Windräder benötigen nicht nur Seltene Erden, sondern auch Unmengen an Kupfer

Ich sage es schon seit Jahren: die „umweltfreundliche“ und „natürliche“ Energie aus Windkraftanlagen ist eine der schlimmsten Mogelpackungen der jüngeren Geschichte.

Daß diese Windräder nur mit besonderen Metallen, den sog. „Seltenen Erden“ aus China, funktionieren, die dort unter fürchterlichen Bedingungen für Mensch und Natur gefördert werden, habe ich schon berichtet. Jetzt kommt heraus, daß eine einzige Windturbine bis zu 200 km Kupferdraht (!) enthält – das sind zum Beispiel bei den großen Offshore-Anlagen in der Nordsee 30 Tonnen Kupfer pro Windrad!

Hier werden also Ressourcen im größten Ausmaß verschwendet. Was um Himmels willen ist daran nachhaltig?

Von Künast, Trittin und Co. habe ich dazu übrigens noch immer nichts gehört.

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Redet endlich über den vom Tode bedrohten Hamed Abdel-Samad!

Es ist eine Schande ohnegleichen, daß kein einziges Land des alten Europa, das sich doch auf seine Kultur und Geschichte so viel zugute hält, dem armen Edward Snowden Asyl gewährt hat. Der einzige gemeinsame Nenner dieses zerstrittenen Kontinents, das zeigt sich auch jetzt wieder, ist seine Unentschlossenheit und seine Feigheit. Snowdon hat, und zwar buchstäblich unter Einsatz seines Lebens, aufgedeckt, daß die Großmacht USA ohne jede moralische Hemmung die Verfassungen praktisch aller europäischen Länder bricht und diesen vielfachen Verfassungsbruch auch noch mit dem Argument verteidigt, es würden ja keine amerikanischen Bürger, sondern nur Ausländer überwacht.

Und was tun die europäischen Regierungen gegen diesen offenen und auf Dauer angelegten Verfassungsbruch? Nichts. Ein paar milde Proteste, und das auch nur, weil wir in Deutschland ein Wahljahr haben – das war es schon. Kann man dann den Eid auf unsere Verfassung, den Merkel und ihre Regierung abgelegt haben, noch ernst nehmen?

Das kann man nicht.

Die USA verstoßen absichtlich, dauerhaft und ohne jede Reue gegen unsere Verfassung. Sie nehmen über 80 Millionen Deutschen ihre verbrieften Grundrechte, und die Regierung läßt es geschehen. Man muß sich fragen, warum unser Bundesverfassungsgericht, das sonst über jedes Kinkerlitzchen Recht spricht, zu dieser Entmündigung einer „befreundeten“ Nation, zu diesem unerhörten Verfassungsbruch immer noch schweigt. Ist denn die „Homo-Ehe“ bedeutender als ein millionenfacher Bruch unseres Grundgesetzes? Fast könnte es den Anschein haben.

Aber gleichzeitig hat sich noch ein anderer Fall zugetragen, der die Feigheit gerade der Regierung Merkel minendestens ebenso deutlich zeigt.

Es geht um Hamed Abdel-Samad. Den gebürtigen Ägypter, einen klugen, humorvollen, gewitzten Mann, der an der Universität München promoviert wurde, kennen viele noch aus der Fernsehreihe „Entweder – Broder“. Mit Broder zusammen ist er durch Deutschland gefahren und hat uns dieses Land durch seine Brille gezeigt. Die Reihe war eine kleine Sternstunde des deutschen Fernsehens, sie hat zurecht den Bayerischen Fernsehpreis erhalten und hätte gewiß noch mehr Auszeichnungen verdient gehabt.

Jetzt ist Abdel-Samad untergetaucht. Er fürchtet um sein Leben. Was ist geschehen?

Abdel-Samad war von Anfang an auf der Seite der ägyptischen Revolution. Er hat große, vielleicht zu große Hoffnungen mit ihr verbunden. Als er  im Juni in einer Rede in Kairo den Islamismus als eine Form des Faschismus bezeichnete, wollten die Scharfmacher in Ägypten mit ihm kurzen Prozeß machen. Der Haßprediger Assem Abdel Maged verhängte eine Art Todesurteil über Abdel-Samad. Dessen Versuche, den Salafisten dafür rechtlich zu belangen, waren nicht von Erfolg gekrönt – im Gegenteil. Auch die höfliche Bitte des deutschen Außenministers, den Mordaufruf zurückzunehmen, hatte eine andere Reaktion, als mancher erwartete. Der mit dem Tod bedrohte Deutsch-Ägypter schildert es in einem Interview mit der F.A.Z. so:

Es war eigentlich eine Vorführung, dass der Außenminister Westerwelle am 13. Juni von der ägyptischen Regierung verlangte, sich von den Mordaufrufen zu distanzieren, und zwei Tage später empfängt Mursi Assem Abdel Maged, der den Mordaufruf gemacht hat, und umarmt ihn öffentlich, vor laufender Kamera.

Muß man da noch etwas hinzufügen? Nur das vielleicht: daß die Absetzung Mursis gerade noch zur rechten Zeit geschehen ist.

Und: daß die politische Klasse der europäischen Länder wieder einmal auf ganzer Linie versagt hat. Statt ihr gesamtes politisches Gewicht für die Redefreiheit und den vom Tod bedrohten Mitbürger in die Wagschale zu werfen, macht sie das, was sie in solchen Fällen am liebsten tut – sie schweigt.

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(Wh.) – Kennen Sie diese Abkürzung?

Natürlich kennen Sie die – zumindest wenn Sie sich in einer Programmzeitschrift über das Fernsehprogramm informieren wollen. Es ist – neben Wörtern wie „der“, „die“ und „das“ – zur Zeit eines der am häufigsten gebrauchten Wörter in jeder Fernsehzeitschrift.

Das

(Wh.)

hinter einer Sendung bedeutet natürlich „Wiederholung“. Und so ungefähr jede zwischen Mai und Oktober ausgestrahlte Sendung trägt jetzt dieses schmückende Attribut. Nehmen wir einmal das ZDF-Programm von heute abend:

Ein Fall für zwei (Wh.)
Flemming (Wh.)
Inspector Lynley (Wh.)
Die schnelle Gerdi (Wh.).

In der ARD:

Liebe vergisst man nicht (Wh.)
Tatort: Schwelbrand (Wh.)
Irene Huss (Wh.)
Das unbezähmbare Herz (Wh.)

Dabei werden längst nicht alle Wiederholungen als solche kenntlich gemacht. Dokumentationen, z.B. in den Dritten Programmen, sind fast immer Wiederholungen, sie werden verwurstet und zwischen den Sendern hin- und hergereicht, bis es nicht mehr geht und reichen teilweise bis in die Mitte der 90er Jahre zurück – aber das sieht man imer erst im Abspann. Nur arte und 3sat nennen auf ihren Internetseiten das wirkliche Entstehungsjahr ihrer Dokumentationen, und arte gibt sogar das Datum der Wiederholung an, die meist in der folgenden Woche stattfindet. Das ist, wie vieles an diesen beiden Programmen, vorbildlich und zuschauerfreundlich!

Das einzige, was in den öffentlich-rechtlichen Sendern wirklich noch immer neu und aktuell ist, sind die Nachrichten. Aber warum eigentlich? Wenn man schon alles wiederholt und dem Zuschauer für seine teuren Gebühren ein halbes Jahr lang Konservennahrung zumutet, könnte man doch abends auch das heute-journal vom letzten Jahr ausstrahlen. Oder, noch besser und auch in jeder Hinsicht noch billiger: man nimmt den ganzen Programmblock zwischen 20 und 24 Uhr von 2012 und übernimmt ihn jeweils ins Programm von 2013.

Das ist doch mal ein Vorschlag, liebe Intendanten und Programmdirektoren, gell?

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Die US-Regierung zittert vor den „offenen Worten“ unseres Innenministers!

Das glauben Sie nicht? Ich auch nicht.

Was Hans-Peter Friedrich in den USA macht, hat man noch im 18. Jahrhundert mit dem schönen Wort antichambrieren bezeichnet. Man sitzt im Vorzimmer eines hohen Herrn und wartet geduldig und demütig, bis man vorgelassen wird.

Friedrich wird, wie man lesen kann, nur mit dem US-Justizminister Holder und der Obama-Beraterin Monaco zusammentreffen  – nicht gerade hochkarätige Gesprächspartner. Nicht einmal mit den Geheimdienstchefs darf er die angekündigten „offenen Worte“ wechseln. Wenn man dann auch noch bedenkt, daß er die Spionageaktionen der USA schon vor seiner Reise verteidigt hat, dann hätte er sich den Flug sparen können.

Wer antichambriert, so kann man es in der Wikipedia nachlesen, will „in den Vorzimmern der Großen und Mächtigen verkehren“.

Dazu wenigstens wird es bei Friedrichs Besuch reichen.

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Kompromisse – das geht bei Islamisten gar nicht

Ob das Angebot der ägyptischen Führung an die Muslimbrüder, sich an der neuen Regierung zu beteiligen, wirklich ernst gemeint war, weiß man nicht. Daß sie das Angebot zurückweisen würden, war von vornherein zu erwarten.

Das liegt nicht nur an ihrer (verständlichen) Wut über den Verlust der Macht, an die sie sich schon gewöhnt hatten. Es ist liegt vor allen daran, daß Islamisten – ob sie nun fanatisch oder „gemäßigt“ sind – nicht fähig und willens sind, Kompromisse zu machen. Wenn sich eine Gruppe einzig und allein auf die Religion, also auf den Koran und den Propheten stützt, kann sie auch keine Kompromisse eingehen.

Das gilt für die Muslimbrüder genauso wie für die Taliban, mit denen Obama und Karzai jetzt – wider jede Vernunft! – verhandeln wollen. Man muß schon sehr dumm sein, wenn man glaubt, daß solche „Gotteskrieger“ sich je einer Mehrheit unterordnen oder ein Votum gegen sich akzeptieren würden. Auch „gemäßigte“ Islamisten sind nur so lange gemäßigt, wie es die Umstände erfordern. Die Mäßigung ist Teil ihrer taqiyya, einer listigen Verstellung, die ihnen ihre Religion erlaubt.

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Lieber Onkel Kretschmann!

Wir waren am Wochenende in Deinem (immer noch!) schönen Ländle – und sind enttäuscht zurückgekommen. Wo sind denn auf den Höhen des Schwarzwalds all die „schönen Maschinen“ (so nennst Du ja die Windräder) , die Du uns versprochen hast? Natürlich, man sieht immer mal ein paar davon in der Ferne, aber das soll es schon gewesen sein? Wissenschaftler haben ausgerechnet daß Du, um die Energiewende in Deinem Land  zu vollenden, die gesamten Schwarzwaldhöhen von Nord nach Süd mit einer ununterbrochenen Doppelreihe von „schönen Maschinen“ bedecken müßtest. Warum machst Du das eigentlich nicht, wenn die Maschinen so schön sind? Du bist doch Ministerpräsident!

Nehmen wir einmal den Titisee.

P1140572Schön und grün liegt er da, eingerahmt von dunklen Wäldern, die bis zu den Ufern herabreichen. Und oben auf den Höhen? Keine einzige schöne Maschine! Wir haben in einem Restaurant mit Seeblick gesessen und immerfort in die Höhe geschaut, aber es war nichts da außer Natur. Du kannst Dir vorstellen, Onkel Kretschmann, wie enttäuscht wir waren.

P1140714Dann sind wir mit einer dieser kleinen gelben Gondeln auf den Belchen gefahren, und was haben wir dort vorgefunden? Wieder nichts! Es war ein schöner, warmer Sonntag, und es hat nur so gewimmelt von Menschen, die da oben alle sicher nur eines sehen wollten: schöne Maschinen. Aber nicht eine einzige war da – nur langweilige Natur, Blumen, Schmetterlinge und so ein Zeug. Da solltest Du Dich als grüner Ministerpräsident aber wirklich schämen, Onkel Kretschmann! Allen hast Du den Mund wässerig gemacht, und auch wir wollten doch die vielen, vielen Windräder sehen, die Du inzwischen gebaut hast.

P1140599Na ja, wir haben dann eben mit der Natur vorliebnehmen müssen, aber die ist ja im Grunde tiefstes 19. Jahrhundert, gell? Die Natur, das könnte man als Quintessenz des modernen Grünentums bezeichnen, die Natur wird erst richtig schön durch die schönen Maschinen, die sich auf jeder Bergkuppe so lustig drehen. Was sind da schon ein paar Türkenbundlilien, wie sie (rechts) in der Wutachschlucht wachsen?

Deshalb: bitte, bitte, lieber Onkel Kretschmann, verschönere so bald wie möglich den Schwarzwald mit Deinen schönen Maschinen, damit man diese dröge, langweilige Natur, die wir doch alle so gründlich satt haben, nicht mehr sieht. Erst wenn jeder Gipfel des Schwarzwalds von einem Windpark gekrönt wird, freut sich der Mensch. Dann heißt es, wie in Goethes Osterspaziergang:

Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!

Und glaub mir, Onkel Kretschmann – die Urlauber werden in Scharen kommen, nur um Deine schönen Maschinen zu sehen!

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Zwei Tage Urlaub vom Blog

Wir sind gerade auf ein Wochenende im Schwarzwald, aber ab Montag geht’s mit dem giftgrünen Tagebuch weiter! Es hat sich ja genug ereignet, und leider wenig Erfreuliches …

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Ägypten – ein „schwerer Rückschlag für die Demokratie“?

Nachdem die Islamisten in Ägypten unter den Augen der Welt seit einem Jahr die Islamisierung vorangetrieben, eine islamistische Verfassung durchgepeitscht, die Frauenrechte beschnitten, die Gewaltenteilung aufgehoben und kritische Journalisten ins Gefängnis gesteckt haben, beobachten die westlichen Länder jetzt auf einmal die Entmachtung der Islamisten „mit großer Sorge“ (Merkel). Mursis Sturz sei „ein schwerer Rückschlag für die Demokratie in Ägypten“, meint gar Außenminister Westerwelle.

Da kann man sich nur an den Kopf greifen.

Nein, es ist gut, daß durch das Militär eine neue Brutstätte des Islamismus ausgelöscht worden ist. Die ägyptische Bevölkerung, das hat man nun wirklich an den Reaktionen im ganzen Land sehen können, ist froh, daß der Spuk der bärtigen Männer vorbei ist.

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Obama – eine Entzauberung nach der anderen

Nachdem das ägyptische Militär das islamistische Regime von Mohammed Mursi gestürzt hat, will Obama die Weiterzahlung der Militärhilfe an Ägypten „überdenken“.

Die Islamisten haben die Militärhilfe also problemlos erhalten, aber jetzt, wo sie – unter dem Beifall wirklich aller demokratischen Kräfte in Ägypten – gestürzt sind, soll das Geld gestrichen werden? Das verstehe, wer will.

Der Nimbus des amerikanischen Präsidenten verblaßt jedenfalls zusehends.

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Endlich kommt die Wahrheit ans Licht – die Juden stecken hinter den Protesten in der Türkei!

Das hat, vermutlich nach langen Recherchen (oder nach einem Gespräch mit seinem Chef Erdogan?) der türkische Vize-Regierungschef Besir Atalay herausgefunden. Die Demonstrationen

wurden von der jüdischen Diaspora organisiert, die bei dem Ereignis aktiv war.

So zitiert ihn die türkische Tageszeitung „Hürriyet“. Die Juden gehören für Atalay zu den Kreisen, „die neidisch auf das Wachstum der Türkei sind“. Auch Erdogan hat schon mehrmals in kryptischer Form von der „Zinslobby“ gesprochen und den „Zionismus“ als Verbrechen bezeichnet.

Nun mag ja in der Türkei manches wachsen – der Verstand leider nicht.

Übrigens hat Atalay nach den entsetzten Reaktionen in aller Welt behauptet, so etwas habe er nie gesagt.

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