Die islamische Welt – steht sie wirklich vor dem Untergang?

Ich hatte ja schon vor einiger Zeit versprochen, an dieser Stelle ein paar Gedanken aus dem klugen Buch von Hamed Abdel-Samad („Der Untergang der islamischen Welt“, Knaur Taschenbuch 2011) vorzustellen.

Hier ist also das erste Zitat:

Was den Islam betrifft, mag er in seinem jetzigen Zustand manches sein, nur eines ist er meines Erachtens gewiß nicht: er ist nicht mächtig. Er ist im Gegenteil schwer erkrankt und befindet sich sowohl kulturell als auch gesellschaftlich auf dem Rückzug. Die religiös motivierte Gewalt, die zunehmende Islamisierung des öffentlichen Raums und das krampfhafte Beharren auf der Sichtbarkeit der islamischen Symbole sind nervöse Reaktionen dieses Rückzugs. Es sind klare Zeichen des Mangels an Selbstbewußtsein und Handlungsoptionen. Es handelt sich nur um das verzeweifelte Anstreichen eines Hauses, das kurz davor steht, in sich zusammenzustürzen.

Aber Abdel-Samad fügt warnend hinzu:

Auch der Zusammenbruch eines Hauses bleibt gefährlich, und das nicht nur für seine Bewohner.

Wenn man – auch aus Literatur und Geschichte – weiß, daß bis weit ins 19. Jahrhundert hinein Muslime geradezu der Inbegriff von Gelassenheit und innerer Ruhe waren, kann man Abdel-Samads Worten nur beipflichten.

Aber wie ist es so weit gekommen? Und woher rührt dieses mangelnde Selbstbewußtsein, das sich so oft in Haß und fürchterlicher Gewalt entlädt?

Darüber ein andermal mehr.

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Es gibt eine Alternative!

Wowereit bleibt, Platzeck läßt sich befördern, die Energiewende ist unumkehrbar – und die Kanzlerin wird von Tag zu Tag beliebter.

Da gibt es nur noch eines: die russische Staatsbürgerschaft beantragen!

Dann bekomme ich eine Audienz bei Putin, und in Saransk bauen sie mir eine Villa ganz nach meinen Wünschen.

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Guttenberg, Wulff, Wowereit, Platzeck – es geht immer weiter

Gibt es denn keinen Anstand mehr unter unseren Politikern?

Nein, sie sollen keine Tugendbolde sein, das erwartet niemand von ihnen – aber anständig sollten sie sein. Und Anstand bedeutet, daß man gefälligst Verwantwortung für das übernimmt, was im eigenen Ressort geschieht. Wowereit und Platzeck haben gemeinsam den Aufsichtsrat der Berliner Flughafen-Gesellschaft geführt. Haben sie beim Führen der Aufsicht nichts gemerkt? Waren das für sie nur Pfründe?

Jetzt macht sich die ganze Welt über Berlin, Brandenburg und seinen „Problem-BER“ lustig – aber die beiden Politiker, die für die Aufsicht verantwortlich waren, zeigen eines nicht: Einsicht. Wowereit gibt das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden ab, das ihm lästig geworden ist, behält aber – natürlich! – das Amt des Regierenden Bürgermeisters. Und Platzek rückt sogar an die erste Stelle des Aufsichtsrats. Keiner von beiden denkt daran, wirklich Verantwortung zu übernehmen.

Es ist der Sieg der Schettinismus in der deutschen Politik. Das Handlungsmuster: nach der Havarie erst einmal abtauchen – und dann alle anderen beschuldigen.

Willy Brandt, nach dem der Berliner Großflughafen benannt worden ist, hat – das nur zum Vergleich – noch während der Guillaume-Affäre seinen Rücktritt eingereicht, obwohl er an der Affäre nicht die geringste persönliche Schuld hatte.

Er hatte eben Anstand.

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Böse Kolonialherren, armes Afrika

Als die afrikanischen Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen wurden, war ich ungefähr zehn Jahre alt. Mit Ghana hatte es 1957 angefangen – ich habe damals, wie die meisten Kinder, Briefmarken gesammelt, und noch heute erinnere ich mich an die ersten bunten Marken des von der Kolonialherrschaft befreiten Ghana. Sogar Fußballspieler waren darauf abgebildet – völlig unvorstellbar im guten alten Europa. Drei Jahre später erhielten auf einen Schlag gleich 17 afrikanische Länder ihre Unabhängigkeit, in den Jahren bis 1968 kamen 15 weitere dazu. Fast der ganze Kontinent war jetzt von den bösen Kolonialherren befreit, der Aufbau einer neuen Welt konnte beginnen.

Was ist daraus geworden? Heute bestimmen in großen Teilen des Kontinents korrupte (farbige!) Eliten den Kontinent, die ihre Länder aussaugen und ein halbes Jahrhundert lang nichts für den Aufbau einer demokratischen Zivilgesellschaft getan haben. Mugabe ist so einer, der ein blühendes Land in wenigen Jahren in den Abgrund getrieben hat. Immer wieder hat es Lichtblicke gegeben – natürlich. Der leuchtendste und wirkungsvollste von ihnen war Nelson Mandela, aber schon sein Nachfolger Zuma ist nur noch eine peinliche Karikatur seines Vorgängers. Mandela war – buchstäblich – ein Glücksfall, ein Mann wie er war nicht zu erwarten, und einen Nachfolger wird er nicht haben.

Fast überall sonst in Afrika herrschen deprimierende Zustände. Fürchterliche Despoten, Warlords oder ganz gewöhnliche und unauffällige Blutsauger beherrschen den Kontinent. Vor allem Zentralfrika kommt nicht zur Ruhe – Milizen, Kindersoldaten, marodierende Banden und „Befreiungsarmeen“ geben keine Ruhe. Jeder Regierungschef, jeder Präsident, der nicht ganz so habgierig, nicht ganz so brutal ist wie seine Kollegen, wird von der ganzen Welt bejubelt und ermuntert.

ABER …

Jetzt stelle ich mir vor, daß mir eben beim Schreiben Renate Künast mit kritisch zerfurchter Stirn über die Schulter blickt. Die Kolonialherren sind doch schuld an allem! Sie haben die Länder ausgeplündert, ihre Rohstoffe gestohlen und dann auch noch ohne jede Rücksicht auf die Ethnien (das Wort „Stämme“ ist ja inzwischen auch tabu) Nationalstaaten gegründet. Ohne diese Kolonialherren wäre Afrika heute ein blühender Kontinent, ein Paradies auf Erden.

Ja, so oder ähnlich würde Renate Künast reden, und Trittin, Ströbele und wie sie alle heißen auch. Grüne und Linke, das muß man ihnen zugutehalten, leben in ihrer ganz eigenen Welt. So wie es bei manchen Computerprogrammen eigene Ebenen oder Layers gibt, die man z.B. über Landkarten oder Fotografien legt, so legen sie schon seit langer Zeit ihre grünen und linken Layers über die normale Welt. Und das Wunder geschieht – die normale Welt ist nicht wiederzuerkennen, sie wird durch grüne und rote Brillen bis zur Unkenntlichkeit gefiltert.

Daß das Verkehrssystem in manchen afrikanischen Ländern noch heute ohne die Schienen, Lokomotiven und Dampfschiffe aus der Kolonialzeit zusammenbrechen würde, ist natürlich eine glatte Lüge. Daß die einheimischen Blutsauger, die ihre Länder ausplündern, mit der kolonialen Vergangenheit nichts, aber auch gar nichts zu tun haben, ist auch gelogen. Alles, was nicht in dieses doch eher primitive Weltbild fortschrittlicher Frauen und Männer paßt, ist gelogen. Der Kolonialismus muß gefälligst an allem schuld sein, heute, morgen und auch noch in tausend Jahren. Basta!

Wenn man aber den fortschrittlichen Layer entfernt und den Blick auf die Wirklichkeit richtet, erschrickt man. Denn dieser wunderschöne Kontinent, der heute übrigens vor allem von den völlig hemmungslosen chinesischen Kolonialherren ausgebeutet wird, hat es nicht verdient, nach dem völligen Versagen der heimischen Eliten ausgerechnet von grünen und linken Ideologen so billig exkulpiert zu werden. Statt die Schuld in wohlfeiler Art auf uns zu nehmen, sollten wir den afrikanischen Staaten helfen, ihre postkolonialen „Eliten“ möglichst schnell loszuwerden. Das wird aber – so wie die Dinge heute liegen – ein in jeder Hinsicht langer und schmerzhafter Prozeß werden.

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Mali – Wer zu spät kommt, den bestrafen die Tuareg

Nicht vor September könne die UNO in Mali eingreifen, hörte man vor kurzem. Eine „schnelle Eingreiftruppe“ kann das ja wohl nicht sein.

Inzwischen sammeln sich in Mali die Verbrecher aus ganz Afrika – und freuen sich, daß sie endlich ein neues Aufmarschgebiet haben. In Timbuktu haben sie vor den Augen der Welt unersetzliche Kulturschätze – muslimische Kulturschätze! – zerstört, jetzt gehen sie daran, auch den Süden des Landes zu erobern. Viel zu spät hat der französische Präsident auf diese Bedrohung reagiert. Viele Monate hat man den Terrorgruppen und den mit ihnen verbündeten Tuareg Zeit gegeben, um sich auf einen Angriff vorzubereiten.

Eine strategische Dummheit sondergleichen, für die auch Hollande verantwortlich ist.

In Timbuktu und anderswo in Mali hausen inzwischen Barbaren der schlimmsten Art. Wer Timbuktu zum „Kulturerbe der Menschheit“ ausruft und dann seelenruhig zuschaut, wie dieses Erbe geschändet wird, sollte in sich gehen – und die nötige Arbeit besser anderen überlassen. Eine wirklich schnelle Eingreiftruppe – und zwar unabhängig von den schläfrigen und bürokratischen Vereinten Nationen – sollte immer bereitstehen, wenn Terroristen dieses Schlags die Kultur eines Landes bedrohen.

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Eine kleine Anmerkung

Es trifft sicher nicht immer zu, daß eine Stadt den Bürgermeister hat, den sie verdient – auf Berlin aber trifft es zu.

Und – aber das nur nebenbei: auch die SPD hat den Kanzlerkandidaten, den sie verdient.

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Der Winkemann ist wieder da!

WinkemannDas Wünschen hat geholfen – der Winkemann ist wieder da. Heute morgen hat er, nach zehn endlos scheinenden Tagen wieder seine Pflicht getan. Selbst im dichten Nebel war er deutlich zu sehen.

Er wird dabei an die bekannte Zeile von Hermann Hesse gedacht haben:

Seltsam, im Nebel zu winken …

Den Grund der langen Vakanz werden wir freilich nie erfahren – aber egal. Hauptsache, er winkt wieder!

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Gibt es ein Winkeverbot in Berwang?

Es ist schon rätselhaft. Seit dem Neujahrstag winkt er nicht mehr, der gute alte Winkemann von Berwang. Da sitzt man morgens um 8.33 Uhr vor dem Fernseher, schaut das Alpenpanorama von 3sat und wartet – und was passiert?

Nichts.

Neun Tage ist es schon her, seit man ihn das letzte Mal gesehen hat.

There’s something foul in the village of Berwang!

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Vegetarier, Fleischfresser und die Tränen einer jungen Veganerin

Nein, ich bin kein Vegetarier, und ich werde auch keiner mehr werden. Ich habe oft über diese Frage nachgedacht, und ich habe mich am Ende gegen das fleischlose Dasein entschieden. Ich respektiere jeden, der sich für eine vegetarische Ernährung entschieden hat, aber ich möchte auch selbst genauso respektiert werden, wenn ich mich dagegen entscheide.

Leider sind Vegetarier, besonders aber Veganer oft von einem Missionierungseifer beseelt, der die Grenze zum Fundamentalismus weit überschreitet. Selbst der Hinweis, daß der Mensch genetisch ein Allesfresser sei, löst bei ihnen heftige Reaktionen hervor. Da werden biologische, moralische, gesundheitliche und klimatologische Aspekte so fest miteinander verschnürt, daß am Fleisch- und Fischverzicht kein Weg mehr vorbeiführt. Im Vordergrund steht fast immer die Moral, und es ist leider eine Moral, die sich wie ein bösartiges Gewebe in den Körper hineinfrißt und erst zufrieden ist, wenn auch der letzte Mensch auf Fleisch verzichtet. Das ist schon merkwürdig: denn wenn ich mich aus moralischen Gründen für ein vegetarisches Leben entschieden habe, könnte ich doch eigentlich glücklich und zufrieden sein – ich habe eine richtige Entscheidung getroffen, ich habe die Moral auf meiner Seite, und den Tieren und dem Klima geht es besser dadurch.

Aber woher rührt dann diese Aggressivität gegen die „Fleischfresser“? Woher kommen in allen Foren im Internet diese haßerfüllten Kommentare gegen Andersdenkende? Und woher kommen die lebhaften Diskussionen über die vegane Ernährung von Hunden und Katzen? Das alles ist das Gegenteil des römischen nil nimis (frei übersetzt: nichts übertreiben), es ist der Versuch, die eigenen Vorstellungen von der Welt allen übrigen Menschen (und sogar den Tieren!) aufzuzwingen, ob sie wollen oder nicht. Das scheint übrigens in der menschlichen Geschichte ein immer wiederkehrendes Stereotyp zu sein: von der Französischen Revolution bis zum Sozialismus, alle hatten sie – natürlich! – die Wahrheit auf ihrer Seite, und wehe, sie hatten dann auch noch die praktische Möglichkeit, ihre Wahrheit anderen aufzuoktroyieren.

Am Beispiel der vegan ernährten Hunde und Stubentiger sieht man aber auch, wohin der moralische Wahn führen kann. Für die eigene Ernährungsentscheidung werden auch biologische Gründe angeführt, aber wenn es dann aber um die eigene Katze geht, dominiert oft die Moral vollständig über die Biologie.

Vegetarier treffen also nicht nur eine Entscheidung für sich selbst: mit einem Gestus von fürsorglicher Diktatur wollen sie offenbar nicht eher ruhen, bis der letzte „Fleischfresser“ aufgegeben hat. Der Vorsitzende des Vegetarierbundes, Sebastian Zösch, hat dafür einen schönen Vergleich gefunden:

Es gibt natürlich immer Leute, die abblocken. Ich meine, das war bei der Einführung des Frauenwahlrechts so, und das wird auch bei der zunehmenden Abschaffung des Fleisches so sein.

Für Zösch geht es also um die „Abschaffung des Fleisches“ überhaupt, nicht um eine individuelle Lebensentscheidung. Und weil es sich bei den Vegetariern zu einem sehr großen Teil um junge Frauen handelt, hat er den Vergleich mit dem Frauenwahlrecht natürlich mit Bedacht gewählt.

Nur wer Vegetarier ist, kann auch ein guter Demokrat sein!

Überall sind wir heutzutage von fürsorglichen Verboten umstellt: wir dürfen nicht mehr rauchen, wir sollen nur noch Ökostrom benutzen, wir müssen am Abend jedes Tages darüber nachdenken, ob wir ihn klimaneutral zugebracht haben, wir sollen gesund und verantwortungsvoll essen, wir dürfen höchstens ein Glas Wein am Tag trinken, und selbstverständlich dürfen wir nicht heimlich eine von diesen alten Glühbirnen importieren (und wenn, dann nur mit einem schlechten Gewissen).

„Ich könnte heulen“, schreibt eine junge Veganerin in einem Forum. Sie sucht nämlich nach „veganen Schuhen“, aber die sind ihr alle zu klobig. Sie könne doch, wird ihr empfohlen, klobige vegane Schuhe kaufen und selbst aufhübschen, z.B. mit Holzperlen und veganer Farbe.

Ein anderer jobbt an einer Tankstelle – und plötzlich fährt es ihm in den Sinn: was tue ich da eigentlich? „Ich verkaufe nähmlich auch Nicht Vegane Produkte, Leichensemmel, Tabak“, schreibt er. „Jetzt steh ich in einen Zwiespalt.“ Gottlob arbeitet er auch an einem „Antitierbenuzungshof“ (sic!) mit, so daß er moralisch wenigstens ein bißchen entlastet wird. Die „mit totem Tier belegten Brötchen“ habe er ja auch nicht selbst produziert, so wird er getröstet.

Wieder ein anderer ist Gast in einer Familie, die Leichenteile ißt. „Die sind Fleischesser“, schreibt er pikiert. Viel Hoffnung können ihm die anderen Veganer nicht machen, mit solchen Monstern, die Fleisch essen, muß man halt leben.

Und der Dünger im eigenen Garten? Da hat jemand einen tollen veganen Einfall: „Man könnte eigentlich auch problemlos mit menschlichen Exkrementen düngen. Aber das wird als eklig empfunden.“ Ach, wirklich?

Hat es eine solche Generation schon einmal gegeben? Ich kann mich nicht erinnern.

Die moralische Diktatur, so scheint es, erobert immer neue Felder, und die jungen Moralistinnen und Moralisten werden immer feindseliger, wenn sich jemand ihrer unbarmherzigen Fürsorge entgegenstellt.

Ich für mein Teil bin freilich fest entschlossen, mich keiner Diktatur zu beugen, auch wenn sie mit ihren duftenden Exkrementen noch so attraktiv sein mag.

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Das 17-Milliarden-Geschenk für die „Ökostromerzeuger“

Wer ein bißchen älter ist, erinnert sich wahrscheinlich noch, was für eine Magie einmal mit dem Wort „Million“ verbunden war. Millionär sein – das war ein fast unvorstellbarer Reichtum. Millionäre waren die allerreichsten Menschen, eine Steigerung gab es nicht.

Und heute? Heute geht es nur noch um Milliarden. Allein in Deutschland soll es an die hundert Menschen bzw. Familien mit einem Privatvermögen von mehr als einer Milliarde Euro geben. Haushalte, Rettungsschirme usw. belaufen sich gleich auf Hunderte Milliarden Euro. Aber es gibt eine spezifisch deutsche Kennziffer im Milliardenbereich, die viele lieber verheimlichen möchten.

Die deutschen „Ökostromerzeuger“ (und die Anführungszeichen sind hier mehr als berechtigt!) haben im vergangenen Jahr für ihre Energie mehr als 20 Milliarden Euro bekommen (hier nachzulesen). An der Börse, wo sie den Strom verkaufen müssen, war er aber nur 2,9 Milliarden Euro wert.

Und jetzt raten Sie einmal, wer den „Ökostromerzeugern“ die fehlende Differenz von ca. 17 Milliarden Euro überweisen muß. Richtig – wir, die Steuerzahler.

Aber wählen Sie Merkel und die CDU und die SPD und die Grünen ruhig weiter. Zur Not melden Sie eben Privatinsolvenz an. Wichtig ist nur, daß Sie immer eine Taschenlampe und ein batteriebetriebenes Radio zuhause haben. Und warme Decken, denn bei einem längeren Stromausfall stellen auch die Öl- und Gasheizungen ihren Betrieb ein.

Das ist die schöne neue Welt, in die uns die Bundeskanzlerin hineingemerkelt hat.

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