PETA – nix für mich

Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, woher PETA seinen guten Ruf hat. Mir scheint, daß hier eine kleine, radikale Minderheit fast schon sektenhafte Züge angenommen hat.

Nur zwei kleine Beispiele.

PETA unterstützt auf seiner Internetseite ausdrücklich die „vegane Ernährung“ von Hunden und Katzen:

Laut PETA Deutschland ernähren viele Vegetarier und Veganer ihre Haustiere mit fleischloser Kost. Die Nährwert-Bedürfnisse von Hunden und Katzen könnten PETA zufolge durch eine „vegane Ernährung und bestimmte Ergänzungen leicht befriedigt werden“.

Das ist eine Perversion von Ideologen, ein Mißbrauch von Tieren, der eigentlich geahndet werden müßte, denn Hunde und Katzen sind nun einmal genetisch Raubtiere. Aber PETA geht ja noch viel weiter: es lehnt nicht nur Zoos und Zirkusse ab, sondern praktisch jede Heimtierhaltung. Im geistig schlichten Weltbild von PETA gibt es nur eine (kriminelle) „Haustierindustrie“. Wie Kinder ohne Zoos, ohne Zirkusse, ohne Haustiere, also ohne jeden körperlichen Kontakt zu Tieren, überhaupt noch eine Liebe zum Tier entwickeln sollen, interessiert die Ideologen nicht.

Das gilt bei PETA sogar für das virtuelle Angeln. So kämpfen sie zum Beispiel (hier nachzulesen) gegen das Computerspiel Far Cry 5, weil darin ein Angel-Minispiel enthalten ist. So etwas darf es nicht geben, denn Fische hätten

in einigen Intelligenztests besser als Schimpansen, Orang-Utans und Kapuzineräffchen abgeschnitten.

Wie PETA-Ideologen bei solchen Tests abgeschnitten hätten, ist nicht bekannt.

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