Ägypten: Vogelmord, Vogelschutz, eine Ziege als Vogel, dazu Witze, die Sphinx und Abschaum

Als ich mir kürzlich nach dem fürchterlichen Attentat einer muslimischen Mörderbande auf Google Maps den Ort des Grauens ansehen wollte, bin ich auf der Landkarte ganz in der Nähe im Nordsinai auf ein ägyptisches Naturreservat am Mittelmeer gestoßen, das „Zaranik Protectorate“. Dabei soll es sich um ein Vogelschutzgebiet handeln, das 230 km² umfaßt.

Bei Google Maps lese ich dazu (hier einzusehen):

Gemäß der offiziellen Website des ägyptischen Umweltministeriums gibt es etwa 170 Vogelarten, die 14 Arten repräsentieren. Die wichtigsten registrierten Vögel sind die Pelikane, Die weiße Ziege, das Schildpatt, der Makak, die Witze, die Sphinx des Alexandrian und der Abschaum.

Das klingt mehr als geheimnisvoll. Ein Vogel namens Schildpatt? Nie gehört. Makaken? Sind das nicht Affen? Und Witze, Sphinx und Abschaum? Das sollen Vögel sein?

Rätsel über Rätsel.

Das Naturreservat Zaranik gibt es tatsächlich, aber daß sich ausgerechnet Ägypten darauf etwas zugutehält, ist – mit Verlaub – unverfroren. Denn die gesamte ägyptische Mittelmeerküste ist mittlerweile auf einer Strecke von 700 km fast komplett mit Vogelfanganlagen bestückt (auf dieser Nabu-Seite können Sie dazu Genaueres lesen). Die Singvögel aus Mitteleuropa, die durch den langen Flug über das Mittelmeer geschwächt sind, verfangen sind in den kilometerlangen Netzen, werden getötet und in den Restaurants in Ägypten und zunehmend auch in den Golfstaaten als Delikatesse angeboten.

Für ein paar Gramm Fleisch tötet man mehr als zehn Millionen Singvögel im Jahr. Mögen sie euch im Hals steckenbleiben!

Liebe Ägypter: solange ihr das zulaßt, seid ihr einfach nur Barbaren. Da müßt ihr wirklich nicht, nur weil sich das im Ausland gut macht, ein „Naturreservat“ einrichten. Das Wort „Abschaum“ ist für ein solches Handeln schon viel passender.

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