Die „prorussischen Selbstverteidigungskräfte“: Tschetschenen, Mafiosi, Kriminelle und russische Kämpfer

Putin und Lawrow belügen die Welt, daß sich die Balken biegen. Während sie von den „Kiewer Faschisten“ reden, lassen sie über die grüne Grenze zwischen Rußland und der Ukraine ganze LKW-Ladungen mit schweren Waffen, russischen Kämpfern und tschetschenischen Söldnern passieren. Nur daher kommt die unfaßbare Brutalität und Feuerkraft der sog. „Separatisten“, die der Genosse Lawrow gern als „Demonstranten“ bezeichnet. Es ist höchste Zeit, daß die USA mit ihrer Satellitenaufklärung dafür sorgen, daß dieser „kleine Grenzverkehr“ dokumentiert wird.

Und der (offenbar schlecht ausgebildeten) ukrainischen Armee bleibt wohl nichts anderes übrig, als diese Banditen so lange zu bekämpfen, bis sie keine Gefahr mehr darstellen. Das wird – leider – noch viele Opfer kosten.

Der fromme Kirchgänger Putin aber, geradezu der Prototyp des Scheinheiligen, wird sich für all das, was er aus niedrigsten Beweggründen der Ukraine angetan hat, hoffentlich einmal vor einem internationalen Strafgerichtshof verantworten müssen.

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Oh, wie schön war’s in der guten, alten Sowjetunion!

In Aachen hat bei der Verleihung des Karlspreises an Herman Van Rompuy auch der ukrainische Ministerpräsident eine Rede gehalten.

Ein Faschist aus Kiew! In Deutschland! Das geht gar nicht.

Also wurde die ganze Zeit schon getrommelt, um  ein Häuflein „Demonstranten gegen die Kriegstreiber aus Kiew“ aufzubieten, zum Beispiel so:

Lasst uns gemeinsam am 29.5. Jazenjuk und den anderen ihre Party vermiesen. Holt euch Flyer: Im Linken Zentrum Aachen, Augustastraße 69. Ladet FreundInnen bei Facebook ein!

Den Aufruf haben unter anderem die folgenden Gruppen unterschrieben, allesamt sehr fortschrittlich und sehr friedensbewegt:

Antikriegsbündnis Aachen
DIE LINKE Kreisverband Städteregion Aachen
Duisburger Netzwerk gegen Rechts
Eisbrecher Wuppertal
Friedensbewegung Aachen 2014
Initiativ e.V. – Verein für Demokratie und Kultur von unten
Kurdisches Volkshaus Aachen
linksjugend [’solid] Aachen
Sozialistische Alternative (SAV) Aachen
Würselener Initiative für den Frieden

Natürlich steht in dem Aufruf, daß sich auch Putin nicht einmischen sollte, aber das ist angesichts des übrigen Textes geradezu lächerlich – oder glaubt  jemand allen Ernstes, daß ausgerechnet diese Gruppen jemals gegen Putins Annexion der Krim auf die Straße gehen würden? Da geht eher ein Kamel durch ein Nadelöhr.

Nur ein paar Auszüge aus dem Aufruf:

Schluss mit der Unterstützung des Regimes in Kiew!

Wir, das ‚Bündnis Karlspreisprotest 2014′, ein Zusammenschluss friedenspolitischer und fortschrittlicher Gruppen aus Aachen und der Region, stehen weder auf Seiten von Obama und Merkel noch auf Seiten Putins.

Am 2. Mai haben rechtsextreme Schlägerbanden in Odessa ein Gewerkschaftshaus angezündet. Über 40 Menschen sind dabei umgekommen. In der neuen Kiewer Regierung sind die Faschisten der Swoboda-Partei vertreten, die zu diesen Mördern direkte Verbindungen unterhalten. Es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung das neue Regime in Kiew – das auf die „eigene“ Bevölkerung schießen lässt – unterstützt. Wir fordern die sofortige Beendigung jeglicher Unterstützung der Kiewer Regierung.

Die Ukraine zeigt, wozu die Macht der Banken, Konzerne und Oligarchen in Zeiten der Krise des kapitalistischen Systems führt. Wir können nicht von den Vertretern dieses auf Konkurrenz und Profitgier basierenden Systems eine Lösung für den Frieden erwarten.

Und das DGB-Haus hat seine Räume gern für die Informationsveranstaltung dieser Gruppen zur Verfügung gestellt!

PS:  Wetten, daß alle russischen Propagandamedien über diese Demonstration berichtet haben? Man lese nur die Stimme Rußlands, die auch noch das kleinste Grüppchen ausführlich zu Wort kommen läßt – wenn es nur laut genug auf die „Kiewer Faschisten“ schimpft. So wie Putin Schritt für Schritt zurück in die alte Sowjetzeit marschiert (ja, marschiert ist das richtige Wort!), so bilden diese linken Grüppchen immer wieder Aufmärsche von Untoten, die nicht leben und nicht sterben können. Ihre Körper befinden sich rein physisch im Jahr 2014, ihre Hirne aber oszillieren immer noch zwischen Lenin und Fidel Castro.

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Unser Astronaut – ein Eindringling?

Jedenfalls ist er das für die Frankfurter Rundschau. Die schrieb nämlich gestern über seine Raumkapsel (hier nachzulesen):

Sojus dringt in den Orbit ein.

Nun kann man in manches eindringen, aber doch nicht in eine Umlaufbahn (denn nichts anderes ist ja ein Orbit). Die kann man allenfalls, wie es im Artikel selbst dann auch richtig heißt, erreichen. 

Ich habe manchmal das Gefühl, daß in unseren Zeitungen die Artikel von seriösen Journalisten, die Überschriften dazu aber von (viel weniger seriösen!) Werbetextern geschrieben werden.

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Der muslimische Henker kommt erst, wenn die Christin abgestillt hat – ein neues und wunderbares Zeichen für die Toleranz des Islam

Ich hatte an dieser Stelle über den Fall berichtet: eine schwangere junge Frau ist im Sudan zum Tod durch Erhängen verurteilt worden, weil sie dem christlichen Glauben nicht abschwören will. Inzwischen hat sie ihr Kind im Gefängnis zur Welt gebracht, und – man staune über die Milde und Toleranz des Islam! – sie darf es noch ein paar Monate stillen, ehe der Henker kommt. Und mehr noch: falls sie reumütig zum Islam zurückkehrt, darf sie am Leben bleiben und kommt vielleicht mit hundert Peitschenhieben davon.

Wir leben, wie man sieht, tatsächlich in einer Zeit, die von der Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen geprägt ist. Die einen freuen sich, im 21. Jahrhundert zu leben, andere leben immer noch im 7. Jahrhundert – und sind auch noch stolz darauf.

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Unser Mann in Brüssel – „der von der Tierschutzpartei“

So beschreibt er sich selbst – Stefan Bernhard Eck, der demnächst als einziger Vertreter der Tierschutzpartei ins Europaparlament einziehen wird (hier nachzulesen):

Einerseits Managertyp, andererseits Lebenskünstler und Künstler, ein wenig Idealist, aber vor allem Nonkonformist. Extrovertiert und introveriert [sic!] gleichermaßen. Philosoph und Buddhologe aus Passion, aber ohne akademisches Zertifikat, dafür mit um so mehr praktischer Erfahrung durch lange Aufenthalte in Fernost und jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit philosophischen Schriften.
Autodidakt, Tierrechtler, Veganer und engagierter Theravada-Buddhist – ganz gewiss kein Allround-Talent, sondern nur ein suchender Mensch… mit all den vielen kleinen Fehlern und den Schwächen, die das Menschsein so mit sich bringt.
Saarländisches Urgestein, aber freiheitsliebender Kosmopolit. Ein „enfant terrible“ – unbequem, weil er sagt, was er denkt; sanft und oft den Tränen nahe, wenn es um die Leiden seiner tierlichen und menschlichen Mitlebewesen geht, aber auch angriffslustig und polternd, wenn die Egomanie und Ignoranz der Menschen das erträgliche Maß überschreiten.

Ist das jetzt eine echte Lebensbeschreibung – oder Realsatire? Vielleicht aus der Feder von Martin Sonneborn?

Man müßte der Sache einmal auf den Grund gehen.

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Die Kungelei in der EU geht weiter

Der Wahlkampf um den Posten des EU-Kommissionspräsidenten war – seien wir einmal ehrlich – nichts als heiße Luft. Man hat so getan, als ob die Bevölkerung zum ersten Mal das Recht habe, über dieses wichtigste Amt der EU zu entscheiden, aber in Wirklichkeit wird schon jetzt gekungelt und geschachert, und die Entscheidung fällt keineswegs im EU-Parlament, sie wird, wie immer, letztlich von den Regierungen in den Hinterzimmern getroffen.

Das EU-Parlament, da hat die AfD völlig recht, ist kein demokratisches Parlament: es hat kein Initiativrecht, darf also nicht einmal eigene Gesetzesvorschläge einbringen, und es hat in wichtigen politischen Bereichen kein Mitspracherecht.

Wenn man sieht, wie jetzt Merkel und die anderen Regierungen herumkungeln, darf sich niemand wundern, wenn die Kritik an der EU (wohlgemerkt: an der EU, nicht an Europa!) in der Zukunft noch viel stärker werden wird.

Im übrigen sind weder Schulz noch Juncker geeignete Kandidaten für einen demokratischen Neuanfang in Europa – dafür haben beide schon viel zu lange das bestehende europäische System mitgetragen.

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Unwetterwarnung

Meine Wetter-App hat gestern eine äußerst beunruhigende Warnung ausgegeben:

Regen möglich.

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Sensation – die F.A.Z. hat das Geheimnis der AfD enthüllt!

Das läßt zumindest eine Überschrift in ihrem Lokalteil erahnen:

Alte Männer wählen AfD.

Wenn das nicht das Zitat des Tages ist …

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Was heißt denn hier „populistisch“?

Die großen europäischen Parteien, die sich behaglich im politischen Tagesgeschäft eingerichtet haben, nennen fast alle kleinen Parteien, die in den letzten Monaten und Jahren neu entstanden sind, „populistisch“ oder (noch öfter) „rechtspopulistisch“. Die Medien haben sich dieser Sprachregelung anbequemt und prägen damit einen großen Teil der öffentlichen Meinung.

Aber was heißt das eigentlich – „populistisch“?

Als erstes schauen wir, wie es sich gehört, in den Duden. Dort gibt es das Wort seit 1980. Populismus, kann man da lesen, sei eine

von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen.

Marietta Slomka, die in der Woche vor der Europawahl das heute-journal moderiert hat, bezieht dieses (stark negativ besetzte) Wort geradezu demonstrativ immer wieder auf die Alternative für Deutschland (AfD). Mit geschickten Überleitungen, etwa direkt vom (echten!) Demagogen Geert Wilders zu Bernd Lucke, suggeriert sie, wie viele Medien, eine geistige Nähe zwischen den rechtsradikalen Demagogen und der AfD, die freilich weder personell noch programmatisch etwas mit diesen Bauernfängern zu tun hat. Was die Medien dazu bringt, diese Herren mittleren und gehobenen Alters, fast durchweg seriöse Akademiker, am „rechten Rand“ einzuordnen, weiß der Himmel. Sie kommen ja eher von einem Konservativismus der Mitte her, den die Kanzlerin (mit einer beispiellosen Umpolung ihrer Partei und einer völlig abstrusen Zick-Zack-Politik) aufgegeben hat. Gerade weil Merkel alles, was sie macht, unumkehrbar und alternativlos nennt, hat sich die Alternative für Deutschland ja diesen Namen gegeben.

Die Ideologen aus der linken, grünen und der „autonomen“ Ecke brauchen immer einen Feind – ohne einen Feind können sie nicht leben. Aber warum macht auch der seriöse Journalismus dieses Spiel mit? Marietta Slomka hat vor ein paar Tagen Bernd Lucke im heute-journal vorgeworfen, seine Partei habe Plakate aufgestellt, in denen sie der EU ein ähnliches Demokratieverständnis wie Nordkorea unterstelle. Lucke hat diese Behauptung zurückgewiesen: solche Plakate gebe es nicht. Am Ende der Sendung hakte Slomka noch einmal, ein bißchen rechthaberisch, nach: das Plakat gebe es zwar wirklich nicht, aber ein Jugendverband der AfD habe es online ins Netz gestellt.

Ach, liebe Frau Slomka, ist so ein Nachhaken am Ende der Sendung nicht ein bißchen billig? Und vor allem: was haben sich die Jugendverbände der anderen Parteien (Jungsozialisten, Julis usw.) schon alles geleistet? Über Satire kann man immer streiten, und die Karikatur der Jung-AfDler ist weder zutreffend noch besonders intelligent, aber man sollte doch über die offizielle Politik der Partei diskutieren und nicht über solchen Kinderkram.

Aber kehren wir noch einmal zur Duden-Definition von Populismus zurück.

Ist die AfD „von Opportunismus geprägt“? Wirklich nicht. In einem schlechten Sinne opportunistisch ist doch eher die Kanzlerin, die nach Fukushima auf die im Land verbreitete Gefühlslage mit einer völligen Umkehr ihrer Energiepolitik reagiert hat.

Und „demagogisch“? Die AfD argumentiert mir fast schon ein bißchen zu seriös, zu akademisch. Demagogisch ist das nun wirklich nicht.

Und dramatisiert die Partei, „um die Gunst der Massen zu gewinnen“? Auch das trifft nicht zu. Die regierenden Parteien haben kriminelle Banken, zum Teil widerrechtlich, mit Hunderten von Milliarden aus Steuergeldern gestützt. Das ist an sich schon dramatisch genug, da kann und muß man nichts mehr dramatisieren, um die Gunst der Massen zu gewinnen.

„Populismus“ ist also nichts anderes als ein politisches Schimpfwort, das die großen Parteien den kleinen entgegenschleudern, wenn ihnen die sachlichen Argumente ausgegangen sind.

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„Sinnlose Gebilde“: ein Fund in Joseph Roths „Kapuzinergruft“

Zufällig bin ich auf diese Stelle in Joseph Roths Roman Die Kapuzinergruft gestoßen. Sie findet sich ganz am Anfang:

Die Menschen können nicht allein bleiben. Sie schließen sich in sinnlosen Gruppen zusammen, und die Dörfer können auch nicht allein bleiben. Sinnlose Gebilde entstehen also.

„Sinnlose Gebilde entstehen also“ – wer denkt da nicht an die sog. „Gebietsreform“ der 70er Jahre? Die SPD vor allem, „fortschrittlich“ und geschichtsvergessen, wie sie schon damals war, zu den dümmsten „Reformen“ immer bereit, sorgte in einem Akt der Barbarei dafür, daß mit einem Kahlschlag ohnegleichen die meisten Gemeinden von der Landkarte verschwanden.

Man gab ein paar finanzielle Anreize und drohte ansonsten mit obrigkeitlichem Zwang: so entstanden im Namen einer „modernen Verwaltung“ künstliche Großgemeinden mit Phantasienamen, und die meisten Dörfer, auch wenn sie in ihrer Geschichte auf viele Jahrhunderte zurückblicken konnten, wurden mit einem Federstrich zusammengelegt oder eingemeindet. Uralte Dorf- und Gemarkungsnamen wurden so ausgelöscht – und „bürgernah“ war das alles auch nicht, im Gegenteil. Das Bürgermeisteramt befand sich mit einem Mal in weit entfernten Ortsteilen – bei den immer schlechteren Bedingungen im öffentlichen Nahverkehr gerade für ältere Menschen bis heute ein Ärgernis.

Damit man einmal die Dimension dieses Kahlschlags sieht: allein in Hessen hat sich die Zahl der selbständigen Gemeinden von 2.642 im Jahr 1969 auf heute 421 verringert. Nur ganz wenige Zwangsvereinigungen konnten verhindert werden, wie etwa der praktisch von der gesamten Bevölkerung abgelehnte Zusammenschluß der Städte Wetzlar und Gießen zum Kunstgebilde „Stadt Lahn“.

Angeblich sollten mit der Gebietsreform die Verwaltung vereinfacht und Kosten eingespart  werden. Ich habe nie erfahren, ob das wirklich zutrifft. Aber eines weiß ich: der Mensch braucht zu seiner Zufriedenheit kleine, überschaubare Einheiten. Es hat zum Beispiel im alten Kreis Wetzlar Dörfer gegeben, die nur 80 oder 90 Einwohner hatten. Glaubt denn jemand im Ernst, daß sich diese Menschen wohler gefühlt haben, als man ihre Gemeinde zum „Ortsteil“ eines künstlichen Verbandes von fünf oder neun Dörfern gemacht hat? Genauso ist es mit den Schulen. Ich weiß noch, wie man in den 70er Jahren über die kleinen bayerischen „Zwergschulen“ gelacht hat. Im traditionell sozialdemokratischen Hessen war man natürlich viel fortschrittlicher und hat immer größere Schulkomplexe gebaut (Gesamtschulen vor allem), ohne auch nur für einen Moment zu überlegen, ob diese Gigantomanie für die pädagogische Arbeit gedeihlich ist.

Big is beautiful – das ist auch heute noch die Devise aller fortschrittlichen Menschen. Deshalb schaffen sie immer größere Verwaltungseinheiten, deshalb möchten sie am liebsten Bundesländer zusammenlegen, und auch die EU soll immer größer werden. Aber der Mensch ist dafür nicht geschaffen: er hat von Anfang an immer am liebsten in Kleingruppen gelebt (das hat der bekannte Ethnologe Irenäus Eibl-Eibesfeldt schön herausgearbeitet). Wer die Menschen in immer größere, anonyme Einheiten zwingt, tut ihnen also nichts Gutes.

So entstehen nur „sinnlose Gebilde“, gegen die der Mensch irgendwann rebelliert.

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