NABU ruft zum Klima-Streik auf

Während sich die NABU-Mitglieder und viele ehrenamtliche Naturfreunde mit bewundernwerter Energie ganz konkret um den Schutz der Natur kümmern, macht die NABU-Chefetage, wie man es seit langem gewöhnt ist, wieder einmal nur Politik.

Jetzt ruft sie sogar zum Streik auf, sie will in ihrem neuesten Aufruf (natürlich wieder mit dem dummen Gender-Sternchen) „die Regierung zum Handeln treiben“:

Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße
#Klimastreik am 20. September in ganz Deutschland

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten unter dem Motto #FridaysForFuture für echten Klimaschutz und eine Zukunft ohne Klimakrise. Jetzt ist es höchste Zeit, dass ihnen die Erwachsenen zur Seite stehen! Deshalb rufen wir alle Menschen zum Klimastreik auf.

Die Proteste von #FridaysForFuture sind berechtigt: Dürren, Ernteausfälle und Waldsterben 2.0! Bereits heute ist die Klimakrise bei uns angekommen. Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Und die Bundesregierung versagt: Statt ambitionierter Klimapolitik liefert sie nur unzureichende Antworten. Doch es gibt Hoffnung: Die Schüler*innen haben mit ihren Protesten die Politik unter Zugzwang gesetzt. Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik. Jetzt gilt es für uns alle, uns dem Protest von #FridaysForFuture anzuschließen. Wenn wir jetzt zusammenstehen, können wir die Regierung zum Handeln treiben.

Wir folgen dem Aufruf der jungen Generation: Am 20. September schließen wir uns den Demonstrationen von #FridaysForFuture an und gehen gemeinsam mit #FridaysForFuture auf die Straße. Das sollten alle Menschen tun, denen Klimaschutz, Umwelt und Gesundheit am Herzen liegen – wir zählen auf Sie!

Auf mich, lieber NABU, kannst du nicht zählen, auch wenn du in dem kurzen Aufruf das Wort #FridaysForFuture wie ein Trommelfeuer verwendest. Ich schließe mich nicht einer Bewegung von Kindern an. Dazu ist mein Weltbild im Laufe von knapp 70 Jahren doch ein bißchen zu differenziert geworden.

Im übrigen: wer die Zerstörung der deutschen Mittelgebirge und der Meeresküsten durch immer mehr Windkraftanlagen ausdrücklich billigt, wie es die NABU-Chefetage tut, der soll seine Unterstützer anderswo suchen. Ich stehe dafür nicht zur Verfügung.

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