„Haßverbrechen richten sich vor allem gegen Muslime und Juden“

So liest man es heute als fettgedruckte Überschrift in der Online-Ausgabe der Zeit. Das Blatt zitiert damit aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Anfrage der innenpolitischen Sprecherin der Grünen, Irene Mihalic.

Frau Mihalic bekam die Antwort, die sie hören wollte:

2.500 politisch motivierte Straftaten mit antisemitischem und islamfeindlichem Hintergrund sind 2017 gezählt worden. Das ist das 20-Fache der Gewalttaten gegen Christen.

Das klingt beruhigend, ist es aber ganz und gar nicht, weil es eben nur die registrierten Straftaten zählt. Was unterhalb dieser Schwelle bleibt und den Alltag der Menschen oft viel stärker belastet, kommt in den Zahlen nicht vor. Die Aggressivität muslimischer Jünglinge gegen ihre christlichen und jüdischen Mitschüler (vor allem da, wo sie selbst in den Schulklassen in der Mehrheit sind und eigene Cliquen bilden, wie in Berlin und anderen Großstädten) ist vielfach dokumentiert.

Erst recht ergibt die Überschrift „Haßverbrechen richten sich vor allem gegen Muslime und Juden“ ein falsches Bild, wenn man über den deutschen Tellerrand hinausblickt. Da werden weltweit „Haßverbrechen“ vor allem von Muslimen gegen Christen und Juden begangen – in diesem Punkt sind sich alle dieser leider notwendigen, traurigen Statistiken einig.

Aber die Grünen sind aus ideologischen Gründen immer sehr zurückhaltend, wenn es um unser (gottlob!) vom Christentum geprägtes Europa geht. Nur keine Bevorzugung unserer eigenen Religion! Nur keine Kreuze in Schulen und Gerichtssälen! Keine Islamophobie! Keine Sonderbehandlung von christlichen Flüchtlingen!

Das klingt weltoffen, ist aber nichts als geschichtslose, bornierte Gleichmacherei.

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