Zigeuner – Opfer oder Täter? Oder beides?

Es ist nicht angenehm, ein Opfer zu sein. Selbst wenn man alles überstanden hat, bleibt man ein Opfer – nicht selten ein Leben lang. Das trifft ohne Zweifel auch auf jene Bevölkerungsgruppe zu, die man bis vor einigen Jahrzehnten „Zigeuner“ nannte. Sie hatten es nach dem Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft nicht leicht. Wie Juden, Kommunisten und Behinderte wurden sie in die Venichtungslager gesteckt, aber nie waren sie als Opfer so geachtet wie etwa die Juden. Auf Sonntagsreden, bei der Aufstellung von Gedenksteinen, selbst in historischen Abhandlungen hat man ihr Schicksal schlicht vergessen. Erst spät haben sie begonnen, sich zu artikulieren und auf sich aufmerksam zu machen. Romani Rose ist einer von denen, die seit Jahrzehnten unermüdlich und öffentlich über diese Ungerechtigkeit sprechen und schreiben.

Zur Zeit – man redet nur noch von „Sinti und Roma“, nicht mehr von Zigeunern – geht es freilich um die Armutsflüchtlinge aus Rumänien und Bulgarien, die in die reicheren europäischen Länder eingeschleust werden. Und hier zeigt sich nun, kürzlich von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (hier nachzulesen) dokumentiert, daß die Roma in jüngerer Zeit auch zu Tätern geworden sind, und das ausgerechnet an ihren eigenen Kindern. Was die europäischen Polizeibehörden bis heute – auch aus Gründen der sprachlichen Korrektheit – nicht sagen dürfen, hat der Wiener Sozialpädagoge Norbert Ceipek sorgfältig und gründlich erforscht.

„In vielen Roma-Clans“, schreibt Yvonne Staat in der F.A.Z., „gebieten schwerreiche Chefs über bettelarme Untergebene. Die Chefs nutzen die Not ihrer eigenen Leute aus, besonders die der Kinder, und tun alles dafür, daß das so bleibt.“ Während man noch vor ein paar Jahrzehnten lesen und hören konnte, daß es „Zigeunerkindern“ besser gehe als allen anderen Kindern auf der Welt, ist es jetzt an der Zeit, diese Meinung zu revidieren.

Die Clanchefs der Roma schicken ihre noch nicht strafmündigen Kinder zum Betteln und Stehlen ins Ausland. Sie selbst sind schwerreich, fahren Mercedes und leben in Saus und Braus, ihr Reichtum beruht auf der Ausbeutung der Kinder. Mädchen werden an Freier vermietet, und ein perfektes System von Aufpasserinnen sorgt dafür, daß nichts aus dem Ruder läuft. Mindestens 350 Euro am Tag muß ein Kind abliefern. Was da im Monat zusammenkommt, wenn ein Clanchef etwa 70 Kinder ins Ausland schickt, kann man sich ausrechnen.

Wenn die Mädchen älter sind, 15 oder 16, werden sie an einen anderen Clan weiterverkauft. Der neue Clan zahlt eine hohe Summe, dafür erwartet er von den Mädchen, dass sie viele Kinder gebären. „Die Mädchen müssen Kinder buchstäblich produzieren“, sagt Ceipek. Nur so bleibt das Geschäftsmodell am Laufen.

Auf der selben Seite findet sich ein Interview mit Romani Rose. Selbst zaghafte Fragen nach diesem Kindesmißbrauch, der offenbar bei den Roma gang und gäbe ist, weist er zurück. Das sei alles „Rassismus“, sagt er stereotyp. Selbst die Frage nach diesen Clans ist für ihn schon „rassistisch“, seine Landsleute würden dadurch „ausgegrenzt und stigmatisiert“. An allem sind für ihn die Gastländer schuld.

Eine Einsicht, daß diese Clanchefs schon lange selbst zu Tätern geworden sind, daß sie ihre Kinder zum Stehlen schicken und sogar prostituieren, findet nicht statt.

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