Die Digitalisierung der Schulen ist ein Verbrechen an den Schülern

Alle Studien, die nicht von der IT-Lobby offen oder verdeckt finanziert worden sind, sagen eindeutig: die Digitalisierung ist beim Lernen von Kindern eher schädlich als nützlich. Ich verweise auf das Buch „Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen“ von Prof. Manfred Spitzer (München 2012). Dort findet jeder, der sich objektiv informieren will, eine Fülle von Argumenten und genug Hinweise auf unabhängige wissenschaftliche Studien, die allesamt zeigen: die Bildung kann gar nicht analog genug sein! Erst wenn bei den Schülern alle Kulturtechniken eingeübt und in Fleisch und Blut übergegangen sind, kann man maßvoll digitale Medien im Unterricht einsetzen.

Wenn jetzt die Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) 5 Milliarden Euro (!) in die „Digitalisierung der Schulen“ stecken will, dann ist das (ich sage es noch einmal) ein Verbrechen an den Schülern, die statt einer soliden Bildung nur das Herumtippen auf der Tastatur lernen werden. Prof. Spitzer, der auch Neurowissenschaftler ist, zeigt eindeutig auf, wie schwerwiegend die geistigen Defizite bei Kindern sind, die von klein auf digital unterrichtet werden.

Warum eine CDU-Ministerin auf diesen Zug aufspringt, kann nur an der Merkelisierung der Partei liegen, aus der offenbar alle im guten Sinne konservativen Kräfte das Weite gesucht haben. Helfen kann so ein Unfug nur der AfD.

Also: den Schülern erst einmal alle Kulturtechniken gründlich beibringen: richtig lesen, schreiben, rechnen. Auch die Schreibschrift! Dann Geographie und Geschichte (alles schändlich vernachlässigt). Falls dann irgendwann noch Zeit übrigbleibt, dann von mir aus in die Tastatur hauen, dann kann es keinen Schaden mehr anrichten.

Das Zauberwort heißt nicht digital, es heißt, ganz altmodisch: analog!

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Die Grünen gegen die Geheimdienste: die abgestandene linke Ideologie feiert fröhliche Urständ

Ohne Geheimdienste geht es nicht: so wie es auch nicht ohne Polizei und Justiz geht. Natürlich müssen sie in den Rechtsstaat integriert sein und sich an Recht und Gesetz halten, aber ihre Existenz kann man doch nicht allen Ernstes in Frage stellen!

Aber gerade das tun die Grünen – auch jetzt wieder. Ein furchtbarer Anschlag ist jetzt durch die Zusammenarbeit in- und ausländischer Geheimdienste mit den deutschen Behörden und der Polizei verhindert worden. Und schon kommen bei den Grünen wieder die alten Ressentiments hervor.

Was ist geschehen? Aus der Union sind Forderungen gekommen, den Geheimdiensten den Zugang zur Datenbank der Flüchtlinge und zu allen „international verfügbaren Datenbanken über Terrorverdächtige“ zu erlauben, um terroristische Anschläge zu verhindern. Da reibt man sich die Augen: was? das dürfen die also gar nicht? In allen Ländern, gerade in den demokratischen,  wäre der Zugriff eine Selbstverständlichkeit, nur nicht bei uns.

Aber hat nicht der Staat die Pflicht, seine Bürger zu schützen?

Sehen wir uns einmal an, wie das grünlinke Milieu auf die eigentlich selbstverstädlichen und plausiblen Forderungen von CDU und CSU reagiert. Die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic äußerte sich so (hier nachzulesen):

„Wilde Forderungen nach mehr geheimdienstlichen Kompetenzen“ führten nicht weiter „und vertiefen sogar die Gräben in unserer Gesellschaft“, sagte sie der Berliner Zeitung.

Wilde Forderungen? Nein: völlig vernünftige Forderungen, die man nur ablehnen kann, wenn man – koste es, was es wolle – an seiner abgestandenen Ideologie hängt. Da brechen wieder die alten dummlinken Ressentiments gegen Polizei, BND und gegen den Staat überhaupt durch: alte Zöpfe, die bei großen Teilen der ströbelianischen Grünen noch immer nicht abgeschnitten sind.

Das allerdümmste Argument, das jetzt auch aus den Reihen der SPD zu hören ist, lautet: kein Pauschalverdacht gegen Flüchtlinge! Also ob es darum ginge (außer bei den Wirrköpfen von Pegida und AfD). Nein: indem man aus den Reihen der Flüchtlinge, die ja zum allergrößten Teil hier einfach nur in Frieden leben und arbeiten wollen, die Straftäter und die potentiellen Terroristen entfernt, schützt man auch die große Mehrheit der Flüchtlinge.

Das ist das Gegenteil von Pauschalverdacht. Aber Linksgrüne und Teile der SPD sind für solche Argumente nicht mehr zugänglich. Für sie ist der Staat immer noch der Feind, dem man mit Mißtrauen begegnet.

Das ist nichts als ein ideologischer Reflex.

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Die Abschaffung des Autos ist schon beschlossen – und wieder laufen SPD und CDU den grünen Ideologen hinterher

Darüber lacht die ganze Welt – aber uns allen wird das Lachen im Hals steckenbleiben: die Grünen, die über die Beteiligung an vielen Koalitionen in den Bundesländern immer mehr ihrer oft absurden Vorstellungen durchsetzen können (man denke nur an die unsägliche Indoktrinierung der Schüler zur „sexuellen Vielfalt“!), wollen, daß ab 2030 keine mit Benzin oder Diesel betriebene Autos mehr zugelassen werden dürfen. Und mehr noch: am grünen Wesen soll ganz Europa genesen – von 2030 an, so fordern es die Grünen, sollte es in der gesamten EU nur noch Zulassungen für „emissionsfreie Pkw“ geben.

Jetzt könnte man einen solchen hirnrissigen Vorschlag leicht abtun, etwa mit dem Hinweis auf die von den Grünen einst geforderte Zwangs-Einführung eines Veggie Day, der den Grünen in den darauffolgenden Wahlen viele Stimmen gekostet hat. Aber hier handelt es sich um die Ausgeburt einer Ideologie, der linksgrünen Ideologie nämlich, und zu einer Ideologie gehört es, daß ihre Vertreter eben nicht lernfähig sind. Sie machen immer dieselben Fehler, und je uneinsichtiger sich das Volk zeigt, desto rabiater gehen sie mit Geboten, Verboten und gesetzlichen Zwangsmaßnahmen gegen das dumme Volk vor, um es zu beglücken und auf den rechten, den grünen Weg zu bringen. So sagt etwa der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag:

Wenn wir das Pariser Klimaabkommen ernst nehmen, dürfen nach 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr neu auf die Straße.

Etwas anderes kann man von den Grünen der Nach-Joschka-Zeit nicht erwarten.

Viel schlimmer ist aber, daß selbst große Teile von SPD und CDU, und zwar wider allen politischen Verstand, auf diesen Zug aufspringen. Der Bundesrat, also die Vertretung der Länder, soll einen entsprechenden Beschluß gefaßt haben, ohne die Öffentlichkeit davon zu unterrichten. Alles, was bisher darüber bekanntgeworden ist, stammt aus Informationen von Spiegel Online. Danach sollen wohl CDU- und SPD-regierte Länder (wahrscheinlich  alle, bei denen die Grünen an der Regierung beteiligt sind) für die Abschaffung des traditionellen Autos plädiert haben.

Eines kann man jetzt schon sagen: sie werden bei den nächsten Wahlen dafür die Quittung bekommen. Und sie werden dann ganz erstaunt tun, wenn die „populistischen Parteien“ weiter wachsen werden.

Aber das ist eben typisch grünlinks: wenn die Argumente beim „dummen Volk“ nichts ausrichten, geht man zur Ökodiktatur über.

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Anne Will heute abend: schon wieder die üblichen Verdächtigen

Es geht um Syrien (immerhin einmal nicht um die Flüchtlinge!), und fast alle Teilnehmer der Runde kennt man gefühlt seit Ewigkeiten: den russischen Botschafter in Deutschland, Grinin, der als his master’s voice wieder (genau wie einst seine Kollegen in der Sowjetzeit) die russische Propaganda nachplappern wird; John Kornblum, stoisch und in sich selbst ruhend; und natürlich der unvermeidliche General a.D., Harald Kujat.

Das Adreßbuch, aus dem die Talkshow-Redaktionen ihre potentiellen Gäste auswählen, scheint immer schmäler zu werden.

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Am 16. Dezember 2016 winkt er wieder, der Winkemann von Berwang

Und zwar immer im Alpenpanorama von 3sat, morgens gegen 8.33 Uhr.

PS:  Zum Glück haben uns einige frühe Wandervögel im Sommer geholfen, die lange Zeit zu überbrücken – vor ein paar Wochen haben sogar vier Wanderer gleichzeitig auf dem Platz neben der Bergstation der Sonnalmbahn gestanden und gewinkt!

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Die Kraft des Händedrucks: Sensationelles von heilpraxisnet.de

Das „Fachportal“ heilpraxisnet.de berichtet wieder einmal von sensationellen Studien:

Kraft des Händedrucks lässt auf Gesundheit schließen
Ist der Händedruck warm und kräftig, kann dies ein Zeichen für eine gute Gesundheit sein. Auch zeigt sich, ob der Mensch eher zurückhaltend ist oder ein gesundes Selbstbewusstsein besitzt.

Nein, wer hätte das gedacht!

Wird nur noch schwach zugegriffen, kann das ein Zeichen für eine unzureichende Gesundheit sein.

Insbesondere das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall steht laut den Wissenschaftlern im Zusammenhang mit einer nachlassenden Griffstärke.

Da denke ich an gewisse Wettersendungen, in denen das Wetter nicht nur mit leichten Befindlichkeitsstörungen in Zusammenhang gebracht wird, sondern sogar mit schweren Krankheiten.

Aber so ist es in den Medien: man kann seriös informieren – oder auch nicht.

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Das gute alte Europa wird die „Grundfarbe des Planeten“ bleiben

Die Zeit meint es nicht gut mit Europa. Wir haben zwar – bis auf das fürchterliche Jugoslawien-Gemetzel – lange keine europäischen Kriege mehr gehabt, aber das Feuer, das in so vielen Menschen nach dem Weltkrieg für Europa brannte, ist erloschen. Wie ja überhaupt fast alle Feuer erloschen sind und nur kalte Asche von ihnen übrig ist.

Europa, sagen manche, locke keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor – und doch ist dieses alte, so oft totgesagte Europa ein Ort der Sehnsucht geblieben. Man sieht es sogar in amerikanischen Spielfilmen, wo die geplante Hochzeitsreise nach Paris, France oder nach Venice, Italy den Protagonisten einen Glanz in die Augen zaubert. Europa ist, mit allen seinen Höhen und Tiefen, fast unverwüstlich, es lebt immer noch: es lebt in den Museen und Opernhäusern, in seinen Buchhandlungen, in den Krankenhäusern, um die uns die Welt beneidet. Europa lebt auch in seiner Geschichte, in seinen Literaturen, und es lebt in seiner Demokratie, die ein Leuchtturm der ganzen Welt ist, und in seiner Liberalität.

Ohne das Licht, das von Europa ausgeht, wäre die Welt ein dunkler, unwirtlicher Ort.

Das ist alles gefährdet, natürlich. Alles in der Geschichte ist immerfort gefährdet. Man kann sich nie sicher sein. Große Reiche zerfallen, kleinere, die brutal und gewissenlos genug sind, rücken nach. Die alte Vorstellung, daß die Dinge von Jahrhundert zu Jahrhundert besser und menschlicher werden, war schon immer falsch. Gerade im vergangenen Jahrhundert mit seinen grausamen (und gottlosen!) Diktaturen hat es unvorstellbare Rückschläge gegeben.

Und dennoch: wenn man, dieser extremen Ausschläge ungeachtet, eine statistische Linie zieht, wenn man einen Mittelwert ins Diagramm zeichnet, dann weist diese Linie nach oben. Das ist wenig tröstlich für die Opfer der Grausamkeit, die alle Völker im Laufe ihrer Geschichte erlitten haben. Aber es ist trotzdem gut so.

Und Europa, das für viele der schlimmsten Verbrechen des 20. Jahrhunderts verantwortlich ist (nicht für alle!), ist trotz alledem doch immer wieder zur Humanität zurückgekehrt. Es hat, so scheint es, einen gesunden Kern, immer noch. Europa, da bin ich sicher, wird auch Orbán, Marine Le Pen und die eklige braune Sauce überstehen, die sich jetzt in vielen seiner Länder (leider auch in Deutschland) wieder ausbreitet. Es wird am Ende auch über diese armseligen Bewegungen siegen, die sich in zynischer Verkennung ihrer eigenen geistigen Beschränktheit für die Retter des „christlichen Abendlandes“ halten.

Der österreichische Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal hat 1917 (in einer für Europa fürchterlichen Zeit!) im Entwurf zu seiner Berner Rede von einem hoffentlich kommenden „europäischen Ich“ im Gegensatz zu einem Europa des Geldes gesprochen (sehr aktuell!), und er hat skizzenhaft hinzugefügt:

Es werden vereinzelte Individuen sein, eine stille Gemeinde, die schon da war, in denen die letzte Phase des Begriffes Europa sich verteidigt und vertieft. Von hier allein Europa als die geistige Grundfarbe des Planeten empfunden, das Europäische als der absolute Maßstab aufgestellt, das jeweilig Nationale immer wieder an ihm gemessen und korrigiert.

Das ist das Europa, das ich mir wünsche. Es wird nie untergehen: weil immer so eine „stille Gemeinde“ da sein wird, die auch in schlimmster Zeit die Fackel hochhält.

Und nach dem Winter kommt immer ein Frühling.

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„Merkel muß weg“? Nein: der Pöbel muß weg!

Auch heute wieder haben die Dresdner – mitten unter ihnen der Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann – den Bundespräsidenten, die Kanzlerin und den Bundestagspräsidenten liebevoll empfangen, zum Beispiel mit diesen Worten:

Volksverräter!
Merkel muß weg!
Haut ab!

Ein Farbiger auf dem Weg zum Gottesdienst wurde mit „Abschieben, abschieben!“-Rufen begleitet.

Jetzt könnte man natürlich sagen: das sind nicht „die Dresdner“. Aber wo bleiben denn dann „die Dresdner“, um dem Pöbel, der Schande über diese schöne Stadt bringt, Einhalt zu gebieten? Wenn wirklich die übergroße Mehrheit gegen diese Pöbeleien ist, dann müßte es doch kein Problem sein, den guten Ruf der Stadt wiederherzustellen.

Stattdessen werden die rechten Gröler immer dreister, und außer ein paar kleinen Aktionen und Erklärungen gibt es nichts, was sie zurückdrängen könnte.

PS: Wenn es stimmt, daß Merkel „wegmuß“, dann gibt es dafür in einer Demokratie nur einen einzigen Weg: man wählt sie ab. Dazu ist ja nächstes Jahr Gelegenheit. Dann entscheidet aber nicht ein Haufen von Krakeelern mit einem – na, sagen wir: etwas merkwürdigen Demokratieverständnis, dann entscheidet darüber das deutsche Volk.

Ob Dresden seinen schlechten Ruf bis dahin wieder loswerden wird, kann man bezweifeln.

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Nur reinrassige Magyaren dürfen in Ungarn leben!

Das scheint das Ziel des Herrn Orbán zu sein. Was das mit Europa zu tun hat, vermag ich nicht einzusehen. Aber Geld stinkt ja nicht, selbst wenn es aus Brüssel kommt, gell?

Deshalb läßt der feine Herr Orbán heute alle reinrassigen Ungarn darüber abstimmen, ob auch minderwertige Flüchtlinge aus dem Morgenland aufgenommen werden sollen.

Das Ergebnis kann man sich vorstellen.

PS: Wir jedenfalls werden in einem solchen Land keinen Urlaub mehr verbringen.

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Noch einmal: Putin und Assad müssen für ihre Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt werden!

Und zwar nicht erst in zehn oder hundert Jahren.

Eine Großstadt wie Aleppo dem Erdboden gleichzumachen: das muß doch wirklich Grund genug sein, diese feinen Herren vor einem internationalen Gerichtshof anzuklagen!

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