Ein Fußtritt für Arendt und Schweiger: das Bayerische Fernsehen setzt „Tiere vor der Kamera“ ab

Zu alt für den Bayerischen Rundfunk!

Simone Peters ist Redakteurin beim Bayerischen Fernsehen. Sie ist seit einiger Zeit auch für die preisgekrönte Reihe „Tiere vor der Kamera“ von Ernst Arendt und Hans Schweiger zuständig.

Als die beiden vor einiger Zeit bei ihr anriefen, um über neue Sendetermine zu sprechen, wurden sie von Frau Peters (hier nachzulesen) in einem Drei-Minuten-Telefonat förmlich zusammengestaucht. Die Reihe würde nicht fortgesetzt, außerdem seien sie mit 68 Jahren zu alt für den Sender. Sie hätten nun (so Simone Peters wörtlich) „lange genug vom Bayerischen Rundfunk gelebt“. Weitere Anrufe unter ihrer Nummer verbat sie sich ausdrücklich.

Nun weiß ich ja nicht, welche Lebensleistung die Redakteurin dazu berechtigt, in diesem unverfrorenen Ton mit den beiden Tierfilmern zu reden. Die Lebensleistung von Ernst Arendt und Hans Schweiger dagegen ist fast allen Deutschen bekannt: sie sind nicht nur die besten Tierfilmer, die wir im Moment haben, sie haben auch viele Preise für ihre Filme erhalten, darunter den Grimme-Preis, den Bayerischen Fernsehpreis und die Goldene Kamera – und sie sind ausgesprochen sympathische Menschen.

Dieses Jahr wollten sie zusammen mit dem Sender ihr 40jähriges Jubiläum feiern.

Da frage ich mich: wie kommt eine subalterne Redakteurin zu einem so frechen Auftreten? Das kann sie sich doch nur leisten, wenn sie den „Segen von oben“ hat. Der Fisch, so ist es wohl auch beim Bayerischen Rundfunk, stinkt vom Kopf her.

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Eine Antwort auf Ein Fußtritt für Arendt und Schweiger: das Bayerische Fernsehen setzt „Tiere vor der Kamera“ ab

  1. Ulrich Kohlstadt sagt:

    Damit wird dann wohl die letzte gute, lehrreiche, amüsante und natürliche Tierfilmserie den hektischen Kunstprodukten geopfert, in denen fast nur noch mit Trick und Schein gearbeitet wird. Geopfert für nichtssagende Filmprodukte, die nicht einmal Entspannung bieten sondern die Hektik des Tages fortsetzen.
    Hoffentlich bieten sich den Herren Arendt und Schweiger noch andere Möglichkeiten uns ihr Filmmaterial zu präsentieren.

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