Die Windkraftlobby kann nur siegen, wenn sie den Naturschutz und die Demokratie außer Kraft setzt

Ich habe das an dieser Stelle schon vor langer Zeit geschrieben: der Ausbau der Windkraft wird nur gelingen, wenn man langfristig den Naturschutz und die demokratischen Mitwirkungsrechte der Bürger beschneidet oder ganz außer Kraft setzt. Einen „naturverträglichen Ausbau der Windkraft“, wie ihn der NABU wider besseres Wissen fordert, kann es nicht geben.

Auch die Durchsetzung des E-Autos wird auf demokratischem Weg nicht gelingen, weil die übergroße Mehrheit der Bevölkerung weiß, daß es sich hier um nichts weniger als einen Betrug handelt. Statt die Autos mit Benzin- und Dieselmotoren weiter zu verbessern, setzt man auf eine unausgereifte Technologie, die dem Klima – allein schon durch die Produktion und Entsorgung der Batterien – mehr schadet als das herkömmliche Auto und gleichzeitig der Volkswirtschaft einen unermeßlichen Schaden zufügt. Und wieder einmal hört die Merkel-CDU eher auf die Energie- und Klima-Eiferer als auf die eigene Vernunft. Da halte ich es mit dem Kabarettisten Dieter Nuhr, der vor einiger Zeit sinngemäß gesagt hat, der Klimawandel sei zwar ein ernstes Problem, aber es helfe ja nicht, wenn man darüber den Verstand verliere:

Die Chemiebranche ist den Bach runter. Die Energiewirtschaft wickeln wir gerade ab. Atomausstieg, Kohleausstieg, jetzt stehen nur noch ein paar Windräder rum. Die Banken haben sich selbst zerschossen. Nun sind wir auch noch dabei, unsere Autoindustrie zu vernichten.

Ich fürchte, unser Wohlstand basiert zu einem nicht geringen Teil auf der Autoindustrie. Doch das Auto ist der Volksfeind Nr. 1. Wir vernichten gerade alles, was irgendwie unseren Sozialstaat bezahlen könnte.

Aber es wird ja nicht nur die Volkswirtschaft zerstört. Es sollen vor allem unsere vorbildlichen Naturschutzgesetze eingeschränkt werden – und zwar aus denkbar niedrigen Beweggründen: weil sie der Windkraftindustrie im Wege sind. Die Grünen, die großen Naturschutzverbände und die Windkraftindustrie sind längst, auch durch Austausch des Personals, zu einem „grün-industriellen Komplex“ verschmolzen, ähnlich dem „militärisch-industriellen Komplex“ vergangener Zeiten. Jetzt gilt es, die Natur, die Pflanzen, Tiere und Landschaften, unsere ganze Umwelt, vor diesem gefräßigen Komplex zu schützen, der – während er vorgibt, Natur und Klima zu bewahren – im Auftrag einer dummen Ideologie nur allem schadet und alles gefährdet.

Je größer ein Problem ist (und der Klimawandel ist ohne Zweifel eine globale Herausforderung), umso besonnener muß man handeln. Wer nur mit zwei Prozent an der Verursachung des Klimawandels beteiligt ist, kann sich nun wirklich die Zeit nehmen, gründlich über alles nachzudenken, statt in hektische und dumme Betriebsamkeit zu verfallen.

Blinder Eifer schadet nur.

PS: Und die Autos haben dann Batterien, wie Dieter Nuhr nur ganz leicht überspitzt sagt,

die man nirgends laden kann und schon bei der Produktion so viel CO2 ausstoßen, dass man den Diesel noch gut acht Jahre hätte fahren können. Aber Batterien sind bestimmt vegan und glutenfrei.

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