Das Zitat des Tages – Hillary Clinton über einen Schreibtischtäter

Natürlich hat Trump nicht den Auftrag gegeben, seine Vorgänger zu ermorden. Aber er trägt mit seinen Haßpredigten die Hauptschuld an dem mörderischen Klima in den USA. Wenn man ohne Unterlaß den Haß im Lande schürt, nimmt man billigend in Kauf, daß sich am Ende einer zum Vollstrecker beauftragt fühlt.

Hillary Clinton hat es gestern in New York so formuliert:

Wir leben in einer Zeit, in der die Atmosphäre unberechenbar und hasserfüllt ist, und wir haben einen Präsidenten, der die ganze Zeit rücksichtlose Rhetorik praktiziert, die alle möglichen Leute erniedrigen und dämonisieren soll. Er peitscht die Zuschauer auf, die zu ihm kommen, und es ist fast wie eine Sucht: er treibt sie an und sie geben ihm das zurück, was er anscheinend braucht, um sich stark und wichtig zu fühlen.

Bei alledem sollte man nicht vergessen, daß Trump – auch nach Meinung vieler Psychiater der USA – eine schwere Persönlichkeitsstörung hat (eine Diagnose, nebenbei gesagt, zu der man auch ganz ohne psychiatrisches Fachwissen gelangen kann). Deshalb trägt die politisch und moralisch heruntergekommene Republikanische Partei, die Trump ins Amt gebracht hat und auch jetzt noch unterstützt, im Grunde die größere Schuld am Klima des (übrigens ganz unamerikanischen!) Hasses, den Trump in seinen geistig schlichten Reden immer wieder befeuert.

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