Ein Ausflug in den Bayerischen Wald – mit viel Windkraft

Wer über die deutschen Autobahnen fährt, hat nichts mehr zu lachen. Früher konnte man als Beifahrer den Blick noch auf den schönen Mittelgebirgslandschaften ruhen lassen, heute sieht man so etwas:

P1170500Wir kommen gerade von einem Kurzurlaub aus Lam zurück, und so schön der Aufenthalt im Bayerischen Wald war, so grauslich war die Fahrt: überall an der A3 drängen sich, statt der dunklen Wälder, die ekelhaften Windräder in den Vordergrund, und es werden immer mehr. Sie stehen nicht mehr irgendwo am Horizont, nein: sie stehen überall.

Nur noch ein paar Beispiele, aus den fahrenden Auto fotografiert:

P1170439P1170437P1170434Was sind das für Menschen, die ausgerechnet unsere schönsten Landschaften mit so häßlichen „Industriedenkmälern“ für immer verschandeln? Was treibt sie dazu? Ich weiß: sie geben vor, das Klima zu retten. Aber jeder Psychologe weiß: so hehre Absichten sind fast immer nur vorgeschoben. In Wahrheit geht es einfach nur um das Geld. Hier wird abgegriffen, was Merkels Ökostromgesetze hergeben – von Bauern und Waldbesitzern bis hin zu den Städten und Gemeinden. Sie zerstören ihre eigene Umwelt, weil sie daran verdienen.

Aber genug davon: im Bayerischen Wald haben wir zum Glück kein einziges Windrad gesehen. Das kann natürlich Zufall sein, aber glücklich waren wir darüber trotzdem.

Deshalb hier noch ein paar Bilder aus der Gegenwelt des Gebirges, ganz ohne die „schönen Maschinen“, wie Landesvater Kretschmann die Windkraftanlagen bezeichnet.

P1170304Zum Beispiel das Orangerote Habichtskraut (rechts), das auf den bunten Bergwiesen unterhalb des Arbergipfels wächst (links noch eine späte Blüte des Johanniskrauts).

Wenn man sich von der Bergstation der Arberbahn nur ein paar Schritte entfernt, kann man (trotz der Menschenmassen) die schönsten Naturbeobachtungen machen.

P1170339P1170324Zum Beispiel fliegt dort auch der (in unserer ausgeräumten Agrarlandschaft selten gewordene) Baumweißling (links), der sich am liebsten auf violette Blumen setzt.

Und der Ungarische Enzian (rechts) wächst am Arber, von den Touristen unbeachtet, am Wegesrand.

Und so schön kann eine Bergwelt ohne Windkraftmonster aussehen:

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