Nicht der Vergewaltiger, sondern das Opfer wird im Iran hingerichtet!

Die 26-jährige Rejhaneh Dschabbari, die ihren Vergewaltiger in Notwehr getötet hat, ist in Teheran gehängt worden.

Das ist gute alte Tradition in muslimischen Ländern, daß nicht die Vergewaltiger, sondern die vergewaltigten Frauen, also die Opfer, gesellschaftlich geächtet oder nicht selten sogar strafrechtlich verfolgt und – wie in diesem Fall – hingerichtet werden.

Die Vergewaltiger bleiben fast immer straffrei.

Es ist eine Schande – nicht nur für die Richter, die dieses Urteil gefällt haben, sondern für den Islam insgesamt. Auch in unserem Land gibt es genug Muslime, deren Frauenbild ins siebte – und nicht ins 21. Jahrhundert gehört.

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Nur noch 50 Tage – dann winkt er wieder, der Winkemann von Berwang!

Nicht einmal zwei Monate sind es noch, bis der Winkemann – endlich! – wieder da ist. Es ist zwar durch den jüngsten Wintereinbruch schon seit Tagen alles weiß in den Alpen, aber die meisten Bergbahnen nehmen trotzdem erst im Dezember den Betrieb wieder auf.

Auch die Sonnalmbahn in Berwang.

Also am besten gleich im Kalender anstreichen: am 13. Dezember 2014 setzt sich die Sonnalmbahn in Bewegung, und mit etwas Glück werden wir ihn schon am ersten Tag erleben, den Winkemann: immer morgens kurz nach halb neun im Alpenpanorama auf 3sat.

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Unsere Fachärzte – mundfaul und unhöflich?

Nur von drei Begebnissen will ich berichten – die Reihe könnte beliebig verlängert werden.

Erstens: beim Internisten.
Nach einer Untersuchung warte ich auf das Ergebnis. Ich sitze auf dem Stühlchen, für den Herrn Internisten aber, der dann zur Tür hereinkommt, bin ich sozusagen – Luft. Als ob ich gar nicht anwesend wäre, gibt er der Sprechstundenhilfe seine Anweisungen: sagen Sie ihm (damit meint er mich, seinen Patienten!) dies und jenes, dann soll er noch usw. Dann verläßt er mit einem knappen Kopfnicken das Zimmer, und die Sprechstundenhilfe sagt mir dann nach seiner Anweisung, ich solle dies und jenes tun usw.

Zweitens: bei einer Internistin, ein Jahr danach.
Fast eine Stunde lang wird mein Herz untersucht – vom Belastungs-EKG bis zum Echo-Kardiogramm. Jedem ist ja im Alter ein bißchen bange vor dem Ergebnis solcher Untersuchungen, man ist gespannt. Dann hört man den Satz: „Na, das sieht ja ganz gut aus“ – und sonst nichts. Man wartet auf Genaueres, aber es kommt nichts. Ich muß mich damit begnügen.

Drittens: bei einer Augenärztin.
Die Sprechstundenhilfe bittet mich, im Behandlungszimmer Platz zu nehmen. Die Ärztin sitzt schon da und starrt in ihren Computer, wort- und grußlos. Sie redet zwar, aber nur mit der Sprechstundenhilfe, nicht mit mir, dem Patienten. Nach drei oder vier Minuten wendet sie sich mir zu, schaut mir in die Augen, schreibt ein Rezept und wünscht mir gute Besserung.

Man bekommt das Gefühl, daß man als Patient nichts weiter ist als ein notwendiges Übel.

Gute Besserung – die würde ich übrigens all diesen Fachärzten wünschen, die zwar – als Ärzte – zur gesellschaftlichen Elite gehören, aber ihren Patienten gegenüber nicht einmal die einfachsten Regeln der Höflichkeit und des gesellschaftlichen Umgangs beherrschen.

Das Bonmot, das ich über einen solchen Arzt einmal von einem Allgemeinmediziner gehört habe – „ach, er hat einen ganzen Satz gesagt?“ – sollte diesen hochdotierten Jüngern des Asklepios eingentlich in den Ohren klingeln.

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„Sexuelle Vielfalt“ auch schon für die Kleinsten

Erst ganz langsam kommt jetzt zutage, daß Lesben- und Schwulenverbände zusammen mit selbsternannten „Sexualpädagogen“ dabei sind, die unkontrollierte Herrschaft über den Sexualkundeunterricht an unseren Schulen zu ergreifen. Wer das nach den Vorgängen in den rotgrünen Bundesländern Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen noch immer nicht begriffen hat, lese den Artikel von Antje Schmelcher in der heutigen F.A.Z. (hier online, die eindrucksvollsten Bilder hat man in der Online-Ausgabe leider weggelassen).

Offenbar geht man auf breiter Front dazu über, den Sexualkundeunterricht nicht mehr den Lehrern (und schon gar nicht den Eltern!) zu überlassen, sondern – in einer Art outsourcing – an dubiose „Spezialisten“ und sexualpädagogische Verbände abzugeben. Zum Beispiel an die Macher von SchLAu, die schon Kindern im Kindergarten die sexuelle Vielfalt beibringen möchten. Oder an die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit, die vom Land Nordrhein-Westfalen einen Zuschuß für solche Tätigkeiten erhält:

Jungen dürfen in Nordrhein-Westfalen von der achten Klasse an den Führerschein machen. Nicht den für das Kraftfahrzeug, sondern einen anderen: Wer Theorie- und Praxistest besteht, bekommt den Kondomführerschein. Dazu gibt es ein Paket mit Silikon-Penis, Augenbinde, Stiften, Übungs- und Prüfungsbögen, Lösungsbogen und Kondomen.

In Niedersachsen fordern SPD und Grüne, die „Kerncurriculae aller Klassenstufen“ (wohlgemerkt: aller Altersstufen!) so zu ergänzen, daß

die Lebenswirklichkeit von Menschen verschiedener sexueller Identitäten hinreichend Berücksichtigung und angemessene Behandlung findet.

Die Eltern wurden in den Entscheidungsprozeß nicht eingebunden.

Überall geht es darum, das überkommene Familienbild – Vater, Mutter, Kind – als überholt und altbacken hinzustellen: als konservatives, „christliches“ Auslaufmodell sozusagen. Die „Dominanz des hergebrachten Familienbilds“ soll mit allen Mitteln gebrochen werden, der „Heteronormativität“ wird energisch der Kampf angesagt. Die umstrittenen Spielarten der „Sexualforschung“, die immer auf die Zustimmung von SPD und Grünen vertrauen können, agieren offenbar in einer Grauzone: sie werden von den Schulen beauftragt, aber nicht kontrolliert – Lehrer müssen grundsätzlich das Klassenzimmer verlassen, wenn die Sexualpädagogen kommen. Wenn man dann mehr erfährt über diese „Psychologen“ und „Pädagogen“, graust es einen. Der „Sexforscher“ Helmut Kentler zum Beispiel hat in den 60er Jahren „verwahrloste 13- bis 15-jährige Jungen“ bei Pädophilen einquartiert, die dafür auch noch Pflegegeld vom Senat erhielten. Kentler, der homosexuell war und auch selbst Jungen bei sich aufnahm, schaute zur „Supervision“ ab und zu vorbei.

Kentler gilt, wie man in der Wikipedia nachlesen kann, als „väterlicher Freund“ von Uwe Sielert, einem Gründungsmitglied der „Gesellschaft für Sexualpädagogik“, über die nicht einmal die Wikipedia etwas weiß. Aber ausgerechnet sie vergibt als einzige Gesellschaft in Deutschland ein Siegel für Sexualpädagogen.

Sielert geht es (und auch das sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen!) um die „Entnaturalisierung“ von Kernfamilie und Heterosexualität, also auf gut deutsch: um die Zerschlagung der herkömmlichen Familie. Und er ist gut vernetzt, wie man in dem Artikel in der F.A.Z. nachlesen kann. Auch die Kasseler Professorin Elisabeth Tuider ist Mitglied der „Gesellschaft für Sexualkunde“. Sie hat mit Kollegen eine „Sexualpädagogik der Vielfalt“ verfaßt:

Das Autorenteam will Kindern und Jugendlichen durch „Praxismethoden“ beibringen, wo der „Penis sonst noch stecken“ könnte – um den Aspekt der „Vielfalt“ deutlich zu machen.

In einer Übung sollen zehn Jahre alte Schüler aufgefordert werden, ihre „Lieblingsstellung/Lieblingssexualpraktik“ mitzuteilen, während sie sich zu dynamischer Musik schwungvoll durch den Raum bewegen.

Kinder sollen zeigen, was sie sexuell immer schon mal ausprobieren wollten. Anweisung an die Pädagogen: „Die Leitung moderiert und nimmt, sofern sie will, an der Übung teil.“ Was die Kinder wollen, fragt keiner. Bei den Massagen für Zehnjährige, Stichwort „Gänsehaut“, genügt laut Anweisung jedenfalls dünne Kleidung, damit der unterschiedliche Druck und die verschiedenen Streichrichtungen auch erspürt werden können. Dabei dürfen verschiedene Massagetechniken angewendet werden, auch „vorgezeigt durch die Leitung“. Von außen sollte der Raum nicht einsehbar sein, empfehlen die Autoren.

Es gibt schon seit langem ein ehernes Gesetz in der Sexualerziehung: man sollte Kindern und Jugendlichen alles erklären – aber erst dann, wenn sie danach fragen. Dieses Prinzip wird hier auf den Kopf gestellt. Hier soll – „unter dem Deckmantel der Vielfalt“ – die frühe Sexualisierung unserer Kinder vorangetrieben werden, mit pseudowissenschaftlichen Begründungen, oft hinter dem Rücken der Eltern und unter Ausschluß von Schulbehörde und Lehrern.

Man kann den Schulen nur Mut und Wachsamkeit empfehlen.

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Morde im Namen des Islam – es nimmt kein Ende

Die Blutspur des Islam wird immer länger – und das Schweigen der „friedlichen“ und „toleranten“ Muslime wird immer mehr zum eigentlichen Ärgernis.

Gleich zwei neue fromme „Heldentaten“ haben sich jetzt ereignet: ein algerischstämmiger Konvertit hat am Ehrenmal in Ottawa einen Soldaten, der dort Wache stand, von hinten erschossen, und ein Palästinenser, der Neffe eines Hamas-Bombenbauers, wie man jetzt weiß, ist in Jerusalem in eine Menschenmenge gefahren und hat dabei ein Baby getötet und sechs Menschen verletzt.

Das alles geschieht ausdrücklich im Namen des Propheten. Seit Jahrzehnten schon sind es fast ausschließlich Muslime, die auf der ganzen Welt im Namen ihrer Religion eine Bluttat nach der anderen begehen. Und es gibt unter den Muslimen in Deutschland kaum einen, der sich einmal fragt, ob es nicht Strukturen und Traditionen in der Religion selbst sind, die zu diesem Blutzoll führen. Stattdessen exkulpiert man sich eilfertig selbst: wer so etwas tue, sei kein Muslim, basta!

Diese bequeme, intellektuell unredliche Selbstabsolution ist beschämend, umso mehr, da gerade die türkischen Muslimverbände in vielen Dislussionen immer wieder die Christen noch heute für die mittelalterlichen Kreuzzüge verantwortlich machen.

Das Schlimme ist, daß es im Islam – anders als im Christentum – offenbar keine Kultur der Scham über eigene Schuld gibt. Das verbieten der „Stolz“ und die „Ehre“, zwei Begriffe, die, wie es scheint, im Islam auf eine fast groteske Weise nur äußerlich aufgefaßt werden. Das Bekenntnis zur eigenen Schuld verlangt aber viel mehr: es gebietet einen Blick in die Abgründe des eigenen Ich – und die der eigenen Religion. Ein Schuldbekenntnis kann tiefe Schmerzen verursachen, eben weil es die bequeme, oberflächliche Schuldzuweisung im Namen von „Stolz“ und „Ehre“ durchbricht.

Angesichts der sich immer mehr anhäufenden Verbrechen im Namen des Islam ist es mit verbaler Distanzierung nicht mehr getan. Es muß endlich – und zwar auch und gerade von den Muslimen selbst – darüber nachgedacht werden, woher diese Lust an der Gewalt in ihren Reihen kommt.

Viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr, denn wenn sie das Problem weiter leugnen und so tun, als ginge sie das alles gar nichts an, werden sie eine Islamfeindlichkeit erleben, die sie sich heute noch gar nicht vorstellen können. Die Völker der Welt sind es irgendwann leid, daß an unschuldigen Menschen im Namen des Islam die grausamsten Verbrechen begangen werden, ohne daß die muslimische Religionsgemeinschaft mehr als ein Achselzucken dafür übrighat.

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Die wunderbare Windenergie – Neues aus Muttis Märchenbuch

Vor ein paar Tagen flatterte uns eine Werbebroschüre der Bundesregierung ins Haus. Sie heißt „Deutschland aktuell“, wird vom Steuerzahler (also von uns selbst!) finanziert und versucht mit Macht, uns Sand in die Augen zu streuen.

Ein Artikel darin trägt die Überschrift:

Energiewende – Damit der Strom bezahlbar bleibt.

Darauf muß man erst einmal kommen! Jedenfalls kenne ich niemanden, der mit dem Wort „Energiewende“ bezahlbaren Strom assoziiert.

Weiter heißt es:

Die Energiewende ist notwendig – da sind sich in Deutschland so gut wie alle einig.

Vor allem ist sich da die Kanzlerin mit sich selbst einig („unumkehrbar“, alternativlos“). Eine Mehrheit mag auch in der Bevölkerung noch da sein, aber sie wird mit jedem Windrad und mit jedem Planungsabschnitt für die Monstertrassen kleiner – gottlob.

Anfang August ist das „Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014“ in Kraft getreten. Die Energiewende geht damit weiter – aber ohne die Kostensprünge der Vergangenheit.

Alle profitieren – alle zahlen.

Alle zahlen? Wie es im Märchen vom klugen Schneiderlein so schön heißt: wers nicht glaubt, bezahlt einen Taler! Ach, da kämen wohl viele Taler zusammen, denn daß „alle zahlen“, ist eine der dreistesten Lügen, die ich in letzter Zeit über die Energiewende gehört habe. Es zahlen doch fast nur die Privathaushalte, und zwar doppelt und dreifach, gerade weil die meisten Großunternehmen (zur Zeit über 2.000) ohne viel Federlesens von der EEG-Umlage befreit worden sind. Aber wie kann man das in einer Propaganda-Broschüre so ausdrücken, daß es der gutgläubige Leser nicht merkt?  Vielleicht so:

Auch die Wirtschaft beteiligt sich an den Kosten für die Ökostrom-Förderung.

Ist das nicht wunderbar ausgedrückt? „Auch die Wirtschaft“ beteiligt sich! Das heißt, auf gut deutsch: ein paar kleine Unternehmen zahlen wirklich, fast alle großen sind davon befreit. Deren Anteil übernehmen (zwangsweise) die Privathaushalte, die dadurch nicht nur für die eigenen, ständig steigenden Stromkosten blechen, sondern auch die Kosten für die von der Umlage befreiten Unternehmen mitübernehmen müssen.

Aber das muß so sein, sagen Merkel und Gabriel:

Würden die Energiekosten dieser Unternehmen weiter steigen und ihre Produkte verteuern, würde das Hunderttausende von Arbeitsplätzen und letztendlich auch den Wohlstand in Deutschland gefährden.

Man sieht schon: diese Broschüre sollte unbedingt zum Gegenstand im Unterricht werden. Man könnte dann im Klassenverband darüber diskutieren, wie eine Regierung auf Kosten der Steuerzahler auf Dummenfang geht.

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Ist Homosexualität normal?

Hans-Jürgen Irmer ist stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Hessen – und ein rotes Tuch für alle, die links, grün oder rot sind. Es stimmt: er hat schon manchen Unsinn gesagt und geschrieben, für manches davon hat er sich entschuldigt.

Jetzt ist erneut ein Sturm der Entrüstung über ihn hereingebrochen, und zwar wegen eines einzigen Satzes:

Homosexualität ist nicht normal.

Damit hat er ein linksgrünes Tabu gebrochen: die Wörter homosexuell oder schwul dürfen nämlich öffentlich nur mit positiv besetzten Attributen verwendet werden, sonst kommt die linksgrüne Sprachpolizei ins Haus. Sagen darf ich ohne Strafandrohung z.B.:

Schwulsein macht Spaß.
Ich bin schwul, und das ist gut so.
Gay is beautiful.

Aber: „Homosexualität ist nicht normal“? Das geht gar nicht.

Aber sehen wir uns den inkriminierten Satz doch einmal genauer an. Da geht es natürlich um das Wort „normal“, das schon bei den 68ern das Unwort des Jahrhunderts war. Nur nicht normal sein, dachte man damals – normal: das waren die Spießer, die Kleinbürger. Das waren jene, die dem laut skandierten Weckruf „Solidarisieren, mitmarschieren!“ nicht folgen mochten.

Je weniger normal andererseits, umso fortschrittlicher. Die kleinen Gruppen waren das Salz der Erde: die Vorhut der Arbeiterklasse zum Beispiel (das waren natürlich die 68er selbst!), und Minderheiten jeder Art.

Aber was heißt das eigentlich: „normal“?

Normal ist eben kein Schimpfwort, es stellt nur fest, daß etwas nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist. Und wie ist das jetzt bei der sexuellen Orientierung? Was ist da die Ausnahme, was die Regel? Wenn man davon ausgeht, daß zwischen 90 und 95% der Deutschen heterosexuell sind (wirklich verläßliche Zahlen dazu gibt es nicht), dann darf man diese Orientierung doch wohl normal nennen. Und das impliziert, daß eine homosexuelle Orientierung nicht normal ist.

Das sind Fakten, die niemand leugnen kann. Und vor allem: es hat mit Diskriminierung nicht das Geringste zu tun. Man diskriminiert eine Minderheit doch nicht dadurch, daß man sie als Minderheit bezeichnet. Überdies haben sich die Dinge in den letzten Monaten und Jahren fast umgekehrt: die Lesben- und Schwulenverbände haben, mit energischer Unterstützung der Parteien aus dem linken und grünen Spektrum, soviel politischen und sozialen Einfluß gewonnen, daß man fast denken könnte, sie hätten schon die Mehrheit in unserem Land.

Diesem demagogischen Ziel dient übrigens auch die abwegige These, es gebe nicht nur zwei, sondern hundert und mehr biologische Geschlechter. Wenn das wirklich zuträfe, dann wäre die „normale“ Mann-Frau-Beziehung tatsächlich nur eine von unendlich vielen gleichwertigen Möglichkeiten, ja sie würde in diesem Meer von Möglichkeiten gleichsam verschwinden. Und genau das ist das taktische Ziel, das bei dieser kruden Theorie immer wieder durchscheint.

Dagegen hilft nur eines: der gesunde Menschenverstand. Und der sagt mir, daß die ganz normale Verbindung von Mann und Frau, wie sie von der Natur (oder vom lieben Gott oder von wem auch immer) eingerichtet worden ist, der „Normalfall“ bleiben wird, solange es Menschen gibt. Daß darüber überhaupt gestritten wird, zeigt nur eines: die perfekte Lobbypolitik der Schwulenverbände und ihren immer noch wachsenden Einfluß auf die zementierte Ideologie der „fortschrittlichen“ Linken und Grünen.

Also, kurz und bündig: Irmer hat – zumindest diesmal – recht.

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Der Polizeiruf von gestern abend – ein elender Schmarrn

Eines vorweg: Matthias Brandt hat zwei oder drei gute (wirklich gute!) Filme gemacht, ich denke da vor allem an „In Sachen Kaminski“ (2005) . Aber jetzt nimmt er offenbar jede Rolle an, die ihm angeboten wird. Der Polizeiruf „Smoke on the Water“ gestern abend war ein absoluter Tiefpunkt – und zwar in jeder Hinsicht. Eine wirre und dumme Handlung von Anfang bis Ende (Drehbuch: Günter Schütter), eine grauenhafte Regie (der mit zehn Grimme-Preisen geehrte Dominik Graf), ein oft kaum verständliches Genuschel, das wohl Realismus und Authentizität beweisen sollte, mit anderen Worten: so einen (auch von den Feuilletons) als „Filmkunst“ gefeierten Schmarrn hat man lange nicht mehr gesehen.

Dabei hat eine Woche vorher Florian Schwarz mit seinem Tatort „Im Schmerz geboren“ (mit Ulrich Tukur und Ulrich Matthes) gezeigt, daß man mit einem verrückten Krimi, der alle Sehgewohnheiten durchbricht, nicht nur für Spannung sorgen, sondern sogar etwas (zumindest im Fernsehen) so Seltenes wie esprit, also intellektuelles Vergnügen erzeugen kann.

Daß Tukur auch schauspielerisch mindestens eine Etage über Matthias Brandt anzusiedeln ist, steht außer Frage. Aber man sollte sich die Mühe eines Vergleichs der beiden Filme gar nicht machen – das wäre zuviel der Ehre für das Machwerk gestern abend.

Schlimm genug, daß man dafür 90 Lebensminuten vergeudet hat – die hätte man nun wirklich vergnüglicher verbringen können.

PS:  Daß ein vielfacher Grimme-Preisträger Regie geführt hat, dürfte vielen Kritikern das Hirn vernebelt haben. Nur ein Beispiel dafür: die Münchner Abendzeitung. Der Film, schreibt sie, gehe

derart radikal zur Sache, dass sich nicht wenige Zuschauer mit Grauen abwenden dürften. Doch genau diese Vorschlaghammer-Methode macht den Film so gut.

Ein Film ist also gut, weil sich die Zuschauer mit Grauen abwenden? Und am Ende nur noch der Kritiker vor dem Fernseher sitzt? „Abstoßend und doch faszinierend“ sei der Film gewesen, meint die Abendzeitung am Schluß. Also, mich hat er nicht fasziniert, und wenn ich das Echo der Zuschauer heute morgen betrachte, dann hat er eigentlich fast niemanden fasziniert. Nur ein paar Kritiker im Feuilleton vielleicht, die schon deshalb vor dem Film auf die Knie sinken, weil er von einem „vielfachen Grimme-Preisträger“ stammt.

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Das ganze Deutschland soll sich gegen die AfD erheben – sagt Yasmin Fahimi

Die SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi wird immer mehr zum Maschinengewehr ihres Chefs, sie feuert aus allen Rohren – gegen die AfD.

Erst kürzlich hat sie von einer „üblen braunen Suppe“ gesprochen, die angeblich in der AfD brodelt. Jetzt legt sie in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. noch einmal nach. Ein gewaltiges  Bündnis, das praktisch jeden deutschen Menschen einschließt, soll den Kampf gegen die „Rechtspopulisten“ aufnehmen (in der Original-Syntax):

von der SPD und anderen politischen Parteien, über die Gewerkschaften, die Kirchen, Industrie- und Sozialverbände, Stiftungen und NGOs.

Die Wut von Frau Fahimi über die Wahlerfolge der AfD ist fast grenzenlos: erst war es die „braune Suppe“, jetzt sind es die „Demagogen im Schlafrock“, die „kaum verhohlen gegen Homosexuelle, gegen Zuwanderer, gegen Schwächere“ hetzen und im übrigen immer nur „schwafeln“, „schwadronieren“ und „faseln“. Die Generalsekretärin der SPD dagegen will tapfer benennen, was “ hinter der glatt polierten Fassade an Ressentiments schimmelt“ (schimmelt da etwa die braune Suppe?). Und sie schreibt, was uns droht, wenn sich die „Rechtspopulisten“ durchsetzen.

Die AfD treibt unser Land in den Ruin.

Der Kontinent würde in eine heftige Wirtschaftskrise schlittern.

Die AfD ist eine Gefahr, weil sie das gesellschaftliche Klima in unserem Land vergiftet und das Grundvertrauen zersetzt, auf das wir als modernes Einwanderungsland angewiesen sind.

Die AfD ist eine Schande für Deutschland. Deshalb darf sie für niemanden als Koalitionspartner in Frage kommen – nicht im Bund, nicht in den Ländern und nicht in den Kommunen.

PS:  Lieber Genosse Gabriel, könntest du deiner Generalsekretärin einmal sagen, daß es keinen guten Eindruck macht, wenn man mit Schaum vor dem Mund redet? Das gehört sich einfach nicht.

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Eine Schamanin in der EU-Kommission – jetzt kommt endlich positive Energie über Europa!

Jedes EU-Mitglied stellt einen EU-Kommissar, das ist Vorschrift. Slowenien hat dieses Jahr ein bißchen Pech mit dieser Regelung. Die erste slowenische Kandidatin, die ihre Kandidatur übrigens selbst betrieben hat, ist im EU-Parlament durchgefallen, und die Ersatzkandidatin, Violeta Bulc – na ja, sie ist von einer gewissen Aura umgeben.

Sie soll das Verkehrsressort übernehmen, hat aber, was dieses Ressort angeht, nicht die geringste Kompetenz. Nun wäre das allein kein Hindernis – Kompetenz war noch nie eine Voraussetzung für das Amt eines EU-Kommissars. Auf ihrer Homepage freilich, das kann man z.B. hier nachlesen, findet sich doch recht Befremdliches. So soll Frau Bulc als New Age-Anhängerin gern über glühende Kohlen laufen und dabei eine „kosmische Erfahrung“ empfinden. Eine Ausbildung zur Schamanin hat sie offenbar erfolgreich absolviert.

Das alles wird ihr nicht mehr schaden, denn der Zeitdruck ist groß: am 1. November soll die EU-Kommission ihre Arbeit aufnehmen – da steht der deutsche EU-Abgeordnete Reul, der „die Dame“ am liebsten irgendwo einweisen möchte, ganz allein da.

Freuen wir uns also, daß endlich positive Energie auch in Brüssel einzieht!

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