Schlafe weiter, kleine Angie!

Das muß man sich einmal vor Augen führen: da stehen Jesiden und Christen im Irak vor ihrer Ausrottung – und von unserer Kanzlerin hört man noch immer nichts. Sie stellt sich noch nicht einmal vor die Mikrofone, um eine Erklärung zu diesen unerhörten Ereignissen abzugeben.

Dafür hat man sich in der ersten Kabinettssitzung nach dem Urlaub, wie man liest, über „Manipulationen im Sport“ unterhalten.

Während das politische Deutschland also vor sich hinschnarcht und nur von PKW-Maut, Sport und Steuerpolitik spricht, gibt es in der Obama-Administration erste Anzeichen dafür, daß die USA zur Rettung der Christen und Jesiden auch Bodentruppen einsetzen werden. Das ist immerhin ein Zeichen dafür, daß man für leidende Menschen Verantwortung übernimmt.

Die Regierung Merkel ist davon weit entfernt.

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„Nicht-lethale Ausrüstungsgegenstände“ oder: Das Schweigen der Merkel

Ein historischer Völkermord wie der an den Armeniern, den übrigens die meisten Türken bis heute nicht als Teil ihrer Geschichte begreifen, ist eine feine Sache. Er ist ja schon geschehen, und man kann ihn den Tätern – auf Kongressen, in Sonntagsreden, in ethisch einwandfreien Abstimmungen – in Erinnerung rufen, ohne einen Finger zu rühren. Das macht sich gut, man steht auf jeden Fall moralisch sauber da.

Aber was macht man, wenn ein Völkermord in vollem Gange ist?

Die Kanzlerin macht das, was sie in solchen Fällen immer macht: sie wartet erst einmal ab. Das ist ja im tiefsten Grunde ihr Erfolgsrezept: sie handelt erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird, sagt sie sich. Dieses Kochrezept ihrer Politik hält sie eisern durch, mit einer einzigen Ausnahme: der Energiewende. Da hat sie sich – im Rausch des Populismus – dazu verleiten lassen, schnell zu handeln, und extrem dumm dazu. Das kommt uns alle teuer zu stehen.

Aber ein geplanter Völkermord am Rande Europas? Ach, wird schon nicht so schlimm werden! Der Kelch wird an uns vorübergehen. Hoffentlich. Außerdem können das ja die Amis sowieso viel besser als wir. Ein Völkermord ist auch keine Chefsache, da schickt die Kanzlerin ihren Sprecher oder ein paar Hofschranzen oder den dicken Gabriel vor.

Aber das ist nicht mehr so einfach wie im Jahr 1915, als die deutsche Regierung dem Völkermord an den Armeniern tatenlos zugesehen hat, obwohl sie über jedes grausame Detail unterrichtet war. Heute gibt es – Bilder! Und diese Bilder gehen in Sekunden rund um die Welt. Die Jesiden sind nicht mehr eine abstrakte „Religionsgemeinschaft“, über die man allenfalls googelt: sie sind – selbst mit den wenigen Videoaufnahmen, die es gibt – ein leidendes Volk, sie verhungern und verdursten im Gebirge, Mütter können ihre toten Kinder nicht begraben, und überhaupt hat man so viel Verzweiflung in menschlichen Gesichtern lange nicht mehr gesehen. Da begreift sogar die deutsche Regierung, daß sie zumindest so tun muß, als werde sie tätig. Auch Obama hat sich ja, wie es seine Art ist, lange gedrückt, aber er hat immerhin am Ende energisch eingegriffen, um die geplante Ausrottung von Christen und Jesiden zu verhindern.

Von Merkel hört man immer noch nichts. Sie läßt Gabriel und von der Leyen reden, die jetzt „nicht-lethale Ausrüstungsgegenstände“ an die irakische Armee liefern wollen. Da traut man seinen Ohren nicht. Will man die Sachen etwa an al-Maliki liefern, dem erbärmlichsten aller Politiker im Nahen Osten, der sie dann gegen innenpolitische Rivalen einsetzt?

Und „nicht-lethal“, also nicht tödlich: da werden sich die muslimischen Banden aber freuen! Denn anders als mit tödlichen Waffen wird man ihnen nicht beikommen.

Man muß es leider wieder einmal sagen: die europäischen Regierungen haben auch jetzt wieder auf beschämende Weise versagt. Um ihren Wohlstand kümmern sie sich in geradezu aufopfernder Weise, aber wo es darauf ankommt, einen Völkermord zu verhindern (und noch kann er verhindert werden!), müssen sie zu jeder kleinen Tat förmlich geprügelt werden.

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Ist das ein trojanisches Pferd des Genossen Putin?

Das hölzerne Pferd, das die Griechen nach ihrem scheinbaren Abzug aus Troja als „Geschenk“ hinterließen, hatte es buchstäblich in sich: es war bis zum Rand gefüllt mit griechischen Kämpfern.

Der trojanische Priester Laokoon bleibt freilich mißtrauisch. Vergil läßt ihn in der Aeneis sagen:

Timeo Danaos
et dona ferentes.

Das heißt: ich fürchte die Griechen, auch wenn sie Geschenke bringen.

Putin hat soeben einen kilometerlangen Konvoi mit 300 LKWs von Moskau aus in Marsch gesetzt, die angeblich „humanitäre Hilfe“ für die russischstämmigen Menschen in der Ostukraine enthalten. Sie sind alle weiß gestrichen und tragen keine Kennzeichen. Heimlich aufgenommene Bilder zeigen, daß die LKWs vorher Militärfahrzeuge waren.

Da werden Erinnerungen wach – an die verdeckte Intervention in der Krim.

Gestern hatte es noch geheißen, die Aktion sei mit der ukrainischen Regierung abgesprochen und finde unter der Leitung des Internationalen Roten Kreuzes statt. Das Rote Kreuz hat das ausdrücklich dementiert.

Ich würde Putins milde Gaben nur ins Land lassen, wenn das Rote Kreuz sich davon überzeugt hat (und sich dafür verbürgt!), daß in den LKWs wirklich nur Hilfsgüter sind. Obwohl auch die Sache mit den Hilfsgütern ja einen überaus schlechten Beigeschmack hat: ausgerechnet das Land, das seinen Nachbarn heimtückisch überfallen und sich einen Teil von ihm einverleibt hat, will auf einmal den barmherzigen Samariter geben.

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Erdogan – der Präsident aller Türken?

Die Türken haben schon immer den büyük lider, den starken Mann geliebt. Jetzt haben sie ihn gewählt.

Ob Frauen in der Öffentlichkeit noch laut lachen dürfen oder ob sie schamhaft zu Boden blicken müssen, wenn ein Mann in ihrer Nähe ist, das liegt jetzt formal nicht mehr in ihrer Hand. Ob Erdogan das weise Staatsoberhaupt geben oder (wie es sein theoretisches Recht ist) die gesamte Tagespolitik beherrschen und die Kabinettssitzungen leiten wird, auch diese Entscheidung haben sie mit ihren Wahlzetteln an Erdogan abgetreten.

„Gebt mir vier Jahre Zeit, und ihr werdet Deutschland nicht wiedererkennen“, hatte Hitler 1933 den Deutschen zugerufen. Jetzt ruft der alternde Erdogan, der seit vielen Jahren die Demokratie in der Türkei beschnitten und das Land in einen autoritären Staat verwandelt hat, eine „neue Ära“ aus.

Das verheißt nichts Gutes, denn Erdogan hat sich schon lange in die Reihe jener alten und monomanen Politiker eingereiht, deren Welt nur noch um sich selbst kreist. Sie alle mögen einmal ihre Verdienste gehabt haben, aber je älter sie werden, umso mehr richten sie ihr Land zugrunde: Mugabe in Simbabwe ist so einer, auch Zuma in Südafrika ist auf dem besten Wege dazu, und Nuri al-Maliki im Irak, dem nur sein Amt wichtig ist, während sein Land auseinanderfällt, ist geradezu der Prototyp dieser Gattung von Politikern.

Erdogan sagte nach dem Wahlsieg, er sei der „Präsident aller Türken“ – wer’s glaubt, wird selig. Hat nicht auch Mursi nach seiner Wahl gesagt, er sei der „Präsident aller Ägypter“? Das sind die üblichen Floskeln nach einer gewonnenen Wahl, im Rausch des Sieges.

Natürlich kennt niemand die Zukunft. Die Hoffnung höret nimmer auf – und das ist gut so. Aber der politische Verstand sagt mir, daß dieser Erdogan – wenn die Siegesfeiern vorbei sind – noch autoritärer und noch islamischer regieren wird als jetzt schon. Und er wird, wenn er einmal nicht mehr da ist, ein Land hinterlassen, das noch tiefer gespalten ist als heute schon. Ein Staatsmann, der aussöhnt und verbindet, wird der cholerische alte Mann nie werden.

Das Pfund, mit dem er wuchern kann, ist das Fehlen einer charismatischen Alternative. Daß der eher blasse Oppositionskandidat Ekmeleddin Ihsanoglu fast 39 % der Stimmen bekommen hat, zeigt aber, wie groß der Widerstand gegen Erdogan, vor allem in der städtischen Bevölkerung, ist. Und auch das oberste Verfassungsgericht, das in den letzten Jahren viel Mut bewiesen hat, ist dem starken Mann sicher ein Dorn im Auge.

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War August Wilhelm Schlegel kein Mann?

In Goethes Gesprächen mit Eckermann bin ich zufällig auf diese Stelle gestoßen, die aus einem Gespräch vom 24. April 1827 stammt. Schlegel, das sollte man hinzufügen, war damals um die 60 Jahre alt:

August Wilhelm v. Schlegel ist hier … Schlegel war höchst sauber angezogen und höchst jugendlichen, blühenden Ansehens, so daß einige der Anwesenden behaupten wollten, er scheine nicht unerfahren in Anwendung kosmetischer Mittel.

Goethe zog mich in ein Fenster. „Nun? wie gefällt er ihnen.“ Noch ganz so wie sonst, erwiderte ich. „Er ist freilich in vieler Hinsicht kein Mann, fuhr Goethe fort; aber doch kann man ihm, seiner vielseitigen gelehrten Kenntnisse und seiner großen Verdienste wegen, schon etwas zu Gute halten.“

Ein vergiftetes Lob des Dichterfürsten, für den die ganze Romantik ohnehin nur Krankheit verkörperte. Interessant ist, daß auch Heine ihn ein „Genie ohne Geschlecht“ nennt und sich immer wieder über Schlegels Eitelkeit lustig macht.

Schlegel trug Glacéhandschuh‘ und war noch ganz nach der neuesten Pariser Mode gekleidet; er war noch ganz parfümiert von guter Gesellschaft und eau de mille fleurs; er war die Zierlichkeit und die Eleganz selbst.

Und süffisant mit der Geschlechterfrage spielend fügt er hinzu:

Vielleicht mit Ausnahme von August Wilhelm Schlegel gibt es keine Frau in Deutschland, die sich so gern durch ein buntes Bändchen auszeichnete wie die Franzosen.

Daß er dann noch von einem „bejahrten Gecken“ spricht, wundert niemanden mehr.

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Tschetschenen prügeln in Wowereits Flüchtlingsheim auf Christen ein

Das ist die bunte Republik Deutschland à la Wowereit.

Ein christlicher Syrer, der in einem Berliner Flüchtlingsheim lebt (wohlgemerkt: er lebt dort, weil in seiner Heimat fromme Muslime sein Leben bedroht haben!), zieht auf dem Fußballplatz in der sommerlichen Hitze sein Hemd aus. Da rasten die tschetschenischen Muslime, die im selben Heim wohnen, aus.

Eine ihrer Frauen könnte ja seinen nackten Oberkörper sehen!

Die Tschetschenen gehen mit Knüppeln, Flaschen und Messern auf die Christen los: fünf der Opfer kommen ins Krankenhaus, zwei von ihnen werden mit schweren Verletzungen stationär aufgenommen. Die Syrer suchen in der katholischen St. Laurentius-Kirche Zuflucht und weigern sich (zurecht!), ins Flüchtlingsheim zurückzukehren.

Jetzt frage ich mich schon: welcher Vollidiot in Wowereits Verwaltung ist auf die Idee gekommen, die nur knapp dem Tod entronnenen Christen aus Syrien mit aggressiven Muslimen aus Tschetschenien in einem Flüchtlingsheim zusammenzusperren?

Und ich frage mich auch: welchen Status genießen Tschetschenen in Wowereits Berlin?

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Mustafa K. aus Dinslaken

Da steht ein frommer Muslim in der syrischen Stadt Azaz. Er lächelt in die Kamera und legt seine Hand auf den Kopf eines enthaupteten „Ungläubigen“.

Der fromme Muslim ist ein „Paketzusteller vom Niederrhein“ ohne Schulabschluß und heißt Mustafa K. – und er ist „Deutscher“. Ich schreibe das bewußt in Anführungszeichen, denn ich wehre mich dagegen, daß so ein verrohter Mensch, nur weil es ihn nach Deutschland verschlagen hat, als Deutscher bezeichnet wird. Ihm ist in Wahrheit weder seine Deutsch- noch seine Menschwerdung geglückt.

Er kann nur töten.

Ich hoffe, daß er in Syrien oder im Irak bald in das Paradies geschickt wird, das er sich so wünscht – obwohl es, da bin ich ziemlich sicher, für ihn eher der Hölle gleichen wird.

Nicht einer der moralisch völlig verwahrlosten jungen Männer wäre von sich aus auf die Idee gekommen, um des Propheten willen in Syrien oder im Irak unschuldige Menschen abzuschlachten. Deshalb muß es jetzt vor allem darum gehen, den Schreibtischtätern, den geistigen Brandstiftern, den Salafisten-„Predigern“ und Imamen das Handwerk zu legen, die in den jungen Menschen die üble Saat gelegt haben. Sie sind die Multiplikatoren, die eigentlichen Drahtzieher des Bösen in unserem Land.

Wenn sie mit den bestehenden Gesetzen nicht zu fassen sind, dann muß man diese Gesetze ändern. So schnell wie möglich.

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Die Hamas schießt wieder Raketen auf Israel

Kaum ist der Waffenstillstand abgelaufen, schon schießen die Gotteskrieger der Hamas wieder Raketen auf die israelische Zivilbevölkerung. Warum tun sie das? Eben weil sie Gotteskrieger sind.

Das Wohl der eigenen Bevölkerung im Gazastreifen interessiert sie nicht. Sie werden, wie auch die befreundeten Muslimbrüder in Ägypten, nur vom Haß getrieben – von einem unbändigen, völlig irrationalen Haß auf Israel, das sie mit Mann und Maus vernichten wollen. So steht es in ihrer Charta.

Wenn man freilich, etwa bei Google News, die Pressestimmen liest, sieht die Welt anders aus:

Israel bricht Verhandlungen über Feuerpause ab (RP Online)
Israel setzt Verhandlungen aus (tagesschau.de)
Israel nimmt Luftangriffe wieder auf (n-tv)
Israel greift Gazastreifen erneut an (dw.de)
Israel hat seine Angriffe auf den Gazastreifen fortgesetzt (FR)
Israel fliegt Luftangriffe nach Waffenruhe (Stern)
Israel greift Gazastreifen an (Focus).

Natürlich stellen die Artikel selbst dann beide Seiten dar, aber was wirkt und am Ende in den Köpfen hängenbleibt, sind diese Überschriften. Und da ist eben Israel (wie bei den geistig schlichten Usern im Internet) immer der Aggressor, obwohl es sich seit seinem Bestehen der arabisch-muslimischen Angreifer erwehren muß, die nichts anderes wollen als die Vernichtung des Staates Israel und die vollständige Ausrottung seiner Bewohner.

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Ein neuer muslimischer Völkermord

Alles, was man zur Zeit von den Vorgängen im Irak hört, erinnert an den Völkermord der Osmanen an den Armeniern im Jahr 1915. So wie man damals die lästigen Armenier durch endlose Wüstenmärsche vernichtet hat, so treiben jetzt muslimische Massenmörder alles in die Flucht, was nicht auf archaische Weise muslimisch ist. Im Sindschar-Gebirge haben offenbar etwa 200.000 Jesiden Zuflucht gesucht – ohne Nahrung, ohne Wasser, ohne jede Versorgung.

Es ist ein Völkermord, der vor unseren Augen stattfindet. Für viele der Flüchtlinge käme jede Hilfe zu spät, selbst wenn sie jetzt anliefe.

Sie sind schon verhungert oder verdurstet.

Obama, dessen politische und moralische Statur im Lauf seiner Präsidentschaft immer mehr geschrumpft ist, hat jetzt ein paar Luftschläge gegen die Mörder angeordnet, aber mit der ausdrücklichen Einschränkung: damit sollten nur die US-Bürger im Irak geschützt werden. Dabei sind die USA der Hauptverursacher der gegenwärtigen Zustände. Bush senior und Bush junior sind ganz allein für das Vakuum verantwortlich, in das jetzt gut organisierte muslimische Verbrecherbanden eingeströmt sind.

Da sind die USA in der Pflicht – ob sie wollen oder nicht.

Besonders erbärmlich kommt mir das Schweigen der EU vor – mit unserer Kanzlerin an der Spitze. Außer ein paar frommen Sprüchen kommt nichts. Deutsche Waffen liefert die Regierung Merkel an die dubiosesten Regime, aber nicht an die Kurden, das letzte Bollwerk gegen die islamistischen Mörder, die dabei sind, die jahrtausendalte Kultur der Christen im Syrien und im Zweistromland zu zerstören.

Wäre ein afrikanischer Stamm in seiner Existenz bedroht: die ganze Welt von Amnesty International bis zur UNO würde sich überschlagen.

Aber Christen? Oder gar Jesiden? Da rühren wir keinen Finger.

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Rastet Putin jetzt völlig aus?

Es scheint so. Auch wenn niemand genau weiß, was in seinem Kopf vorgeht, so ist seine Sprache eindeutig: er bereitet sich wohl darauf vor, nach der Krim nun auch die Ostukraine zu erobern. Das kann er sich leisten, weil er in Europa (und zwar zurecht!) genug Feiglinge vermutet, die ihm außer Worten nichts entgegensetzen. Das sind nicht nur „nützliche Idioten“ wie Gerhard Schröder, die wirtschaftlich mit ihm verquickt sind. Es sind auch die professionellen Beschwichtiger wie unser Außenminister Steinmeier, die den Propagandalügen der russischen Administration immer wieder auf den Leim gehen.

Jetzt wäre es an der Zeit, endlich eine rote Linie zu ziehen: wer zum zweiten Mal ein unabhängiges Nachbarland angreift und die europäischen Grenzen ein zweites Mal mit Waffengewalt verändert, muß sofort und ohne Zaudern am eigenen Leib Sanktionen spüren, die wirklich schmerzhaft – und zwar sehr schmerzhaft! – sind.

Ein militärischer Angriff auf die Ukraine, der womöglich unmittelbar bevorsteht, kann im übrigen nur erfolgen, weil Putin immer noch auf die Feigheit der europäischen Staaten vertraut. Aber er sollte sich nicht zu früh freuen. Es gibt in Europa nicht nur die strunzdummen User im Internet, die ihm – weiß der Himmel, warum! – die Stiefel lecken. Die Reaktion Europas und der ganzen westlichen Welt wird den kleinen Hitler, der sich an den Nachbarstaaten mästen will, endgültig zum Paria machen.

Es ist jetzt besonders wichtig, an der Seite der freien Ukraine zu sein, die im Kampf gegen die Verbrecherbanden im Osten schon einen hohen Blutzoll gezahlt hat. Wir dürfen die Ukraine nicht im Stich lassen – schon gar nicht gegen einen Machtmenschen wie Putin, der offenbar genauso kriminell handelt wie seine kommunistischen Vorgänger 1953 in der DDR, 1956 in Polen und 1968 in Prag.

Man muß ihm das Handwerk legen.

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