Kinder mit traurigen Augen hinter Stacheldraht – ein Genrebild von altlinken Ideologen

Ralf Stegner, bei dessen Äußerungen sich bei mir immer eine Art Würgereflex einstellt, bringt es auf den Punkt:

Wir wollen keine Flüchtlingsfamilien hinter bewachten Zäunen.

Das ist die bildhafte Verbrämung des einzigen Satzes, über den die Sprache der politischen Linken, was die Flüchtlingsfrage betrifft, verfügt. Und dieser Satz heißt, seiner lyrischen Bilder beraubt, schlicht und einfach: ALLE DÜRFEN HEREIN.

Das sagt man natürlich nicht, aber man stellt politische Bedingungen, die genau das bewirken sollen: daß es nämlich keine Möglichkeit mehr gibt, Menschen an der Grenze abzuweisen. Die Verfälschung der Wirklichkeit gehört zu jeder Ideologie, deshalb sind es natürlich „Flüchtlingsfamilien“, die hinter „bewachten Zäunen“ dahinvegetieren müssen (obwohl überwiegend nur noch junge Männer kommen).

„Haftlager im Niemandsland“ seien geplant, so Pro Asyl, und Nahles sagt: „Es wird mit uns keine geschlossenen Lager geben“. Ja, aber wenn jeder fröhlich herausspazieren und sich seinen Wohnsitz in Deutschland selbst aussuchen kann: wozu braucht man dann solche Zentren?  Man sieht auch hier die traurige Entwicklung der SPD von einer großen Volkspartei zu einem schrumpfenden Sammelbecken von Ideologen, deren Zeit vorbei ist. Die SPD hat einfach nicht den Mut, sich von der Sozialarbeiter-Ideologie der 68er zu trennen, die heute niemand mehr will. Froh kann man darüber nicht sein, denn eine Demokratie wird Deutschland nur so lange sein, wie eine starke Mitte da ist. Die linken Ideologen aber, die sich in der SPD, bei den Grünen und in der Linken tummeln, machen die AfD erst so richtig stark.

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