Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest!

Weihnachtskugeln

Und ich werde auch dieses Jahr, wie immer, an den Weihnachtstagen nur gute Nachrichten bringen.

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Der Scheich hat gesprochen: Weihnachten ist verboten!

Zumindest in Somalia – das hat ein gewisser Scheich Mohamed Kheyroow angeordnet. Er ist „Minister für religiöse Angelegenheiten“ in seinem Land (hier nachzulesen):

„Wir sind ein muslimisches Land, und es gibt null Toleranz für solche unislamischen Feiern in unserem Land“, sagte Kheyroow. Es verletze die Religion, da Somalia zu 100 Prozent ein muslimisches Land sei.

Der Scheich hat seine Sicherheitskräfte angewiesen,

Weihnachtsfeiern im ganzen Land zu unterbinden.

Der Islam, das wird auch durch solche Meldungen immer deutlicher, ist heutzutage an seinem theologischen und moralischen Tiefpunkt angelangt, und die Anzeichen für sein Ende mehren sich. Eine Religion, die sich nur noch mit Verboten und Grausamkeiten schlimmster Art am Leben hält, ist nicht mehr lange lebensfähig – das hat schon Hamed Abdel-Samad in seinem Buch Der Untergang der islamischen Welt herausgearbeitet. 

Die mörderische Brutalität, mit der Muslime nun schon seit Jahrzehnten den ganzen Erdkreis überziehen, ist – so gesehen – am Ende doch nichts weiter als ein letztes, verzweifeltes Aufbäumen.

Und das Christentum?

Christen sind vom ersten Tag an verfolgt worden, nicht umsonst ist das Kreuz ihr wichtigstes Symbol. Sie werden auch die weltweite Verfolgung durch den Islam überstehen, dessen kulturelle Blüte viele Jahrhunderte zurückliegt.

Nichts könnte diese Erwartung besser belegen als die freundliche Aufnahme muslimischer Flüchtlinge hier in unserem Land, denen wir eine „Herberge“ geben. Auch wenn es überall (natürlich auch bei uns) Kritiker und Besserwisser gibt: das ist praktiziertes, lebendiges Christentum, auf das wir stolz sein können.

Gerade zu Weihnachten.

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Schleichender Staatsstreich in Polen – und die EU schweigt

In ganz Osteuropa bilden sich autoritäre Regime – und die EU schweigt dazu. Wenn eine Bank durch kriminelle Machenschaften in Schwierigkeiten gerät, ist Europa hochbesorgt und hilft, wo es kann. Wenn aber in den östlichen EU-Ländern autoritäre Regime auf dem Weg in die Diktatur sind und die Menschenrechte mit Füßen treten, tut sich – nichts.

Nur ein einziger Vertreter der Europäischen Union sagt immer, was Sache ist: der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn. Er hat schon gegen den unsäglichen Orbán die richtigen Worte gefunden, jetzt geht er auch Kaczynski an. „Die Entwicklung in Warschau“, sagt Asselborn (völlig zurecht!), „erinnert leider an den Kurs, den auch diktatorische Regime gegangen sind“.

Ansonsten: nur beredtes Schweigen – auch von unserer Kanzlerin. Die christlichen Werte, die Menschenrechte, die in der Flüchtlingsdebatte eben noch von größter Bedeutung waren, sind nicht einmal ein Interview wert. Und auch die (leider nur wenigen!) Sanktionen, die man nach geltendem Recht gegen solche Staaten in Kraft setzen kann, werden nicht verwirklicht. Ja, man redet nicht einmal über diese Möglichkeit!

Ich habe ein tiefe Verachtung für die osteuropäischen Regierungen („Regime“ wäre vielleicht das treffendere Wort), aber meine Verachtung für die übrigen europäischen Staaten, ist fast noch größer. Da kümmert man sich um jede bad bank, aber Orbán & Co., die nur vom „christlichen Abendland“ reden, um das Geld aus Brüssel abzugreifen, werden dafür nicht einmal verbal zurechtgewiesen.

Manchmal schämt man sich für dieses Europa – aber es sind Menschen wie Jean Asselborn, die einem dann wieder Mut machen.

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Die Putinisierung Polens durch den kleinen bösen Jaroslaw Kaczynski

Polen ist auf dem Weg, zu einem autoritären Staat zu werden, in dem – wie in Orbáns Ungarn oder (noch drastischer) Putins Rußland – die demokratischen Institutionen nur noch als Kulisse stehenbleiben. Autoritäre, machtbesessene Herrscher wie Kaczynski wissen, wie man das macht: sie lassen von der Demokratie nur eine leere Hülle übrig.

Ihre ersten Feinde, die unbedingt ausgeschaltet werden müssen, sind die unabhängige Justiz und die Presse. Sie sind nämlich das eigentliche Herz einer Demokratie: ohne eine freie Presse und eine unabhängige Justiz sind selbst die formal demokratischen Institutionen zu nichts mehr nutze.

Erschreckend ist im Fall Polen allerdings, wie schnell Kaczynski und seine Marionetten die Maske haben fallenlassen. Der Plan zur Einschränkung der Demokratie hat offenbar fix und fertig in den Schubladen gelegen.

Jetzt könnte man sagen: aber er ist doch gewählt worden! Ja, er ist gewählt worden, aber er ist gewählt worden, um innerhalb der demokratischen Institutionen zu regieren. Und es ist an ein Wort zu denken, das man jetzt von vielen entsetzten Polen hört: auch Hitler ist ja erst einmal legal an die Macht gekommen. „Gebt mir vier Jahre Zeit“, rief er danach, „und ihr werdet Deutschland nicht wiedererkennen!“

Auch Polen wird man nach diesem Putsch nicht wiedererkennen, wenn Kaczynski, dem bösen, rückständigen Geist Polens, nicht Einhalt geboten wird. Aber ich bin zuversichtlich, daß das demokratische Polen seine Freiheit gegen diesen haßerfüllten kleinen Mann verteidigen wird.

PS: Nur ein paar Zitate aus dem Munde Kaczynskis. Denen, die gegen ihn demonstrieren, sagt er, liegt „der Vaterlandsverrat in den Genen“. Sie seien „Polen der schlimmsten Sorte“, „Kommunisten und Diebe“. Erst jetzt sei das „wahre Polen“ an der Macht. Und natürlich finden sich in Polen ein paar reaktionäre, bigotte Priester, die zu solchen Reden das Weihrauchfäßchen schwenken. Einer von ihnen hat vor dem Redaktionshaus der Zeitung „Gazeta Wyborcza“ eine Art Exorzismus durchgeführt: wer für eine freie, liberale Presse ist, soll das wohl heißen, muß vom Teufel besessen sein. Es wäre interessant, einmal zu erfahren, wie Papst Franziskus über solche Hirten denkt.

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Berauschende Getränke in der FOCUS-Redaktion?

Gestern kurz vor dem Schlafengehen noch einmal Nachrichten abgerufen und auf FOCUS Online folgende Überschrift gefunden:

Sachsens Ministerpräsident Haseloff: Wortwahl der AfD „erinnert mich an die NPD“.

Ich war mir bis gestern abend eigentlich sicher, daß der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich heißt. War mir etwa ein Amtswechsel entgangen?

Die Bildunterschrift, eine Zeile weiter, lautete:

Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident Sachsen-Anhalts.

Also, welches Land regiert Haseloff jetzt? Sachsen? Sachsen-Anhalt? Oder beide in Personalunion?

Auch die Schreibung seines Namens macht der FOCUS-Redaktion das Leben schwer. In ein und demselben Artikel findet man die Lesarten Reiner Haseloff und Rainer Haselhoff.

Jetzt frage ich mich: welche Getränke nimmt man in der FOCUS Online-Redaktion zu sich, ehe man an das nächtliche Verfassen von Artikeln geht?

PS: Heute, am Morgen danach, ist Haseloff zwar wieder „Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt“, aber im Artikel selbst erscheint als eine Art Gespenst immer noch ein gewisser Rainer Haselhoff (hier nachzulesen).

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Lesben, Schwule und die deutsche Sprache

Die Slowenen haben in einem Referendum die sog. „Homo-Ehe“ abgelehnt. Dazu heißt es in der F.A.Z. (hier nachzulesen):

Die Befürworter von Ehen zwischen Lesben und Schwulen erzielten 225.000 Stimmen.

Das, liebe Redakteure der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist schon ein bißchen mißverständlich, gell?

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Der Winkemann von Berwang – geht seine Uhr wieder nach?

WinkemannHeute morgen zur gewohnten Zeit (gegen 8.33 Uhr im Alpenpanorama auf 3sat): ein Mann verläßt die Bergstation, aber gerade, als er auf dem Winkeplatz angekommen ist und sich zum Publikum wenden will, ist der Spot zu Ende.

Ja, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

Aber das sind die gewohnten Anfangsschwierigkeiten jeder Winkesaison. Bald, da bin ich sicher, wird die übliche Routine einkehren.

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Über die Hölle

Eine schöne Stelle habe ich bei Christopher Marlowe (1564-1593), einem Zeitgenossen Shakespeares, entdeckt – ich will sie meinen Lesern nicht vorenthalten.

Auf Fausts Frage, wo sich die Hölle befindet, gibt Mephistopheles eine erstaunlich moderne Antwort:

Hell hath no limits,  nor is circumscribed
In one self place,  for where we are is hell,
And where hell is must we ever be.

Auf deutsch heißt das:

Die Hölle hat keine Grenzen und ist nicht beschränkt
auf einen festen Ort.
Denn wo wir sind, da ist die Hölle,
und wo die Hölle ist, da sind für immer wir.

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Ein „Prediger“ wird festgenommen

Ich habe schon mehrmals beanstandet, daß in der Presse christliche Begriffe wie „fromm“ oder „Märtyrer“ ohne jedes Nachdenken eins zu eins (und ohne Anführungszeichen!) auf den Islam übertragen werden. Da bezeichnet man etwa Selbstmordattentäter schamlos als „Märtyrer“, und der Mörder von San Bernardino gilt als „frommer Muslim“.

Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Wort „Prediger“. Auch der heute festgenommene Salafist Sven Lau, dem die Bundesanwaltschaft die „Unterstützung einer terroristischen Vereinigung“ vorwirft, wird (zum Beispiel vom FOCUS) als „Prediger“ bezeichnet.

Man kann aber doch Menschen, die sich zur rabiaten Durchsetzung ihrer archaischen Gesellschaftsvorstellungen und zur Rechtfertigung schwerer Verbrechen ein religiöses Mäntelchen umhängen, nicht als „Prediger“ bezeichnen!

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Schon wieder ein schlechter „Tatort“ aus Ludwigshafen

Keine Spannung, schwache Dialoge, Charaktere wie im Kindergarten – wir haben den Fernseher nach einer Stunde entnervt (und gelangweilt) ausgeschaltet.

Ich fordere ein einjähriges Moratorium für Krimis im deutschen Fernsehen!

Als schöpferische Pause, damit Regisseure, Drehbuchautoren und Produktionsfirmen Zeit bekommen, in sich zu gehen und fürderhin keine billige Massenware mehr abzuliefern.

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