Zum Terroranschlag in Halle

Nur eine kleine Frage: wann und wo findet der Trauermarsch der AfD für die Opfer der Mordtat statt? Oder habe ich den Termin verpaßt?

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Da lacht die Welt!

Wenn sie diesen Satz nämlich liest, den Björn Höcke in einem Zeitungsinterview zum Besten gegeben hat (hier nachzulesen):

Mir liegt dieser Rechtsstaat am Herzen.

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Was tun in gefährlichen Zeiten?

Es gibt Zeiten des Aufbruchs, da scheint alles Gute möglich. Eine heitere Aufbruchstimmung erfaßt die Menschen. So war es in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, und so war es auch lange vorher in der Renaissance: „Es ist eine Lust zu leben“, schrieb Ulrich von Hutten 1518 in einem Brief. Es ist ein geflügeltes Wort geworden.

Und dann gibt es wieder Zeiten voller Zukunftsangst, voll deprimierender Nachrichten. In so einer Zeit leben wir jetzt. Fast überall dumme, primitive, geistlose Menschen an der Macht, von genauso dummen, haßerfüllten Menschen ins Amt gewählt, und kaum einmal ein Lichtblick. Der Haß regiert die Welt. Wie soll man dagegen ankommen? Was soll man tun?

„Abwarten und Tee trinken“, hat man früher gesagt, und darin steckt eine kleine Weisheit. Gegen den Zeitgeist kommt man nicht an. Da kann man hundert- oder tausendmal nachweisen, daß die Windenergie als energetische Basis einer Industriegesellschaft völlig unbrauchbar ist, daß sie obendrein die Natur als dringend benötigte Erholungsquelle der Menschen auf Jahrzehnte zerstört; da kann man mit Zahlen belegen, daß die Einstufung der E-Autos als „nachhaltig“ und „ökologisch“ ein einziger Betrug ist; da kann man sich wundern, mit welcher Dreistigkeit die Grünen uns schon heute vorschreiben wollen, daß wir im Jahr 2030 nur noch E-Autos fahren sollen (ein „How dare you!“ könnte man da ihnen selbst entgegenschleudern); aber all das wird wohl nicht verhindern, daß die Grünen ihre dumme Ideologie zur Staatsraison erheben werden.

Also: abwarten und Tee trinken. Und darauf vertrauen, daß die Vernunft auch dieses Mal alle Dummheit, alle Hysterie überleben wird, daß sie auch jetzt, wie schon so oft in der Geschichte, den Winter in kleinen, warmen Höhlen überdauert.

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Ein schönes Tucholsky-Zitat

Es stammt aus seinem „Brief an den Staatsanwalt“, erschienen in der Weltbühne am 6. April 1922:

Es geht nirgends so merkwürdig zu wie auf der Welt.

Wer würde dem heuzutage nicht sofort zustimmen?!

PS: Der Satz wird im Internet immer wieder falsch zitiert, in gedruckten Büchern übrigens auch. Das Netz ist voll von Abschreibern, die zu faul sind, dem Ursprung eines Zitats nachzugehen. Dabei ist es doch – zumindest bei gemeinfreien Autoren – so leicht, im Internet die Texte nach bestimmten Wörtern zu durchsuchen. Aber Abschreiben ist natürlich noch einfacher.

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Gerne schicken wir Ihnen die Rechnung!

Ja, das glaube ich sogar.

Wir haben vor ein paar Tagen über Amazon eine Decke bestellt, und die Firma teilt uns jetzt per E-Mail freundlich mit:

Gerne erhalten Sie anbei die Rechnung zu Ihrer Lieferung.

Also, daß man bestellte Waren bezahlen muß, war mir schon klar. Aber daß ich die Rechnungen auch noch „gerne“ erhalten soll, ist eigentlich ein bißchen viel verlangt.

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Ich werde schon wieder Millionär!

Eine gewisse Lisa Robinson, die offenbar genauso gut flunkern kann wie ihr literarischer Namensvetter, hat mir folgendes geschrieben:

Sie wurden ausgewählt, um die Summe von „Eine Million, zweihunderttausend US-Dollar“ in meinem laufenden Wohltätigkeitsprogramm zu erhalten.

Ich muß nur einen Link anklicken, und schon bin ich reich. Schöne neue Welt!

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Der GRÖWAZ ensteht in England

In der Nordsee, ca. 130 km von der britischen Küste entfernt, entsteht demnächst der größte „Windpark“ aller Zeiten. Die einzelnen Windkraftanlagen sind 260 m hoch (der Kölner Dom schafft es nur auf 157 m) , der Durchmesser der Rotoren beträgt 220 m.

Erinnert sich noch jemand, was aus dem Turmbau zu Babel geworden ist?

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Das palästinensische Bethlehem – alles immer hübsch korrekt auf katholisch.de

Eigentlich wollte ich auf dem Kalenderblatt von katholisch.de nur etwas über den heiligen Hieronymus erfahren, dessen heute in der Liturgie gedacht wird. Doch dann stolperte ich beim Lesen über einen merkwürdigen Satz. Hieronymus, stand da nämlich (hier nachzulesen), ließ sich

nach einer Reise durch Ägypten in Bethlehem (heute Palästinensische Autonomiegebiete) nieder.

Da bin ich wirklich ratlos. Was soll diese in Klammern gesetzte politisch korrekte Bezeichnung? Warum steht sie da?

Als sich Hieronymus dort niederließ, gehörte Bethlehem nicht zum Palästinensischen Autonomiegebiet, sondern zum Imperium Romanum. Hätten die frühen Christen auch nur im Traum daran gedacht, den Ort deshalb „Bethlehem (heute Römisches Reich)“ zu nennen? Oder, tausend Jahre später, „Bethlehem (heute Osmanisches Reich)“? Oder, noch später, „Bethlehem (britisches Mandatsgebiet)“? Will man da, statt die Heiligkeit des Ortes zu betonen, einen Kotau vor der politischen Realität und damit vor den immer zu einem Zornausbruch bereiten Muslimen machen?

Da, wo es um die politische Gliederung des Nahen Ostens geht, mag man von mir aus auf die palästinensiche Herrschaft über Bethlehem hinweisen. In einem liturgischen Artikel über den Heiligen Hieronymus wirkt das einfach nur peinlich.

Aber von Bischöfen wie Marx und Bedford-Strohm, die in Jerusalem ihr Kreuz verstecken, um nur ja kein Ärgernis zu erregen, erwartet man nichts anderes. Auf Jesus können sie sich dabei nicht berufen – er hat sein ganzes Leben lang Ärgernis erregt.

Und das tut er bis heute. Gottlob.

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„Klimafreundliches Essen“

Es ist ja schön für euch, liebe sauertöpfische Mitbürger in den moralapostolischen Küchen, wenn ihr – wie ich kürzlich gelesen habe – nur noch klimafreundliches Essen zu euch nehmt.

Ich meinerseits koche gern und werde mein Essen auch in der Zukunft völlig moralfrei genießen. Es muß ja schließlich einen höheren Sinn haben, daß mir der liebe Gott feine Geschmacksnerven geschenkt hat.

Die werde ich auch weiterhin beglücken.

Und gegen die küchenpolizeilichen Attacken, liebe Moralisten, werde ich mich zu wehren wissen.

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Wir holen Sie raus!

Aus einem Kochrezept der hr1-Radiosendung „dolce vita“ (hier nachzulesen):

Wenn die Zwiebel schön weich ist, holen wir Sie raus und lassen Sie
etwas abkühlen. Danach schälen wir Sie vorsichtig …

Also, da wird mir ganz anders …

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