Archiv der Kategorie: Sprache und Literatur
Steven Bannon – ein Haßprediger unter Haßpredigern
Nicht einmal Trump wollte ihn mehr um sich haben – aber für die europäischen Rechtspopulisten, die Trump und Putin und Orban förmlich anbeten, ist Steve Bannon noch gut genug. Bei Marine Le Pen in Lille ist er Überraschungsgast, und Frau … Weiterlesen
Erasmus von Rotterdam würde sich im Grabe herumdrehen
Und warum würde er das? Weil die AfD, deren rechtsradikale Strömung immer dreister wird und sich in den Parteiversammlungen regelmäßig mit großem Gejohle bejubeln läßt, seinen Namen für eine Stiftung mißbraucht, deren wahres Ziel allein das Abgreifen von Steuermitteln ist. … Weiterlesen
Kristin Rose-Möhring will kein Vaterland mehr!
„Timeo Danaos et dona ferentes!“- das rief Laokoon seinen Landsleuten zu, als sie in Troja ein hölzernes Pferd vorfanden, ein Danaergeschenk: „Ich fürchte die Griechen, auch wenn sie Geschenke bringen!“ Die Warnung hat sich damals als begründet erwiesen. Heute möchte … Weiterlesen
Lessing
Wenn man den heutigen Zustand des Islams, aber auch des Hinduismus und anderer Religionen betrachtet, fragt man sich unwillkürlich: wie weit ist unsere Zeit hinter Lessing und seine Ringparabel zurückgefallen? Jahrzehnte? Jahrhunderte? Oder Lichtjahre?
„Hand am Knie“ – auch nach 15 Jahren ein Vergehen, das unbedingt ans Licht gezerrt werden muß!
Er sei „enttarnt“ worden, schrieb letztes Jahr, ganz im Sinne der wieder beliebten Jagdszenen, der österreichische Standard. Gemeint war dieses Mal der britische Verteidigungsminister Michael Fallon. Was war geschehen? Der Minister hatte der Journalistin Julia Hartley-Brewer im Jahr 2002 mehrfach … Weiterlesen
„Operation Olivenzweig“ – Erdogans sprachliche Unverfrorenheit
Es ist schlimm genug, daß Erdogan unter Bruch des Völkerrechts (und mit dem Beifall seiner Religionsbehörde ausgestattet) sein Nachbarland überfällt. Was aber bisher in der Öffentlichkeit kaum beanstandet wurde, ist der dreiste Name dieses militärischen Abenteuers: „Operation Olivenzweig“. Zynischer kann … Weiterlesen
Das hämische Lachen der Populisten
Ich bin voreingenommen, das gestehe ich frank und frei: ein Mensch ohne Humor ist mir verdächtig. Es ist in meinen Augen das Merkmal einer gelungenen Menschwerdung, daß man über seine eigenen Unzulänglichkeiten genauso lachen kann wie über die anderer Menschen. … Weiterlesen
„Kunst dem Volke“? Zwei schöne Bemerkungen dazu von Arno Schmidt
Die Zitate stammen aus einem Gespräch, das Arno Schmidt 1953 mit dem jungen Martin Walser im Süddeutschen Rundfunk geführt hat. Walser hatte angedeutet, daß es „einer literarischen Vorbildung“ bedürfe, um Schmidts schwierige Texte zu verstehen. Arno Schmidt antwortete darauf so: … Weiterlesen
Ein neues literarisches Genre!
Man staunt immer wieder, was man alles im Germanistikstudium nicht gelernt hat. Zum Beispiel habe ich nie etwas von dem Genre gehört, dem die Autorin des Romans „Mit dir ins große Glück“ im Untertitel ihr Werk zugeordnet hat: Romantischer Ladykrimi.
Liebe Provinzler von der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin!
Denn nichts anderes seid ihr: ideologisch verkalkte Provinzler, „Hauptstädter“ ohne Kultur, ohne Sinn und Verstand – aber moralinsauer und mit jener dummen Arroganz ausgestattet, wie sie Ideologen jeder Couleur besitzen. Und feige dazu. Eugen Gomringer, der im oberfränkischen Rehau gerade … Weiterlesen