natur sind die „Grünen“ nämlich schon lange nicht mehr, ihnen liegt nur noch die Lobbyarbeit für „LGBT“, die Windkraft- und Solarindustrie und die Feminismusgrüppchen am Herzen.

Was ist daran grün? Nichts.

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Ja, was hat denn Robin Williams mit dem Parteiprogramm der Grünen zu tun?

Es stimmt schon: auch das grüne Milieu, das gerade dabei ist, die Entstellung und Zerstörung der deutschen Sprache voranzutreiben, wird nicht ewig bestehen. Aber es ist ihm gelungen, viele Institutionen und Medien zu infiltrieren, die es besser wissen müßten – Fernseh- und Radiosender vor allem, aber auch Unternehmen, Universitäten und viele Zeitungen mit ihren Online-Ausgaben. Die grotesken Auswüchse einer (angeblich möglichen) „geschlechtergerechten“ oder „geschlechtersensiblen“ Sprache, die es nie gegeben hat und die es gottlob auch nie geben wird, führen deshalb nicht etwa zu mehr Einsicht, sondern zu trotzigem Beharren in der eigenen ideologischen Blase. Als sekundärer Gewinn winkt ein Gefühl der moralischen Überlegenheit, ja, man glaubt tatsächlich, an der Spitze des Fortschritts zu marschieren und die Frauen, diese schwachen, vom (weißen!) Mann unterdrückten, immer nur mitgemeinten armen Wesen so aus ihrer Knechtschaft zu befreien. Das alles ist absurdes Theater par excellence, aber ein sprach- und kulturfeindliches, radikales, von Ideologie gesättigtes und geschichtsvergessenes Theater – mit fatalen Folgen. Verheerend sind ja nicht die Aktivisten selbst, die kleinen Grüppchen, die sich, weil sie es nicht besser wissen, an der eigenen Sprache vergehen. Über sie ginge die Zeit schnell hinweg. Verheerend und zu einer Gefahr für unsere Kultur geworden ist die Resonanz, die sie mittlerweile in Schulen, Universitäten, Betrieben, vor allem aber in Parteien und Medien gefunden haben. Wer das Programm der Grünen liest und sich wenigstens ein Fünkchen Sprachgefühl bewahrt hat, dem wird allein schon angesichts der Sprache dieses Pamphlets – mit fast 600 Gendersternchen und lächerlichen Wortungetümen wie bürger*innennäher, Ehegatt*innensplitting oder Sinti*zze und Rom*nja, buchstäblich speiübel.

Einer der Gründe für das Vordringen dieses Unfugs, das wird oft übersehen, ist, daß in den letzten Jahrzehnten immer mehr illiterate Schüler ins Leben entlassen werden. Die meisten von ihnen haben nie empfunden, was für ein Glück es ist, den Stechlin oder das Glasperlenspiel zu lesen. Ja, ich gehe noch weiter: wer einmal einen Roman von Fontane oder Thomas Mann gelesen hat, der wäre für den Rest seines Lebens nicht mehr fähig, ein Wort wie „bürger*innennäher“ niederzuschreiben oder auch nur beim Lesen zu ertragen.

Einen Lehrer wie John Keating, den Robin Williams im „Club der toten Dichter“ so wunderbar verkörpert hat, wird man heute im „wirklichen Leben“ kaum noch finden. Der naturwissenschaftlich-technische Zeitgeist beherrscht alles und duldet Literatur, Philosophie und Religion, also alles Geistige, allenfalls noch in kleinen Nischen. Was das mit unserer Gesellschaft macht, können wir schon jetzt beobachten. Es könnte noch schlimmer kommen.

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Über das Köpfen

Das Köpfen ist ja dank einer modernen Strömung im Islam wieder gesellschaftsfähig geworden. Neu ist diese Tötungsart freilich nicht; in gar nicht so wenigen „wilden Stämmen“, wie man sie früher nannte, war es gang und gäbe, die Köpfe der im Krieg besiegten Feinde als Trophäen mit nach Hause zu bringen. Daß aber selbst einem so rohen Verhalten ein Fünkchen Kultur innewohnte, beschrieb der schottische Anthropologe James George Frazer in seinem Buch „The Golden Bough“. Die siegreichen Krieger auf der Insel Timor mußten Opfer darbringen, um die Seelen der getöteten Feinde milde zu stimmen, und sie baten ihre Opfer in einem von Tanz begleiteten Gesang um Verzeihung (zitiert nach Freuds Übersetzung in „Totem und Tabu“):

Zürne uns nicht, weil wir deinen Kopf hier bei uns haben; wäre uns das Glück nicht hold gewesen, so hingen jetzt vielleicht unsere Köpfe in deinem Dorf. Wir haben dir ein Opfer gebracht, um dich zu besänftigen. Nun darf dein Geist zufrieden sein und uns in Ruhe lassen. Warum bist du unser Feind gewesen? Wären wir nicht besser Freunde geblieben? Dann wäre dein Blut nicht vergossen und dein Kopf nicht abgeschnitten worden.

Das hat doch – angesichts des vergossenen Blutes – etwas so bieder Treuherziges und Versöhnliches, das man nur staunen kann. Dem Kopfabschneider von heute ist eine solche posthume Milde jedenfalls völlig fremd.

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Das „N-Wort“ gefährdet sogar die Verkehrssicherheit!

Ach, die Frau Baerbock! Fast könnte man Mitleid mit ihr bekommen. Jetzt hat sie auch noch in einer Diskussion beim Zentralrat der Juden in Deutschland das „N-Wort“ ausgesprochen! Dabei ist das eine Falschmeldung, der die meisten Zeitungen aufgesessen sind. Sie hat nämlich nicht „N-Wort“ gesagt, sondern „Neger“. Und genau genommen nicht einmal das, denn sie hat das Wort nur zitiert, es soll – schwarz auf weiß – auf dem Arbeitsblatt eines Schülers gestanden haben. Was es für die deutsche Sprache und unser Verhältnis zu Geschichte und Kultur bedeutet, wenn ein Wort selbst innerhalb von Anführungszeichen durch eine verhüllende Bezeichnung ersetzt werden muß, darüber ein andermal mehr.

Ich will nur auf einen kleinen Beitrag von Kathrin Reikowski auf merkur.de verweisen, der veranschaulicht, wie die Larmoyanz (vulnerability nennt man das in den USA) bis zur Absurdität übertrieben wird. Selbst wenn man das Wort nur zitiert, könne es bei Betroffenen zu einer „Re-Traumatisierung“ kommen. Reikowski zitiert den farbigen Musiker David Mayonga, der in einem Interview zum „N-Wort“ folgendes sagte:

Fällt das Wort ohne Vorwarnung, dann muss ich damit rechnen, dass da etwa ein Mann, der am Steuer eines Autos sitzt und ein Interview hört, plötzlich unkonzentriert ist oder sogar weinen muss.

Also, dazu fällt mir jetzt wirklich nichts mehr ein.

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Fundstücke aus Eckermanns „Gesprächen mit Goethe“ (1): Vögel für die Ewigkeit

In lockerer Folge will ich an dieser Stelle hin und wieder ein Fundstück aus Eckermanns „Gesprächen mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens“ wiedergeben. Es beginnt auf eine etwas brutale Weise ornithologisch.

Am 1. März 1830 war Eckermann wieder einmal „bei Goethe zu Tisch“. Der Dichter erzählte die folgende Anekdote:

Wir reden über Sammlungen ausgestopfter Vögel, wobei Goethe erzählt, daß ein Engländer mehrere Hunderte lebendiger Vögel in großen Behältern gefüttert habe. Von diesen seien einige gestorben, und er habe sie ausstopfen lassen. Diese ausgestopften hätten ihm nun so gefallen, daß ihm der Gedanke gekommen, ob es nicht besser sei, sie alle todtschlagen und ausstopfen zu lassen; welchen Gedanken er denn auch alsobald ausgeführt habe.

Wie die Tischgesellschaft auf diese Anekdote reagiert hat, ist nicht bekannt. Eckermann schweigt darüber. Man hätte sich aber zweifellos in ernsten Gedanken über Leben, Tod und Ewigkeit ergehen können, denn im ausgestopften Zustand war den Tieren sicher ein längeres Dasein beschieden als zu ihren Lebzeiten. Moderne, philosophisch weniger interessierte Zeitgenossen werden allerdings eher an Verrichtungen denken, die sich im Keller von Bates Motel abgespielt haben.

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Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) läuft jetzt den Grünen hinterher

Je größer die Macht der Grünen in Städten, Ländern und im Bund wird, umso mehr Verbände beugen sich ihrem Druck. Bei den Naturschutzverbänden – vor allem beim NABU – ist das offensichtlich, aber auch ein Forschungsinstitut wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) paßt sich dem Zeitgeist an (hier nachzulesen):

Ganz auf fossile Brennstoffe, auf Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und auch Atomkraft zur Energieversorgung verzichten – das geht offenbar doch. Deutschland könnte seinen Bedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken, wenn das Ausbautempo bei Wind- und Solarenergie stark gesteigert wird, ergeben Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.

Das geht also „offenbar doch“ – eine merkwürdige Formulierung, die nicht gerade überzeugend wirkt. Und wie soll das „Ausbautempo bei Wind- und Solarenergie stark gesteigert“ werden? Das geht nur, wenn man den Bürgern ihre Mitsprache- und Einspruchsrechte drastisch zusammenstreicht und der Wind- und Solarenergie auch noch die letzten Flächen zur Verfügung stellt. Ich habe das schon vor Jahren an dieser Stelle prognostiziert: nur mit einer „fürsorglichen Diktatur“, gestützt auf grüne Mehrheiten auf allen Ebenen, kann diese Umerziehung des Volkes gelingen. Dann werden die schönen roten und grauen Dächer unserer Dörfer verschwinden, und selbst unsere Weinberge werden unter meterhohen Gestellen für Solarpaneele unsichtbar werden – wie es die grün-schwarze Regierung von Baden-Württemberg gerade beschlossen hat.

Ich, für mein Teil, möchte in einem solchen Land nicht leben.

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Unterverwerfung

Die Welt (hier nachzulesen) zitiert heute in ihrer Online-Ausgabe Marine Le Pen, die sich auf Charles de Gaulle beruft:

Ich bin nicht mit allem einverstanden, aber ich teile seine außenpolitische Vision, seine Verweigerung der Unterordnung und Unterverwerfung.

Wenn das nicht wortschöpferisch ist!

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„Klima-Pledge“ – Die „politisch neutralen“ Naturschutzverbände trommeln immer unverfrorener für die Grünen

Fast in jedem Newsletter des NABU wird man von deren „Campaignerin“ Thea Ehlich gedrängt, die Grünen zu wählen. Natürlich schreibt sie nicht „Wählt gefälligst die Grünen!“ Sie schreibt, ich solle dem NABU feierlich versprechen, „bei der Bundestagswahl der Partei meine Stimme zu geben, die sich aus meiner Sicht am überzeugendsten für Klima und Natur einsetzt“. Wenn man dann sieht, daß der NABU-Chef Anfang des Jahres ein geheimes Strategieabkommen mit den Grünen abgeschlossen hat, das nur durch Zufall an die Öffentlichkeit gelangt ist, kann man sich leicht ausmalen, in welchen Stall die Schäflein getrieben werden sollen. Noch einmal die NABU-Campaignerin:

Geben Sie Natur und Artenvielfalt Ihre Stimme – am Wahltag oder am besten schon vorher per Briefwahl.

Und warum „am besten schon vorher per Briefwahl“? Weil man sich schnell und ohne Einschaltung der kritischen Vernunft für die Grünen entscheiden soll. Sonst könnte man ja noch in der Wahlkabine zu Verstand kommen! Da geht’s beim NABU jetzt zu wie in den Dauerwerbesendungen: „Nur noch ein Stück auf Lager! Rufen Sie sofort an!“

So eine schamlose, kaum verhohlene Wahlwerbung eines parteipolitisch neutralen Verbandes hat man lange nicht mehr erlebt.

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