Die Autofahrer schröpfen, das geht immer!

Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig (SPD), nach dem es übrigens gar nicht genug Windkraftanlagen geben kann, verlangt jetzt auch, daß alle deutschen Autofahrer im Jahr 100 Euro in einen Fonds einzahlen sollen, damit die Straßen repariert werden können.  (Wir zahlen ja auch sonst keine Steuern!)

Ist das nicht ein feiner Sozialdemokrat?

Sein Einkommen als Ministerpräsident beläuft sich übrigens auf ca. 13.500 Euro – im Monat.

Veröffentlicht unter Politik | Schreib einen Kommentar

Graureiher, Raps und Windräder am Horizont – Eine Wanderung durch die Wetterau

GraureiherUnser Osterspaziergang hat uns dieses Jahr in die Wetterau geführt. Von Reichelsheim ging es über Äcker und Wiesen zum Florstädter Naturschutzgebiet „Am Mähried bei Staden“, dann an das Ufer der Nidda und schließlich über einen bewaldeten Höhenzug nach Blofeld und zurück nach Reichelsheim.

Fangen wir mit dem Schönen an. Überall auf den Feuchtwiesen (auch außerhalb des Naturschutzgebietes) haben wir Störche über Störche gesehen: bei der Futtersuche, im Flug und im Nest. Auch Graureiher (Bild rechts) standen in den Wiesen und an Weihern, und buchstäblich vom Anfang bis zum Ende der Wanderung hat der Gesang der Lerchen die Luft erfüllt.

Auf den Feldern aber, die an die Feuchtwiesen angrenzen, war praktisch nur eine einzige Ackerpflanze zu sehen: Raps.

P1150598Die ganze Ebene war ein Flickerlteppich aus grünen Wiesen und goldgelbem Raps. Vor allem, wenn die Sonne herauskam und das Gelb zum Leuchten brachte, war das ein prächtiger Anblick.

P1150625

Prächtig aber nur, wenn man nicht daran denkt, was mit diesen schönen Pflanzen geschieht: nur 30% des Rapsöls kommen als Speiseöl in den Handel, viel mehr aber, nämlich ca. 50%, werden als „Biokraftstoff“ in unseren Motoren verbrannt, der Rest landet als technisches Öl in der Industrie. Gute Agrarflächen (und gerade die Lößböden der Wetterau gehören zu den besten!) für solche Zwecke zu mißbrauchen, ist skandalös.

Es kommt dazu, daß durch Monokulturen dieser Größenordnung die Artenvielfalt, die ohnehin schon immer mehr abnimmt, noch weiter reduziert wird. Das gehörte in einer Zeit, als die Grünen noch grün und die Naturschutzverbände noch Naturschutzverbände waren (ach, lang ist’s her!), zum gemeinsamen Grundwissen aller Menschen, die ein (sachkundiges!) Interesse an der Natur hatten. Heute haben sie das alles vergessen.

Das folgende Bild (auch während unserer Wanderung aufgenommen) zeigt daher eine schlechthin utopische Landschaft, das Neue Arkadien der Grünen und der Naturschutzverbände von heute: im Vordergrund blühender Biodiesel, dahinter Windkraftanlagen und eine Stromleitung.

Windräder Wetterau

Wir aber haben uns – trotz alledem und alledem! – am herrlichen Gesang der Lerchen erfreut.

Veröffentlicht unter Die grüne Bewegung, Natur, Politik, Windkraftanlagen | Schreib einen Kommentar

Die Winkemann von Berwang 2013/14

Jetzt ist es wieder soweit: die Sonnalmbahn in Berwang macht ihre Frühlingspause, und der Winkemann winkt nicht mehr.

Es war eine solide Saison – ohne große Höhepunkte, aber grundsolide. Mehr als 60 mal hat der Winkemann bei jedem Wetter vor der Kamera gestanden, er hat also den Rekord vom letzten Jahr (damals waren es 70 Auftritte) nicht ganz erreicht. Aber um Rekorde geht es ja auch nicht.

Statt den Winkemann bei der Arbeit zu sehen, müssen wir uns jetzt beim Alpenpanorama auf 3sat damit begnügen, das langsame Schmelzen des Schnees zu beobachten. Rückschläge sind dabei immer möglich: Kälteeinbrüche mit Schneefall kann es noch im Juni geben, aber allmählich wird das Weiß durch die Farbe Braun ersetzt. Wenn sich dann endlich das Grün durchsetzt und die ersten Kühe auf den Almen stehen, kann man wieder frohlocken!

Veröffentlicht unter Fernsehen und Presse, Sonstiges | Schreib einen Kommentar

Schnell, schnell in die Krippe, ihr süßen Kleinen – Mami ist nämlich eine Trendsetterin!

Manuela Schwesig, noch in der DDR mit ihrem Zwangskrippensystem sozialisiert, jubelt. Warum? In der Welt kann man es nachlesen:

Immer mehr Mütter sind erwerbstätig, und nach der Geburt eines Kindes kehren sie immer früher an ihren Arbeitsplatz zurück.

Das wundert niemanden, der die heutigen Löhne und Gehälter kennt. Welche Familie kann denn heute noch von einem einzigen Einkommen leben? Jahrzehntelang war das in Deutschland kein Problem. Heute, wo es der Wirtschaft so gut geht wie nie, sind die Löhne so niedrig, daß zum bloßen Überleben einer Familie oft zwei oder drei Arbeitsstellen nötig sind.

Es ist also brutaler wirtschaftlicher Druck, der die Frauen zwingt, nach der Geburt so schnell wie möglich wieder zu arbeiten. Natürlich wollen (und sollen) sie wieder arbeiten, aber doch nicht gerade dann, wenn das Kind krabbeln, gehen und sprechen lernt. Die ersten zwei oder drei Jahre, das ist die schönste und spannendste Zeit, da wird ein Kind geprägt, da bildet sich mit dem Vertrauen zu den Eltern auch das Grundvertrauen, das so wichtig für den späteren Lebensweg eines Kindes ist.

Wer lieber Exceldateien (oder Supermarktregale) füllt, als diese schöne Zeit mit dem eigenen Kind zu genießen, hätte vielleicht mit dem Kinderwunsch lieber noch etwas warten sollen.

Manuela Schwesig freilich, die gar nicht genug Krippen mit Kleinstkindern vollstopfen kann, sieht das natürlich anders. Ganz im Sinne der linken Ideologie betrachtet sie die Unterbringung schon der kleinsten Kinder in Krippen als eine supertolle Sache: die Mütter, die ihre Kinder lange vor der Kindergartenzeit fremdbetreuen lassen, seien „Trendsetterinnen“:

Sie erobern sich den Arbeitsmarkt zurück. Das ist gut für ihren beruflichen Erfolg, für die Chancen auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit und für das Einkommen der ganzen Familie.

Ach, das ist ja wunderbar! Aber – denkt auch irgendjemand an die Kinder?

Dreht sich das ganze Leben jetzt nur noch um den „beruflichen Erfolg“, die „Chancen“ und das „Einkommen“ der jungen Mütter?

Wenn man so etwas Kritisches sagt, kommt freilich gleich der übliche Aufschrei: die Krippe sei doch das Allerbeste für die Kleinen, da lernten sie von Anfang an ein gutes Sozialverhalten, man könne für ihre frühkindliche Bildung sorgen usw.

Alles Unfug! Ich sage es noch einmal: in den ersten ein, zwei Jahren gibt es nur ein einziges Ziel, das Eltern erreichen müssen – dem Kind so viel Liebe geben, daß es ein Grundvertrauen, ein Urvertrauen entwickelt. Dieses Vertrauen hält ein Leben lang!

Da muß man eben finanziell und in der Karriereplanung ein paar Abstriche machen. Ist das denn so tragisch? Ist es wichtiger, am materiellen Wohlstand festzuhalten, als dem Kind einen guten Start ins Leben zu verschaffen? Und das finanzielle Opfer – ich spreche aus Erfahrung! – wird durch die Freude, das Kind in den ersten Lebensjahren intensiv zu begleiten, mehr als kompensiert.

Veröffentlicht unter Politik, Sonstiges | Schreib einen Kommentar

Brüllende Motoren und ein Tänzchen am Karfreitag

Das Jahr hat (von Schaltjahren abgesehen) 365 Tage. Wenn man einmal von den sog. „stillen Feiertagen“ wie Karfreitag, Volkstrauertag und Totensonntag absieht, haben alle Menschen, die ohne tägliches Tanzen nicht leben können, mehr als 360 Tage, an denen sie ihrer Lust frönen können. Das sollte, denkt man, eigentlich genug sein. Aber weit gefehlt! Jedes Jahr kommen dieselben dummen Proteste (vor allem von der Jugendorganistion der Grünen!), und die Politiker aus dem linken und grünen Milieu schließen sich eilfertig an.

An einem Mangel an Gelegenheiten zum Tanzen kann es wirklich nicht liegen, daß so energisch protestiert wird. Es liegt, glaube ich, eher an einer Abneigung gegen alles Religiöse, einer Abneigung, die bei vielen schon an Haß und Verachtung grenzt. Sie wollen partout das Recht bekommen, auch an den wenigen christlichen Feiertagen, die noch rechtlich geschützt sind, mit den Füßen zu trampeln. Und je weiter ihnen der Staat auf dem Weg zur totalen Säkularisierung entgegenkommt, umso hemmungsloser fordern sie ihr angebliches Recht ein – nicht mehr wollen sie, sie wollen alles!

Da ist keine Rede mehr von Toleranz gegenüber Andersdenkenden.

Noch bunter treiben es die Anhänger getunter Automobile. Sie treffen sich, obwohl auch sie das ganze Jahr zur Verfügung haben, ausgerechnet an Karfreitag – und nennen diesen Tag, der einer der höchsten christlichen Gedenktage ist, „Carfreitag“. In Limburg haben sie sich gestern so zahlreich versammelt, daß der Verkehr zusammengebrochen ist und eine Autobahnabfahrt gesperrt werden mußte.

Für eine so dreiste Kulturlosigkeit sollten sie sich, finde ich, schon ein bißchen schämen.

Veröffentlicht unter Christentum, Die grüne Bewegung | Schreib einen Kommentar

Frohe Ostern …

P1140186wünsche ich allen meinen Lesern!

Ich garantiere dafür, daß alle Beiträge bis einschließlich Ostermontag vollständig putinfrei sind! Wörter wie „Lawrow“, „Selbstverteidigungkräfte“ oder „Ukraine“ sind also bis auf weiteres tabu.

Der Schmetterling (Bild rechts) ist übrigens der Große Fuchs (Nymphalis polychloros), der bei uns lange Zeit verschwunden war und seit einigen Jahren erfreulicherweise wieder häufiger wird.

Veröffentlicht unter Sonstiges | Schreib einen Kommentar

Lieber Genosse Putin!

Ich habe gerade mit großem Interesse gelesen, was Du in einer Bürgersprechstunde geäußert hast. Mir ist es dabei, wenn Du erlaubst, heiß und kalt den Rücken heruntergelaufen. Ich habe Dich nämlich bisher für einen autoritären und ziemlich undemokratischen, selbstherrlichen Politiker gehalten. Das bist Du auch. Aber daß Du das Faustrecht wieder in die internationale Politik eingeführt hast und öffentlich dazu stehst, das ist schon ein starkes Stück. Damit, lieber Wladimir Wladimirowitsch, sinkst Du auf das Niveau jener kleinen Diktatoren, wie man sie zuhauf in der Dritten Welt vorfindet.

Du findest es legitim, daß Du Deine Soldaten auch in die Ost-Ukraine marschieren läßt, sagst Du. Dein Föderationsrat habe Dir das erlaubt. Eine erstaunliche Feststellung! Ganz abgesehen davon, daß in Deinem „Parlament“ inzwischen nur noch Claqueure sitzen, die immerfort „Rossija, Rossija!“ oder „Wir lieben Dich, Wladimir Wladimirowitsch!“ rufen – also davon einmal ganz abgesehen: das wäre ja noch schöner, wenn ein Parlament seinen Wirkungsbereich so mir nix dir nix auf ein souveränes Nachbarland ausweiten dürfte!

Im übrigen, lieber Genosse Putin, verfolgen wir hier in Deutschland sehr genau, wie es bei Dir daheim zugeht: wie Du jetzt, nachdem Du fast alle kritischen Medien ausgeschaltet und die letzten Richter auf Linie gebracht hast, auch noch die wenigen übriggebliebenen Gegner vor Gericht oder an den Pranger stellst, um sie zu vernichten. Die F.A.Z. schildert Deinen Vernichtungsfeldzug in der heutigen Ausgabe anhand von vielen Beispielen (hier nachzulesen, als Lektüre sehr zu empfehlen!). Da erfährt man, daß jeder, der sich offen gegen Deinen abenteuerlichen Kurs stellt, als „Vaterlandsverräter“ oder „Verbrecher“ und als „Feind des Volkes“ beschimpft wird. Das Internet, das Du ja ansonsten gar nicht so liebst, eignet sich vortrefflich dazu, Deine Gegner an den Pranger zu stellen.

Ach, eins will ich Dir noch sagen, Wladimir Wladimirowitsch: alles, was Du im Moment machst, zeigt, daß Du kein starker, selbstbewußter Politiker bist, sondern ein schwacher, ein sehr schwacher. Du kannst das eine Zeitlang mit Deinem tumben Rossija-Patriotismus überdecken, aber irgendwann werden Deine Landsleute merken, was Du angerichtet hast.

Und selbst wenn das noch lange dauert: auch Du wirst einmal, wie alle Staatenlenker, vor dem Richterstuhl der Geschichte stehen. Und dann wird man, wenn Gutes und Böses gewogen wird, sagen: dieser Putin hat sein Land, das so viele Entwicklungsmöglichkeiten hatte, für lange Zeit zurückgeworfen – zurück in die geistige Dumpfheit und Stagnation der Sowjetzeit.

Veröffentlicht unter Politik | Schreib einen Kommentar

An die Opfer denken – oder ihrer gedenken?

Gestern in einem Beitrag von hr online gehört: bei einer Gedenkfeier in Boston habe man

an die Opfer des Anschlags beim Boston-Marathon gedacht.

Natürlich kann man auch an die Opfer denken, aber bei einer solchen Feier hat man doch wohl eher der Opfer gedacht. 

Leider muß man sagen, daß solche Fehler langsam aber sicher auch in Medien einsickern, die bisher davon frei waren. Die journalistische Ausbildung kann offenbar die schweren Defizite der Schulen nicht mehr kompensieren.

Veröffentlicht unter Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar

Panzer mit russischer Flagge rollen in der Ost-Ukraine – Putin und Lawrow lügen weiter

Daß ein Präsident und sein Außenminister die Weltöffentlichkeit so dreist anlügen, das hat es schon lange nicht mehr gegeben: Putin und Lawrow vergießen Krokodilstränen über den „drohenden Bürgerkrieg“ in der Ukraine, dabei sind sie die treibende Kraft dieses Bürgerkriegs – und sie sind am Ende, wenn es dazu kommt, die einzigen Nutznießer.

Putin ist einer der schlimmste Alleinherrscher über Rußland, die Zaren eingerechnet und auch die Generalsekretäre der KPdSU, die immerhin noch in ihr  Politbüro eingebunden waren. Putin hat praktisch die ganze Opposition mundtot gemacht, die ohnehin schwache Duma ist zu seinem privaten Marionettentheater geworden, und die Landbevölkerung hat er mit der gewaltsamen Eroberung der Krim in einen nationalistischen Rauschzustand versetzt.

Einem solchen Alleinherrscher, dem weder vom Parlament, noch von der Justiz, der Presse oder einem Verfassungsgericht Grenzen gesetzt werden, ist buchstäblich alles zuzutrauen. Wer dann auch noch wie Putin von der eigenen Macht berauscht ist, dem muß man so früh wie möglich Einhalt gebieten. Sanftes Zureden nutzt da überhaupt nichts.

Bei den Verhandlungen am Donnerstag wird die russische Delegation den westlichen Gesprächspartnern genauso frech ins Gesicht lügen, wie sie es bisher gemacht hat. Sie wird vor dem Bürgerkrieg warnen, den sie selbst nach Kräften schürt, und sie wird weiter von „Selbstverteidigungskräften“ reden (bitte schon als „Unwort des Jahres“ notieren!).

Jetzt rollen im Osten der Ukraine gestohlene Panzer unter russischer Flagge, und es wird immer unwahrscheinlicher, daß die frisch ins Amt gekommene, unerfahrene ukrainische Regierung die Lage ohne ausländische Hilfe unter Kontrolle bekommen wird. Sie verfügt nämlich nicht, wie der altgediente KGB-Offizier Putin, über den reichen Erfahrungsschatz in geheimdienstlicher Raffinesse. Ihre Naivität sollte man der ukrainischen Regierung aber nicht zum Vorwurf machen – niemand im Westen hat es für möglich gehalten, daß Putin einmal das Völkerrecht so brutal mißachten und zu solchen Gangstermethoden greifen wird. Aus dem Kreml heraus orchestriert er die Aufrührer in der Ost-Ukraine – das zeigt schon die fast gleichzeitige „Eroberung“ von Verwaltungsgebäuden, Polizeistationen und Flugplätzen. Normale, aus gerechter Empörung handelnde  Demonstranten machen so etwas nicht – und sie wissen in der Regel auch nicht, wie man Panzer fährt und Sturmgewehre bedient.

Die Antwort kann nur heißen: nicht um Verhandlungen betteln, sondern eindeutige Grenzen setzen. Auch die Annexion der Krim darf unter keinen Umständen nachträglich hingenommen werden: sie muß für Reisen, Besuche jeder Art usw. von jetzt an tabu sein.

Und selbstverständlich muß es gegen den russischen Aggressor spürbare wirtschaftliche Sanktionen geben. Was denn sonst?

Veröffentlicht unter Politik | Schreib einen Kommentar

Ich krieg die Kriese (wenn ich die dummen Kommentare der User zur Ukraine lese)

Mensch, seid ihr alle bescheuert? Habt ihr sie noch alle? Solche Fragen gehen mir immer durch den Kopf, wenn ich lese, was Hinz und Kunz in den Leserkommentaren im Internet so alles schreiben. In der Auseinandersetzung zwischen Putin und dem Westen stehen geschätzte 80% auf der Seite Putins. Für die USA und Europa haben diese westlichen Wohlstandbürger nur Zynismus und Verachtung übrig.

Denken sie in ihren Hirnen auch nur einen Moment daran, woher es kommt, daß sie hier bei uns die Freiheit haben, völlig ungestraft auch die dümmsten Meinungen zu äußern, ohne in einem Straflager zu enden? Daß sie sich immer das neueste Smartphone kaufen können? Wenn es so furchtbar im Westen ist und in Rußland so schön, dann empfehle ich einen längeren Aufenthalt in Putins Reich – schon ein paar Monate würden, glaube ich, viel zu ihrer geistigen Genesung beitragen.

Aber wir wollen diese Haß-User einmal selbst zu Wort kommen lassen! Sie sind übrigens nicht etwa über die Annexion der Krim in helle Aufregung geraten, sondern wegen des Besuchs des CIA-Chefs Brennan in Kiew (alles wie immer in der Original-Orthographie):

Sicheres Zeichen dafür, dass die US-Hardliner in die heiße Phase der Kriese steuern. Was sonst will Brennan in Kiew. Hier haben sich die „unerfahrenen Krieger Kiews“ mal Nachhilfe in Destabilisation, Umsturz und ggf. Folter geholt.

Durch die USA sterben in der Ukraine so viele Menschen und auf Dauer wird Russland sich an der Wand gedrängt ebenfalls wehren.

CIA in Ukraine. Was er da gemacht hat? Na was wohl: gezündelt!

Die CIA marschiert in der Ukraine auf, aber wehe wenn die Russen Truppen auf eigenem Staatsgebiet nahe der ukrainischen Grenze versammeln. Dann heucheln die Amis und deren Propaganda-Medien aber auf!

Ich persönlich halte Putin für vertrauenswürdiger als die US-Amerikaner.

Die CIA hat 50-60tausend Paraamilitaers auf ihrergehaltsliste.Dawerden sich docheinige Hundert oder Tausend als Korsettstange fuer die ukr. Nationalgarde abzweigen lassen.

Mitlerweile erhärtet sich der eindruck das alles was der westen so sagt völlig gelogen ist und dies eine US gestütze revolte gegen russland sich enpuppt.

Die Putschisten-Machthaber in Kiew gehen mit Panzern gegen die eigene Bevölkerung vor.

Auf dem Maidan Blut geleckt, verlangen sie nun nach mehr. Bei Hunden ist klar was man bei einem solchen Verhalten macht. Da Merkel und Co nicht mehr zurechnungsfähig sind, scheint nur Russland fähig zu sein dies zu stoppen.

Eine vom Westen unterstützte terroristische Organisation putscht einen demokratisch gewählten Ministerpräsidenten aus der Regierung und erklärt ihn als Staatsfeind. Ein Ministerpräsident der im Beisein von EU- und BRD-Diplomaten Neuwahlen für den Herbst zugesagt und ein Papier unterschrieb, das dies besagt. Und diese Putschisten sind gewillt auf ihre Landsleute zuschießen, auf Arbeiter, Angestellte, auf Frauen mit Kindern und Rentner.

Die Kriegstreiberei geht und ging vom Westen aus.

Jetzt würde mich schon einmal interessieren: hat es so viel Schwachsinn auch früher schon gegeben – nur daß halt noch kein Internet da war, in dem auch der größte Mist ungefiltert veröffentlicht werden kann? Oder wird ganz Deutschland, wie ich eher vermute, immer mehr zu einem einzigen großen Narrenhaus, weil der common sense kurzerhand durch Haß und Wut und Zynismus ersetzt wird?

Höchste Zeit, daß sich Psychologen, Pädagogen und Soziologen einmal mit diesem merkwürdigen Phänomen beschäftigen!

Veröffentlicht unter Internet, Politik, Sprache und Literatur | Schreib einen Kommentar