Das Wort des Tages – diesmal von Tayyip Erdogan

Das hat der türkische Präsident am Mittwoch in einer Rede in Ankara gesagt:

Nirgendwo ist die Presse freier als in der Türkei.

Am selben Tag ist ein 16jähriger Schüler wegen „Beleidigung des Präsidenten“ festgenommen worden (hier nachzulesen). Erst nach zwei Tagen wurde er vorläufig auf freien Fuß gesetzt. In dem Verfahren, das vermutlich noch auf ihn zukommt, droht ihm eine Gefängnisstrafe von bis zu vier Jahren.

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Und eine letzte gute Nachricht: der Preis für den russischen Wodka soll niedrig bleiben!

Das hat Wladimir Wladimirowitsch Putin am Mittwoch angeordnet.

Der Grund, der freilich offiziell nicht mitgeteilt wurde: die Russen sollen sich ihren Präsidenten auch künftig für wenig Geld schöntrinken können.

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Und noch eine gute Nachricht: wir sollen unbedingt ganz, ganz viele Aktien kaufen!

Von der gesetzlichen Rente, das sagen uns alle, kann man später einmal nicht mehr leben.

Was also tun?

Ein wunderbarer „Wirtschaftsweiser“, Hans-Werner Sinn, der Chef des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, hat die Lösung gefunden: wir sollen Aktien kaufen! In einem Interview mit dem Qualitätsmagazin FOCUS (hier nachzulesen) geht es aber erst einmal um die Zipperlein der Rentner:

Die Babyboomer, die dieses Land im Moment antreiben, sind 1964/65 geboren. In zehn Jahren sind die 60, dann wollen die ersten mit ihren Zipperlein in die Rente.

Ja, so sind die Deutschen: da haben sie ein kleines Zipperlein, und statt die Zähne zusammenzubeißen und trotzdem ins Büro zu gehen, drängen sie in die Rente.

Schlimm!

Deshalb ist es höchste Zeit, vernünftig gegenzusteuern. Man soll das Geld, so Hans-Werner Sinn, nicht zu Banken und Versicherungen tragen, sondern:

Der Einzelne kann in Aktien investieren oder in Realkapital. Er kann seine Wohnung renovieren oder jetzt schon einen Altersheimplatz kaufen.

Aber vor allem soll er unbedingt Aktien kaufen:

Die sind nur scheinbar unsicher, bedeuten aber in Wirklichkeit eine Teilhabe an einem realen Unternehmen.

Soweit das Märchen, das uns der Weise aus dem Abendland erzählt. Ach nein: etwas will ich noch zitieren. Da fragt nämlich die FOCUS-Redakteurin schüchtern, ob sich der Staat damit nicht aus seiner Verantwortung stehle. Sie wird schroff zurechtgewiesen: um die Alterssicherung, so Hans-Werner Sinn, müsse sich jeder selbst kümmern.

Übrigens könnte ich dem Herrn Weisen allein aus unserem Bekanntenkreis ein Dutzend Namen von Menschen nennen, die durch Aktienkäufe ihre gesamten Rücklagen fürs Alter verloren haben.

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Wählen, bis der Arzt kommt – eine wunderbare Idee der SPD

Ich habe meinen Lesern versprochen, an den Feiertagen nur über gute Nachrichten zu berichten. Gestern habe ich – trotz langen Suchens! – keine gefunden, aber heute hat es geklappt. Dank Yasmin Fahimi.

Die Generalsekretärin der SPD ärgert sich mächtig über die niedrige Wahlbeteiligung in unserem Land. Nun hätte sie, um dieses Ärgernis aus der Welt zu schaffen, auf allerlei gute Ideen kommen können. Die SPD könnte, um nur ein Beispiel zu nennen, auf die wirklichen Sorgen der Menschen eingehen und zusammen mit der CDU endlich ein Einwanderungsgesetz verabschieden, das diesen Namen verdient (ein Gesetz übrigens, wie es alle normalen Einwanderungsländer auf der Welt schon haben). Aber dann müßte sie sich ja von einem unanrührbaren Bestandteil ihrer Ideologie verabschieden – und das geht gar nicht.

Also hat Frau Fahimi noch einmal gründlich nachgedacht – und ist fündig geworden (hier nachzulesen). Weil sie den Menschen und seine Trägheit kennt, will sie „statt eines einzigen Wahltags ganze Wahlwochen wie in Schweden anpeilen“. Es sollte auch nicht mehr nur im normalen Wahllokal gewählt werden, sondern auch auf Bahnhöfen (wer auf den verspäteten Zug wartet und sich langweilt, geht dann schnell mal wählen!) und in Bibliotheken.

Eine wunderbare (und ausbaufähige!) Idee. So könnte man etwa das Schließen der Wahllokale direkt vom Erreichen der Stimmenzahl abhängig machen. Dann würden zum Beispiel die Wahllokale in Thüringen 2019 erst geschlossen, wenn die SPD (nach der Liebesheirat mit Ramelow) die 10-Prozent-Marke überschritten hat. In Städten mit besonders niedriger Wahlbeteiligung sollte man erwägen, ob nicht auch im (stärker frequentierten) Rotlichtviertel gewählt werden kann. Oder in der ALDI-Filiale.

Da tun sich so viele Möglichkeiten auf, daß man Yasmin Fahimi nur von Herzen dankbar sein kann.

Das ist doch einmal eine wirklich gute Nachricht am zweiten Weihnachtsfeiertag.

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Fröhliche Weihnacht überall!

KrippeIch wünsche allen meinen Lesern ein fröhliches und friedliches Weihnachtsfest.

Und damit das Fest auch von mir nicht getrübt wird, gibt es auch dieses Jahr wieder (same procedure as every year!) über die Feiertage nur gute Nachrichten.

Alles andere landet im Papierkorb.

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Seltsame Berichte über den Attentäter von Dijon

Zuerst einmal: es war gar kein Attentat. Und der Attentäter – der dann ja auch kein Attentäter war! – war erst recht kein Terrorist. Und auch kein Islamist.

Er war einfach nur „psychisch krank“.

Halten wir folgendes zum Ablauf des Geschehens fest:

  • Der Täter ist an fünf Stellen im Zentrum der Stadt Dijon absichtlich in Gruppen von Fußgängern gefahren und hat 13 Menschen verletzt, zwei davon schwer.
  • Er stammt aus dem Maghreb.
  • Er war in ein langes arabisches Gewand gekleidet.
  • Und er hat während der Taten laut „Allahu akbar!“ gerufen, und daß er das für die „Kinder von Palästina“ tue.

Da finde ich es schon bemerkenswert, wie schnell die französische Polizei mit dem Begriff „Psychopath“ bei der Hand ist.

Im übrigen: ist denn ein gewöhnlicher Muslim, der mit seinem Auto im Namen Allahs Menschen totfährt (so wie es vor ein paar Wochen gleich mehrfach in Jerusalem geschehen ist) kein Psychopath?

Kann ein Mensch, der so etwas tut, überhaupt geistig gesund sein?

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Was ist los in Berwang? Wo ist der Winkemann?

Gestern schwenkt die Kamera (im Alpenpanorama von 3sat kurz nach halb neun) bei schönstem Wetter auf den Winkeplatz an der Bergstation  – und wer ist wieder nicht da? Der Winkemann.

Und heute kommt gar Wien statt Berwang! Nur für eine Sekunde blitzt Berwang auf, dann kehrt das Bild nach Wien zurück. Mysteriös. Und kein gutes Omen für die Saison.

Übrigens habe ich folgendes auf der Seite der Zugspitzarena entdeckt:

Ursprünglich wollte der Winkemann von Berwang nur seine Tochter grüßen, die aus der Heimat in die Ferne gezogen war. Jeden morgen um halb 9 während der Wintersaison stellte er sich vor die Bergkamera und winkte seinem Kind. Als Mitarbeiter der Bergbahn hatte er dort ja zu tun.
Das fand nicht nur seine Tochter toll – sondern die halbe Welt. Dutzende Anrufe und eMails aus den unterschiedlichsten Ländern folgten. Nachdem der Winkemann aus Berwang seinen Ruhestand antrat, wurde die Tradition fortgesetzt.
Und so kannst du den Winkemann den ganzen Winter lang mit etwas Glück jeden morgen sehen.

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Schröder fordert einen „Aufstand der Anständigen“ gegen Pegida

Bevor er einen Aufstand der Anständigen fordert, sollte der Herr Altkanzler erst einmal den Anstand haben, ein Wort gegen seinen Freund Putin zu sagen, der inzwischen die gesamte Opposition in Rußland zum Schweigen gebracht, seine Gegner ins Arbeitslager gesteckt und gleich mehrfach das Völkerrecht gebrochen hat.

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Ein muslimisches Lied im Weihnachtsgottesdienst? Gedanken zu einer linken Schnapsidee

Das ist kein Faschingsscherz, und wir schreiben auch nicht den 1. April: Grüne, Linke und der Zentralrat der Muslime (in Gestalt des unsäglichen und fast immer unerträglichen Herrn Mazyek) haben dafür plädiert, dieses Jahr in unseren Weihnachtsgottesdiensten (christlichen Gottesdiensten!) auch ein muslimisches Lied zu singen.

Der grüne Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour regte das in der Bildzeitung an, und die Genossen Stegner und Ramelow sind natürlich begeistert. Auch der evangelische SPD-Abgeordnete Thomas Funk aus Baden-Württemberg ist außer sich vor Freude: „Wir brauchen Verständnis, Achtung und Toleranz.“

Vielleicht brauchen wir aber nur ein bißchen mehr Verstand?

Das muslimische „Freitagsgebet“ ist nämlich immer auch eine politische Veranstaltung, der christliche Gottesdienst – gottlob! – nicht.

Wir Christen müssen im übrigen ganz und gar nicht, wie sich das der Herr Mazyek vorstellt, in Sack und Asche gehen. Wenn überhaupt jemand in Sack und Asche gehen muß, dann sind es die Muslime, die sich – bis hinauf in die Gelehrtenwelt der Al-Azhar-Universität – noch nie ohne Wenn und Aber von ihren kriminellen Glaubensgenossen distanziert haben. Selbst Attentate, die mit einer Tötung von Unschuldigen einhergehen, werden von den obersten Kairoer „Islamgelehrten“ bis heute unter bestimmten Voraussetzungen für erlaubt gehalten.

Das Christentum ist heute die am meisten verfolgte Religion auf der Welt. Die Täter sind fast immer Muslime. Und da sollen wir – ausgerechnet im Weihnachtsgottesdienst! – auch noch ein islamisches Liedchen anstimmen? Das ist eine unverfrorene und durch und durch unanständige Forderung, auf die nur Grüne und Linke kommen können – und die türkischen Muslimverbände, die offenbar kein Schamgefühl besitzen.

Aber wie ich die protestantischen Pastoren (und vor allem die Pfarrerinnen!) kenne, halte ich es durchaus für möglich, daß an Heiligabend aus der links-grün-muslimischen Schnapsidee hier und dort traurige Wirklichkeit wird.

PS: Es gibt nur noch zwei CDU-Politiker, die mir rundherum sympathisch sind: Norbert Blüm und Wolfgang Bosbach. Deshalb hier die Bemerkung von Bosbach zum islamischen Liedgut im christlichen Gottesdienst:

Weihnachten ist kein Hochamt für Multikulti, sondern ein christliches Fest, bei dem traditionell nur christliche Weihnachtslieder gesungen werden. Dabei soll es bleiben. Mir ist auch nicht bekannt, dass in irgendeiner Moschee ,Stille Nacht, heilige Nacht‘ gesungen wird oder es entsprechende Pläne gibt. Bevor Herr Nouripour vorschlägt, dass der Muezzin zur Christmette ruft, hoffe ich sehr, dass es beim christlichen Glockenläuten bleibt.

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Das Wort des Tages – heute von Til Schweiger

Er sagt von sich, er sei „eher Atheist“, aber:

Früher war ich noch atheistischer.

Jetzt wollen wir mal alle die Steigerungsformen durchdeklinieren: atheistisch, atheistischer, am atheistischsten.

Na, geht doch!

Übrigens glaubt der Schauspieler auch, daß „Seelen irgendwie unterwegs sind“ – „auch wenn das vielleicht komisch klingt“.

Ja, das stimmt: irgendwie klingt das schon ein bißchen komisch. Vielleicht sollte Til Schweiger noch einmal gründlich darüber nachdenken – bevor er sein nächstes Interview gibt.

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