„Meldungen können nicht überprüft werden“

Das nervt schon allmählich: fast in jedem Artikel über den Krieg in der Ukraine findet sich (oft sogar zwei- oder dreimal in einem Text) der Hinweis, daß die Meldungen

in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden können.

Wie sollten sie auch? Putin will bei seinen Gewaltexzessen gegen die Zivilbevölkerung keine Zeugen, er hat jetzt sogar die OSZE-Beobachter, die zumindest in der Vergangenheit gegen Rußland eher freundlich gesinnt waren, aus dem Land geworfen.

Aber es ist hier wie im menschlichen Alltag: ich glaube einem Menschen, wenn er anständig und vertrauenswürdig ist. Einem, der mich immer wieder angelogen hat, glaube ich nicht. Putin hat in den Wochen vor seinem Überfall auf die Ukraine den Regierungschefs, die bei ihm waren, um den Krieg noch in letzter Minute zu verhindern, dreist ins Gesicht gelogen, jedem von ihnen und immer wieder.

Da sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand, ob man den russischen oder den ukrainischen Meldungen glaubt.

Dieser Beitrag wurde unter Fernsehen und Presse, Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.