Socrates oder: Wiederholt sich jetzt die Geschichte?

Der frühere portugiesische Regierungschef Socrates ist wegen Korruptionsverdachts verhaftet worden.

Wird man ihm jetzt den Schierlingsbecher reichen?

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Platzeks seltsames Interview

Man staunt immer wieder, wieviel „deutsch-russische Freundschaft“ in unserem Land noch grassiert. Mancher, so scheint mir, sagt Rußland und meint in Wahrheit die gute alte (und kräftig verklärte!) Zeit von SED und DKP, von der er nicht lassen kann.

Gleich ein paar Generationen ist eingeimpft worden, daß von guten Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland das Wohl und Wehe Europas (wenn nicht gar der Weltfrieden!) abhänge. Damit schmeichelte man natürlich beiden Ländern, und genau das war der Sinn dieser Behauptung in der DDR und innerhalb der westlichen Linken. Vor allem wollte man Rußland damit recht viel Honig ums Maul schmieren.

Ganz in dieser alten Zeit befangen ist offenbar auch Matthias Platzeck, der schon seit Jahren in deutsch-russischen Freundschaftsgremien arbeitet. „Wir müssen eine Lösung finden, bei der Putin nicht als Verlierer vom Feld geht“, meint er. Das klingt, als sei Putin schweres Unrecht zugefügt worden – und genauso redet der russische Präsident ja auch. Leider ist das reine Geschichtsklitterung, es ist – nach dem bewaffneten Überfall Putins auf die Ukraine, der immer noch im Gange ist – eine geradezu groteske Wortmeldung, die von der Kanzlerin zurecht als „seltsam“ eingestuft worden ist.

Putin und seine Helfershelfer haben mit Demokratie, mit Menschenrechten, mit einer freien Presse und einer unabhängigen Justiz nichts am Hut. Seit vielen Jahren tun sie alles, um das zarte Pflänzchen der Freiheit in Rußland mit Stumpf und Stiel auszurotten. Den alten Genossen in West und Ost mag das egal sein, der orthodoxen Kirche auch, und den Wirtschaftsvertretern, für die Platzecks Deutsch-russisches Forum spricht, erst recht. Den Menschen in der Ukraine, über deren Schicksal nach Platzecks Meinung Rußland verfassungsrechtlich mitentscheiden sollte, ist das aber ganz und gar nicht egal.

Putin ist wirklich der letzte Mensch, den irgendjemand bedauern muß. Er benimmt sich wie ein Berserker in der Völkerfamilie, und genau so muß man mit ihm umgehen.

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Der betrunkene Jelzin

Der britische Journalist John Kampfner hat, wie man hier nachlesen kann, ein paar Fehler des Westens im Umgang mit Rußland aufgezählt, darunter diesen:

Schon bei der Präsidentschaftswahl 1996 ignorierte der Westen die Manipulation der Medien, „die dafür sorgte, dass ein betrunkener Boris Jelzin wiedergewählt wurde“.

Also: mir ist ein sturzbetrunkener Jelzin immer noch hundertmal lieber als ein nüchterner Putin.

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Mein „dringend Assistent“ hat mir einen Brief geschrieben

Und der lautet so:

Hallo Liebe (Ihr sehr dringend Assistent / Hilfe). Ich mцchte Ihnen um Ihre vertrauen in diese Transaktion bitten. Ich weiЯ dass, die Transaktion auf diese GrцЯe, jeder besorgt und beunruhigt machen kann, aber ich versichere Ihnen, das am Ende alles wird gut laufen. Ich werde anfangen, indem ich mich anstдndig vorstelle. Es wird Ihnen sicherlich ьberraschen diesen Brief zu erhalten, da wir vorher keine Absprache hatten. Mein Name ist Joseph Bifano ich arbeite in Sache des verstorbenen Ing. Johnson . Bevor er starb, hat der Summe von Ђ 32,600,000.00 Euro mit einem Bank hier in Spanien hintergelassen. Die Bank hat mich nun beauftragt, ein Familienmitglied, Erben und Begьnstigten einen Anspruch auf des Fonds zu prдsentieren, bevor Sie des Fonds beschlagnahmt. Bislang, habe ich mit aller meine Mьhe versucht jemanden zu kontaktieren, der mit den verstorbene in Verwandtschaft steht, dies war leider erfolglos. Aus diesem Grund habe ich Sie kontaktiert. Eigentlich, bitte ich Sie um Ihre Einwilligung, Sie der Bank als der Nachfolger Verwandt/Besitzer des Geldes unsere verstorbene Kunde zu reprдsentieren, da Sie den gleichen Nachname haben und somit wird der Fond an uns freilassen. Alle legale Dokumente, die Sie benцtigen um zu unterstьtzen und den Anspruch als meinen Mandant Nachfolger Verwandtschaft zu erhalten, werde ich Ihnen zur Verfьgung stellen. Um diese Transaktion zu ermцglichen, alles was ich brauche ist eine ehrliche Zusammenarbeit. Ich mцchte das Geld gleichmдЯig an uns verteilt wird. Ich mцchte Ihnen vergewissern, dass dieser Auftrag vцllig Risikofrei ist. Ich werde meine Position als Anwalt des verstobenes die Transaktion erfolgreich durchfьhren. Berьhren Sie mich bitte unter dieser privaten. Die geplante Transaktion wird unter eine autorisierte Anordnung durchgefьhrt, was Sie schьtzen wird. Falls das Geschдftsleben nicht Ihre Moral entspricht, dann bitte ich Sie meine Entschuldigung zu akzeptieren. Falls Sie im Gegenteil Wьnschen mit mir dieses Ziel zu Erringen, dann bitte ich Sie fьr weitere Detail mit mir kontakt aufzunehmen. Mit freundlichen GrьЯen Mr. Joe Bifano.

Lieber Joe, ich vermute mal, daß du Wladimir oder Sergej oder so ähnlich heißt – du solltest, wenn du zu Geld kommen willst, unbedingt besser auf den Zeichensatz deines Computers achten! Kyrillische Buchstaben können nämlich verräterisch sein.

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Neue palästinensische Heldentat in Jerusalem

Mit Äxten und Messern haben zwei Palästinenser heute morgen betende Juden in einer Synagoge in Jerusalem massakriert. Sie wurden von der Polizei erschossen, bevor sie noch mehr Unheil anrichten konnten.

Aufschlußreich ist die schnelle Reaktion der Hamas, die wohl der spiritus rector, wenn nicht der Auftraggeber der Morde war (hier nachzulesen):

Die Hamas hieß den Anschlag gut und rief zu weiteren „Rache-Aktionen“ auf. Im Gazastreifen wurden von Moscheen aus Glückwünsche ausgerufen.

Es sei eine „heroische Tat“, sagte der Hamas-Sprecher.

Auch dieses Massaker ist übrigens wieder im Namen des Islam verübt worden. Die Mörder riefen „Allahu akbar“, ehe sie mit einem Schlachtermesser auf die Betenden einstachen.

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Aktivisten mischen ein Kinderfest auf

„Was sind Sie von Beruf?“
„Ich bin Aktivist. Und Antifaschist. Und Antirassist!“

Das ist die Dreifaltigkeit der modernen Kämpfer für das Gute. Überall lauern sie, ob sich nicht irgendwo die Fratze des Bösen zeigt. Im Moment zeigt sich die Fratze des Bösen in den Niederlanden. Dort ist nämlich gerade Sinterklaas (so heißt der Nikolaus holländisch) mit einem Schiff angekommen, wie es seit vielen, vielen Jahren der Brauch ist. Begleitet wird er, und jetzt kommen wir zur Fratze des Bösen, von den Zwarte Pieten, also den Schwarzen Petern, deren Gesichter – man faßt es nicht! – schwarz angemalt sind.

Rassismus pur!

Dabei hatte die Stadt Gouda noch eilfertig versucht, die Aktivisten zu besänftigen: es gab auch Swarte Pieten, die gelb oder braun bemalt waren. Aber ein rechter Aktivist fällt auf solche Beschwichtigungen nicht herein. Er wird nur noch wütender! Mit Leibeskräften haben die Antirassisten deshalb versucht, das große Kinderfest zu stören. Und es ist ihnen gelungen.

Jetzt berichtet die ganze Welt über sie. Da sind sie bestimmt glücklich.

Wieder eine Schlacht gegen den Rassismus gewonnen!

PS:  Haben Sie das auch schon beobachtet? Was Linke, Autonome, Antifaschisten im Innersten ausmacht, ist ihre völlige Humorlosigkeit. Und humorlose Menschen sollte man meiden, wo immer es geht!

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Verrückte an der Macht – es werden immer mehr!

Kann ein Mensch bei Verstand sein, der sein Nachbarland überfällt und sich einen großen Brocken davon einverleibt? Der in einem fort sagt: „Ich war’s nicht!“ – und hinterher zugibt, daß er es doch war? Und der dann fröhlich weiterlügt?

Aber es geht nicht nur um Putin, der offenbar in seiner Weltsicht durch einen schweren Realitätsverlust behindert ist. Man hat den Eindruck, daß immer mehr Verrückte, Paranoide, Wahnsinnige an den Schaltstellen der Macht sitzen. Nehmen wir Erdogan! Nicht nur sein orientalischer Palast mit tausend Zimmern zeugt von einer grotesken Selbstüberschätzung. Jetzt behauptet er auch noch, nicht Kolumbus habe Amerika entdeckt, sondern – man höre und staune – Muslime!

Kolumbus habe nämlich, als er sich Kuba näherte, dort schon eine Moschee vorgefunden. Das könne man in den Tagebüchern des Entdeckers nachlesen. (Falls Sie Erdogan keinen Glauben schenken, wozu ich dringend rate, können Sie hier die Originalstelle und ihre Übersetzung nachlesen.)

Muslime haben übrigens auch das Feuer erfunden, die Pyramiden gebaut und die Relativitätstheorie entdeckt.

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Putins Muskeln – Ein Gedicht von einem Mann

Bizeps, Trizeps und noch mehr,
Putin liebt die Muskeln sehr,
Zeigt sie gern an nackten Armen,
Zeigt sie gern der ganzen Welt,
Denkt, daß der das gut gefällt.

Putin läßt die Muskeln spielen,
Mit Raketen auf uns zielen,
Meint, er sei der Zampano,
Und schickt Bomber in die Welt,
Glaubt, daß der das gut gefällt.

Klaut ein Stück der Ukraine,
Lügt mit treuer Unschuldsmine,
Lügt, daß sich die Balken biegen,
Spielt das Friedensengelein.
Wladimir, das ist nicht fein!

Wer die ganze Welt verkohlt,
Flugzeuge vom Himmel holt,
Terroristen ausstaffiert,
Gangsterbanden finanziert,
Nachbarländer überfällt
Und sich für den Größten hält,
ist im Grund ein armer Mann.

Muskel läßt der Putin spielen,
Doch ein Staatsmann ist er nicht.
Putin ist ein armer Wicht.

PS: Gerade hat Putin bekräftigt, daß er ein militärisches Vorgehen der ukrainischen Regierung im Osten des Landes nicht mehr tolerieren werde. Putin ist tatsächlich im Grunde ein armer Mann – aber er ist zugleich brandgefährlich. Er zündelt, wie Brandstifter es immer tun. Man muß ihm noch viel energischer entgegentreten. Steinmeier und Merkel haben ihm – mit wahrer Engelsgeduld! – hundert Brücken gebaut. Er hat sie alle ausgeschlagen. Sein Realitätsverlust macht ihn so gefährlich für den Frieden in Europa.

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Nur noch einen Monat – dann winkt er wieder!

Am besten gleich in den Kalender eintragen: in einem Monat, genau am 13. Dezember, beginnt die Wintersaison der Sonnalmbahn in Berwang. Und mit etwas Glück werden wir ihn schon am ersten Tag winken sehen, den freundlichen Winkemann von Berwang in Tirol (immer im Alpenpanorama von 3sat, morgens kurz nach halb neun).

Noch ist es schneefrei an der Bergstation, aber in den nächsten Wochen wird sich das bestimmt ändern – denn ein Winkemann im Grünen: das geht gar nicht.

Würde unsere Kanzlerin sagen.

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Muß sich Europa vor Rußland, China und den anderen asiatischen Staaten fürchten?

Während die Staaten der asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) tagen, liest man in unseren Zeitungen ängstliche Kommentare. Es klingt, als gehöre die Zukunft Rußland und China, Indonesien und Korea. Ganz klein machen wir uns im alten Europa, man könnte denken, daß wir demnächst von den asiatischen Mächten überrollt werden und in völliger Bedeutungslosigkeit versinken.

Sollen wir uns jetzt etwa vor Putins Rußland verstecken, das seine Panzer nach Georgien und in die Ukraine schickt und die Demokratie im Innern fast vollständig beseitigt hat? Oder vor China, der letzten großen kommunistischen Diktatur? Oder vor Indonesien, das seine Natur schon zum größten Teil vernichtet hat und den Rest an die internationalen Konzerne verkauft?

So etwas kann nur schreiben, wer sein ganzes Koordinatensystem nach einem einzigen Wert ausrichtet: dem Geld.

Europa ist seit mehr als tausend Jahren der geistige Brennpunkt der Welt. Und er ist es bis heute. Andere Länder mögen reicher sein und mehr Waren produzieren, aber Europa hat etwas viel Wertvolleres exportiert: Geist und Phantasie. Alles, was die anderen Kontinente an großen Leistungen erbracht haben, geht auf europäische Ursprünge zurück.

Deshalb haben wir es – weiß Gott! – nicht nötig, immer ängstlich auf die wirtschaftlichen Kennziffern in Asien und den USA zu blicken. Dreht sich denn das ganze Leben nur noch ums Geld? Wo bleibt da unser europäisches Selbstbewußtsein? Müssen wir wirklich zu Menschen wie Xi Jinping aufblicken, nur weil er jetzt „Exportweltmeister“ ist?

Ein Kontinent, der Thomas von Aquin, Shakespeare und Kant hervorgebracht hat, soll jetzt vor Xi Jinping auf die Knie gehen?

Das wäre doch armselig.

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