Der Imam, die Kultur und der Haß

Es gibt eine kleine Gruppe von Muslimen, die niemand hier in Deutschland haben möchte. Dazu zählen vor allem die sog. „Haßprediger“. Daß es noch immer nicht gelungen ist, diese geistigen Brandstifter rechtlich zur Verantwortung zu ziehen, ist ärgerlich. Hier muß auf jeden Fall durch den Gesetzgeber Abhilfe geschaffen werden, denn wer Freitag für Freitag in menschenverachtender Weise den Haß gegen das Land schürt, in dem er lebt, und oft genug auch zum Dschihad gegen unsere Kultur aufruft, dem muß diese Möglichkeit genommen werden. Die Gerichte, das hat sich auch jetzt wieder gezeigt, haben oft keine Möglichkeit, strafrechtlich gegen solche „Imame“ vorzugehen, weil das Delikt der Volksverhetzung oft nicht anwendbar ist.

In einem aktuellen Fall geht es um den afghanischen Imam Said Khobaib Sadat, der im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim eine Gemeinde um sich geschart hat. Als die Vorwürfe gegen seine aggressiven Predigten immer lauter wurden, trennte sich der Afghanische Kulturverein – man beachte das Wort „Kultur“! – von ihm. Gegen den Versuch der Offenbacher Ausländerbehörde, Sadat auszuweisen, ging der fromme Mann, der sonst wohl eher die Scharia bevorzugt, durch alle Instanzen bis zum Hessischen Verwaltungsgerichtshof – und gewann! Der Straftatbestand der Volksverhetzung sei im juristischen Sinne nicht erfüllt.

Der „Kulturverein“ hat sich von ihm übrigens nur zum Schein getrennt. Sadat soll dort jetzt als „Hausmeister“ beschäftigt sein. Selbst das Frankfurter Integrationsdezernat, das sonst gar nicht milde genug sein kann, meint jetzt, wie man im Lokalteil der F.A.Z. vom Donnerstag nachlesen kann,

der Prediger habe die ganze Zeit einen prägenden Einfluß auf den Verein gehabt und die ideologische Ausrichtung maßgeblich mitbestimmt. Nun bestehe abermals die Gefahr, daß Sadat mit seinen teils sehr emotionalen Reden vor allem jüngere Gemeindemitglieder radikalisiere.

Ich finde es, mit Verlaub, skandalös, daß gerade hier im Rhein-Main-Gebiet, aber auch anderswo, oft gut integrierte Familien mit Kindern, die das Gymnasium besuchen, in Vereinen sind und perfekt deutsch sprechen, im Morgengrauen abgeholt und in ihr „Mutterland“ abgeschoben werden, während es selbst nach sechs Jahren (!) nicht gelingt, diesen Imam mitsamt seiner Familie in seine afghanische Heimat zu schicken.

Sadat ist 1991 nach Deutschland gekommen. Alle seine Asylanträge wurden abgelehnt. Aber er ist immer noch da. Und seit ihn das Gericht aus Mangel an Beweisen vom Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen hat, predigt er auch wieder in Bergen-Enkheim.

Und wenn er mit seinen Glaubensbrüdern zusammen ist, da bin ich sicher, lacht er sich halbtot über die Ungläubigen, auch wenn er sie vielleicht nicht mehr, wie es noch unter den Osmanen üblich war, als Christenhunde bezeichnet.

Dieser Beitrag wurde unter Islam, Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Der Imam, die Kultur und der Haß

  1. Hanns sagt:

    Hallo,
    ich bin eigentlich eher durch Zufall auf Ihre Seite gekommen. Nachdem ich mich ein wenig durchgelesen habe, muss ich sagen Ihre Seite gefällt mir sehr. Ich werde in Zukunft öfters mal vorbei schauen!

    Viele Grüße aus Sinsheim

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.