Hans-Jürgen Irmer – der Prügelknabe des linksgrünen Milieus

Wer im linksgrünen Spektrum etwas auf sich hält, prügelt seit jeher auf den hessischen CDU-Politiker Hans-Jürgen Irmer ein. Nun trägt der (ich habe darüber hier und auch an dieser Stelle schon einmal geschrieben) eine gewisse Mitschuld an dieser Feindschaft, aber das Toben der linken Heiden steht, wenn man seine Texte unvoreingenommen betrachtet, in keinem Verhältnis zum Anlaß der Beschimpfungen.

Das wird auch jetzt wieder deutlich. Irmer hat in einem Kommentar der rechtsnationalen Zeitung Junge Freiheit (für die man eigentlich als seriöser Kommentator nicht tätig werden sollte!) folgendes geschrieben (nach hessenschau.de zitiert):

In dem Artikel fordert … Irmer einen befristeten Aufnahmestopp für Asylbewerber. Nur so könnten unerledigte Altfälle sorgfältig abgearbeitet und illegale Flüchtlinge aufgespürt werden.

Irmer macht sich in dem Artikel auch für ein verstärktes Abschieben stark und warnte vor der Gefahr durch Mitglieder der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), die als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland kämen und hier Anschläge verüben könnten. Gegebenenfalls müssten Gesetze verschärft werden, um das zu verhindern, so der CDU-Rechtsaußen.

Das ist also schon alles? Das rechtfertigt Zorn und Empörung, wie man sie sonst nur von Muslimen kennt?

„Irmer erhitzt erneut die Gemüter“, schreibt die Hessenschau des (schon immer) etwas linkslastigen Hessischen Rundfunks. Erhitzt wirken die Reaktionen auf der Linken tatsächlich. Die SPD nennt Irmer einen „Brandstifter, der mit seinen rechtspopulistischen Äußerungen regelmäßig Spaltung, Ressentiments und Vorurteile schürt“ und unterstellt ihm eine „explosive rechtspopulistische Melange“.

Dabei sind es SPD, Grüne und Linke, die mit ihrer dummen Ideologie („jeder Flüchtling ist eine Bereicherung“) am meisten zum Unmut in der Bevölkerung beigetragen haben. Gerade die SPD und ihr Vorsitzender Gabriel haben durch ihre dilettantische Politik zu einem so noch nie dagewesenen Vertrauensverlust der Politik insgesamt geführt. Sie sollten sich an die eigene Nase fassen, statt Irmer weiter als Popanz zu mißbrauchen.

Einen schwächeren Vorsitzenden als Gabriel hat die SPD im übrigen seit Scharping nicht gehabt.

Dieser Beitrag wurde unter Islam, Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert