Männliche Seilschaften? Lang, lang ist’s her!

Ein Gespenst geht um in Europa (und auch anderswo in der Welt): daß nämlich Männer gut vernetzt seien und mit ihren Seilschaften alle wichtigen Machtpositionen unter sich aufteilten. Das hört man immer noch aus feministischen Kreisen und in einem bestimmten politischen Milieu, obwohl diese Behauptung nur noch der Verschleierung der Wahrheit dient.

Still und anfangs kaum bemerkt, haben sich die Verhältnisse praktisch umgekehrt. Wenn man von ein paar Rückzugsorten männlicher Dominanz absieht, den Vorstandsetagen großer Unternehmen etwa, werden Frauen heute in vielen Bereichen des Lebens Männern vorgezogen: durch Quotenregelungen, die Frauen unabhängig von ihrer Qualifikation bevorzugen, durch administrative Vorschriften, durch offenen oder verdeckten Druck und durch politische Unterstützung aus dem grünen und linken Milieu.

Das Ergebnis sieht man überall. In vielen Bereichen sind (aus unterschiedlichen Gründen) Männer kaum noch vertreten: Pfarrerinnen, Kindergärtnerinnen, Tierärztinnen und Grundschullehrerinnen sind fast unter sich. In der Politik werden (wenn man man von der AfD absieht) die inzwischen gut vernetzten Frauen auf vielen Ebenen männlichen Kandidaten vorgezogen: wenn sie jung und attraktiv sind und einen Migrationshintegrumd haben – um so besser. An den Universitäten schanzen sich Frauen Professuren im Bereich der unwissenschaftlichen Gendertheorie zu.

So wie die Bevorzugung von Männern bei gleicher Qualifikation gegen den Art. 3 des Grundgesetzes („Männer und Frauen sind gleichberechtigt“) verstößt, so verhält es sich auch bei der Bevorzugung von Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts, die von Grünen und Linken auf breiter Front ganz unverhohlen durchgesetzt wird. Das ist (wie auch die sog. „Ehe für alle“) mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, aber da der Zeitgeist leider auch unser Bundesverfassungsgericht erreicht hat, besteht wenig Hoffnung, daß der Wesensgehalt von Art. 3 GG noch zu retten ist.

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