Tierschützer entsetzt über Andrea Nahles

Sie hat sich eine GroKo-Tasche gekauft.

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Wulffs Revier – Garnelen, Apfelschorle und lose Geldscheine in der Hosentasche

Einer der absurdesten und überflüssigsten Prozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte hat gestern doch noch substantielle Ergebnisse gebracht.

Nach eindringlicher Befragung durch Richter und Staatsanwalt ist nämlich (hier nachzulesen) folgendes ans Licht gekommen:

Christian Wulff trinkt fast nur Sprudel und Apfelschorle, Alkohol „so gut wie nie“. Er war noch nie in seinem Leben auch nur „halbwegs angeheitert“. Ein Portemonnaie besitzt er auch nicht, er hat die Geldscheine immer lose in seiner Hosentasche.

Seine Frau Bettina ißt kein Fleisch, „außer manchmal Hühnchen“. Garnelen auch nicht.

Wie schön, daß man in diesem seltsamen Prozeß, der von Richter und Staatsanwalt mit großem Eifer betrieben wird, der Wahrheitsfindung immer näherkommt.

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Das Wort des Tages

Es stammt aus der Rede an die Nation, die Wladimir Wladimirowitsch Putin gestern gehalten hat:

Wir zwingen niemandem etwas auf.

Und die Erde ist eine Scheibe.

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Unitymedia mißbraucht sein Monopol in Hessen und streicht Sender auf Sender

Wir haben uns damals für das Kabelfernsehen entschieden, weil wir endlich die meisten der Dritten Programme sehen wollten. Das ging auch lange gut – bis Unitymedia (bzw. seine Vorgängergesellschaften) das hessische Kabelnetz kauften.

Seitdem sind die Abonnenten des analogen Kabelfernsehens in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zum Spielball eines britischen Investors geworden, ohne daß sie sich dagegen wehren können. Unitymedia ist ein Tochterunternehmen des englischen Breitband-Multis Liberty Global, der Kauf von Unitymedia war – wie fast alles vorher – vom Bundeskartellamt abgesegnet worden.

Inzwischen prozessiert Unitymedia gegen ARD und ZDF. Worum geht es? Die öffentlich-rechtlichen Sender haben bis zuletzt als Einspeiseentgelt 60 Millionen Euro an die (ohnehin reichen) Kabelnetzbetreiber gezahlt. Diese Zahlung haben sie jetzt – zurecht! – eingestellt. Die Betreiber wollen sich ihre Dienste nämlich gleich doppelt bezahlen lassen: einmal vom Kunden, der ihnen eine (viel zu hohe) Gebühr bezahlt, und zusätzlich noch von den öffentlich-rechtlichen Sendern, zu deren Einspeisung sie gesetzlich verpflichtet sind.

Das ist natürlich eine wunderbare Sache, wenn man für eine Leistung gleich doppelt bezahlt wird, und wenn einem dieses Glück genommen werden soll, zieht man natürlich vor Gericht.  Wozu hat man ganze Scharen von Anwälten! Der Ausgang ist freilich für Unitymedia, wie es sich gezeigt hat, mehr als unsicher – also greift man zu einem drastischen Mittel: man nimmt sozusagen die Abonnenten als kollektive Geisel, streicht gleich mehrere öffentlich-rechtliche Sender und ersetzt sie durch private Müllsender, die keiner sehen will (das Prekariat ausgenommen).

In Hessen läuft das so (in NRW und Baden-Württemberg wird es ähnlich sein): Man schaltet an seinem Fernsehgerät frohgemut den MDR ein, mit dem man seit langem vertraut ist – und findet ihn nicht mehr. Er ist weg! Statt dessen befindet sich auf dem Kanal ein Sender, der sich Pro Sieben Maxx nennt und den ganzen Tag Schrott absondert.

Ein paar Monate später: man will etwas im NDR-Fernsehen schauen, und was sieht man? Der NDR ist mehr da! Statt dessen ein RTL-Ableger namens RTL Nitro, der so aktuelle und brisante Serien wie CSI Miami oder Die Autobahnpolizei abnudelt.

Das alles geschieht ohne jede Ankündigung – immer wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Es ist schlimm genug, daß öffentlich-rechtliche Sender durch solchen Schrott ersetzt werden, aber noch viel schlimmer ist, mit welcher Kaltschnäuzigkeit, mit welcher Verachtung für den Kunden diese Investoren, die sich Unitymedia nennen, mit denen umgehen, die ihre Geldsäckel füllen. Der Kunde ist König? Nein – die Kunden sind für diese feine Firma nur Goldesel.

Viel schlimmer ist aber, daß bei der Einführung des Privatfernsehens die rechtlichen Voraussetzungen – absichtlich? – so schlampig ausgeführt wurden, daß heute eine Konzernzentrale in London entscheiden kann, welche Sender wir hier im Rhein-Main-Gebiet sehen dürfen und welche nicht. Das ist der eigentliche Skandal.

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Janukowitsch will die Ukraine jetzt bei ebay versteigern!

Ungeheuerliches geschieht zur Zeit in der Ukraine. Präsident Janukowitsch will sein Land meistbietend versteigern! Das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union wollte er ja (wie man hier nachlesen kann) nur dann unterschreiben, wenn Europa ihm dafür läppische 20 Milliarden Euro in die Hand drückt. Die zurückhaltende Reaktion der EU hat ihm aber gezeigt, daß die Sache so nicht funktioniert. Deshalb hat er alle seine Büttel zu sich an einen runden (!) Tisch gebeten, und dort hat man in aller Eile den Text für eine ebay-Auktion (in der Kategorie „Immobilien“) zusammengeschustert. Der Anzeigentext ist dank Lupuleaks teilweise an die Öffentlichkeit gedrungen:

Ukraine zu verkaufen
Notverkauf: die Ukraine, samt der Halbinsel Krim, in gute Hände abzugeben. Warmes Klima, angenehmes, fleißiges Menschenmaterial. Im Osten ein wenig korrupt, aber noch handhabbar. Im Westen eher aufmüpfig, was aber durch die im Kaufpreis enthaltenen Spezialtruppen beherrschbar ist.  Der Ausrufpreis liegt bei 20 Milliarden Euro, russische Anbieter werden bevorzugt.

Ich habe gerade bei ebay nachgesehen, da ist die Auktion noch nicht eingestellt. Es kann sich aber nur noch um Stunden handeln.

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Bielefeld hat es nie gegeben – und die Trümmerfrauen auch nicht!

Ja, es gibt immer noch ein paar Menschen, die Bielefeld für eine real existierende Stadt halten. In Wirklichkeit hat es Bielefeld nie gegeben, aber viele Menschen sind leider auf die Bielefeldverschwörung hereingefallen.

Lange hat man auch geglaubt, daß es die deutschen Trümmerfrauen nach Kriegsende tatsächlich gegeben hat. Selbst heute, da eigentlich alle die Wahrheit kennen müßten, finden noch in verschiedenen Städten Ehrungen für diese Frauen statt. Selbst Bürgermeister und Journalisten begreifen oft nicht, daß sie damit der raffinierten Trümmerfrauenverschwörung zum Opfer gefallen sind.

Natürlich könnte da jemand einwenden, es gebe doch Zehntausende von Fotografien, auf denen zu sehen sei, wie Frauen und Mädchen die Trümmer der zerstörten Häuser Stein für Stein wegräumen. Aber alle diese Bilder sind Fakes, billige Fälschungen zum Zwecke der Geschichtsklitterung.

Deshalb ist es mehr als erfreulich, daß die Münchener Grünen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht haben. Dem Denkmal zu Ehren der „Trümmerfrauen“ am Marstallplatz haben sie nämlich einen braunen Sack übergestülpt, um die Lüge von deren Existenz zu entlarven. „Den Richtigen ein Denkmal“, steht darauf geschrieben, „nicht den Alt-Nazis!“ Denn die Trümmerfrauen waren in Wirklichkeit keine Frauen, sondern Männer, und zwar Nazi-Männer, die man zum Räumen zwangsverpflichtet hatte. (Deshalb der braune Sack!)

Und es kommt noch schlimmer: die wenigen Frauen, die damals in München Hand angelegt haben, waren (wie Sepp Dürr von den Grünen auf seiner Internetseite schreibt) „zu Kriegszeiten in NS-Organisationen aktiv gewesen“. Deshalb handelt es sich bei einem Denkmal für die (eigentlich gar nicht existierenden) Trümmerfrauen um eine „pauschale Ehrung von Alt-Nazis durch den Freistaat“. Und man bestärke mit so einem Denkmal „jene am rechten Rand“, die

bis heute versuchen, die NS-Verbrechen und die Mitverantwortung vieler Deutscher zu verschleiern.

PS: Diese Argumentationskette habe ich leider trotz mehrmaligen Lesens nicht verstanden. Aber das liegt bestimmt nur daran, daß ich zu dumm bin, um die linksgrünen ideologischen Höhenflüge geistig zu verkraften.

Oder, um es bajuwarisch auszudrücken – I bin bled.

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Putin ist „nur vergleichbar mit Stalin“

Na, wer hat das wohl gesagt? Der Putin-Kritiker Chodorkowski vielleicht, der in einem karelischen Straflager vor sich hinvegetiert? Oder die schamlosen Frauen von Pussy Riot? Oder irgendein anderer fanatischer Kremlgegner?

Weit gefehlt!

Den Vergleich hat ein gewisser Dimitri Kisseljow angestellt, der mit diesen Worten (hier nachzulesen) den Genossen Putin im vergangenen Jahr sozusagen heiligsprechen wollte:

Von der Größe seines Schaffens her ist der Politiker Putin unter seinen Vorgängern des 20. Jahrhunderts nur vergleichbar mit Stalin.

Kisseljow ist ein Mann so recht nach dem Geschmack von Wladimir Wladimirowitsch Putin. Er macht sich seine eigenen Gedanken, wie es in der Welt zugeht. Homosexuellen zum Beispiel, die bei einem Unfall gestorben sind, so kann man auf dieser Seite nachlesen, solle man das Herz entfernen und getrennt begraben:

Ich finde, es ist zu wenig, Schwule für homosexuelle Propaganda unter Minderjährigen zu bestrafen. Man muss ihnen Blut- und Samenspenden verbieten, und ihre Herzen nach einem tödlichen Autounfall in der Erde vergraben oder verbrennen, da sie für eine Lebensverlängerung – ganz gleich für wen – ungeeignet sind.

Wenn Kisseljow jemanden nicht mag, dann vergleicht er ihn am liebsten mit Hitler – das trifft dann Angela Merkel ebenso wie den Putin-Gegner Nawalny. Und die Demonstranten in Kiew werden natürlich vom westlichen Ausland bezahlt. Aber das versteht sich ja von selbst.

Ja, der Genosse Kisseljow hat ein schlichtes Gemüt, aber eben darum liebt ihn Putin ja so! Und deshalb hat er ihn jetzt zu seinem Propagandachef gemacht – er ist frischgebackener Generaldirektor der neuen Nachrichtenagentur „Russland heute“.

Vor allem die „Propaganda im Ausland“ solle verstärkt werden. Ach, Genosse Putin, da hast du dir ja genau den richtigen Mann ausgesucht! Der wird das Ansehen von Mütterchen Rußland in der Welt bestimmt kräftig steigern.

Garantiert!

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Der Countdown läuft – nur noch 5 Tage bis zur neuen Winkemann-Saison in Berwang!

Bitte nicht vergessen: vom kommenden Samstag an winkt er wieder, der Winkemann von Berwang – jeden Morgen im Alpenpanorama auf 3sat gegen 8.33 Uhr.

ENDLICH!

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Gauck fährt nicht zu Putins Spielen

Endlich mal wieder eine gute Nachricht von unserem Bundespräsidenten: Joachim Gauck wird nicht zu Putins (vermutlich mit vielen Rubeln gekaufter) Winterolympiade in Sotschi reisen. Wintersport in Sotschi, das ist wie Fußball in Qatar – da muß schon sehr viel Geld fließen, damit so ein Wahnsinn Wirklichkeit wird.

Aber trösten wir uns: diese Potentaten aus aller Welt haben ja, allem Reichtum, aller Machtfülle zum Trotz, im Grunde ein trauriges, ein elendes Leben – wer möchte schon Putin sein? Und wer Janukowitsch? Jeder einfache Mensch, der brav seine Arbeit tut, der sich bemüht, ein halbwegs guter Mensch zu bleiben, hat diesen Herren eines voraus: ein gutes Gewissen.

Was denkt Putin, wenn er sich morgens im Spiegel sieht? Ob er sich nicht doch ein bißchen schämt für das, was er seinem Land antut? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich ist der Zeitpunkt, an dem es noch so etwas wie Scham oder gar die Möglichkeit zur Umkehr gegeben hat, lange vorbei.

Und das stelle ich mir wirklich schrecklich vor: zu wissen, daß man bis zu seinem letzten Stündlein – Putin bleiben wird.

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Denn im Dunkeln sieht man sie nicht!

DresdenUnser gestriger Tagesausflug nach Dresden, das wir nach 24 Jahren samt Frauenkirche zum ersten Mal wiedergesehen haben, hat zum größten Teil im Dunkeln stattgefunden: die Abfahrt war gegen 4 Uhr morgens, und praktisch die ganze Rückfahrt herrschte Dunkelheit.

Das hatte immerhin einen großen Vorteil, für den wir dankbar waren: die Burgen, die Drei Gleichen etwa, leuchteten in der Nacht, die ganzen Windkraftmonster in Nordhessen, Thüringen und Sachsen aber waren unsichtbar!

Wie schön ist dagegen die Weihnachtspyramide auf dem Dresdner Striezelmarkt.

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