Starke Frauen, sensible Männer

Starke Frauen sind in aller Munde. Das größte Lob, das man einer Frau zollen kann, ist seit Jahren, daß man sie als „starke Frau“ bezeichnet. Das geht  quer durch Fernsehen und Internet, durch Tatort und Traumschiff, durchs fortschrittliche Feuilleton bis ins alltägliche Leben hinein.

„Sie ist eine starke Frau“ – so wird geraunt, und sofort gerät jedermann (auch jeder Mann!)  in eine Art Andachtshaltung. Weiblich, mädchenhaft, sensibel, weich, das war einmal. Wer gar Attribute wie Anschmiegsamkeit erwähnt, muß mit einem Shitstorm mittleren Ausmaßes rechnen. Nur eine  starke Frau ist heutzutage eine gute Frau!

Brave New World.

Es ist ein seltsames Lob. Seltsam, weil die eigentliche Stärke einer Frau – ihre Weiblichkeit, ihre Sensibilität, ihre Sanftheit (ich höre schon im Hintergrund einen fortschrittlichen Aufschrei, oder besser: einen #aufschrei) – auf den Müll der Geschlechtergeschichte geworfen wird.

Das Geschlecht eines Menschen, ob man also Mann oder Frau ist, prägt ihn tiefer als alle anderen Prägungen. Deshalb, den fortschrittlichen Menschen ins Stammbuch geschrieben: die Biologie, liebe Leut, kann man auch mit Hunderten von Lehrstühlen für Gendertheorie nicht außer Kraft setzen.

PS:  Schon in den 60ern haben fortschrittliche Eltern ihren Mädchen Baukästen und Autos, ihren Jungs Puppen geschenkt, um zu zeigen, daß die Geschlechterrollen sozial definiert sind. Die Ergebnisse sind bekannt.

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Peter Handke 1966: Whiskey im Park und ein unmoralisches Angebot

Kennen Sie die Hexe vom Bannwaldsee? Haben Sie schon von der erotischen Erregung gehört, die alle männlichen Kollegen ergriff, wenn Ingeborg Bachmann ihre Gedichte hauchte (und die dann auch eifrig herbeieilten, wenn die Dichterin wie zufällig ein Taschentuch oder eine Manuskriptseite fallenließ)? Und was hat eigentlich Inge Scholl, die Schwester der von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfer Sophie und Hans Scholl, mit der Gruppe 47 zu tun?

Die Gruppe 47, die den Literaturbetrieb der Bundesrepublik von der Nachkriegszeit bis in die 60er Jahre dominierte, tagte zweimal außerhalb des Landes: 1964 im schwedischen Sigtuna und 1966 in Princeton in den USA. Aus Princeton ist eine kleine Episode überliefert, die ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte. Sie ist einem Buch entnommen, das ich jedem ans Herz legen möchte, der sich für unsere Literatur und/oder für die ersten zwei Jahrzehnte der Bundesrepublik interessiert (darin auch die Antworten auf die oben gestellten Fragen):

Helmut Böttiger, „Die Gruppe 47 – Als die deutsche Literatur Geschichte schrieb“, Deutsche Verlagsanstalt München 2012.

Klaus Stiller also, ein junger Schriftsteller, der zum Kreis um Walter Höllerer gehörte, erzählte die folgende Geschichte aus Princeton:

„Der Handke kannte uns ja alle nicht, war uns nie begegnet und wir auch dem Handke nicht, wir waren da zusammen und ich erinnere mich, dass wir da ne Flasche Whiskey gekauft hatten und da durch den Park liefen und jeder hat immer einen Schluck Whiskey getrunken. Und dann lief vielleicht so 50 Meter hinter uns dieser scheue Beatle, und der tat uns irgendwie leid, sodass wir auf ihn gewartet haben und ihn in die Gruppe mit hineinnahmen. Und er selbst war dann immer noch schüchtern und hat kaum was gesagt. Da saßen wir alle zusammen auf so Bänken, und um zu zeigen, was er für ein Kerl ist, hat er dann ein Mädchen angesprochen, die vorn an uns vorbeiging, eine junge Amerikanerin. Und rief dann – und ich sag das, weil es einfach die Situation schildert, in der der Handke sich damals befand, er wollte auch zeigen, was für ein Kerl er ist, aber er war eigentlich ein ganz schüchterner Typ. Und um das zu beweisen, hat er gerufen. Hello, I want to fuck you! Und da haben wir natürlich gelacht, und das Mädchen hat auch gelächelt und ist weitergegangen.“

Es ist nicht überliefert, ob das Mädchen durch Handkes verbalen Übergriff womöglich bleibende Schäden davongetragen hat.

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Das Zitat des Tages – Ein vernichtendes Urteil über Donald Trump

Nach einem Jahr im Amt muß man sagen: dieser Präsident ist eine Schande für sein Land. Niemals zuvor in ihrer wechselvollen Geschichte sind die USA von einem so dummen, bösartigen, würdelosen Präsidenten regiert worden.

Heute morgen hat er den früheren Vizepräsidenten des FBI, Andrew McCabe, fristlos entlassen, ganau 26 Stunden (!) vor dessen Pensionierung. McCabe, dem Trump nach seiner Art auf Twitter noch einen Fußtritt gegeben hat (er sei ein „disgraced demagogue“), wird deshalb einen großen Teil seiner Altersbezüge verlieren.

Schäbiger geht es wirklich nicht mehr. Und endlich, endlich hat dem Präsidenten, der ja nur die armselige Karikatur eines Präsidenten ist, einer die Wahrheit ins Gesicht gesagt.

Es ist John Brennan, auch er wie McCabe ein hoher Beamter, der sich – zuletzt als CIA-Direktor – um sein Land verdient gemacht hat. Auf Twitter schreibt er dem Präsidenten:

When the full extent of your venality, moral turpitude, and political corruption becomes known, you will take your rightful place as a disgraced demagogue in the dustbin of history. You may scapegoat Andy McCabe, but you will not destroy America …  America will triumph over you.

Wenn das volle Ausmaß Ihrer Käuflichkeit, moralischen Schändlichkeit und politischen Korrumpierung bekannt wird, werden Sie als Demagoge Ihren rechtmäßigen Platz im Mülleimer der Geschichte einnehmen. Sie können Andy McCabe zum Sündenbock machen, aber Sie werden Amerika nicht zerstören … Amerika wird über Sie triumphieren.

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Merkel und der Islam

Die CDU ist eine konservative Partei.

Ist sie das?

Nein, sie ist es nicht. Sie ist es jedenfalls nicht mehr, seit Angela Merkel die Geschicke der Partei bestimmt. In Wahrheit weiß die Kanzlerin nicht einmal, was „konservativ“ bedeutet, sie will es auch gar nicht wissen, und Begriffe wie „liberal“, „konservativ“ oder „fortschrittlich“ sagen ihr nichts.

Das ist eine Haltung, die ihr am Anfang sogar geholfen hat. Daß da jemand nicht mehr in alten Schubladen denkt, hat damals sicher einen Teil ihres Charmes ausgemacht. Aber jetzt, ein, zwei Jahrzehnte später, sehnt man sich nach Politikern, die das Gute in unserem Land „bewahren“ wollen (nichts anderes bedeutet ja „konservativ“). Aber man findet sie nicht. Nirgends. Und Merkel hat nichts Besseres zu tun, als Seehofer (zusammen mit der links-grün-roten Fortschrittskoalition) zu widersprechen. Aber auch wenn sie es hundertmal sagt: der Islam mit seinem archaischen, antidemokratischen Weltbild wird nie zu Deutschland gehören.

Und die AfD-Politiker? Sie schauspielern nur und geben je nach Bedarf die „Konservativen“ oder die „Patrioten“ oder die „Völkischen“, und sie sind allein schon aufgrund ihrer Haßpredigten für einen vernünftigen Menschen absolut unwählbar.

Bleibt noch die CSU. Sie ist nicht nur bayerisch geerdet, für sie bedeutet „Heimat“ auch noch – fern jeder Ideologie – etwas ganz Reales, Bodenständiges. Ob es Seehofer gelingt, das auch in das linke, pseudourbane Berlin einzupflanzen, muß bezweifelt werden. Es wäre aber auch falsch, aus der CSU, wie sich das viele wünschen, eine Partei zu machen, die bundesweit antritt – das würde sie in Bayern schwächen, und im Rest des Landes nicht groß voranbringen.

Ich habe ja, wie man nachlesen kann, lange auf die Lucke-AfD gesetzt – leider vergebens, denn ihr im besten Sinne konservativer Gründer wurde im Rahmen einer feindlichen Übernahme vor die Tür gesetzt, und seitdem ist die Partei immer weiter nach rechts gerückt, bis tief hinab ins braune Milieu.

Jetzt kann man also als Konservativer nur noch auf den Abgang von Angela Merkel warten. Aber selbst wenn sie 2021 in Rente geht: ein konservativer Nachfolger ist nicht in Sicht. Mit Kauder, Spahn, Bouffier, Kramp-Karrenbauer usw. ist ja nun wirklich kein Staat zu machen.

Aber vielleicht wird man doch noch überrascht – es sind ja noch ein paar Jahre.

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„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“

Das hat Horst Seehofer in einem seiner ersten Interviews als Innenminister unseres Landes gesagt. Die Entrüstung aus dem linksgrünen Milieu kam wie erwartet – viel geistige Nahrung hat sie nicht gebracht. Es liegt am Ende alles daran, wie man das Wort „gehören“ auffaßt und interpretiert.

Will man damit lediglich sagen, daß ein paar Millionen Muslime in Deutschland leben und damit auch ihre Religion hier existiert, dann ist das unleugbar richtig. Aber dann ist ein Satz, wie ihn Wulff und Merkel verbreitet haben, daß nämlich der Islam zu Deutschland gehöre, eher trivial und nichtssagend, denn daß viele Muslime in unserem Land leben, ist eine unbestreitbare und zugleich banale Tatsache.

Aber „gehören“ hat ja auch eine ganz andere Bedeutung. Man sagt etwa: „das gehört sich“ oder „das gehört sich nicht“. Hier kommt ins Spiel, ob etwas, das existiert, auch von der Mehrheit erwünscht ist. Darüber kann man nicht abstimmen, das ist weitgehend in die historische Erfahrung eines Volkes eingebrannt. Nicht ein mal die Kanzlerin kann kraft ihres Amtes festlegen, daß der Islam zur deutschen oder europäischen Identität gehört.

Die kleine linksgrüne Minderheit schon gar nicht.

Der Islam, so wie er sich heute darstellt, gehört selbstverständlich nicht zu Deutschland, er gehört auch nicht zum kulturellen Erbe unseres Kontinents. Er gehört zum Erbe Arabiens.

Er ist nur zu uns gekommen, weil Menschen muslimischen Glaubens in der jüngsten Zeit zu uns geflohen sind und auf dieser Flucht – natürlich! – auch ihren Glauben mitgebracht haben. Diesen Glauben dürfen sie hier selbstverständlich ausüben, denn anders als in den muslimischen Staaten, aus denen sie kommen, kann bei uns jeder nach seiner Façon selig werden. Daß diese Freizügigkeit der westlichen Gesellschaften von den Zuwanderern auch honoriert werden möge: schön wäre es, und eine Sache des menschlichen Anstands wäre es eigentlich auch. Da hapert es freilich sehr, eher hört man von den Einwanderern ein Stöhnen über ihr schlimmes Schicksal – gerade so, als habe man sie förmlich in unser Land gezwungen! Aber sie sind doch freiwillig gekommen, und sie können, wenn ihnen das Leben hier nicht gefällt, jederzeit in ihre Heimat zurückkehren.

Unsere Identität aber können sie – auch wenn sie hierbleiben – nicht verändern. Das ist unser Land, das ist unsere Kultur, das ist unsere Geschichte. Jeder, der sich in unsere Gesellschaft einfügen und sie bereichern will, ist uns willkommen: das haben wir nun wirklich bewiesen, als die vielen Heimatvertriebenen (auch meine Eltern gehörten zu ihnen!) hier eingegliedert wurden, aber auch als Polen und später Italiener, Griechen, Spanier, Kroaten und viele andere zu uns gekommen sind. Es hat mit ihnen natürlich kleinere Schwierigkeiten gegeben, aber die sind lange vergessen.

Anders war es – leider! – mit vielen Muslimen. Sie haben zusammen mit ihrem Glauben ein archaisches, reaktionäres Welt- und Menschenbild mitgebracht, das mit unseren Werten, mit unserer freiheitlichen Demokratie absolut unvereinbar ist. Selbst in der dritten Generation sind viele von ihnen nicht bereit, sich in unser Wertesystem einzufügen.

Aber warum bleiben sie dann hier? Warum kehren sie nicht zurück in das Land des Sultans, den sie so verehren und dem mehr als 60% von ihnen ihre Stimme gegeben haben? Das verstehe ich bis heute nicht.

Ich jedenfalls möchte nicht in einem Land leben, dessen Grundwerte ich verachte.

Also, noch einmal: Horst Seehofer hat völlig recht, und es war höchste Zeit, daß endlich einmal auch ein Unionspolitiker diese ganz einfache Wahrheit ausgesprochen hat.

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Das Zitat des Tages – Jane Goodall über Donald Trump

Jane Goodall, als Schimpansenforscherin eine fast schon legendäre Gestalt (der Film über ihre Geschichte ist gerade in unseren Kinos angelaufen), hat der F.A.Z. ein großes Interview gegeben. Einen kleinen Ausschnitt möchte ich an meine Leser weitergeben:

Ich sagte ja, daß manche männlichen Schimpansen in der Hierarchie aufsteigen, indem sie aggressiv auftreten, sich größer und stärker machen, als sie sind. Und was ich im vergangenen Jahr sagte, war, daß sie Ähnlichkeiten mit manchen Politikern wie beispielsweise Trump aufweisen. Ich sagte nicht ausdrücklich: Donald Trump ist ein Affe. Das wäre eine Beleidigung für die Schimpansen.

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Trump verhängt Sanktionen gegen Putin – wegen dessen Wahlbeeinflussung ???

Man kann sich nur an den Kopf greifen: da verhängt ausgerechnet der Sanktionen gegen Putin, der als einziger von dessen „Wahlbeeinflussung“ profitiert hat!

Die ganze Welt wird langsam zu einem Irrenhaus.

Trotzige Kleinkinder (USA), dreiste Möchtegern-Diktatoren (Türkei, Rußland), korrupte Regime (Osteuropa) und sogar lupenreine, geständige Mörder (Philippinen) stehen heutzutage an der Spitze der Staaten. Das hat es so massiert in der Neuzeit noch nicht gegeben. Und da verspritzt die braune Rechte in Deutschland ihr Gift ausgerechnet gegen die wenigen soliden, demokratischen Regierungen in Europa!

Ja, Merkel mag ja bieder und etwas langweilig sein, sie versprüht keinen Esprit, und ihre Eloquenz (und die ihrer Redenschreiber) ist eher bescheiden. Und sie hat auch schlimme Fehlentscheidungen getroffen (die Flüchtlingsaufnahme gehört in meinen Augen nicht dazu). Aber seht euch doch einmal um in der Welt! Da sind wir doch ein Hort der Vernunft, der Demokratie und des Wohlstands.

Ich möchte jedenfalls nirgendwo anders auf der Welt leben als hier in meinem guten alten, schönen Europa.

Wir sollten stolz darauf sein und den Bauernfängern und Haßpredigern, den Dummköpfen von ganz rechts und ganz links einfach – den Stinkefinger zeigen.

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„Formulare dürfen männlich bleiben“ – schreibt die Tagesschau

Und zeigt damit wieder einmal, daß der Gender-Unfug auch in der Tagesschau-Redaktion eine feste Heimstatt hat.

Geht es denn nicht in die Hirne „fortschrittlicher“ Menschen hinein, daß das Wort „Kunde“ keineswegs männlich ist, sondern schon immer beide Geschlechter umfaßt? Können diese geistig armen Feministinnen und Feministen nimmermehr begreifen, daß es sich hier um ein sog. „generisches Maskulinum“ handelt, also um ein Wort, das zwar grammatisch männlich ist, sachlich aber beide Geschlechter in sich begreift?

Daß die Formulare „männlich bleiben“ dürfen, ist also, liebe Tagesschau-Redaktion, grober Unfug. Die Formulare dürfen sprachlich korrekt bleiben, denn auch 80jährige Frauen haben nicht das Recht, ihren symbolfeministischen Furor an unserer Sprache auszutoben.

Wer noch nicht einmal den Unterschied zwischen dem grammatischen und dem tatsächlichen Geschlecht – also zwischen Genus und Sexus – kennt, sollte lieber still sein und in sich gehen, statt unsere Gerichte bis zur letzten Instanz mit solchem Quark zu beschäftigen.

Die Gerichte haben nun wirklich Wichtigeres zu tun.

PS: Die Süddeutsche gibt sich natürlich fortschrittlich wie immer: „Der BGH verpaßt eine Chance auf Fortschritt“, schreibt ihr fortschrittlicher Redakteur Wolfgang Janisch. Und weiter:

Das Gericht behauptet, die männliche Form „Kunde“ sei neutral. Das stimmt schlicht nicht und entspricht weder dem heutigen Sprachverständnis noch dem wissenschaftlichen Kenntnisstand.

Setzen, mangelhaft! – möchte man ihm zurufen. Hat er sein Abitur in Bremen gemacht? Hat er wenigstens ein paar Semester Germanistik studiert? Oder glaubt er, daß eine fortschrittliche Gesinnung ausreicht, um sprachliche Probleme zu lösen?

Jedenfalls plädierte er vor einiger Zeit dafür, daß man das Kopftuch im Gerichtssaal ertragen müsse.

Man sieht: Janisch ist ein rundherum fortschrittlicher Mensch!

Da braucht man doch keinen Sachverstand. Der wäre nur hinderlich!

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„Machismo“ – gibt es dafür ein türkisches oder arabisches Wort?

Das Wort machismo für den archaischen Männlichkeitswahn kommt, wenn ich das richtig verstehe, aus dem spanischsprachigen Südamerika.

Inzwischen sind wir allerdings fast überall auf der Welt mit einem machismo geschlagen, der noch viel archaischer ist: mit dem muslimischen nämlich.

Es würde mich einmal interessieren, ob es im Türkischen oder im Arabischen dafür ein eigenes Wort gibt.

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Steven Bannon – ein Haßprediger unter Haßpredigern

Nicht einmal Trump wollte ihn mehr um sich haben – aber für die europäischen Rechtspopulisten, die Trump und Putin und Orban förmlich anbeten, ist Steve Bannon noch gut genug. Bei Marine Le Pen in Lille ist er Überraschungsgast, und Frau Dr. Weidel hat sich sogar zu einem privaten Kolloquium in Bannons Hotelsuite einladen lassen.

Von „Sieg zu Sieg“ gehe es jetzt, sagte er in Frankreich. Es wäre ein Sieg der Analphabeten über die Kultur. Man muß sich nur die Kommentare der AfD-Anhänger im Internet näher ansehen: vom armseligen Inhalt (nur Haß und Häme gegenüber Andersdenkenden!) ganz zu schweigen, wird man lange nach einem einzigen sprachlich korrekten Satz suchen müssen.

Nicht einmal die eigene Sprache beherrschen, aber das Abendland retten!

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