Archiv der Kategorie: Sprache und Literatur

Über die armen Lehrer „in niedern Schulen“

Aus der zweiten Auflage von Adelungs Grammatisch-kritischem Wörterbuch (1793-1801): Der Schulstaub, des -es, eigentlich, der Staub, welcher in den niedern Schulen von ungezogenen Schülern erreget wird. Noch mehr figürlich, der Stand eines Lehrers in niedern Schulen. Im Schulstaube leben. Na, … Weiterlesen

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Ein Dissenz zwischen der Rheinischen Post und mir

Auf dem Parteitag der Linken im Juni, berichtet die Online-Ausgabe der Rheinischen Post, sei es zwischen Gysi und Lafontaine zum offenen Dissenz gekommen. Nun mag es zwischen den beiden zu vielem gekommen sein, aber ganz bestimmt nicht zu einem Dissenz. … Weiterlesen

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Der „Singzwang der Hymne“ und der Ströbelismus

Diese Überschrift war gestern im Lokalteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen: Grüne gegen Singzwang der Hymne. Jetzt verstehe ich ja, daß man den sprachlichen Ausdruck in einer Überschrift stark komprimieren muß, aber aus dem Zwang, der auf die Fußballer … Weiterlesen

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Jean-Jacques Rousseau

Wer vor ein paar Tagen in arte den schönen Film über Rousseau gesehen hat, mag Lust bekommen haben, ein bißchen in Rousseaus Werken zu stöbern. Schauen wir einmal, was er in seinem Gesellschaftsvertrag über die Demokratie geschrieben hat, die er … Weiterlesen

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Der Saar Hunsrück Steig

Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein sog. Premium-Wanderweg. Wir sind ihn noch nie gegangen, aber wir waren an seinem Ausgangspunkt, der Saarschleife, und schon die ist atemberaubend schön. Atemberaubend ist aber auch der Titel eines Dokumentarfilms über diesen Steig, der kürzlich im … Weiterlesen

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Ein Sinti- und Roma-Schnitzel gefällig?

Die politische Korrektheit ist die Pest unserer Zeit – nein, nicht die einzige, aber eine, die Menschen mit einem Gefühl für Sprache (und Sprachgeschichte!) wirklich wehtut. Überall bilden sich seit einigen Jahren kleine Gruppen von „Menschenrechtlern“, die glauben, sie hätten … Weiterlesen

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„Sicherheitsmaßnahmen“ in Tibet

Zum ersten Mal haben sich auch in Lhasa zwei Mönche aus Protest gegen die chinesischen Unterdrücker angezündet (einer von ihnen überlebte schwer verletzt). Im Bericht der Süddeutschen Zeitung heißt es, daß die Behörden daraufhin ihre „Sicherheitsmaßnahmen“ verschärft hätten. Sicherheitsmaßnahmen? Man … Weiterlesen

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„Tschuldigung“, sagt Mely Kiyak – und schimpft weiter

Die Kolumnistin der Frankfurter Rundschau und der Berliner Zeitung hat sich, wie man (unter anderem hier) liest, für ihren schlimmen Satz über Thilo Sarrazin entschuldigt – ein bißchen. Daß Sarrazins Gesicht teilweise gelähmt ist (es soll sich nicht um einen … Weiterlesen

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Was will Mely Kiyak eigentlich?

Ich bin, auch beruflich, gewohnt, mit Texten aller Art umzugehen, auch wenn sie besonders komplex, ja selbst wenn sie völlig abstrus sind. Hinter jedem Text steht ja ein Autor, ein denkender Mensch. Die Frankfurter Rundschau habe ich vor vielen Jahrzehnten … Weiterlesen

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Auf ihn mit Gebrüll! – Sarrazin und der Diffamierungsjournalismus

Sophie Albers vom Stern, die ich schon einmal wegen ihrer – Achtung, Ironie! – gediegenen Sprachkunst gewürdigt habe, hat in ihrem Blatt (hier nachzulesen) einen Artikel veröffentlicht, den man an allen Schulen zur Pflichtlektüre machen sollte: als Musterbeispiel für diffamierenden … Weiterlesen

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