Drohnen, überall Drohnen!

Könnte mal jemand unseren Filmemachern und Drehbuchautoren sagen, daß es allmählich ein bißchen langweilig wird mit diesen ewigen Drohnenaufnahmen?

Wir wissen ja, daß ihr es könnt, aber das müßt ihr doch nicht bei jeder Gelegenheit unter Beweis stellen! Ist es wirklich nötig, daß im Krimi, immer wenn der Täter oder der Kommissar mit dem Auto von A nach B fährt und dabei einen Wald durchquert, die Drohne aufsteigt und uns – in immer der gleichen Einstellung – die Fahrt ein paar Sekunden lang von oben zeigt?

Es ist ja verständlich, daß ihr am Anfang berauscht wart von den neuen Möglichkeiten, und im Dokumentarfilm hat die Arbeit mit der Drohne auch viele neue Perspektiven eröffnet. Aber im Spielfilm sollte man sie sparsam einsetzen – und nur da, wo es dramaturgisch sinnvoll ist.

Und bitte mit ein bißchen mehr Raffinesse!

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