Was tun in gefährlichen Zeiten?

Es gibt Zeiten des Aufbruchs, da scheint alles Gute möglich. Eine heitere Aufbruchstimmung erfaßt die Menschen. So war es in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, und so war es auch lange vorher in der Renaissance: „Es ist eine Lust zu leben“, schrieb Ulrich von Hutten 1518 in einem Brief. Es ist ein geflügeltes Wort geworden.

Und dann gibt es wieder Zeiten voller Zukunftsangst, voll deprimierender Nachrichten. In so einer Zeit leben wir jetzt. Fast überall dumme, primitive, geistlose Menschen an der Macht, von genauso dummen, haßerfüllten Menschen ins Amt gewählt, und kaum einmal ein Lichtblick. Der Haß regiert die Welt. Wie soll man dagegen ankommen? Was soll man tun?

„Abwarten und Tee trinken“, hat man früher gesagt, und darin steckt eine kleine Weisheit. Gegen den Zeitgeist kommt man nicht an. Da kann man hundert- oder tausendmal nachweisen, daß die Windenergie als energetische Basis einer Industriegesellschaft völlig unbrauchbar ist, daß sie obendrein die Natur als dringend benötigte Erholungsquelle der Menschen auf Jahrzehnte zerstört; da kann man mit Zahlen belegen, daß die Einstufung der E-Autos als „nachhaltig“ und „ökologisch“ ein einziger Betrug ist; da kann man sich wundern, mit welcher Dreistigkeit die Grünen uns schon heute vorschreiben wollen, daß wir im Jahr 2030 nur noch E-Autos fahren sollen (ein „How dare you!“ könnte man da ihnen selbst entgegenschleudern); aber all das wird wohl nicht verhindern, daß die Grünen ihre dumme Ideologie zur Staatsraison erheben werden.

Also: abwarten und Tee trinken. Und darauf vertrauen, daß die Vernunft auch dieses Mal alle Dummheit, alle Hysterie überleben wird, daß sie auch jetzt, wie schon so oft in der Geschichte, den Winter in kleinen, warmen Höhlen überdauert.

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