Die CSU – auf dem moralischen Tiefstand

Wenn man Seehofer und seinen Hofschranzen zuhört, könnte man denken, daß die CSU überall in der Opposition sei – in Berlin vor allem. Die Kanonade gegen Merkel geht unaufhörlich weiter, ein Ultimatum gegen die Kanzlerin jagt das andere.

Peinlich ist nur, daß die CSU in Berlin mitregiert.

Jetzt hat auch der (übrigens in allen Sachfragen seines Hauses gescheiterte) Verkehrsminister Dobrindt Merkel zum Kurswechsel aufgerufen. Er sitzt also erst gemütlich mit der Kanzlerin am Kabinettstisch – und greift sie danach über die Presse an.

Ein unanständiges Benehmen.

Aber von der CSU unter Seehofer ist man nichts anderes gewöhnt: es ist eine heruntergekommene Partei, in der (wie fast überall im Leben) der Fisch vom Kopf her stinkt.

Da traut sich sogar der kleine Wadenbeißer Dobrindt auf einmal, ganz laut zu bellen.

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Sigmar Gabriel – ein Vizekanzler als Oppositionsführer

Gerade auf der Seite von ZEIT Online gelesen:

Gabriel wirft Union Integrationsversagen vor.

Kann vielleicht irgendjemand den Gabriel einmal daran erinnern, daß er Vizekanzler ist und nicht Oppositionsführer?

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Ein unmoralisches Angebot von Mr. Adams Mackenzie

Wo soll ich nur hin mit dem vielen Geld? Da schickt mir ein Mr. Adams Mackenzie schon wieder „eine verschleierte Business-Angebot, die von gegenseitigem Nutzen fьr uns beide werden“:

2. Dezember 2015 entdeckt mein Kollege und ich ein ruhender DepotkontoInvestitionen gehцren ein Client, der ьber sechs Jahren vergangen, aber den Namen des Herrn Ludwig Bernauer, die geschieht, ein Цl-Hдndler zu sein und auch stark inEdelmetalle war aber plцtzlich starb an Herzinfarkt.

Alles, was wir tun wollen ist Sie als die nдchsten Angehцrigen der verstorbenen Herrn Ludwig Bernauer, prдsentieren, da dies die Bank Freigabe der Investition-Anzahlungvon US$ 22,500.000.00 Ihnen ermцglichen wird.

Der edle Spender fügt beruhigend hinzu:

Wir glauben, dass rechtlich wir, die Kaution behaupten kцnnen und Sie nicht ьber irgendwelche Probleme mit den Behцrden Ihres Landes oder wojeder sorgen mьssen.

Jetzt überlege ich gerade, ob ich den Mr. Adams Mackenzie bei den Behцrden seines Landes anschwärzen soll. Aber nein – vielleicht bekommt er dann vor Schreck plцtzlich einen Herzinfarkt, und ich muß dann seinen nдchsten Angehцrigen die traurige Botschaft übermitteln!

Und ich bekäme nie mehr so schöne Angebote mit eingestreuten kyrillischen Buchstaben.

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Eine Fuhre Mist für die Kanzlerin

Der Landrat des Landkreises Landshut, Peter Dreier, hat einen Bus mit Flüchtlingen gefüllt und vor die Tür des Berliner Kanzleramts geschickt.

Das erinnert mich an die Bauern, die früher immer einmal wieder aus Protest gegen irgendwelche Niedrigpreise mehrere Fuhren Mist vor ein Rathaus gekippt haben.

Übrigens müssen die Freien Wähler, denen Dreier angehört, um ihren Wiedereinzug in den Landtag bangen. Was macht man da nicht alles!

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Wie der neue Feminismus die muslimischen Frauen #ausnahmslos im Stich läßt

Ich stimme mit vielen Ansichten von Alice Schwarzer nicht überein – schon gar nicht mit ihrem Feldzug zur Ausrottung von Pornographie und Prostitution, dem ein ähnliches Schicksal beschieden sein wird wie etwa dem lebensfremden Versuch zur Ausrottung des Alkohols in den Vereinigten Staaten.

Aber eines muß man sagen: verglichen mit der dünnen, schalen ideologischen Brühe, die heute als „Feminismus“ daherkommt, ist Alice Schwarzer (selbst da, wo sie sich verrennt) immer noch ein Riese unter lauter Zwergen (die Zwerge selber würden sich heute wohl lieber als Zwerg_innen bezeichnet sehen).

Man muß, um das zu verstehen, nur einmal das merkwürdige Manifest betrachten, das junge „Feministinnen“ (so nennen sie sich jedenfalls selbst) kürzlich unter großer Beachtung durch die fortschrittliche Öffentlichkeit im Internet publiziert haben. Unter dem hübsch internetmäßigen Hashtag #ausnahmslos und der Überschrift

Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos

verkaufen sie dem grünlinken Publikum in einem Rundumschlag alles, was das Herz dieses Publikums begehrt. Die Folge: das gesamte grünlinke Publikum ist begeistert und schließt sich dem Aufruf an. Die Liste der Unterzeichner, die sich auf der oben verlinkten Seite wiederfindet, bildet also nichts anderes als ein fast vollständiges Who’s who der grünlinken Bewegung. Alles, was bei den Grünen Rang und Namen hat (nur Jürgen Trittin fehlt noch – ist er etwa krank?), hat den Aufruf unterzeichnet: von Künast und Roth über Simone Peter bis Göring-Eckardt. Natürlich fehlt auch die Linke nicht (Katja Kipping), dazu kommen illustre Sozialdemokratinnen (Schwesig, Jusos).

Hier nur ein kleiner Ausschnitt, in bunter Mischung:

Bloggerinnen (wie Sand am Meer)
Integrationsbeauftragte
eine „Feministische Ökonomin“
Geschlechterforscherinnen und Geschlechterforscher
Stadtforscherinnen
Netzaktivistinnen
ein Performancekünstler
Medienaktivistinnen
Frauenrechtsaktivistinnen
eine „Aktivistin of Color“ (?)
eine Philosophin (!)
eine „Freidenkerin“
eine Poetin und eine „Multilinguale Poetin“
ein „Mensch“
eine „Politische Sekretärin“ (?)
und sogar eine Köchin.

Wer sich in diesem grünlinken Who’s Who (hier zu bestaunen) noch nicht wiederfindet, sollte sich unbedingt noch eintragen.

Aber jetzt mal im Ernst. Wenn man von den 14 Forderungen des Manifests die Allerwelts-Sätze (bessere Beratungsstellen, strengeres Strafrecht, mehr öffentliche Aufklärungsarbeit usw.) wegläßt, bleibt als wichtigster (und ärgerlichster!) Punkt folgendes übrig:

Das Problem des Sexismus und der sexualisierten Gewalt darf nicht „islamisiert“ und damit pauschal einer Religion und ihren – häufig vermeintlichen – Angehörigen zugeschrieben werden. Damit werden mindestens 5 Millionen Menschen in Deutschland unter Generalverdacht gestellt.

Dieser Grundton durchzieht den ganzen Aufruf: nur nicht aussprechen, daß es eine sexuelle Gewalt gibt, die spezifisch islamisch ist. Im Gegenteil: indem sich der Aufruf #ausnahmslos gegen alle Länder richtet und sexuelle Gewalt nicht islamisiert werden darf, exkulpiert er den Islam (und auch den Koran), der mit seinen archaischen Vorschriften zur Sexualität, mit der eingeforderten Unterwerfung der Frau und dem Gewaltmonopol des Mannes in der Familie zu dem Rückständigsten gehört, was es heute gibt. „Is ja überall so!“ – sagt (einmal flapsig ausgedrückt) der Aufruf, als ob auf der Domplatte, friedlich vereint, Franzosen, Chilenen, Deutsche und Sudanesen auf die Frauen losgegangen seien. Diese Bloggerinnen und Blogger, diese Aktivistinnen und Aktivisten fallen damit den mutigen Männern und Frauen in den islamischen Ländern auch noch in den Rücken, die – viele unter Lebensgefahr! – für den Abbau des islamischen Frauenbilds kämpfen. Daß hier der Feminismus mit dem Kampf gegen den Rassismus verbunden wird, ist eine infame und demagogische Verschleierung der Tatsache, daß nirgendwo die Stellung der Frau so miserabel ist wie in den islamischen Ländern.

Die Frauen in Köln sind nicht von vermeintlichen, auch nicht von häufig vermeintlichen, sondern von ganz realen Muslimen bedrängt worden. Das sagen nicht etwa „Rassisten“, das sagen die Betroffenen selbst und alle, die dabei waren. Mit dem „Rassismus“ wird hier (absichtlich oder aus Dummheit) nur ein Popanz aufgebaut, der am Ende dazu führt, daß der muslimische machismo in seiner Brutalität relativiert und damit verniedlicht wird. Wer einen Verbrecher und das Milieu, aus dem er sich speist, beim Namen nennt, ist kein Rassist, er sagt einfach nur, was ist.

Schon der ARD-Korrespondent Samuel Schirmbeck hat sich in den 90er Jahren darüber gewundert, wie Muslimverbände, Grüne und Linke seine erschütternden Erfahrungen in Algerien und in den anderen Ländern des Maghreb einfach ignoriert haben. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich kann die beiden großen Artikel Schirmbecks (der letzte ist hier noch frei einzusehen) nur immer wieder empfehlen.

Nehmen wir nur einmal die Kölner Ereignisse. Kaum ist die Wahrheit darüber ans Licht gekommen, schon meldet sich der Zentralrat der Muslime zu Wort, verurteilt die Übergriffe natürlich (wer tut das nicht?), um dann zu fordern, man solle

auch von den Belästigungen ähnlicher Art am Oktoberfest oder Karneval berichten.

Volker Beck von den Grünen meint:

Ich warne vor einer Instrumentalisierung dieser schlimmen Taten für rassistische Zwecke. Wir haben bei Veranstaltungen von Oktoberfest bis Karneval immer wieder Übergriffe, auch aus anderen Bevölkerungsgruppen.

Auch Katja Kipping lenkt den Blick weg von den Tätern, um die es hier in Köln geht:

Sexismus ist keine Importware aus dem Ausland … Es sind in der Regel eben nicht die Fremden, sondern die Männer, die den Frauen vermeintlich nahestehen, die an ihnen Gewalt verüben … Denn Sexismus ist wahrlich nicht das Alleinstellungsmerkmal einer Religion oder einer bestimmten Kultur. Die Unterdrückung von Frauen ist fester Bestandteil aller Kulturen, auch der westlichen … Wir lassen uns nicht für rassistische Hetze missbrauchen.

Merken Sie etwas? Die ideologischen Reflexe, die schon Schirmbeck im grünlinken Milieu und den Muslimverbänden festgestellt hat, funktionieren auch heute noch wie vor zwei Jahrzehnten.

Für mich ist so eine Haltung einfach nur schäbig.

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Noch einmal: die deutschen Muslimverbände und die „Kölner Übergriffe“

Ich habe vor einigen Tagen an dieser Stelle darüber geschrieben, wie der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, mit der Wahrheit über die brutalen Ausschreitungen seiner Glaubensgenossen auf dem Kölner Tahrirplatz umgeht. Eine Todsünde sei so etwas im Islam, sagte er, aber auf dem Oktoberfest und in der Fassenacht gehe es nicht anders zu. Daß ein so haarsträubender Vergleich im Zeitalter der anonymen Schmierfinken in den „sozialen Medien“ (die ja in großen Teilen asoziale Medien sind!) nicht ohne drastische Resonanz bleiben würde, war zu erwarten.

Und auch, daß der Herr Mazyek sich wieder nach alter Verbandssitte zum eigentlichen Opfer der „Kölner Vorgänge“ stilisiert. Das sei „eine neue Dimension des Hasses“, sagt er in einem Interview. Hunderte Haßmails seien eingegangen!

Hunderte? Da hat er aber noch nicht erlebt, was ein wirklicher Shitstorm ist.

Wer lesen kann, der lese! Und zwar einen ganzseitigen Artikel von Samuel Schirmbeck („Sie hassen uns!“) in der heutigen F.A.Z. (hier nachzulesen).

Schirmbeck war zehn Jahre lang ARD-Korrespondent in Algerien, er kennt die islamische Welt wie seine Westentasche. Und anders als unsere politisch korrekten (und oft einfach nur feigen) Politiker hat er keine Angst davor, von geistig schlichten Muslimen als „islamophob“ denunziert zu werden. Die tiefe Verachtung für Frauen (und „ungläubige“ Frauen im besonderen!), wie wir sie hier in Köln in ihrer ganzen Brutalität zum ersten Mal erlebt haben, ist in den muslimischen Staaten an der Tagesordnung. Westliche (oder westlich gekleidete) Frauen sind Freiwild, sie werden auf den Straßen umzingelt, bedrängt, angegrabscht und – wenn sich die Gelegenheit bietet – auch vergewaltigt. Um solche Übergriffe kümmert sich kein Richter, das gehört zur muslimischen „Kultur“.

Die ägyptische Schriftstellerin Mona Eltahawy hat es in Le Monde so formuliert:

Nennen Sie mir den Namen arabischer Länder, und ich werde Ihnen eine Litanei an Beispielen für den schlimmen Umgang – er ist tausendmal schlimmer, als Sie denken – mit Frauen rezitieren, der von einer giftigen Mischung aus Kultur und Religion angefacht wird, mit der sich anscheinend nur wenige auseinandersetzen wollen, aus Angst, der Blasphemie beschuldigt zu werden oder zu schockieren.

Also: den Artikel unbedingt lesen!

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Polnische Dreistigkeiten

Es ist geradezu typisch für autoritäre Regime, daß sie fälschen und lügen – auch deshalb unterdrücken sie als erstes die freie Presse, die ihnen dabei auf die Schliche kommen könnte.

Polens neue Regierung ist zwar legal an die Macht gekommen, aber sie hat die Wähler vor den Wahlen mit keinem Wort über ihre wahren Absichten informiert. Jetzt führt diese Wählertäuschung des Kaczyński-Clans (endlich!) zu immer größeren Protesten im Land: in Polen selbst, wohlgemerkt, das durch die brachiale Politik Kaczyńskis und seiner Marionetten böswillig gespalten statt versöhnt wird. Für den politischen Gegner haben diese „Demokraten“ nur Schimpfworte der übelsten Art übrig. Sie wollen aus Polen einen reaktionär-katholischen Gottesstaat machen, in dem Friedhofsruhe herrscht. Das Verfassungsgericht wird deshalb unschädlich gemacht, die Presse ans Gängelband der Regierung genommen: das ist der Hungarian Way of Life, ein Orbánismus, der jederzeit, wenn Europa nicht eingreift, in einen Putinismus übergehen kann.

Und da hat der polnische Außenminister Witold Waszczykowski die Dreistigkeit, wegen der „antipolnischen Äußerungen deutscher Politiker“ den deutschen Botschafter für den kommenden Montag „einzubestellen“ (in der Diplomatie ein fast schon feindseliger Akt).

Lieber Witold Waszczykowski! Sie mögen ja mit einigem Erfolg versuchen, als Diener Ihres Herrn das freie, demokratische Polen mundtot zu machen (es wird Ihnen auf Dauer nicht gelingen!), aber wir hier in Deutschland haben aus bitterer Erfahrung gelernt, wie wichtig das freie Wort ist. Das lassen wir uns nicht mehr nehmen (auch wenn Sie unseren Botschafter zehnmal einbestellen). Im übrigen werden Sie bei unseren Politikern und Journalisten nicht eine einzige „antipolnische“ Äußerung finden: alle Kritik richtet sich gegen das immer autoritärer agierende Regime in Ihrem Land – und keinesfalls gegen Polen. Ganz im Gegenteil: es ist die neue polnische Regierung, die nicht nur Polen selbst spaltet, sondern auch die guten deutsch-polnischen Beziehungen aufs Spiel setzt.

Das ist mehr als verwerflich.

PS: Gerade hat Polen verkündet, daß es sich nicht um eine „Einbestellung“ des deutschen Botschafters, sondern nur um ein „Gespräch unter Partnern“ handle. Egal, die Kaczyńskis kommen und gehen, das polnische Volk bleibt.

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Respekt, meine Herren Muslime!

„Respekt“ – das ist ein Lieblingswort der Muslime, die hier in Deutschland leben. Schon der arabische Schüler in Neukölln fordert ihn auf dem Schulhof ein, notfalls mit der Faust. Deutsche „Kartoffeln“, „Schlampen“ usw. haben natürlich keinen Respekt verdient. Sie gehören ja auch nicht zur Umma.

Es ist eine primitive Welt, in der diese jungen, arabischen Muslime leben. Sie haben den Männlichkeitswahn bis ins Groteske gesteigert, und weil sie damit bei selbstbewußten, emanzipierten Frauen keine Chancen haben, handeln sie nach der Devise:

Und bist du nicht willig,
so brauch‘ ich Gewalt.

Daß also Respekt (oder was sie dafür halten) mit Gewalt erzwungen wird, scheint für diese muslimischen Jungmänner selbstverständlich zu sein. Und die Ehre, der andere zentrale Begriff in ihrem armseligen Weltbild, wird nicht einmal dadurch beeinträchtigt, daß fünf oder zehn kräftige Männer mit brutaler Gewalt über eine wehrlose Frau herfallen.

Die meisten dieser Verbrecher (sexuelle Nötigung ist in Deutschland ein Verbrechen, die Mindeststrafe beträgt ein Jahr Freiheitsentzug) kommen aus Marokko, Tunesien und Ägypten, also aus (für Muslime) sicheren Herkunftsländern. Dort haben sie ihre Verachtung für „Schlampen“ mit der Muttermilch aufgesogen, und dorthin müssen sie so schnell wie möglich wieder ausgewiesen werden.

Wenn das rechtlich nicht sofort möglich ist, dann muß man die Gesetze eben ändern. Die Zeit dafür ist jetzt günstig wie nie, solange die (gerechte!) Empörung über dieses „Pack“ noch frisch ist. Selbst die Grünen trauen sich nicht, das schöne Lied von der Bereicherung so laut zu schmettern wie früher.

Was ist eigentlich aus dem Beschluß geworden, Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern schon an der Grenze abzuweisen? Das wäre die beste Lösung. Wenn die Marokkaner und Tunesier unbedingt „große Brüste“ wollen, dann sollen sie die in ihrer Heimat suchen. Hier bei uns haben solche Menschen nichts zu suchen.

PS: Die Aktivisten von Pro Asyl beschweren sich auf ihrer Homepage darüber, daß die Flüchtlinge bei uns „schäbig in riesige Gemeinschaftsunterkünften gepfercht“ würden. So über ein Land zu reden, das mehr für Flüchtlinge getan hat als alle anderen europäischen Länder zusammen – das ist schäbig, meine Herren Aktivisten!

Pro Asyl bezeichnet sich selbst als „Menschenrechtsorganisation“, die sich „seit mehr als 25 Jahren für die Rechte verfolgter Menschen“ einsetze. Die „verfolgten Menschen“ in Köln waren freilich durchweg junge deutsche Frauen, und es waren die Täter, die aus jenem Milieu kommen, das Pro Asyl immer wieder verteidigt und verniedlicht.

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Polnischer Bischof lobt den autoritären Kurs der neuen Regierung

Wieslaw Mering, der Bischof von Wloclawek (früher Leslau), der Geburtsstadt von Marcel Reich-Ranicki, hat das Vorgehen der neuen polnischen Regierung ausdrücklich gelobt. Er sei empört über den Präsidenten des EU-Parlaments, Martin Schulz, der dem politischen Wechsel in Polen einen „Staatsstreich-Charakter“ unterstellt habe.

Ich für mein Teil kann den osteuropäischen EU-Ländern (Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei) nur den baldigen Austritt aus der Europäischen Union empfehlen. Länder, die nur das Geld aus Brüssel und den militärischen Schutz der NATO wollen, die europäischen Werte aber verhöhnen und keinerlei Solidarität mit dem Rest Europas zeigen, hätte man gar nicht erst in die EU aufnehmen sollen.

Und der bäuerliche, dumpf-reaktionäre Katholizismus, der mit der Linie von Papst Franziskus nichts gemein hat, kann mir – mit Verlaub – auch gestohlen bleiben.

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Die „Kölner Übergriffe“ und der Zentralverband der Muslime

Der Zentralverband der Muslime ist zur Zeit (wie auch die anderen Muslimverbände) auffallend still. Man hört die Stille förmlich – sie geht durch Mark und Bein.

Also muß man aktiv werden und – zum Beispiel – auf die Homepage des Zentralverbands gehen und dort die offizielle Stellungnahme des Herrn Mazyek zu den „Übergriffen“ von Köln lesen. Der Herr Mazyek, das wissen meine Leser, ist einer meiner Lieblingsmuslime. Seine Stellungnahmen zu einem aktuellen Thema bestehen immer aus zwei Teilen. Im ersten Teil wirkt Mazyek verständnisvoll, ja geradezu liberal. Er redet fast deutscher als die Deutschen. Was für ein netter, gut integrierter Mann, denkt man. Gut, daß es  ihn gibt!

Aber dann! Dann kommt unvermeidlich der zweite Teil seiner Argumentation.

Sehen wir uns das einmal am Beispiel von Mazyeks Kommentar zu den „Übergriffen von Köln“ an. Es sind „Schandtaten“, schreibt Mazyek gleich zu Beginn, und fährt fort:

Dass hier die volle Härte des Gesetzes zum Einsatz kommen muss, und dass dieses widerwärtige und verachtenswerte Verbrechen auch gesellschaftlich noch viel mehr geächtet werden muss, steht außer Frage.

Endlich mal ein kräftiges und selbstkritisches Wort eines Muslims, denkt man. Wunderbar!

Aber dann geht es Schlag auf Schlag. Wir sollten gefälligst, schreibt Mazyek,

auch von den Belästigungen ähnlicher Art am Oktoberfest oder Karneval berichten oder über die Übergriffe, die Frauen in Ehen oder Beziehungen tagtäglich erleben, oder indem wir einmal den Blick auf die Opfer werfen, die in tausenden Frauenhäusern tagtäglich in Deutschand Zuflucht finden.

Was aber Mazyek in der Tiefe seines Herzens am meisten wehtut, das zeigt sich im nächsten Absatz:

Da fällt eine angetrunkene Horde von Männern, offenbar mit Migrationshintergrund, über Frauen her, berauben sie und tun Schändliches, und die Frage steht im Raum, ob das was mit dem muslimischen Frauenbild zu tun hat. Ich frage mich: Geht’s noch?

Ja, lieber Herr Mazyek: genau das frage ich mich auch.

Geht’s noch?

Denn genau das, nämlich das Frauenbild im Islam, ist der springende Punkt. Mit dem Verhältnis zwischen Mann und Frau steht und fällt auch der Islam. Wenn er es nicht schafft, die Gleichberechtigung durchzusetzen, hat er keine Zukunft. Auf keinem anderen Feld hat der Islam so viel Nachholbedarf, und da ist es doch mehr als armselig, mit dem Finger auf andere zu zeigen.

Und noch etwas: wer das Zusammenrotten von mehr als tausend jungen Muslimen, die ihr Gastrecht in diesem Land zu Raub, gefährlicher Körperverletzung und Vergewaltigung mißbrauchen, wer dieses so noch nie dagewesene Verbrechen allen Ernstes mit unserem Oktoberfest vergleicht, um dessen geistige Gesundheit muß man sich Sorgen machen.

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