Der Winkemann legt eine kleine Zwangspause ein

Vom ersten Tag an, vom 23. Dezember bis heute morgen, hat der Winkemann von Berwang treulich jeden Morgen gewinkt (immer im Alpenpanorama auf 3sat gegen 8.33 Uhr zu sehen).

Jetzt muß er eine kleine Pause einlegen, denn zwischen den Jahren sendet 3sat seine „Thementage“, und da fällt neben allen anderen regelmäßigen Sendungen auch das Alpenpanorama aus.

Erst am 2. Januar 2017 geht es also mit dem Winkemann weiter.

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Die Augsburger Bombe ist entschärft!

Also gibt’s doch noch gute Nachrichten.

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Frohe Weihnacht!

Mit einem Bild vom Frankfurter Weihnachtsmarkt, der dieses Jahr einen besonders schönen Baum hatte, wünsche ich allen meinen Lesern frohes und friedliches Weihnachtsfest!

PS: Auch dieses Jahr halte ich es wie immer: an den Feiertagen wird nur über gute Nachrichten berichtet.

Und wenn es keine guten Nachrichten gibt, dann schweigt eben des Bloggers Höflichkeit.

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Anis Amri – Die Treue eines Mörders

Von dem Berliner Mörder Anis Amri soll ein Video aufgetaucht sein, in dem dieser dem IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi „die Treue schwört“.

Und alle deutschen Zeitungen plappern diese Formulierung nach.

Aber wie – um Himmels willen! – kann man das schöne deutsche Wort „Treue“ verwenden, wenn ein kaltblütiger Mörder sich mit einem anderen kaltblütigen Mörder verbündet? Das mögen Kumpane sein, Mitglieder einer feigen Mörderbande, aber hier von Treue zu reden, zeugt nicht gerade von sprachlichem Feingefühl.

Schlimmer noch: man übernimmt einfach die eitle Selbstinszenierung dieser Banditen bis in ihr perverses Vokabular hinein – so wie man es ja auch schon seit längerem mit der Bezeichnung „Märtyrer“ macht, die nicht einmal mehr in Anführungszeichen gesetzt wird. Auch da übernimmt man mit dem Wort die sprachliche Umwertung der Werte, denn ein Mörder kann niemals ein „Märtyrer“ sein, er ist und bleibt – ein Mörder.

Ein Journalist hat auch eine große Verantwortung für die Sprache, in der er schreibt, und im Kontext von terroristischen Anschlägen von „Treue“ und „Märtyrer“ zu sprechen, verbietet sich eigentlich von selbst.

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Stegners linksgrünes Stammtischgeschwätz

Ralf Stegner ist mein besonderer Freund. Er gehört zu den wenigen Menschen, die im Besitz der Wahrheit sind. Der ganzen Wahrheit! Alle anderen, vor allem die CDU, straft er deshalb mit einem betont süffisanten Gesichtsausdruck – man beobachte ihn einmal bei einem seiner Talkshowauftritte!

Jetzt hat Wolfgang Bosbach, zum Unterschied von Stegner ein ausgesprochen sympathischer Politiker, darauf hingewiesen, daß die SPD immer noch die Einführung von Transitzonen blockiert. Da muß Ralf Stegner natürlich seine Stimme erheben:

Zu glauben, man kann mit ein bisschen Härte und Stammtischgeschwätz etwas bewirken, das ist wirklich großer Unsinn.

In Wahrheit verhält es sich aber so, daß gerade Stegner und seine linken Freunde von der SPD und den Grünen die eigentlichen Stammtischschwätzer sind. Denn anders als Bosbach haben sie zu ihrer dummlinken Ideologie, die noch aus der Tiefe des vergangenen Jahrhunderts stammt, kein Deut dazugelernt. Sie bieten uns Omas Rezepte an, die schon vor Jahrzehnten überholt waren und nie wirklich funktioniert haben, und lehnen in ihrer ideologischen Borniertheit alle neuen Vorschläge – die wir wirklich dringend brauchen! – ab. Sie kämpfen gegen jede Videoüberwachung, obwohl die gerade in letzter Zeit zur Aufklärung schwerer Verbrechen erheblich beigetragen hat, sie lehnen die Transitzonen ab, und sie blockieren im Bundesrat die Einstufung der Maghreb-Staaten als „sichere Herkunftsländer“.

Daß sie mit dieser linken Stammtischpolitik die Demagogen von der AfD erst so richtig groß und stark machen, begreifen sie nicht.

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Wieder ein Massaker im Namen des Propheten

Der Täter, der zwölf Menschen auf dem Gewissen hat,  war sicher wieder einmal ein frommer Muslim.

Die Tat reiht sich ein in eine immer länger werdende Kette von ruchlosen Verbrechen, die samt und sonders im Namen Allahs und des Propheten begangen worden sind.

Und wieder werden die Berufsmuslime sagen, wer so etwas tue, sei „kein Muslim“. Aber warum sind es dann fast ausschließlich Muslime, die nun schon seit Jahrzehnten Unheil in der Welt verbreiten und das Blut von Unschuldigen vergießen?

Selbst der friedfertigste Muslim muß allmählich einsehen, daß diese Verbrechen auch in seinem Namen begangen werden.

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Marcus Pretzell – schäbiger geht es nicht mehr

Die Toten auf dem Berliner Weihnachtsmarkt waren noch nicht abtransportiert, da twitterte der Lebensgefährte der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry, Marcus Pretzell, folgendes:

Wann schlägt der deutsche Rechtsstaat zurück? Wann hört diese verfluchte Heuchelei endlich auf? Es sind Merkels Tote!

Kann man sich etwas Schäbigeres als diese politische Leichenfledderei vorstellen?

Pfui Teufel!

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Der Sultan verbietet an deutsch-türkischer Schule Weihnachten

An der Istanbul Lisesi, einem deutsch-türkischen Gymnasium in Istanbul, unterrichten neben den türkischen auch 35 deutsche Lehrer, die übrigens vom deutschen Steuerzahler bezahlt werden. Jetzt hat ihnen die (türkische) Schulleitung – am 4. Advent! – in knappen Worten (hier nachzulesen) und ohne Begründung mitgeteilt, daß

ab sofort nichts mehr über Weihnachtsbräuche und über das christliche Fest im Unterricht mitgeteilt, erarbeitet sowie gesungen wird.

Na, da hat es der großmächtige Sultan uns Christen aber mal so richtig gezeigt …

Keine Frage, daß eine solche Entscheidung in Erdogans Türkei von ganz oben kommt. Schulen wie die Istanbul Lisesi sind ihm bei der Islamisierung nur im Weg.

Daran sieht man freilich eines: was für ein kleiner Geist dieser Erdogan ist.

Und noch etwas sieht man sehr deutlich: was dabei herauskommt, wenn man einem solchem Mann in den Hintern kriecht. Auch jetzt heißt es aus Steinmeiers Ministerium nur, das alles sei „sehr schade“.

Und morgen wird die Kanzlerin bestimmt ihre „Sorge“ zum Ausdruck bringen.

PS:  Neuerdings gibt es ein Dementi der Schule, das man nur als „postfaktisch“ bezeichnen kann – genauer gesagt: es ist glatt gelogen. Die deutschen Lehrer hätten das Konzert im deutschen Generalkonsulat selbst abgesagt (was von den Lehrern energisch bestritten wird). Auch sei das Thema Weihnachten nicht sensibel genug behandelt worden. Ja, Schulen, die Kinder zu mündigen, kritischen Bürgern heranziehen, wie es die Istanbul Lisesi tut: das ist das Letzte, was Erdogan will. Und seine fanatischen Anhänger in Deutschland, deren Präsident nicht Gauck, sondern Erdogan heißt, biedern sich ihm in den „sozialen Netzwerken“ wieder einmal als treue Diener (und als Fünfte Kolonne der Türkei in Deutschland) an. Den deutschen Lehrern ist übrigens durch einen türkischen Maulkorberlaß jeder Kontakt mit der Presse verboten worden.

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Der Präsident der Republik Süd-Sudan braucht dringend meine Hilfe!

Heute habe ich überraschend elektronische Post direkt vom Präsidenten der Republik Süd-Sudan bekommen, und zwar von dieser Adresse:

Office of the President
Directorate of General Information,
Presidential Building secretariat
Government of Republic of South Sudan
Headquarters, Juba South Sudan.

Er bittet mich dringlich, in einem seiner Ministerien mitzuarbeiten. Ein verlockendes Angebot für einen Rentner!

Aber leider, leider: ich mußte absagen. „Ich wünschte, ich könnte Ihr Angebot annehmen“, habe ich dem Präsidenten geschrieben,

aber andere Verpflichtungen machen das leider unmöglich.

Wo habe ich diese Formulierung letztens noch gehört? Ach, es fällt mir nicht ein …

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Berwang: kein Winkemann, keine Sonnalmbahn und kaum Schnee

Da, wo sonst der Winkemann steht, an der Bergstation der Sonnalmbahn in Berwang, schimmert unter der dünnen Schneedecke an vielen Stellen der Erdboden durch. Trotzdem war auch heute morgen noch zu lesen, daß der Bergbahnbetrieb am 16. Dezember 2016 (also heute!) beginnen soll. Tut er aber nicht!

Da haben sie uns, die Freunde des Winkemanns, schon ein wenig gefoppt, gell? Ich möchte nicht wissen, wie viele von uns heute morgen auf 3sat mit Spannung das Alpenpanorama geschaut haben.

Statt dessen liest man, daß die Sonnalmbahn die Wintersaison – anders als noch bis gestern versprochen – heute nicht eröffnet hat. Auf dieser Seite ist vermerkt, daß nur zwei Lifte in Betrieb sind, alle anderen (auch die Sonnalmbahn) „öffnen bei entsprechender Schneelage“. Und Schnee ist leider überhaupt nicht in Sicht, wie man nachlesen kann:

Nächster Schneefall: keine Daten vorhanden
Erwartete Schneemenge: 0 cm.

Das bedeutet wahrscheinlich, daß uns der Winkemann erst im neuen Jahr das erste Mal erfreuen wird. Schade.

Immerhin waren heute, am 19. Dezember, die Schneekanonen in Betrieb.

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