Annegret Kramp-Karrenbauer traut sich, auch jetzt noch gegen die „Ehe für alle“ zu sein

Es ist beruhigend, daß es noch Menschen gibt, die bei ihrer Meinung bleiben und sich nicht dem  Druck des Zeitgeistes beugen.

Die saarländische Ministerpräsidentin gehört dazu. Sie ist eine eher unauffällige Politikerin, aber daß sie auch jetzt noch die „Ehe für alle“ ausdrücklich ablehnt, macht sie ganz besonders sympathisch. Der Rest der politischen Klasse berauscht sich an der eigenen Liberalität – oder ist verstummt. Aus der CDU, die zurecht immer gegen die absurde und grundgesetzwidrige Erweiterung des Ehebegriffs war, kommt nur noch peinliches Schweigen.

Und die Kanzlerin? Sie hat das Thema schnell abgehakt und freut sich, daß es kein Koalitionshindernis mehr ist. Um sie herum hat keiner mehr den Mut, die alten, im besten Sinne konservativen Positionen noch zu vertreten. Die Lucke-AfD hätte vielleicht das Zeug dazu gehabt – vor der feindlichen Übernahme durch die populistische Rechte.

Umso mehr muß man sich freuen, daß wenigstens noch einige wenige CDU-Politiker wie Frau Kramp-Karrenbauer treu zu Positionen stehen, die einmal die der ganzen Partei waren.

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