„I have a dream“, sagt auch unser Gesundheitsminister

Nein, Daniel Bahr sagt es natürlich anders – er hat eine „Vision“. Und wie sieht die aus? Alle sollen in die privaten Krankenkassen dürfen!

Das ist wirklich wunder-Bahr. Nur, daß es unser Gesundheitssystem, das ohnehin schon angeschlagen ist, endgültig ruinieren würde.

Wer heute noch glaubt, „staatlich“ oder „gesetzlich“ seien Synonyme für bürokratisch und schlecht, während „privat“ für effektiv und modern stehe, sollte so schnell wie möglich den Psychiater seines Vertrauens aufsuchen. Oder wenigstens einmal darüber nachdenken, wie reibungslos zum Beispiel Post und Bahn, solange sie noch Bundespost und Bundesbahn waren, ihre Arbeit gemacht haben. Wie es heute mit ihnen bestellt ist, muß ich niemandem erklären.

Ich habe übrigens auch einen Traum: daß diese kleine Partei, die nur Politik für die Reichen macht (und das so dummdreist, daß es einem fast schon Schmerzen bereitet), endgültig und für immer aus unserem Parteienspektrum verschwindet.

Das ist doch eigentlich ein bescheidener Wunsch, nicht wahr?

Bitte, bitte, liebe Wähler, erfüllt ihn mir!

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Der Hirte Franz-Peter Tebartz-van Elst

Ein Hirte? Ja, genau das sollte, das muß ein Bischof sein. Einer, der immer für seine Schäflein da ist und ihren Stallgeruch angenommen hat. Ein Bischof, der sich in seinen Palast zurückzieht und nur noch Führungskraft sein will, ist kein Hirte.

Franz Kamphaus, der Vorgänger, war ein Hirte. Man wird lange suchen müssen, um jemanden zu finden, der je ein böses Wort über ihn gesagt hat. Er hat keinen neuen Prunkbau gebraucht, seine Wohnzelle war spartanisch.

Und sein Nachfolger? Man kann nur rätseln, wie das Domkapitel darauf gekommen ist, ausgerechnet Tebartz-van Elst zu wählen. Haben sie ihn nicht gekannt? Wußten sie nicht, welchen Ruf er schon in Münster hatte? Führt man denn bei einer so wichtigen Besetzung keine gründlichen Gespräche mit den Kandidaten? Dann hätte man nämlich merken müssen, daß dieser Bischof, der einen ganz anderen Umgang mit Menschen und einen ganz anderen Katholizismus vertritt als sein Vorgänger, für Limburg völlig unannehmbar ist.

Aber jetzt ist er da, und nur Papst Franziskus (und der liebe Gott) können ihn wieder abberufen.

Gestern ist im Gottesdienst im Frankfurter Dom ein Protestbrief der Frankfurter Katholiken gegen seine Amtsführung verlesen worden – und unter den Gläubigen hat sich ein Beifallssturm erhoben. Applaus als Protest gegen den eigenen Bischof mitten in einer katholischen Messe! Mehr muß man eigentlich zur Beliebtheit dieses Hirten nicht sagen. Die lange Schlange von Menschen, die den Protestbrief danach im Haus am Dom unterzeichnen wollten, hat sich über den ganzen Domplatz erstreckt.

Jeder Bischof, der auch nur ein bißchen Anstand hat, müßte den Papst bei einem so (unheilbar!) zerrütteten Verhältnis zu den Gläubigen um seine Versetzung bitten – auch, um neuen Schaden von der ohnehin gebeutelten Kirche abzuwenden.

Wird er es tun? Ich glaube nicht.

PS: Des Bischofs Generalvikar Franz Kaspar hat nicht nur eine „beträchtliche Kunstsammlung“, er scheint auch ständig im Flugzeug unterwegs zu sein. In einem Artikel der F.A.Z. (hier nachzulesen) heißt es, daß Kaspar allein in den letzten vier Wochen nach Vietnam, Thailand und Indien geflogen ist. Und in den Jahren 2011 und 2012 zählt die Zeitung folgende Fernreisen des Generalvikars auf:

Via Bangkok nach Vietnam; via Bangkok nach Indien; nach Buenos Aires; via Bangkok nach Vietnam; nach Florida; via Bangkok nach Indien und von dort, wiederum via Bangkok, nach Vietnam, sodann nach Indien; weiterhin: nach Bangkok, von dort nach Indien; nach Singapur; via Bangkok nach Vietnam, von dort nach Thailand und wieder zurück nach Vietnam, von dort wieder nach Bangkok; nach Miami.

Ab und zu soll er aber auch in seinem Bistum gewesen sein.

Aber vielleicht wollte er ja auch nur auf 30.000 Fuß Flughöhe seinem Herrn ein bißchen näher sein?

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Anbiederung an die Jugendkultur – typisch evangelisch!

Kennen Sie die Kirche St. Peter in Frankfurt am Main?

Obwohl – ist das überhaupt noch eine Kirche? Von außen sieht sie, verglichen mit modernen Sakralbauten, sehr schön aus, aber inwendig ist sie inzwischen ein merkwürdiges Zwitterprodukt aus Kirche und Party, und wenn man die Homepage der „Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter GmbH“ (!) überfliegt („junge Kirche für junge Menschen“), merkt man bald, daß hier bei der Anbiederung der evangelischen Kirche an die sog. „Jugendkultur“ ein neuer Höhepunkt erreicht ist.

Nun kann man natürlich – und mit einigem Recht! – sagen, daß die Sprache der Verkündigung im evangelischen Gottesdienst ein immerwährendes Ärgernis ist. Man ist fast immer froh, wenn der Pfarrer am Ende abgekommen ist und die schönen alten Lieder angestimmt werden. Oft hat man das Gefühl, daß die Pfarrer heute alle aus einem Stall kommen und alle bei ein und demselben Lehrer im Predigen unterrichtet worden sind. Und ein guter Lehrer war das nicht.

Aber hat das etwas mit Jung oder Alt zu tun? Überhaupt nicht. Eher hat es etwas mit Charisma und Lebenserfahrung zu tun, denn zur bloßen Buchweisheit muß ich nicht in die Kirche gehen, die finde ich eben – im Buch. Aber wenn auf der Kanzel ein Mensch aus Fleisch un Blut steht, dem man anmerkt, daß er nicht nur von Beruf Pfarrer ist, sondern aus Berufung, daß er das alles auch lebt, was er sagt, dann verläßt man die Kirche guten Mutes.

Ich glaube fest, daß junge Menschen das auch spüren. Sie brauchen keine Anbiederung. Und schon gar nicht das:

DJ-Circle
ein „crossmediales Theaterstück“ über Georg Büchner
Toffee (Kultur für Mädchen „in kleinen Portionen“)
Jazz und Poetry Slams
zwei junge Gedächniskünstler
Breakdance mit Hockern
Gottesdienst als LAN-Party
Church Night am Reformationstag
Schmink-Workshops (Glam, „ultragepflegt und natürlich“).

Das alles kann man ja machen – aber was hat das mit Kirche und Gottesdienst zu tun? Es ist Anbiederung und sonst gar nichts. Und es verscherbelt das, was am christlichen Glauben wichtig und wesentlich ist. Ich jedenfalls halte Schmink- und Breakdancekurse nicht für wesentlich – die kann man auch anderswo machen. Was aber für ihr Leben wirklich wesentlich ist, werden die jungen Menschen in dieser „Sankt-Peter GmbH“ nicht kennenlernen.

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Die volle Dröhnung beim Museumsuferfest

Eigentlich und in erster Linie, das sollte man den Veranstaltern einmal sagen, ist das Museumsuferfest in Frankfurt doch ein – Museumsuferfest.

Sollten da nicht, denkt man, die Museen im Mittelpunkt stehen?

Mit dem Museumsufer hat Frankfurt ein in Deutschland einzigartiges Ensemble von Museen, das in seiner Bedeutung weit über Deutschland hinausreicht: man denke nur an das Städel, das Liebighaus und das Museum der Weltkulturen, alle in prächtigen alten Villen und aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Daneben und dazwischen finden sich kleine, aber feine Museen, in denen man immer Entdeckungen machen kann, das Museum Giersch etwa, das Filmmuseum, oder das Ikonenmuseum.

Leider wird dieses Fest immer mehr überlagert von unzähligen Verkaufsständen, die mit der ursprünglichen Intention gar nichts mehr zu tun haben. Mammon statt Museen?

Am meisten ärgern wir uns aber – und das seit Jahren – über die unerträgliche Musik auf den Bühnen. Vor allem auf der Sachsenhäuser Seite ist sie so laut, daß es einen körperlich schmerzt. Da werden die Verstärker und Lautsprecher bis zum Anschlag aufgedreht. Wer am Mainufer das schöne Ambiente genießen oder etwas essen will, hat keine Chance, denn sobald man der akustischen Folter der einen Bühne entkommen ist, wird man zum Opfer der nächsten. Man kann natürlich auf die andere Mainseite flüchten, aber da die Boxen genau in diese Richtung dröhnen, wird man auch dort zwangsbeschallt.

Was hat das alles mit Museen zu tun?

Im Grunde sind es heute zwei Feste in einem: eine Art Rockfestival mit einer Übermacht an lateinamerikanischer Musik, dröhnend laut, aggressiv und grell – und dann das eigentliche Museumsfest für ein Publikum, dessen Freude an den wunderschönen Museen so vergällt wird.

Man sollte die beiden Feste besser nicht am selben Ort und zur selben Zeit feiern.

Wir haben gestern immerhin noch mit viel Mühe oberhalb des Südufers ein schattiges Plätzchen zum Essen und Trinken gefunden, unter Platanen und ganze ohne Dröhnung, weil wir von zwei der Bühnen gleichweit entfernt waren. Das aber ist ein Glück, das nur wenigen beschieden ist.

Die Verkaufsstände können ruhig bleiben, manche von ihnen hatten sogar ein originelles und interessantes Angebot. Aber ihre Zahl sollte man unbedingt reduzieren – es ist einfach von allem zuviel.

Auch bei den Imbißständen wäre es besser, nicht immer das übliche und öde Einerlei – von Langos bis Poffertjes – vorzufinden. Es ist nur noch langweilig, wenn immer und überall alles gleich ist. Frühlings- und Sommerfeste, Kerb und Weihnachtsmarkt sind ja inzwischen immer weniger zu unterscheiden, überall die gleichen Stände, die gleichen Waren – sogar Zuckerwatte und Lebkuchenherzen mitten im Sommer sind keine Seltenheit mehr.

Das Museumsuferfest ist leider buchstäblich ausgeufert, und man sollte es, statt stolz von den „drei Millionen Besuchern“ zu schwärmen, schleunigst verkleinern.

Weniger kann mehr sein!

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Giftgas oder nicht – ist das wirklich wichtig?

Baschar al Assad, gegen den leider immer noch kein internationaler Haftbefehl vorliegt, hat im Umland von Damaskus ein Viertel bombardieren lassen, in dem sich angeblich „Terroristen“ befanden. Bis zu 1.300 Menschen sollen dabei umgekommen sein.

„Das wäre ungeheuerlich, ein Verbrechen gegen die Menschheit“, sagte der deutsche Außenminister zu dem möglichen Einsatz von Giftgas durch das syrische Regime.

Das ist eine interessante Aussage. Wenn Assad über tausend seiner Landsleute, darunter viele Frauen und Kinder, mit Granaten und Bomben tötet – ist das dann etwa nicht „ungeheuerlich“? Wird es zum „Verbrechen gegen die Menschheit“ erst durch den Einsatz von Giftgas?

Das ist eine zynische, moralisch nicht haltbare Position, die allein auf Obamas „roter Linie“ basiert. Aber diese rote Linie, da bin ich sicher, hat Obama nur in die Diskussion eingeführt, weil er sich die nahöstlichen Angelegenheiten, für die er weder Gespür noch echtes Interesse hat, vom Leib halten will.

Das wird ihm freilich nicht gelingen.

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Eine Reise nach Bamberg – und Windkraftmonster bis zum Abwinken

Gestern hat es leider keinen Tagebucheintrag gegeben, denn wir waren in Deutschland unterwegs – auf einer Tagesfahrt nach Bamberg.

Bamberg ist immer eine Reise wert – schon wegen seiner Altstadt und der malerischen Fischerhäuschen an der Regnitz. Aber die Fahrt durch Deutschland wird immer mehr zu einem optischen und ökologischen Alptraum.

Sobald man, von Westen kommend, den Spessart erreicht und sich Würzburg nähert, möchte man am liebsten nicht mehr aus dem Fenster blicken. Links und rechts der Autobahn, wo noch vor ein paar Jahren nichts zu sehen war außer bewaldeten Hügeln und kleinen Dörfern, die sich in die Mulden schmiegen, drehen sich jetzt zu Hunderten die Windkraftmonster, manche einzeln, die meisten in größeren Gruppen, vom Rand der Autobahn bis an den Horizont (das Bild habe ich zwischen Schweinfurt und Würzburg aufgenommen):

Windräder Bamberg

Solarparks (was für ein scheußliches Wort!) vergeuden riesige Flächen, aus denen man doch wirklich Besseres machen könnte. Am schlimmsten ist es um Würzburg herum, wo man sicher lange suchen muß, um das schöne alte Stadtbild noch ohne diese Maschinen betrachten zu können, die aggressiv in den Himmel ragen und – entgegen aller rotgrünlinken Ideologie – nichts anderes sind als ein Frevel an der Natur.

Sie beleidigen das Auge und zerstören die schönsten deutschen Landschaften. Und sie machen gerade die letzten noch unversehrten Gegenden in unserem Land mit ihrer brutalen Häßlichkeit zunichte. Das ist – ich habe es schon öfter gesagt – nicht etwa nur ein kosmetisches Problem, es ist nicht die Sorge von überfeinerten, weltfremden Ästheten, wie es uns die Grünen einreden möchten. Nein, der Mensch (jeder Mensch!) braucht eine unversehrte Natur wie die Luft zum Atmen. Die Seele wird krank, wenn man diesen schönen, von aller Zivilisation und Technik freien Raum nicht mehr hat. Aber Merkel, die Grünen, die SPD und die Linke begreifen die Natur – und zwar den Wald genauso wie die Äcker – nur noch als Standort der industrialisierten Energiegewinnung.

Der Standort Wald dient der Windenergie, die durch explodierende Stromkosten nicht nur unsere privaten Haushalte bis in die Mittelschicht hinein ruinieren wird – sie wird auch viele kleine und große Unternehmen in die Insolvenz oder oder zur Abwanderung ins Ausland zwingen.

Der Standort Acker dient zu einem immer noch wachsenden Anteil dem Anbau von Energiepflanzen wie Raps oder Mais, die nicht mehr unserer Ernährung, sondern der Verbrennung in unseren Motoren zugeführt werden.

Das alles ist ein so offensichtlicher politischer und ökologischer Irrweg, daß man sich wirklich fragt, warum der eigentliche Urheber und Motor dieser falschen Weichenstellung, Angela Merkel, an Beliebtheit immer noch gewinnt. Sie besteht mit einer fast schon selbstmörderischen Hartnäckigkeit auf der dummen „Energiewende“, nennt ihre Position alternativlos und unumkehrbar – und das Wahlvolk dankt es ihr auch noch. Das kann man nicht mehr erklären oder hinterfragen.

Es ist ein Mysterium.

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Das wußten schon die alten Römer …

Bei Plinius dem Älteren (XII, 216) habe ich dieses schöne Zitat gefunden:

Homo crescit in longutudinem usque ad ter septenos annos, tum deinde ad plenitudinem.

Auf deutsch:

Bis zum 21. Lebensjahr wächst der Mensch in die Länge, danach in die Breite.

Solche Perlen findet man bei den Alten! Wäre das nicht ein Anlaß, sein Schullatein aufzufrischen – oder die Sprache neu zu lernen?

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Goethe und die Schatzsuche im alten Gärtnerhaus zu Jena

Auch ein Dichterfürst dichtet nicht nur – erst recht nicht, wenn er wie Goethe in die Verwaltung des Staates eingebunden ist.

Im Jahr 1825 sorgte Goethe dafür, daß der tüchtige Hofgärtner Baumann am Botanischen Garten zu Jena eine neue Gärtnerwohnung bekam. Dort gab es zwar ein altes Gärtnerhaus, das aber in einem so desolaten Zustand war, daß es abgerissen werden mußte. Ein Neubau wurde nötig, und dabei spielten romantische und geschäftliche Beziehungen eine Rolle. Aber hören wir selbst, wie Goethe die Sache seinem Großherzog schmackhaft macht:

Es zeigte sich jedoch eine neue Veranlassung, die dem jungen Manne eine solche Vergünstigung wünschenswerter machte: Der Hof-Maurermeister Timmler war geneigt, ihm seine Tochter zu geben, ein Glück das für ihn und die Anstalt selbst, bei der er dadurch fixiert ward, ganz erwünscht zu kommen schien.

Nur kurz zur Sprache: wenn jemand in einer Anstalt fixiert wird, dann löst das bei uns heute ganz andere Assoziationen aus als damals. Die Anstalt war der Botanische Garten, und der talentierte junge Gärtner sollte fixiert, also unbedingt als Gärtner in Jena gehalten werden. Deshalb kam man ihm auch mit dem Neubau weit entgegen.

Natürlich wurde der zukünftige Schwiegervater mit dem Abriß und dem Neubau beauftragt. Er erhielt aber von Goethe eine strenge Anweisung (zitiert nach der Münchner Ausgabe, Bd. 18.2):

Zur Zeit der französischen Invasion im Jahr 1806 bewohnte der Professor Schelver, jetzt zu Heidelberg, die nun abzubrechende Gärtnerwohnung im G.H. bot. Garten zu Jena, und verbarg in jener drangvollen Zeit, an mehrern Orten des Gebäudes Geld, um solches vor Plünderung zu schützen; später fand er dasselbe aber nicht wieder, wahrscheinlich weil er die Orte wo er dasselbe untergebracht in jenen angstvollen Tagen vergessen hatte.

Nun ist aber schon vor einigen Jahren zufällig ein Teil der vermißten Summe wieder gefunden und dem Eigentümer zugestellt worden, und ist es sehr mögl., daß bei dem jetzigen Abbruch dieses Hauses auch noch mehreres entdeckt werden könnte.

Man benachrichtigt daher den Hofmaurer Timmler und erwartet, wenn sich etwas von der vermißten Summe bei dem Abbruch finden sollte, daß solches zur Rückerstattung an den rechtmäßigen Eigentümer anher abgeliefert werde.

Es ist übrigens nicht überliefert, ob der Hofmaurer beim Abriß des Hauses tatsächlich etwas gefunden hat.

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Die Sprache ist biegsam – und kann sich nicht wehren

Nur zwei kleine Belege, aus aktuellem Anlaß: die Partei der ägyptischen Muslimbrüder heißt tatsächlich

Partei für Freiheit und Gerechtigkeit.

Da erinnert man sich an manchen islamischen „Kulturverein“ in Deutschland.

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Deutsche Sprak, swere Sprak

Man lese und staune:

Mursis Anhänger von der Muslimbrüderschaft bekämpfen sich mit Sicherheitskräften.

Das ist (gefunden auf der Online-Seite des Spiegel) das gediegene Deutsch, das uns allen droht, wenn anstelle des gedruckten demnächst das Online-Deutsch regiert.

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