„Warum darf jede*r einen Hund kaufen?“

Das ist wahrhaftig der Titel einer Sendung in der Reihe „Engel fragt“ des Hessischen Fernsehens.

Gegenfrage:

Warum darf jeder, der sich beim HR für einen Journalisten hält, auf diese Art und Weise die deutsche Sprache vergewaltigen?

Im HR-Text zur Sendung heißt es dann weiter:

Die Deutschen lieben Hunde, aber vielen Tieren bekommt das nicht gut. Vierbeiner leiden, weil ihre Halter*innen keine Ahnung von Hundeerziehung haben.

Und was ist mit den HR-„Journalisten“, die keine Ahnung von der deutschen Sprache haben? Auf welche Schule sind sie gegangen, wer war ihr Deutschlehrer? Und wer hat ihnen im Sender freie Hand gegeben, das lächerliche Gender-Deutsch zu verwenden, statt ihnen eine Ausdrucksweise beizubringen, die dem Kulturauftrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk entspricht?

Weiter heißt es:

Ist die vermeintliche Tierliebe vieler Hundehalter*innen purer Egoismus?

Natürlich gibt es hie und da Hundehalter, die nicht wissen, wie man mit einem Hund umgeht. Aber mindestens so gravierend sind vermeintliche Journalisten, die mit der deutschen Sprache umgehen, als sei sie eine Verfügungsmasse für politische Ideologen.

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