Archiv der Kategorie: Sprache und Literatur

Montaigne über den Tod

Michel de Montaigne (1533-92) hat mit seinen Essais vor fast 500 Jahren die Gattung des Essays erfunden.  Einen kleinen Ausschnitt seiner Gedanken über den Tod in der Übersetzung von Johann Daniel Tietz will ich meinen Lesern nicht vorenthalten: Laßt uns also denselben … Weiterlesen

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Hurrikanes?

Der Investor Warren Buffett, schreibt das Handelsblatt, muß nach den Hurrikanes „Irma“, „Harvey“ und „Maria“ einen Gewinneinbruch bei Berkshire Hathaway melden. Das ist freilich ein seltsamer Plural (er kommt gleich dreimal in dem Artikel vor). Wenn man von einem „Hurrikan“ … Weiterlesen

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Bonhoeffers Gedicht „Von guten Mächten treu und still umgeben“ – überfordert es die Christenmenschen?

Ich bin vor einiger Zeit zufällig in ein evangelisches Forum geraten, in dem die Vertonungen von Bonhoeffers Gedicht „Von guten Mächten treu und still umgeben“ diskutiert wurden. Eigentlich wollte ich nur wissen, warum in manchen Versionen von „verschreckten“, in anderen … Weiterlesen

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Pickel am Po, die BUNTE und die deutsche Sprache

In einem Artikel auf BUNTE.de über das wichtige Thema „Pickel am Po – so wirst du die lästigen Mitesser los“ (hier nachzulesen, falls die Redaktion den Fehler noch nicht korrigiert hat) lese ich gerade: So kannst du die Mitesser vorbeugen. … Weiterlesen

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Zuckmayer und die Wege zum Glück

Ein schönes Zitat habe ich bei Carl Zuckmayer (Die langen Wege, 1952) gefunden: Aber ich liebe das Leben, das menschliche Leben, nicht in einer illusorischen Vorstellung von einer Glücksbestimmung, nicht als einen regulierbaren Vorgang zur Erreichung möglicher Zufriedenheit, sondern das … Weiterlesen

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Kampf gegen den Tod?

Das schreibt die Welt heute in ihrer Online-Ausgabe: Tom Petty hat den Kampf gegen den Tod verloren. Aber: verlieren wir den nicht alle?

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Über die AfD im Bundestag

Zum Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag fällt mir das Zitat eines Unbekannten ein, das fälschlicherweise immer wieder Albert Einstein zugeschrieben wird: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir … Weiterlesen

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Zu Salzsäure erstarrt

Ja, so steht es in einer Art Autobiographie, die nicht etwa im Selbstverlag, sondern in einem ordentlichen norddeutschen Verlag erschienen ist: Ich erstarrte zu Salzsäure. Ich erstarre übrigens auch – wenn ich solche Sätze lesen muß, die offenbar nie das … Weiterlesen

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„Ganze 17 Mal“ einbestellt – schlechtes Deutsch im SPIEGEL

Matthias Gebauer, „Chefreporter von SPIEGEL ONLINE“, hat sein Abitur 1994 gemacht und erst einmal als Polizeireporter bei „Bild“ in Berlin gearbeitet. Das merkt man. Beides. Der deutsche Botschafter in der Türkei, Martin Erdmann, so formuliert es Gebauer heute, sei „ganze … Weiterlesen

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Zurück zu erlangen

Ja, so steht es in der WELT: Maybrit Illner habe versucht, die Kontrolle über die Debatte zurück zu erlangen. Alexander Jürgs hat dieses sprachliche Kunstwerk geschaffen: „zurück zu erlangen“. Das Verb einfach in zwei Teile gehauen und ein „zu“ dazwischengesetzt … Weiterlesen

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