Dunkeldresden

Dunkeldresden, tausendjähricht,
Feiert montags seinen Kehricht,
Kämmt das schmucke Hitlerbärtchen,
Pflegt das braune Wintergärtchen
Und skandiert die alten Lida
Für Pegida, für Pegida!

Dunkeldresden, tausendjähricht,
Feiert montags seinen Kehricht,
Es marschiert und schämt sich nicht,
Hat ein häßliches Gesicht.

Das Gesicht gefällt mir nicht,
Mag kein fahles Fackellicht.

Nein!
Dieses Dresden mag ich nicht.

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Tschäck! Tschäck! Tschäck! – Es wird nur noch gecheckt im Fernsehen

Es macht nun wirklich keinen Spaß, sich immer wieder über ein und dieselbe sprachliche Unsitte aufzuregen, aber was hilft’s? Man muß es tun, denn gerade bei der ARD und ihren Dritten Programmen geht es immer weiter damit.

Es wird gecheckt (getschäckt!), bis der Arzt kommt.

Mit Plasbergs „Faktencheck“ hat es vor Jahren angefangen, und der WDR ist immer noch die Hochburg des Tschäckens – vor allem dank der ubiquitären Yvonne Willicks, die (weiß der Himmel warum!) inzwischen die Lufthoheit über alle WDR-Ratgebersendungen hat. Da wird buchstäblich alles getschäckt: Essen und Trinken, Firmen, Dienstleistungen, Marken, ach! des Tschäckens ist kein Ende.

Auch heute tschäckt die ARD wieder stundenlang – und zwar von 20.15 bis 22.30 Uhr. Erst kommt der Reise-Check, und dann (man beachte die feinsinnige Schreibung!) der große ARDcheck, an dem sogar die Internet-User mittschäcken dürfen.

Sie können aber auch um 20.15 Uhr das WDR-Fernsehen einschalten: da kommt der große Haushalts-Check mit Yvonne Willicks, der Mutter alles Tschäckens.  

Liebe ARD-Intendanten! Das Wort „Check“ ist schon lange ein Unwort – wann tschäckt ihr das endlich?

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Kotau vor Erdogan?

Natürlich muß man auch mit Erdogan reden. Wenn man mit Hitler, Putin oder Idi Amin geredet hat, dann auch mit Erdogan.

Aber war es wirklich nötig, daß die Kanzlerin ihm gerade jetzt, also kurz vor der alles entscheidenden Wahl in der Türkei, Honig ums Maul schmiert? Daß sie dem orientalischen Potentaten, der mit dem demokratischen Westen und seinen Werten nichts gemein hat, Wahlhilfe gibt (denn genau so wird er ihren Besuch lautstark interpretieren)?

Die Türkei unter Erdogan ist in der Europäischen Union nicht gesellschaftsfähig – heute weniger denn je. Seinen dummen Erpressungsversuchen sollte man widerstehen.

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Das „Pack“ – jetzt auch ein Mörderpack?

Die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker ist dem Tod nur knapp entronnen. Ein vom Haß auf Flüchtlinge aufgeputschter Arbeitsloser hat sie und ein paar Wahlhelfer aus offenbar (sehr!) niedrigen Beweggründen töten wollen.

Wer zur älteren Generation gehört, erinnert sich an einen ähnlichen Fall aus den 60er Jahren. Da haben die Zeitungen des Springerverlags über Monaten hinweg in übler Weise gegen die Studentenbewegung, ihre „Rädelsführer“ und überhaupt gegen die „Langhaarigen“ gehetzt. Einer vom rechten Rand, Josef Bachmann, hat sich dann als Vollstrecker dieser Kampagne gesehen und auf den politischen Führer der Studentenbewegung, Rudi Dutschke, drei Schüsse abgegeben. Duschke ist 1979 an den Spätfolgen des Attentats gestorben.

Auch jetzt ist wieder eine Haßkampgane im Gang: diesmal gegen Flüchtlinge und alle, die sie bei uns aufnehmen wollen. Im Schutz der Anonymität des Internets artikuliert sich ein beispielloser, mörderischer Haß. Das „Pack“ von Dresden, wie Sigmar Gabriel es genannt hat, auch Pegida-Ableger in anderen Städten, ist dabei immer in der ersten Reihe.

Da war es nur eine Frage der Zeit, bis einer den Haß in eine Tat umsetzt.

Es wird jetzt darauf ankommen, auch die Hetzer im Internet dingfest zu machen. Man muß ihnen die Anonymität nehmen, und man muß sie vor Gericht stellen.

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Gabriels SPD flüchtet vor der Verantwortung

Wie klein, wie provinziell die SPD inzwischen geworden ist: man hat es beim Interview Bettina Schaustens mit Sigmar Gabriel vor kurzem sehen können. Auch die Statements von Yasmin Fahimi, der Generalsekretärin, kommen wie aus einer vergangenen Zeit, als es noch eine Sache der Ehre war, einer Arbeiterpartei anzugehören.

Hat die SPD die letzten Jahrzehnte verschlafen? Glaubt Gabriel allen Ernstes, daß er mit seinem rüpelhaften Verhalten (vor allem gegenüber Jounalistinnen) mehr Sympathie gewinnt?

Während sich ganze Völker auf die Wanderschaft machen, während also eine neue Völkerwanderung beginnt (man beachte: die alte Völkerwanderung in der ausgehenden Antike hat einst die Landschaft Europas vollständig verändert!), in einer solchen Zeit also hat die glorreiche Sozialdemokratie nichts anderes zu tun als: ihr parteipolitischen Süppchen zu kochen. Sie leistet (wie übrigens auch Seehofer!) nicht einen einzigen praktischen Beitrag zur Lösung des Flüchtlingsproblems und tut so, als sei sie in Berlin gar nicht an der Regierung.

Das ist armselig.

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Die Palästinenser und die Kultur des Todes

Mit den großen Attentaten klappt es nicht mehr so wie früher. Dafür haben die Palästinenser jetzt die weichen Ziele entdeckt: sie fahren entweder mit ihrem Auto in Menschenmengen, die etwa an einer Bushaltestelle stehen (um möglichst viele „Zionisten“ zu töten!), oder – ganz aktuell – sie schlachten unschuldige Menschen mitten auf der Straße mit Messern ab.

Ja, die Palästinenser haben eine Kultur – aber es ist (und war immer!) eine Kultur des Todes. Obwohl sie für den Aufbau von Gaza und Westjordanland von den Europäern mit Milliarden Euro alimentiert worden sind, haben sie damit nur Mord und Totschlag finanziert. Nur der Haß auf Israel hält sie am Ende zusammen, von einem wirtschaftlichen Aufbau ist wenig zu merken. Neid auf Israel, blanker Haß: das ist ihre Kultur.

Aber was soll man von einem Volk auch erwarten, das sich schon bei der Geburt eines Sohnes freut, weil der einmal zum „Märtyrer“ werden wird? Die Geschichte ist ja voller Perversionen, und gerade die arabischen Völker haben nicht wenig dazu beigetragen. Aber die Freude darüber, daß aus dem Neugeborenen einmal ein Mörder wird – also nicht etwa ein kleiner Musiker, ein Handwerker, ein Schriftsteller oder einfach nur ein guter Mensch, nein: ein Mörder, der möglichst viele Menschen in den Tod reißen möge! -, eine solche Perversion jeglicher Menschlichkeit ist für einen vernünftigen Menschen kaum zu ertragen. Sie darf nicht länger finanziert werden, nicht mit einem einzigen Cent.

Darüber sollten vor allem die Menschen aus dem linksgrünen Milieu einmal nachdenken, die so vernarrt sind in die „armen Palästinenser“. Auch sie haben durch ihr geschöntes Bild vom edlen Araber (schon seit Arafats Zeiten!) schwere Schuld auf sich geladen.

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Die Synode und der Gender-Unfug

Man mag den Sachverstand der Bischofssynode in Sachen Ehe, Familie und Sexualität bezweifeln. Aber daß sich schon die meisten Teilnehmer scharf gegen die haarsträubende Gender-Ideologie geäußert haben, kann man nur begrüßen. Diese unwissenschaftliche Ideologie, die den Unterschied zwischen Mann und Frau aufheben will, indem sie statt der zwei Geschlechter hundert (oder mehr!) postuliert, ist nichts anderes als ein Treppenwitz der Naturwissenschaften. Sie wird von aggressiven Interessengruppen wie den Lesben- und Schwulenverbänden propagiert – und leider auch von Teilen der evangelischen Kirche. Sie alle können gar nicht genug sexuelle Vielfalt entdecken. Daß es nur zwei Geschlechter gibt, ist ihnen von Herzen zuwider, deshalb finden sie überall neue Spielarten, um damit ja der alten, biederen, abgestandenen Ehe den Garaus zu machen.

Aber auch dieser Unfug wird einmal vorbeigehen.

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Sigmar Gabriel – dünnhäutig und aggressiv

Sigmar Gabriel ist der Vorsitzende einer ehemals großen und bedeutenden Volkspartei. Diese Partei aber schrumpft seit Jahren: sie liegt im Bund bei knapp über 20 % und muß bei manchen Landtagswahlen im Osten froh sein, zweistellig zu bleiben. Auch unter Gabriel, der ihr kaum Impulse geben kann, dümpelt sie vor sich hin.

Da ist es mehr als seltsam, daß Gabriel im Gespräch mit Journalisten immer wieder den Zampano gibt. So auch gestern in Berlin direkt. Bettina Schausten hat sich von ihm (zurecht!) nicht einschüchtern lassen und immer wieder nachgefragt, wenn er allen wirklich wichtigen Fragen ausgewichen ist. Daß er sie dann immer nach Gutsherrenart angeherrscht oder mit ironischen Einwürfen bedacht hat, wirft ein schlechtes Licht auf ihn. Es ist die Pflicht von Journalisten, bohrend nachzufragen. Wer das als Politiker nicht erträgt, hat seinen Beruf verfehlt.

Nach dem Debakel mit Marietta Slomka jetzt also Bettina Schausten. Gabriel ist kein rhetorisch begabter Politiker – das muß er auch nicht sein. Dann sollte er aber sein Anliegen auch nicht vorbringen wie ein Schüler in einem Diskutierwettbewerb. Gabriel wollte immer nur auf die Differenzen zwischen Merkel und Seehofer abheben. Eigene Lösungsvorschläge hat er offenbar nicht. Als ihm Bettina Schausten sein einfach gestricktes Konzept verdorben hat, war er ungehalten. Sehr ungehalten!

Ein dünnhäutiger Polterer: so wird er die SPD nicht aus dem Ghetto bringen. Auf Journalisten einzuschlagen, weil man (als Vizekanzler!) selbst ohne vernünftiges Konzept dasteht, das ist nun wirklich keine intelligente Strategie.

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Pippas Hintern und die Weltgeschichte

So beginnt ein Online-Artikel der hochwertigen Wochenzeitschrift OK! (hier nachzulesen):

Als Pippa Middleton, 32, bei der Hochzeit ihrer Schwester, Herzogin Kate, 33, mit ihrem wohlgeformten Hintern in die Geschichte einging …

Ein Hintern, der in die Geschichte eingeht – darauf muß man erst einmal kommen.

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Sind Flüchtlingsunterkünfte rechtsfreie Räume?

Man darf der Regierung abnehmen, daß sie in der Flüchtlingskrise die alten Fehler nicht wiederholen will.

Damals hat man bekanntlich zugelassen, daß sich vor allem Muslime gegen das Land (in das sie ja freiwillig gekommen waren!) , innerlich abgeschottet haben, um fortan (zum Teil bis heute) in sog. „Parallelwelten“ zu leben. Viele von ihnen sind von einem enormen Haß auf die westliche Kultur geprägt, der in der zweiten und dritten Generation eher noch stärker geworden ist. Es war die grünlinke Ideologie, die mit ihrer Romantisierung des Islams (und der Flüchtlinge überhaupt) ein stärkeres Fordern, ja auch nur ein Erinnern der Flüchtlinge an ihre selbstverständlichen Pflichten im Gastland verhindert hat. Grüne (sie sind ja seit Jahrzehnten im Bund und in Ländern und Gemeinden mit an der Macht), Sozialarbeiter, Flüchtlingsverbände wie Pro Asyl und Aktivisten jeder Couleur haben (leider erfolgreich) das gesellschaftliche Klima geprägt und jeden, der auch nur von deutscher Leitkultur gesprochen hat, der Xenophobie bezichtigt. Flüchtlinge waren für sie die „edlen Wilden“, denen man ein Bekenntnis zur westlichen Freiheit nicht zumuten durfte.

Das ist bis heute so geblieben. Außerhalb dieses grünlinken Milieus sieht es freilich ganz anders aus: fast jeder, der sich in den letzten Wochen am öffentlichen Diskurs über das Flüchtlingsproblem beteiligt hat (Historiker, Journalisten etwa), hat energisch darauf verwiesen, daß sich – gerade angesichts der schieren Masse der Flüchtlinge – diese Fehler nicht wiederholen dürfen. Jedem der Flüchtlinge muß vom ersten Tag an klar sein, daß er sich an die Rechte und Gepflogenheiten des Landes, das ihn so freundlich aufgenommen hat, halten muß. Geschieht das?

Da habe ich große Zweifel.

Ich habe es eigentlich für selbstverständlich gehalten, daß man die Flüchtlinge in den Zelten, Turnhallen und früheren Gewerbeimmobilien beaufsichtigt und in unsere Sitten und in das deutsche Rechtssystem einweist. Offenbar wird das aber kaum oder gar nicht gemacht. Man überläßt sie einfach sich selbst – das kann nicht gutgehen. Daß einige der Flüchtlinge, die bei uns Schutz gesucht haben und freundlich aufgenommen worden sind, voller Aggressivität stecken und in einigen Fällen sogar Straftaten (Körperverletzung, sexueller Mißbrauch) begehen, zeigt, daß sie die Großunterkünfte als rechtsfreien Raum ansehen. Da genügt es nicht, daß man ihnen eine Übersetzung des Grundgesetzes in die Hand drückt: sie müssen von Anfang, wie jeder von uns, lernen, daß eine Straftat Folgen hat. Aber auch unterhalb des Strafrechts reißen in manchen Unterkünften Zustände ein, die man rasch ahnden muß: wenn etwa Muslime sich weigern, auf dieselbe Toilette zu gehen wie christliche Flüchtlinge, dann sollte man sie so schnell wie möglich in eines der vielen Länder schicken, wo solche religiösen Dummheiten geduldet und gepflegt werden.

Noch einmal: jeder Tag, jede Woche, die jetzt vergeht, ohne daß man die Flüchtlinge an ihre Pflichten erinnert, ist eine verlorene Chance. Mit jeder Woche wird es schwerer, sie in die freiheitliche Gesellschaft einzuführen. Wenn man die Dinge jetzt einfach plan- und ziellos laufen läßt, werden auf uns (und auch auf die Flüchtlinge!) schwere Zeiten zukommen.

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