Putin und der Kronprinz aus dem Morgenland – zeimlich beste Freunde!

Ja, ich weiß: wenn man sich als Politiker nur noch mit gerechten, herzensguten, moralisch handelnden Staatsoberhäuptern und Regierungschefs abgeben würde, gäbe es keine Politik mehr. Natürlich muß man auch mit Diktatoren reden, mit Demagogen und sogar mit korruptem Gesindel. das an die Macht gespült worden ist.

Aber muß man sie herzen und umarmen?

Beschämende Bilder gehen jetzt um die Welt. Sie zeigen einen Putin, der in Buenos Aires den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman mit geradezu obszöner Kumpelhaftigeit begrüßt. Und sie zeigen einen Trump, der Freundlichkeiten mit Salman austauscht.

Alle Spuren im Mordfall Kashoggi führen in das direkte Umfeld des Kronprinzen.  Aber selbst wenn er persönlich nicht an der Ermordung, Zerstückelung und Beseitigung des Oppositionellen planend beteiligt war – er ist zusammen mit seinem Familienclan für öffentliche Enthauptungen, für das Abhacken von Händen und Füßen, für die Steinigung von „untreuen“ Frauen und für andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich. Er vertritt ein monströses Regime, das eine Schande für die zivilisierte Menschheit ist.

Und Putin? Er ist, auch wenn er hin und wieder eine Kirche besucht, ein Mann ohne Gewissen und Moral. Die Generalsekretäre der KPdSU waren immerhin, auch wenn der Staat alles andere als demokratisch war, fest in die Struktur ihrer Partei eingebunden. Putin dagegen herrscht, nachdem er sich Presse und Justiz gefügig gemacht hat, fast unumschränkt. Das macht ihn viel gefährlicher, als es Breschnew oder Chruschtschow je waren.

Spätestens seit seinen territorialen Raubzügen in Georgien und der Ukraine müßte das eigentlich jeder gemerkt haben.

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