Nicht nur Rauchen kann tödlich sein. Deshalb warnt heilpraxisnet hier eindringlich:
Auf keinen Fall Nasenhaare ausreißen! Das kann tödlich sein.
Danke für den wertvollen Hinweis, heilpraxisnet.de!
Nicht nur Rauchen kann tödlich sein. Deshalb warnt heilpraxisnet hier eindringlich:
Auf keinen Fall Nasenhaare ausreißen! Das kann tödlich sein.
Danke für den wertvollen Hinweis, heilpraxisnet.de!
Bis zu 100 Millionen Euro sollen ARD und ZDF für die Olympischen Spiele 2018 bis 2024 geboten haben. Das war den geldgierigen Lizenzgebern von Discovery aber zu wenig, sie wollten 150 Millionen Euro.
Der seltsame Privatsender Eurosport, der angeblich zu Discovery gehört, wird jetzt live über die Olympischen Spiele dieses Zeitraums berichten.
Glauben die allen Ernstes, daß ihre Einschaltquoten dadurch auf Dauer steigen?
Ich jedenfalls werde, falls ich da noch lebe, die ohnehin viel seriösere Berichterstattung in der F.A.Z. lesen – postfaktisch sozusagen. Das hat auch etwas für sich!
Ich hoffe nur, daß die öffentlich-rechtlichen Sender mit dem Geld, das sie nun eingespart haben, etwas Vernünftiges anfangen.
Das Zitat des Tages kommt von einem nicht so ganz bekannten Portal (hier nachzulesen):
Nico Rosberg hat es geschafft: Nach Michael Schumacher und Sebastian Vettel ist er der zweite deutsche Weltmeister der Formel-1-Geschichte.
So, liebe Redakteure von Motorsport Total, jetzt wollen wir einmal gemeinsam das kleine Einmaleins üben: eins-zwei-drei, eins-zwei-drei, eins-zwei-drei …
PS: Die Herren Redakteure haben heute abend offenbar wirklich geübt – jetzt, um 22.20 Uhr, heißt es korrekt: „der dritte deutsche Weltmeister“.
Das sanfte Gesäusel, das aus Deutschland kommt, stört einen Erdogan nicht. Da kann er der Merkel hundert Watschen geben, er weiß: sie hält ihm auch bei der hundertundersten die andere Wange hin.
Jetzt hat er die Journalistin Hatice Kamer von seinen Schergen verhaften lassen, die als eine der letzten Journalistinnen für den WDR und die BBC noch aus den Kurdengebieten berichtet hat. Jede Opposition, jede freie Presse, jede unabhängige Justiz landet in den Gefängnissen des Sultans.
Jetzt will ich aber doch endlich einmal etwas anderes aus Berlin hören als die leisen „Sorgen“ des Regierungssprechers. Es geht hier um ein NATO-Mitglied, das alles mit Füßen tritt, was die Werte des Westens ausmacht.
Wer hier nicht den Mund aufmacht, ist ein Kollaborateur des türkischen Diktators. Es ist ein Unding, daß nur der Deutsche Journalisten-Verband protestiert und die deutsche Regierung feige schweigt.
PS: Inzwischen soll die Journalistin wieder frei sein. Das kann sich in einem Willkürstaat wie der Türkei aber sofort wieder ändern. Ich warte immer noch auf ein kraftvolles Wort aus Berlin (das aber, wie ich vermute, erst am Sankt-Nimmerleins-Tag kommen wird).
In einem Reiseforum schreibt ein User, das Hotel habe eine
Wunder Schöne Lage.
Und du, lieber User, hast eine Wunder Schöne Rechtschreibung!
Das Woolworth-Kaufhaus in der Dortmunder Nordstadt hat den Weihnachtsschmuck aus seinem Sortiment genommen: von Weihnachtskugeln, Lametta und Lichterketten soll es nur noch wenige Reste geben. Und dann nichts mehr.
Und das gerade in der Vorweihnachtszeit? Wie kommt das?
Über 70 % der Bewohner in der Nordstadt haben einen Migrationshintergrund. Eine erschreckende Reportage der F.A.Z. über dieses Viertel kann man hier einsehen. Da sind, wie man lesen kann, die Viertel zwischen den Dealern fast auf deutsche Art gründlich aufgeteilt zwischen Libanesen, Bulgaren und Nordafrikanern. Es ist eine No-Go-Area, ohne Nachfrage nach Lametta und Weihnachtskugeln.
Da würde man gern einmal wissen, was die rotgrüne NRW-Regierung gegen so einen „Brennpunkt“ unternimmt. Ich vermute: nichts. Ist doch alles so schön bunt hier!
Die dümmste Pointe zu dieser Geschichte hat aber ein Redakteur der Rheinischen Post verfaßt, ein gewisser Lothar Schröder, seines Zeichens Feuilletonredakteur: er bezeichnet die Abschaffung des Weihnachtsschmucks bei Woolworth als „eine der erfreulichsten Nachrichten dieser Adventszeit“.
Und warum? „Weil nämlich Lametta, Engelchen und Lichterketten herzlich wenig mit Advent und Heiligabend zu tun haben.“ Ach jehchen! Da hat aber mal einer das Negative so kräftig positiviert, daß sich alle Balken biegen.
Da sollen wir also an Weihnachten, wenn es nach dem Herrn Redakteur geht, alle im kahlen Wohnzimmer sitzen, ohne Baum, ohne Lametta, ohne Lichterglanz, und nur ans liebe Jesuskind denken? Ohne mich, lieber Lothar Schröder! Bei uns wird es auch dieses Jahr wieder einen schönen Baum geben, dessen Spitze bis zur Zimmerdecke reicht, es wird Lametta und eine Lichterkette geben, und auch ein paar Engelchen aus Stroh werden am Baum hängen. Das sind nämlich auch Traditionen, da brauche ich als Christenmensch nun wirklich keine journalistischen Belehrungen.
Und ich brauche schon gar keine Belehrung, die mir die Ghettobildung in der Nordstadt (für die ja irgendjemand endlich einmal die politische Verantwotung übernehmen muß!) und das völlig moralfreie Verhalten einer Kaufhauskette als Rückkehr zu wahrer Christlichkeit schönreden will.
Der türkische Ministerpräsident Yildirim (hier nachzulesen):
Wir sind einer der Faktoren, die Europa beschützen. Wenn Flüchtlinge durchkommen, werden sie Europa überfluten und übernehmen.
Das ist die Sprache eines Erpressers. Und jeder Kriminalist weiß: mit Erpressern verhandelt man nicht. Sie werden nur immer dreister.
Der Sultan läßt sich natürlich nicht lumpen. Von ihm sollen folgende Zitate stammen:
Ihr habt euch der Menschheit gegenüber nie ehrlich verhalten.
Paßt auf, wenn Ihr noch weitergeht, dann werden diese Grenzübergänge geöffnet. Lasst Euch das gesagt sein!
Lieber mächtiger Sultan! Du hast inzwischen auch die letzten demokratischen Flämmchen in deinem Land ausgelöscht. Du hast alles, was frei und liberal ist, in deine Kerker geworfen. Das ist kein Zeichen von Größe, es ist ein Zeichen erbärmlicher Schwäche.
Und da glaubst du allen Ernstes, du kannst uns drohen? Ausgerechnet du?
Wir im alten Europa freuen uns über jeden Demokraten, egal, wo er lebt. Aber niemand hier will eine Türkei, die Demokraten, Journalisten, Schriftsteller, Lehrer, Beamte zu Zehntausenden ins Gefängnis wirft. Sultane und Diktatoren haben in unserem guten alten Europa nichts zu suchen.
Laß dir das gesagt sein!
Was für eine Zeit – überall schießen die kleinen Möchtegern-Diktatoren, die Egomanen, die häßlichen Gesichter der Politik wie Pilze aus dem Boden: Putin, Erdogan, Orbán, Duterte, Trump oder (auf deutlich niedrigerem, eher provinziellem Niveau) einer wie Höcke.
Nun ist es ja in der Geschichte der Menschheit nichts Neues, daß es solche Egomanen gibt (es sind übrigens, wie man sieht, fast immer Männer). Daß aber Wähler in freien Wahlen überall auf der Welt in konzertanter Einmütigkeit solche Typen wählen, ist schon seltsam.
Es ist beunruhigend.
Was aber die USA betrifft, so bin ich doch optimistisch. Die Vereinigten Staaten – from California to the New York island, from the redwood forest to the Gulf Stream waters, um mit Woody Guthrie zu reden – haben schon ganz andere Stürme überstanden, und sie werden auch jetzt wieder zusammen dieses schöne alte Lied singen:
We shall overcome, we shall overcome,
We shall overcome some day;
Oh, deep in my heart, I do believe,
We shall overcome some day.
Unbedingt im Kalender rot anstreichen: am 16. Dezember 2016 nimmt die Sonnalmbahn den Winterbetrieb auf, und dann haben wir gute Chancen, (fast) jeden Morgen gegen 8.33 Uhr dem Winkemann beim Winken zuzuschauen!
Apropos „Winterbetrieb“: durch das Föhnwetter ist fast der ganze Schnee in Berwang geschmolzen. Da, wo der Winkemann immer steht, sieht man jetzt die braun-grüne Grasnarbe. Ob sich das bis Mitte Dezember noch ändert?
Heute morgen habe ich zum ersten Mal in der F.A.Z. (auf der Leserbriefseite) etwas von einem Papst gelesen, den es gar nicht gibt: „Pabst Franziskus“.
Anderswo ist das schon gang und gäbe. Wer etwa bei Google die beiden Suchwörter „Pabst“ und „Vatikan“ zusammen eingibt, bekommt mehr als 32.000 Ergebnisse. Besonders „päbstlich“ geht es übrigens bei denen zu, die das christliche Abendland verteidigen wollen. Ein Blick in die einschlägigen Foren genügt.
Ich kann nur hoffen, daß es sich zumindest bei der F.A.Z. um einen einmaligen Ausrutscher handelt.