Ägyptische „Demonstranten“ zerstören Campus des Hilfswerks Misereor

Anhänger der feinen Muslimbrüder (von Obama und Westerwelle als „Demonstranten“ bezeichnet) haben jetzt in der Stadt al-Minja den Campus der Hilfsorganisation Misereor bzw. ihrer Partnerorganisation geplündert und dann angezündet. Von der Bibliothek und dem Kindergarten ist nichts mehr übrig, auch die Fahrzeuge sind zerstört worden.

Die Hilfsorganisation hat sich vor allem um die Bildung in den Armenvierteln bemüht.

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Die Muslimbrüder: „Erschießt jeden in Uniform!“

Das hat eines ihrer Mitglieder gegenüber der New York Times als Parole ausgegeben – auch von einer Todesliste ist die Rede (hier nachzulesen).

Das sind also die friedlichen Demonstranten, um deren Schutz sich Obama, Westerwelle & Co. so sorgen. Sie haben inzwischen mehr als 30 Kirchen und Klöster angegriffen und teilweise geplündert und zerstört.

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Der BUND – ein Bund gegen Umwelt und Naturschutz in Deutschland?

Die großen Naturschutzverbände werden immer mehr zu einer Lobby der Windkraftindustrie – und der BUND vorneweg.

Jetzt hat der BUND-Vorstandsprecher Hermann Maxeiner ausdrücklich bedauert, daß es womöglich nicht gelingt, auch in Südhessen zwei Prozent der Fläche als Vorranggebiete für Windräder auszuweisen. Wohlgemerkt: bedauert!

Dabei sollen in dem nicht gerade windreichen Südhessen mindestens 2.300 (nach den rot-grünen Plänen sogar 5.360!) Windräder aufgestellt werden. Das wäre das Ende des Odenwalds als eines der schönsten Erholungsgebiete in Hessen.

Mein Gott, was ist aus diesem BUND geworden!

Es ist der traurige Abstieg von einer wunderbaren Naturschutzorganisation zu einer Politlobby für die desaströse Merkelsche „Energiewende“.

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Die Muslimbrüder zeigen ihr wahres Gesicht

In Ägypten brennen die Kirchen, angezündet von zornigen Muslimbrüdern, die – man glaubt es kaum! – von westlichen Politikern auf einmal zu harmlosen „Demonstranten“ und „Opfern“ der Militärregierung gemacht werden. Der Zorn der Brüder ist verständlich: sie haben sich schon am Ziel ihrer Träume geglaubt, und nun ist ihnen alles entglitten. Solche geistig eher einfachen Menschen suchen die Schuld für ihr Versagen nicht bei sich, sie brauchen immer einen Sündenbock. Juden gibt es nicht mehr, also nimmt man sich jetzt die Kopten vor und brennt ihre Kirchen nieder. Vor allem in Oberägypten scheinen regelrechte Pogrome gegen die koptische Bevölkerung zu beginnen: Kirchen und Klöster werden zerstört, die Läden und Schiffe der Christen geplündert und in Brand gesetzt. Westerwelle sorgt sich vor der Kamera mit sorgenvollem Gesicht um Mursi und seine Anhänger, über die Christenverfolgungen habe ich kein Wort von ihm gehört.

Und die Kirchen brennen ja nicht nur in Ägypten. Sie brennen auch in Syrien, im Irak, in Nigeria und in vielen anderen Teilen der muslimischen Welt. Die Christen werden, so scheint es, immer mehr zu den Juden unserer Tage, und die Angreifer und ihre Hintermänner sind, wenn man einmal von Diktaturen wie China und Nordkorea absieht, fast immer Muslime.

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Über die neue Umfrage zur „Energiewende“

Daß der größte Teil der Deutschen nach Fukushima ganz allgemein für eine „Energiewende“, gegen Atomkraftwerke und für die (angeblich!) natürlichen, „erneuerbaren“ Energieformen ist, war leider abzusehen und wird durch die neue Umfrage der Verbraucherzentrale (hier im Original nachzulesen) erneut bestätigt. Die Grundziele sind für 43% der Deutschen „völlig richtig“ und für 39% „eher richtig“.

Ganz anders sieht es aus, wenn man die Menschen danach fragt, wie sich die „Energiewende“ auf sie persönlich auswirkt. Nur 28% der Deutschen fühlen sich darüber „gut“ oder „sehr gut“ informiert. Ihre praktische Umsetzung finden 3% „völlig richtig“ und 37% „eher richtig“.

Interessant sind die Meinungen über die angeblich „positiven Effekte“ der Energiewende. Da steht mit 38% der „Klima- und Umweltschutz allgemein“ an erster Stelle, obwohl die Auswirkungen auf das Klima nicht im geringsten vorhersehbar oder gar beweisbar sind und unsere  Umwelt durch tausende und abertausende Windräder nicht geschützt, sondern eher zerstört wird. Die „höhere Lebensqualität“ wird unbegreiflicherweise genannt und auch die „Unabhängigkeit von Rohstoffimporten“ (die wir pikanterweise durch eine Abhängigkeit von Seltenen Erden und anderem aus China erkaufen, so daß wir nur die eine Abhängigkeit durch eine andere ersetzen). Und 3% der Deutschen glauben gar, daß die Energie durch die Energiewende langfristig billiger wird – oh edle Einfalt! Selbst die „Schaffung von Arbeitsplätzen“ wird genannt, was sogar stimmt – nur daß es keine deutschen, sondern chinesische Arbeitsplätze sind.

Immerhin steigt die Zahl derer, die zwar für die schwammigen „Grundziele“ sind, denen aber schwant, daß sie für die Merkelsche Wende bluten müssen. Schon 81% haben bemerkt, daß die Energiekosten für alle steigen werden, und – was mich besonders freut – 47% der Deutschen sind der Ansicht, daß die Landschaft durch „Windräder und andere Anlagen“ verschandelt wird. Daß die Landschaft auch durch die gewaltigen (noch gar nicht gebauten) Stromtrassen ruiniert wird, ahnen immerhin 38% der Bevölkerung.

Gerade einmal 16% der Deutschen glauben, daß die Energiewende gelingen wird. 78% meinen, daß sie wohl scheitern (6%) oder nur mit Einschränkungen durchgesetzt werden wird (72%).

Bei den vom BDI befragten „Emtscheidern“ aus der Industrie geben übrigens mehr als 50% der Energiewende ein „mangelhaft“ oder gar ein „ungenügend“.

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Zweitjob wegen „gestiegener Konsumlust“?

Eine solche Unverfrorenheit hat man lange nicht mehr gehört: wenn immer mehr Menschen einen Zweitjob brauchen, dann könne das auch an ihrer „gestiegenen Konsumlust“ liegen, sagt eine (namentlich leider nirgends genannte) Sprecherin des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Wie wäre es denn damit, Frau von der Leyen: wenn 2,66 Millionen Deutsche einen Zweitjob brauchen, dann könnte das doch – rein theoretisch – auch an der grenzenlosen Geldgier unserer Unternehmer liegen, nicht wahr? In den ersten Jahrzehnten unserer Republik hat selbst ein Hilfarbeiter, wenn auch in bescheidenen Verhältnissen, mit einem Gehalt seine Familie ernähren können. Davon kann man heute nur noch träumen.

Und die Habgier – avaritia – ist eine der Todsünden, das sollte man angesichts dieser Karriere-Seilschaften, die mit fürstlichen Gehältern, Boni und Abfindungen wie die Maden im Speck leben, nicht vergessen.

Asozialität ist längst nicht mehr nur ein Unterschichtproblem – asoziales Verhalten ist schon lange in die Chefetagen und damit in das gesamte Management eingesickert. Soziale Verantwortung, in den 50er und 60er Jahren noch eine gelebte Pflicht in den meisten deutschen Unternehmen, ist heute nur noch ein leerer Marketingspruch.

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Hundehoroskope – darauf hat die Welt gewartet!

Als ob Horoskope nicht an sich schon lächerlich genug wären, hat jetzt eine geschäftstüchtige Frau hier im Rhein-Main-Gebiet eine Marktlücke entdeckt: Hundehoroskope!

Kann man damit Geld verdienen? Natürlich. Die Dummheit der Menschen ist unausrottbar, und wer mit seinem Geschäftsmodell auf sie abzielt, ist immer auf der richtigen Seite.

Und je skurriler und absurder eine solche Sache ist, in umso größeren Scharen kommen dann willfährige Journalisten von der Bildzeitung bis zum letzten Anzeigenblatt, um darüber zu berichten. Da wird schnell eine home story über die weise Frau geschrieben, mit einem Bild von ihrem süßen Hund – natürlich unter Angabe seines Aszendenten. „Besonders das Monatshoroskop“, liest man da, „erleichtert den Alltag von Hundebesitzern“. Und die Autorin droht:

Ich werde zeitnah ein Buch mit dem Horoskop für Katzen auf den Markt bringen.

Soll man sich darüber ärgern? Da hätte man viel zu tun. Nicht einmal wundern sollte man sich, denn – wie schon gesagt – die Dummheit der Menschen ist unausrottbar.

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Die Naturwissenschaftler, der „Zweck“ der Natur und ein Zitat von Goethe

Unsere Naturwissenschaftler leiden fast alle an einer Art Zwangsstörung, die freilich in der Fachliteratur noch keinen Namen hat. Kaum entdecken sie nämlich irgendetwas Neues in der Natur, suchen sie nach dessen Zweck oder (wie sie es selbst ausdrücken) nach dessen evolutionärem Nutzen. Sie können einfach nicht anders. Wenn Vögel singen, dann darf das nur einen Zweck haben: Revierverhalten und Anlocken einer Partnerin. Wenn man aber zu bedenken gäbe, daß der Gesang darüber hinaus doch auch ein Ausdruck von Lebensfreude sein könnte, schütteln sie nur mit dem Kopf. Lebensfreude? Bei einem Vogel?

So wie sie die Gefühlswelt der Tiere unterschätzen und auf das Prokrustesbett ihrer theoretischen Modelle spannen, so unterschätzen sie auch immer wieder deren Intelligenz. Viele Vögel haben eine Intelligenz, die es mit der eines kleinen (Menschen-) Kindes ohne weiteres aufnehmen kann. Wenn das dann durch eine Studie bestätigt wird, stehen unsere Naturwissenschaftler immer von neuem geöffneten Mundes da und wollen es nicht glauben.

Diese Zwangsstörung der Naturwissenschaftler, die zur Unterordnung des reichen und letzlich unerforschlichen Lebens der Tiere unter ihre Modelle führt, ist auch ein Zeichen geistiger Armut. Gewiß, die von ihnen erarbeiteten Modelle und Axiome decken einen großen Teil des sichtbaren (also oberflächlichen) tierischen Verhaltens ab, und einige von ihnen, wie etwa Darwins Evolutionstheorie, haben vieles aufgehellt. Aber es sind doch eben nur Modelle, und damit graue Theorie. An die Tiefe und Vielfalt des tierischen Lebens kommen sie nicht heran. Sie zeigen uns nur ein totes Skelett der Wirklichkeit.

Woran liegt es nun, daß die Naturwissenschaften, trotz ihrer großen Fortschritte, so engstirnig wirken? Es liegt auch daran, daß sie alle Philosophie meiden wie der Teufel das Weihwasser. Damit verzichten sie freiwillig und ohne Grund auf die Möglichkeit, ihren engen Horizont auszuweiten. Sie halten sich an ihre Methoden, und von allem, was darüber hinausgeht, wollen sie nichts wissen. Das führt dazu, daß sie zwar im kleinen sehr erfolgreich sind, das große Ganze aber aus den Augen verlieren. Der faustische Drang zu erkennen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, ist ihnen fremd geworden.

In einem Brief an Zelter, den ich eben gelesen habe, schreibt im Januar 1830 der schon über 80jährige Goethe:

Es ist ein grenzenloses Verdienst unsres alten Kant um die Welt, und ich darf auch sagen um mich, daß er, in seiner Kritik der Urteilskraft, Kunst und Natur nebeneinander stellt und beiden das Recht zugesteht: aus großen Prinzipien zwecklos zu handeln. Natur und Kunst sind zu groß, um auf Zwecke auszugehen, und habens auch nicht nötig.

Sie haben also auch nicht den Zweck, sich in ein naturwissenschaftliches Schema pressen zu lassen. Ältere und kügere – fast hätte ich gesagt: weisere! – Wissenschaftler wissen das.

Letztlich kommt man immer wieder auf den wissenschaftlich kaum faßbaren Begriff des Lebens, den Philosophie und Theologie viel besser traktieren und viel tiefer erfassen als die Erbsenzähler der naturwissenschaftlichen Disziplinen.

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Der „Wal von London“ bleibt straffrei!

Wenn eine Kassiererin oder eine Verkäuferin ein liegengebliebenes Brötchen mit nach Hause nimmt, wird sie fristlos entlassen und muß obendrein mit einer Strafanzeige rechnen (die Fälle sind bekannt).

Wenn ein sog. „Banker“ (hier wäre wohl eher das Wort „Verbrecher“ angezeigt) sich verzockt und seinem Arbeitgeber, in diesem Fall der JP Morgan-Bank, einen Verlust von 6,2 Milliarden Dollar (Milliarden, nicht Millionen!) beschert, bleibt er straffrei. So geht es wohl Bruno Iksil, dem berüchtigten „Wal von London“. Weil er mit den Ermittlern kooperiert, hat er keine Strafe mehr zu befürchten.

Da fehlen selbst einem sonst beredten Blogger die Worte.

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Beginnt endlich ein Umdenken der Naturschutzverbände in der Energiepolitik?

Der Vogelsberg ist kaum mehr zu retten, so massiv verschandeln Windrädern den Blick über die Höhen. Jetzt also der Odenwald!

Es ist, wenn man es so altmodisch ausdrücken darf, eine gesegnete Landschaft. Wir machen traditionell unsere Osterwanderung von der Bergstraße aus über die Weinberge in den Odenwald hinein und sind jedes Jahr wieder begeistert über die fast mediterranen, warmen Westhänge des Gebirges und die schönen silbergauen Buchenwälder. Windräder sieht man da kaum – auch das ist heutzutage fast schon ein „Alleinstellungsmerkmal“.

Aber das soll sich bald ändern.

Mehr als 600, vielleicht sogar 700 Windräder sollen in dem eher kleinen Gebirge aufgestellt werden. Überall entstehen schon in aller Heimlichkeit Gutachten über die Standorte – „ohne Einbeziehung der Naturschutzverbände und der Unteren Naturschutzbehörde“ (wie man heute im Rhein-Main-Teil der F.A.Z. nachlesen kann). Die genauen Standorte sollen (natürlich!) erst nach den hessischen Landtagswahlen im September veröffentlicht werden.

Kerstin Schultz, Professorin an der Hochschule Darmstadt, hatte vor kurzem mit ihrem Aufruf „Windkraft – Ja, aber …“ in kürzester Zeit 15.000 Unterschriften gegen den hemmungslosen Ausbau der Windenergie gesammelt. Jetzt hat sich – immerhin – zum erstenmal ein Kreisverband des Nabu (Kreisverband Odenwald) wenigstens ein bißchen kritischer gezeigt. Mensch, Natur und Umweltbelange müßten „ernsthaft respektiert“ werden, heißt es jetzt, und: es sei schockierend, daß auf einmal eine um das Sechsfache (!) vergrößerte Fläche – nämlich 13 % des Kreises – als Vorrangfläche für Windräder ausgewiesen werden sollten.

Der Odenwald werde damit „zu einem Industriegebiet für Windparks“.

Jetzt könnte man natürlich fragen, warum gerade die großen Naturschutzverbände bis heute jede Energie-Narretei der Kanzlerin (und natürlich die von Rot-Grün) mitgetragen haben. Die Bundesgremien dieser Verbände sind eben nicht mehr Naturschützer, und erst recht keine Landschaftsschützer, sie gefallen sich eher in der Rolle als Politiker. Aber dafür hat man sie nicht gewählt.

Daß jetzt ein Kreisverband des NABU aus der Schar der Nibelungentreuen ausschert, ist sicher auch dem großen und lobenswerten Engagement von Kerstin Schultz zu verdanken.

PS: Der hessische Ministerpräsident Bouffier hatte leider keinen Termin frei, um die Unterschriften der Petition entgegenzunehmen.

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