Endlich funkeln auch auf katholische.de die wunderbaren Gendersternchen!

Weil mir die katholische Kirche – trotz allem! – am Herzen liegt, verfolge ich immer, wenn auch selten mit Wohlgefallen, was deren Internetauftritt katholisch.de so alles schreibt.

Heute mußte ich nun auf dieser Seite folgendes über eine Mara Klein aus dem Bistum Magdeburg lesen, die es, warum auch immer, in die erste Versammlung des Synodalen Wegs geschafft hat:

Im Interview mit katholisch.de spricht Klein nun über die Reaktionen auf ihre* Rede, ihre* Gespräche mit Bischöfen und ihre* Erwartungen an den weiteren Verlauf des Reformprozesses.

Ja, was ist denn das? Weißt du, wieviel Sternlein stehen, könnte man da fast singen. So viele Sternchen! Platzt jetzt auch die katholische Kirche vor lauter Fortschrittlichkeit? Gleich werden wir es erfahren:

Im Interview mit katholisch.de spricht Klein, die* sich als divers identifiziert (deshalb die Nutzung des Gendersterns), über die Reaktionen auf ihren* Beitrag, ihre* Gespräche mit Bischöfen am Rande der Versammlung und ihre* weiteren Erwartungen an den Reformprozess.

Wie kommt eigentlich eine Kirche, deren* wertvollstes Gut darin liegt, daß sie* (anders als ihre* evangelischen Brüder und Schwestern) nicht auf jeden hippen Zug aufspringt, zu einer solchen Sprache? Damit wird sie* nur die letzten treuen Gläubigen vertreiben und keinen einzigen neuen dazugewinnen. Von der sträflichen Verhunzung der deutschen Sprache ganz zu schweigen.

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„Nazis“ und „Faschisten“, wohin man blickt

Von Nazis und Faschisten dürfe man sich nicht wählen lassen, heißt es auf einmal überall im Land. SPD, Grüne und die Linke verwenden diese historisch relativ klar definierten Begriffe in der Thüringenkrise mit einer Nonchalance, die jeden historisch Interessierten (und erst recht jeden Fachhistoriker!) bestürzen muß.

Aber im Grunde handelt es sich hier gar nicht um „Begriffe“, sondern um inhaltslos gewordene Schimpfwörter, mit denen man den politischen Gegner herabsetzen möchte. Die Rechtspopulisten, die jedem Andersdenkenden das Etikett „Antifa“ anheften, zeigen dabei die gleiche historische Unbedarftheit wie ihre Gegner.

Der Historiker Heinrich August Winkler warnt zurecht (hier nachzulesen):

Der inflationäre Gebrauch des Begriffs „Faschismus“ führt letztlich zu einer Verharmlosung des Faschismus.

Winkler weist auch darauf hin, daß die NSDAP in der Weimarer Republik keineswegs die einzige Partei am rechten Rand war. Zur AfD schreibt er:

Sie ist am ehesten mit den Deutschnationalen der Weimarer Zeit zu vergleichen. Die Deutschnationale Volkspartei war eine antidemokratische, nationalistische und reaktionäre Rechtspartei mit einem starken völkisch-rassistischen Flügel. Es gehört ein hohes Maß an Geschichtsvergessenheit dazu, in die Fußstapfen dieser Partei zu treten.

Wiederholen wird sich Weimar natürlich nicht, über 80% der Deutschen wollen mit der AfD nichts zu tun haben. Aber bestimmte Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und der politischen Verrohung, wie wir sie aus der Weimarer Republik kennen, sind in Ansätzen schon vorhanden: die Beschimpfung und Verächtlichmachung des politischen Gegners, die Verbreitung von Hetze und Hysterie in einer Art „Dauerfeuer“ und die körperliche Bedrohung von Politikern und ihren Familien, bis hin zum politisch motivierten Mord.

Den Anfängen muß man wehren, aber man sollte es mit Gelassenheit und ohne Hysterie tun. Mit der Unterstützung von 80% der Bevölkerung (ein Zeichen politischer Reife!) und den ausreichend vorhandenen juristischen und polizeilichen Werkzeugen sollte man die Extremisten in Schach halten können.

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Kinderehen und Erdbeben – Neues aus dem Lande des Sultans

Was ist mit Erdogan los? Ist er etwa altersmilde geworden? Sicher, ein paar Angriffe im Nachbarland hat es gegeben und hin und wieder eine Drohung gegen Assad, aber wenn man das mit dem Sultan vergleicht, der er noch vor ein paar Jahren war, könnte man fast von einem Verstummen sprechen. Zum Glück reden andere Mitglieder seiner Mannschaft umso mehr.

Nehmen wir nur einmal das jüngste Erdbeben, das vor kurzem 41 Menschen das Leben gekostet hat. Der Präsident des Roten Halbmonds hat zu Spenden für die Opfer aufgerufen, das klingt normal – aber die Türken zahlen seit 21 Jahren eine „Erdbebensteuer“ von 7,5%. Die Gesamtsumme, die sie dadurch aufgebracht haben, um das Land auf zukünftige Erdbeben vorzubereiten, beträgt 31 Milliarden Euro. Wo ist dieses Geld geblieben?

Bülent Mumay berichtet heute darüber in seiner Kolumne in der F.A.Z. (hier nachzulesen):

Ein wenige Tage nach dem Beben aufgetauchtes Dokument deckt auf, dass der Rote Halbmond als Tarnadresse benutzt wird, um Erdogan-nahen Stiftungen Gelder zuzuschanzen. Wir erfuhren, dass die Summe von acht Millionen Dollar, die ein privates Unternehmen der Hilfsorganisation als Unterstützung zukommen ließ, an die Erdogan-nahe Ensar-Stiftung weitergeleitet wurde. Der von Erdogan eingesetzte Generaldirektor des Roten Halbmonds ist Teilhaber von acht Firmen. Sein Sohn ist Vize-Präsident der Organisation. Offensichtlich wurden unsere Gelder also nicht dafür verwendet, die Türkei auf mögliche Erdbeben vorzubereiten – der Staat ließ es sich bezahlen, dass die Menschen weiter in instabilen Gebäuden wohnen dürfen.

Die Wissenschaft hat ja mit Erdbeben so ihre Probleme, auch außerhalb der Türkei. Deshalb ist es umso erfreulicher, daß ein gewisser Bedri Gencer, Inhaber des Lehrstuhls für Human- und Sozialwissenschaften an einer staatlichen Universität in Istanbul, soeben herausgefunden hat, warum es zu diesem Erdbeben gekommen ist.

Das Verbot von Kinderehen löste das Erdbeben aus.

Dieser fachkundige Professor, der dankenswerterweise das Rätsel der Erdbeben für uns alle gelöst hat, lehrt an einer Universität, die seit dem Putsch 27 ihrer Dozenten entlassen hat.

Ihn hat man in Amt und Würden gelassen.

PS: Der Leiter der türkischen Religionsbehörde bemerkte lapidar: „Die Ereignisse sind eine Prüfung, man muss auf den Tod gefasst sein.“

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In einer Ideologie kann man es sich so richtig gemütlich machen

Sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, ist ein mühseliges Geschäft. Denken ist anstrengend! Zu jedem Ereignis, zu jeder Nachricht muß man sich sein eigenes Urteil bilden. Ja, es ist auch aufregend, „spannend“, wie man heute gern sagt, aber eine Last ist es schon auch, und manchmal ist man, halb im Ernst, neidisch auf die Menschen mit einer fix und fertigen Weltanschauung. Während man jeden Stein in der Hand wiegt und sinniert, wo er im Bau seinen Platz finden könnte, ziehen sie ohne Federlesens ihre Fertigbauteile hoch.

Wer aber die Bequemlichkeit liebt, ist in einer Ideologie gut aufgehoben. Ideologen leben – geistig – den lieben langen Tag in einer Wellness-Oase. Sie wissen ja schon alles, ihr Gehirn arbeitet deshalb auf kleiner Flamme. Sie nehmen nur noch wahr, was sich in ihr Weltbild bequem einfügen läßt.

Oh, what a wonderful world.

Wir anderen haben es da schwerer. Aber die Mühe lohnt sich! Wer einmal längere Zeit im Kerker einer Ideologie zugebracht und sich endlich von ihr befreit hat, wird dieses Glücksgefühl nicht vergessen. Es ist unbeschreiblich.

Man möchte nie wieder darauf verzichten. Nicht für allen Tee Chinas!

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Heidi Klum beschämt die Frauen

Janna Specken veröffentlichte vor einigen Tagen auf t-online.de einen Artikel mit folgender Überschrift (hier nachzulesen):

Wie Heidi Klum junge Frauen beschämt.

Kommt Ihnen diese Formulierung auch merkwürdig vor? Aber worum geht es in diesem Artikel?

Eigentlich nur um das, was jeder vernünftige Menschen vom „Model“-Unwesen hält. Heidi Klum habe seit 15 Jahren nichts dazugelernt, schreibt Frau Specken, die jungen Frauen seien nur eine schöne, aber leere Hülle:

Von Heidi Klum findet man selten Aussagen über die Klimakrise, Rassismus, Feminismus, Umweltschutz, US-Politik oder andere Weltthemen.

Das ist ja nun alles wirklich keine Überraschung – und wir wissen immer noch nicht, wodurch Heidi Klum die jungen Frauen beschämt.

Die Bedeutung des Verbs „beschämen“ ist nicht ganz einfach zu beschreiben. Am besten versteht man das Wort, wenn man ein paar Beispielsätze liest. Auf der Duden-Seite etwa findet man die folgende Umschreibung:

Den anderen durch die eigene Hilfsbereitschaft beschämen.

Jemand, der einen anderen Menschen beschämt, ist – stark vereinfacht gesprochen – immer der Gute, der andere, der beschämt wird, eher nicht. Er hat sich falsch oder ungeschickt verhalten, hat etwas Falsches oder Böses getan oder gesagt. Aber der Mensch, der ihn beschämt, zahlt eben nicht mit gleicher Münze heim, er „beschämt“ den anderen, indem er Böses mit Freundlichkeit beantwortet.

Was soll man in diesem Lichte über die Artikelüberschrift sagen? Nur eines: daß sie völlig falsch, ja ohne jeden Sinn ist und mit dem Inhalt des Artikels nichts zu tun hat.

Janna Specken hat, wie sie selbst schreibt, einen Master in Germanistik absolviert. Wir wollen zu ihren Gunsten annehmen, daß die Überschrift nicht von ihr, sondern von einem sprachlich weniger begabten Redakteur stammt.

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Ein Wunder

Eine der üblichen Tatarenmeldungen liest man heute auf derwesten.de:

Mann kaufte Uhr im Jahr 1974 für 315 Euro – atemberaubend, was sie heute wert ist.

Aber das eigentlich Atemberaubende ist, daß der Mann die Uhr damals in einer Währung bezahlte, die erst 27 Jahre später eingeführt wurde!

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Draghisch

Daß Mario Draghi 2011 – mit ausdrücklicher Unterstützung der deutschen Regierung! – Präsident der Europäischen Zentralbank wurde, war einer von mehreren schwerwiegenden Fehlern der Kanzlerin.

Daß er ausgerechnet von Deutschland, dessen Sparer er um Milliarden Euro gebracht hat, besonders liebevoll verabschiedet und obendrein auch noch mit dem Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt wird, ist ein instinktloser Affront gegen die eigene Bevölkerung.

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„Klimahysterie“ ist kein Unwort!

Nein, Klimahysterie ist keineswegs ein „Unwort“, sondern eine präzise Beschreibung der Endzeitstimmung, die in der Klimadiskussion hierzulande herrscht (und geschürt wird).

Darf’s ein Beispiel sein? Bitte sehr. Luisa Neubauer, die zur Zeit von einer Talkshow zur anderen gereicht wird, sagte während einer Podiumsdiskussion in Davos (hier nachzulesen),

dass 2020 das letzte Jahr sei, in dem man eine “Klimakatastrophe” noch abwenden könne.

Das ist Klimahysterie par excellence (das Wort Hysterie hier natürlich nicht in der veraltet fachmedizinischen, sondern im seiner umgangssprachlichen Verwendung). Gefahrlich ist aber nicht, wie die Unwort-Jury meint, das Wort „Hysterie“, gefährlich ist die dumme Hysterie selbst, der blinde Aktionismus nämlich ohne Sinn und Verstand, der – von einem schwedischen Kind ausgehend – wie eine Epidemie immer weiter in alle möglichen politischen Milieus eingedrungen ist. Gerade weil der Klimawandel das zukünftige Leben auf der Erde bedroht, braucht man umso mehr Besonnenheit und Vernunft. Und man braucht einen Masterplan, den Politik und Wissenschaft gemeinsam erarbeiten müssen. Was wir nicht brauchen, sind Kraftwerks- und Maschinenstürmerei und neue Objekte eines infantilen Hasses (das Auto! die Kohle!). Sie gefährden nur unsere Wirtschaft, ihr Einfluß auf das Weltklima ist gleich Null.

Also, bitte immer den Imperativ des Horaz – sapere aude! – beherzigen, den Kant in seiner Schrift „Was ist Aufklärung?“ mustergültig so übersetzt hat:

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

„Deines eigenen Verstandes“, heißt es darin, von Kant ausdrücklich hervorgehoben. Das bedeutet: sich nicht von irgendeiner aufgeputschten Bewegung oder von Untergangs- und Endzeitstimmungen überwältigen lassen, sondern gerade dann im Sinne Kants seinen kühlen Verstand bewahren!

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Die armen Kinder von Erfurt

In den USA ist die fürsorgliche Zensur des gesamten Alltags schon weit fortgeschritten, da wird von den Kindern alles ferngehalten, was die (vermeintlich) zarten, verletzlichen Seelen verstören könnte. Bücher werden zensiert oder aus den Schulbibliotheken entfernt, wenn sie irgendetwas enthalten, was den selbsternannten Tugendwächtern nicht behagt. Viele Wörter sind an den Schulen und Universitäten im land of the free mittlerweile mit einem Tabu belegt. Lehrer oder Professoren, die dagegen verstoßen, müssen mit Disziplinarmaßnahmen rechnen, die nicht selten zu ihrer Entlassung führen. Die Freiheit von Forschung und Lehre wird inzwischen sogar von amerikanischen Studenten selbst in Frage gestellt, weil der Schutz ihrer Verletzlichkeit – vulnerability – vor Diskriminierung wichtiger sei als jede Freiheit. Erwachsene, intelligente Menschen im Alter von 25 oder 30 Jahren werden einer Infantilisierung unterworfen, die sie wieder zu kleinen Kindern macht, die des ständigen Schutzes durch die Universitätsleitung bedürfen.

Zu diesem beunruhigenden Phänomen gibt es im angelsächsischen Sprachraum inzwischen eine Fülle von Literatur. Die meisten Bücher sind leider nur in englischer Sprache verfügbar. Dazu zählt auch der Band „What’s Happened to the University?“ (2016) von Frank Furedi, den ich nur jedem als Einstieg empfehlen kann. Furedi, der als kleiner Junge mit seinen Eltern nach der brutalen Niederschlagung des Ungarnaufstands 1956 nach Kanada geflohen ist und es in England zum Professor für Soziologie an der University of Kent gebracht hat, analysiert den Zustand an den amerikanischen Universitäten in einem klaren, unverschwurbelten Englisch, das man auch dann mit Gewinn lesen kann, wenn man die Sprache nicht perfekt beherrscht. Ich werde, wenn ich dazu komme, in den nächsten Wochen an dieser Stelle einiges aus seinem Buch zitieren.

Und was hat das jetzt mit den armen Kindern von Erfurt zu tun?

Furedi berichtet auch von der großen Auseinandersetzung an der Yale University über politisch korrekte Verkleidungen an Halloween, die 2015 nicht nur Yale erschütterte. Ein Committee on cultural affairs der Universität hatte damals die Studenten angehalten, nur „kultursensible Kostümierungen“ zu tragen. Der Widerspruch gegen diese absurde Gängelung und die Einteilung in „recommended and non-recommended costumes“ hatte damals für landesweites Aufsehen gesorgt.

In Erfurt hat jetzt die Kita „Campus-Kinderland“ des „Studierendenwerks“ den Versuch gemacht, ähnlich wie in Yale und mit ähnlichem Vokabular nur noch politisch korrekte Verkleidungen zu erlauben. In einer Verlautbarung der Kitaleitung heißt es:

Mit der Kostümierung der Kinder wird in den Einrichtungen des Studierendenwerks generell sehr bewusst und kultursensibel umgegangen. Dies ist einer der Bausteine des pädagogischen Konzepts, mit dem Stereotype vermieden werden sollen. Es wird Wert daraufgelegt, keine Bevölkerungsgruppen zu beleidigen oder Kindern falsche Bilder zu vermitteln. Zudem kann eine Kostümierung Angst und Überforderung bei den Kindern auslösen. Vor allem für Kleinkinder ist es befremdlich, wenn sie ihr Gegenüber nicht mehr erkennen können. Anhand des Verhaltens ist außerdem oft zu erkennen, dass sich Kinder in ihren Kostümen unwohl fühlen.

Bravo! Endlich werden einmal die vielen Kinder ins rechte Licht gerückt, die bis heute unter Angstzuständen leiden, weil sie damals ihre verkleideten Gegenüber nicht mehr erkannt haben. Manche sind auch heute noch traumatisiert, so wenig kultursensibel sind die Erzieherinnen mit ihnen umgegangen!

Aber ein Trostpflaster für die abgesagten Faschingsfeiern hat das „Studierendenwerk“:

Insgesamt haben die Kinder aber natürlich das ganze Jahr über die Möglichkeit, sich zu verkleiden. Ihnen werden dafür auch Verkleidungsutensilien zur Verfügung gestellt, die im Voraus von dem pädagogischen Fachpersonal bewusst ausgewählt werden.

Ich hätte da ein paar Vorschläge für das pädagogische Fachpersonal. Man könnte, um die vorhandenen Stereotype kultursensibel aufzubrechen, den kleinen Jungs weibliche, den kleinen Mädchen männliche Verkleidungsutensilien zur Verfügung stellen. Auch queer- und transmäßige Kleidung wäre sicher geeignet, das überholte Stereotyp von den zwei biologischen Geschlechtern schon in den Kinderhirnen zu bekämpfen.

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Sprachlos sprechen

In einer Reportage über den sechsfachen Mord in Rot am See und die Nachbarn der betroffenen Familie heißt es in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:

Sie geben bereitwillig Auskunft, auch, weil sie dieses Verbrechen so sprachlos macht.

Wie geht das? Rätsel über Rätsel.

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