Archiv der Kategorie: Sprache und Literatur

Der Tod des Bindestrichs

Der gute alte Bindestrich muß wohl bald sein Dasein auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Satzzeichen fristen. Immer öfter liest man, vor allem in der bildungs- und sprachfernen Schicht der Werbetexter, zusammengesetzte Wörter, die diesen Namen nicht mehr … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar

Toll, dieser Artikel umfaßt ganze 23 Sätze!

Es ist ein offenes Geheimnis, daß bei uns das Gefühl für die Feinheiten der deutschen Sprache immer mehr abnimmt. Ein eklatantes Beispiel dafür ist das Adjektiv „ganz“, das manchmal in einem sehr speziellen Sinn verwendet wird. Man sagt etwa, ein … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar

Noch’n Gedicht!

Wer wie ich vor langer, langer Zeit Germanistik studiert hat, weiß vielleicht noch, was eine Frauenstrophe ist. Hier ist nun, freilich etwas abgewandelt, eine Gedichtstrophe, die ich als Fortschrittliche Frauenstrophe bezeichnen würde: däubler und gmelin leutheusser schnarrenberger koch, ach koch … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Politik, Sonstiges, Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar

Hausgemachter Analphabetismus

Bremen war schon immer ein fortschrittliches Land. Auch Hamburg ist neuerdings fortschrittlich – deshalb hat es jetzt den Schulen die Möglichkeit gegeben, den Kindern die Schreibschrift erst gar nicht beizubringen. Und es gibt Grundschulen, die es den Kleinen freistellen, wie … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Politik, Sonstiges, Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar

Vom Esprit zum Spirit

Irgendwann in den 60er Jahren hat in Europa ein kultureller Paradigmenwechsel stattgefunden – und ich meine damit nicht die sog. Kulturrevolution der 68er und ihre längst desavouierten Träume vom Sozialismus. Das alles war verhältnismäßig oberflächlich. Aber es haben sprachliche Veränderungen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Politik, Sonstiges, Sprache und Literatur | 1 Kommentar

Fontane

Aus einem Brief an seine Mete vom 25. Januar 1894: Ohne einen feinen Beisatz von Selbstironie ist jeder Mensch mehr oder weniger ungenießbar. Daher gibt es so viele Ungenießbare.

Veröffentlicht unter Sonstiges, Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar

Schreiben wie Freud, Nietzsche, Kant …

Auf der Internetseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet sich ein wahres Kleinod. Unter dem Titel „Ich schreibe wie …“ können Sie einen beliebigen Text eingeben (am besten natürlich Ihren eigenen!), und dann erfahren Sie, mit welchem Schriftsteller Sie stilistisch vergleichbar … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Internet, Sonstiges, Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar

Eine Teenagerin!

Ja, die Liebe zu einer Teenagerin, so schreibt doch allen Ernstes euronews in seinen Online-Nachrichten (hier nachzulesen), die Liebe zu einer Teenagerin habe Christian von Boetticher die politischen Ämter gekostet. Eine Teenagerin! Ja, seid ihr bei euronews eigentlich noch ganz … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Politik, Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar

Merken Sie sich diesen Namen – Ties Rabe!

Fangen wir ganz unverfänglich an: Ties Rabe, 1960 in Hamburg geboren, Sozialdemokrat, war seit 2008 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. Er hat Religion, Deutsch und Geschichte studiert, war Redakteur und Gymnasiallehrer – und jetzt will er an den Grundschulen die Schreibschrift … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Politik, Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar

Check

Ein Check ist nach dem Großen Wahrig eine „Prüfung“ oder „Kontrolluntersuchung“. Daß man sich beim Arzt durchchecken läßt, ist schon vor längerer Zeit in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen – obwohl auch dieses Wort eigentlich ziemlich überflüssig ist, denn dabei läßt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar